Eure letzten Live-Erlebnisse

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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon cgrage » Mittwoch 16. September 2026, 10:56

Ja, das sollte so in etwa hinkommen.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Jakob » Mittwoch 16. September 2026, 12:04

Stark :dafuer:
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Jhonny » Montag 21. September 2026, 12:30

Ich war am Wochenende beim LOUD & PROUD Festival, einem christlichen Musik-Festival. Da laufen auch ein paar seltsame Künstler, aber eben auch einige Bands, die hier interessant sein dürften.

Am Freitag habe ich gesehen:

LES CARLSEN, ehemals Sänger von BLOODGOOD, ist mittlerweile ganz schön alt (77). Gemeinsam mit seiner Frau und einer Backingband hat er trotzdem einige schöne BLOODGOOD-Nummern live gespielt, und auch sein Solo-Material hat nicht gefloppt. Sehr ordentlich.

BRIDE haben laut eigenen Aussagen ihren letzten Deutschland-Gig gespielt. Auch Dale und Troy Thompson sind mittlerweile über 60, aber der Gig war doch sehr überzeugend und auf jeden Fall ein Highlight!

PETRA live erleben zu dürfen war ein besonderes Highlight. Die neuen Songs brauche ich zwar nicht, aber das Material der Achtziger, frühen Neunziger und von "Jekyll & Hide" war wirklich klasse. Die Jungs sind auch mit über 70 noch sehr aktiv auf der Bühne und haben vielen - inklusive mir - viel Freude bereitet.

Im Zelt habe ich ein Akustik-Set von INNERWISH genießen dürfen. Das hat erstaunlich gut funktioniert. Alle Bands treten an diesem Festival zwei Mal auf - im Zelt gibt es entweder Akustik-Sets oder Interviews.


Am Samstag habe ich gesehen:

Nach dem Gottesdienst am Vormittag ging es ins Zelt, um noch mal BRIDE zu erleben. Das war wirklich famos als Akustik-Variante, fast besser als der Vortag.

NATUS SUM MORI mit ihrem Gothic-Mittelalter-Mix sind eigentlich nicht so meine Musik, aber ich muss anerkennen, dass sie das echt gut machen.

CONFESSIONS OF A TRAITOR war ziemlich überzeugender Metalcore.

INNERWISH aus Griechenland haben fetten Power Metal gespielt, der eigentlich noch deutlich erfolgreicher sein sollte.

Dann durfte ich endlich NARNIA erleben, was für ein Fest! Überhaupt habe ich mich die Tage auch mehrmals mit Sänger Christian Liljegren unterhalten, der überall übers Gelände lief und gut gelaunt war. Super sympathisch. Der Auftritt war klasse, auch wenn das Material der frühen Alben (bis Anfang der Nuller Jahre) mich doch deutlich mehr catcht.

WAR OF AGES machen ebenfalls starken Metalcore im Style der frühen Nuller Jahre, DISCIPLE sind eine der wichtigsten Nu-Metal-Bands im christlichen Kontext. Bei beiden Bands habe ich nur wenig gesehen, da ich mit Leuten Eis essen war.

STRYPER war neben PETRA, NARNIA und BRIDE der Hauptgrund für mich, wieder zu kommen, und ich fand es genial, dass der Sound besser war als 2025, und die Setlist sich ziemlich unterschieden hat vom letzten Jahr. Allerdings war die Hitdichte für mich nicht ganz so hoch, und auch der Überraschungsfaktor nicht. Trotzdem ein sehr geiler Auftritt.

Mich hat es gefreut, unseren Kenni zu treffen, der mit seiner Mutter und drei Schwestern vor Ort war.

Ich fand es aber schade, dass die Bands teils fast bis ein Uhr nachts gespielt haben. Das ist schon ultra spät.

Erstaunlich: Da es keinen Alkohol auf dem Festival gibt (dafür wird in allen Nachbarbars und an den Kofferräumen getrunken) klebt der Boden nicht - auch vor der letzten Band konnte man sich noch überall in der Halle einfach auf den Boden setzen. Das ist schon cool.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Kenneth Thiessen » Montag 21. September 2026, 20:30

Ein paar Worte von meiner Seite:
Ich war hauptsächlich wegen STRYPER da, wobei das Lineup ingesamt deutlich besser war als im letzten Jahr. Die Bands auf der Zeltbühne habe ich mir nicht wirklich angeschaut und bedauere das im Falle von BRIDE schon etwas. Am Freitag habe ich mir BRIDE und PETRA angeschaut. Erstere haben bis auf das tolle 'Whiskey Seed' keine Songs von den ersten beiden Alben gespielt, was etwas schade war. Aber die Alben danach sind natürlich wesentlich erfolgreicher gewesen und wurden daher auch in der Setlist fokussiert. PETRA war dann grandios, besser als ich erwartet hatte. Die Band hatte sichtlich Spaß und auch die Songs strahlten pure Freude aus.
Am Samstag hatte ich drei Bands auf dem Zettel. INNERWISH spielt klassischen Euro-Power-Metal, wenn ich das richtig beurteile, macht das ganz gut, driftet bei den neueren Songs ein bisschen ins Keyboard-Geschunkel ab. NARNIA tut dies in den neueren Songs nicht nur ein bisschen, sondern sehr offensiv. Deshalb war auch der Show-Opener 'Inner Sanctum' direkt das Highlight. STRYPER hatte als letzte Band des Abends im Vergleich zum letzten Jahr eine bessere Setlist, aber die Publikumsreaktionen fielen im Vergleich verhaltener aus. Ganz besonders habe ich mich über 'The Rock That Makes Me Roll' und 'Loud 'n' Clear' gefreut.
Leider war Nordic Mission nicht mit einem CD-Stand vertreten und auch die Shirts von STRYPER waren mit 40 Euro ziemlich teuer, weswegen ich ohne Einkäufe wieder heimgekehrt bin.
Schön dich wieder gesehen zu haben, Jhonny!
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Jhonny » Dienstag 22. September 2026, 16:14

Ich bin irgendwie trotzdem mit 15 CDs oder so heimgekommen...
eine von INFINITE HORIZON geschenkt bekommen, LIGHTMARE bei der Flohmarkt-Kiste, dazu das neue PETRA-Album, einige BRIDE-Lücken geschlossen, die beiden Solo-Alben von LES CARLSEN, ach und die ganze Diskografie von INNERWISH...
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 22. September 2026, 18:55

Mein letztes Liveerlebnis war naturgemäß unser eigenes Festival: Das "Gas Gäba!" von den Stahlwerken Weihungstal e.V. mit GRAVESTONE, NITROGODS, CROSSBONES, FIREBORN, BITTERNESS und BLITZER.

Wir sind geflasht von ALLEM. Den Bands, den Reaktionen unserer Gäste, der Gemeinde und der Presse (siehe auch hier den Bericht von Tommy und Michael auf POWERMETAL.de), und auch und vor allem von der wahnsinnigen Unterstützung all der Vereinsmitglieder und sonstigen ehrenamtlichen Helfer. Es war ein Traum, der uns glücklich und auch ein bisschen stolz macht.

Mein persönliches Highlight, ohne die anderen Bands auch nur einen Hauch schmälern zu wollen, der Auftritt unserer albanischen Freunde CROSSBONES. 30 Jahre aktiv, erstmals in all der Zeit in Deutschland, in einem kleinen, feinen Kaff in der schwäbischen Provinz, und eine Halle zum Kochen gebracht, in der kein einziger die Band im Voraus kannte. Ganz, ganz großer Respekt und Dank dafür an Olsi Ballta und seine Truppe!

https://www.powermetal.de/content/konze ... 373-1.html
alias Hugin der Rabe.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Jhonny » Mittwoch 23. September 2026, 07:56

Ach, schon schade, dass ich es da immer noch nicht hingeschafft habe. Es liest sich wieder klasse!
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon cgrage » Dienstag 6. Oktober 2026, 18:55

Gestern Abend war 80er Jahre Party in der Barclays Arena in Hamburg. DURAN DURAN haben zur großen Zeitreise eingeladen. Aber zum Einheizen wurde um 19 Uhr erstmal ein DJ auf die Bühne geschickt, der mit einem 30minütigen Set unter dem Motto: "Das Beste aus den 80ern und 90ern" die Stimmung anheizen sollte. Trotz Rick Astley, Depeche Mode, Dr. Alban und Snap klappte das nur bedingt.

Kurz nach 20 Uhr war es Zeit für die Hauptattraktion des Abends. Simon Le Bon plus Mitstreiter betraten die Bühne und legten mit "Is there Something I should know" los. Danach ging es Schlag auf Schlag: The Wild Boys, der Bond Song A View to a Kill und Hungry Like the Wolf. So ziemlich jede Epoche der Bandgeschichte wurde bedacht plus ein paar Coverversionen. Der einzige Klassiker, der nicht gespielt wurde, war Union of the Snake. Auch die Zeiten von Power Station und Arcadia wurden weggelassen.

Nach den Zugaben Save a Prayer und Rio war das Konzert um kurz vor 22 Uhr beendet. Und ich muss sagen. Die alten Herrschaften haben voll überzeugt. Das brachte wirklich sehr viel Spaß. Gerne wieder.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Feamorn » Mittwoch 21. Oktober 2026, 13:34

Gestern gab es Behemoth, Dimmu Borgir und Dark Funeral im Palladium Köln.
Eigentlich hab ich Behemoth jetzt über 10 Jahre gemieden, nach der Anti-Antifa-Nummer, aber da ich seit langem nochmal die Gelegenheit hatte, mit einer Gruppe zu gehen, und Dimmu gern nochmal sehen wollte, habe ich hier jetzt beide Augen zugedrückt, trotz des sehr krassen Preises (über 80€...). Das Palladium war tatsächlich auch nicht komplett gefüllt (ich vermute halt als Ergebnis einer Funktion aus Herbstferien und Ticketpreisen), Spaß hatten wir dennoch (und das weitestgehend fehlende Gedränge hatte auch was für sich).

Dark Funeral kannte ich bislang tatsächlich vor allem vom Namen, haben mir mit ihrem kurzen Auftritt aber recht gut gefallen, da werde ich doch endlich mal etwas genauer nachhören. Dimmu waren aber cool, aber leiden halt weiterhin unter der fehlenden Klarstimme auf der Bühne, dazu kam, dass der Mix echt nicht gut war, das Schlagzeug viel zu laut, die anderen Instrumente und vor allem Stimme, nach den ersten Songs das Keyboard (nachdem es initial etwas laut war), und, fast am schlimmsten, alles aus der Dose viel zu leise. Das hat insbesondere bei "The Serpentine Offering" und "Progenies of the Great Apocalypse" zu regelrechten "Löchern" im Song geführt, bei "Kings of the Carnival Creation" wurde Vortex' Part von Shagrath selbst mit einer Art Sprechgesang übernommen, weshalb das deutlich besser funktionierte. Also bei Dimmu im Fazit: schöner Auftritt, der deutlich besser hätte sein können, wäre mehr zu hören gewesen.

Zu Behemoth kann ich keine Vergleich anbringen, optimal fand ich den Sound hier aber auch nicht. Ansonsten muss ich aber anerkennen, dass die Bühnenshow schon eine ganze eigene Kategorie ist und man schon echt merkt, was für einen Anspruch die Herren haben, und wieviel Überlegung dort rein fließt, das ist schon echt beachtenswert! Schon ein echt guter Aufritt!
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