Lieblingsbands

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Re: Lieblingsbands

Beitragvon Pavlos » Sonntag 3. August 2014, 12:08

Die Antwort fällt mir leicht:

IRON MAIDEN!!!!

Danach kommt in Sachen emotionaler Bindung lange gar nichts.

Und dann folgen (in loser Reihenfolge):

MAGNUM
GENESIS
DREAM THEATER
GENTLE GIANT
FATES WARNING
CAMEL
JAG PANZER
QUEEN
WARLORD
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Re: Lieblingsbands

Beitragvon Eike » Sonntag 3. August 2014, 12:11

Oh, QUEEN hatte ich gar nicht genannt. Warum eigentlich nicht? "Die mag doch jeder! Da ist das ja keiner gesonderten Erwähnung wert..." - ...ist es natürlich doch! Mein Unterbewusstsein spielt mir bloß Streiche. QUEEN ist größtmögliche Vielfalt bei gleichbleibender Qualität.
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Re: Lieblingsbands

Beitragvon Klaus » Sonntag 3. August 2014, 12:52

Holger Andrae hat geschrieben:Der Symphatico-Bonus ist bei mir auch nicht ganz unwichtig. Könnte ich bei Psychotic Waltz, Satan, Hades und Watchtower auch schreiben.


Andererseits ist unter meinen 10 Bands eine, die ich noch nie wirklich sympathisch fand (Van Halen) und eine, deren Sympathie-Bonus sehr gelitten hat (Queensryche).
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Re: Lieblingsbands

Beitragvon Eike » Sonntag 3. August 2014, 12:58

Vielleicht fand ich es auch seltsam, eine aufgelöste Band als Lieblingsband zu nennen mit QUEEN. Im selben Atemzug wäre nämlich noch MOLOKO zu nennen, wo mir auch kein ernsthafter Grund einfällt, das nicht zu tun: Kreativ, verspult, zunehmend eingängiger, melodischer, eleganter, dabei aber nie abgegriffen, schal oder zu seicht. Und wenn wir schon in der Richtung schwelgen: Unbedingt auch PORTISHEAD - tolles Debut, gutklassiges Nachfolger, und dann nach längerem Schweigen ein Comeback, das einen verblüfft und ehrfürchtig zurücklässt.
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Re: Lieblingsbands

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 3. August 2014, 13:00

Christian Schwarzwurzel hatte die Frage in den Raum gestellt, weshalb einstmalige Lieblingsbands, jetzt keine mehr seien. Ich denke, man geht einfach eine persönliche Entwicklung durch, die Vielfalt wächst, Bands entwickeln sich entgegen der eigenen Entwicklung. Ich müsste bei meinen 10 Bands allein aus diesem Grund eigentlich auch noch VOivod nennen, da ich deren Progression immer ganz toll fand und mitgehen konnte. Aber es sollten ja nur zehn Bands sein ...

Zu Beginn waren es bie mir natürlich erstmal große Namen: AC/DC, Judas Priest, Iron Maiden, Scorpions, Saxon, Motörhead, Whitesnake und Van Halen. Die gab es auf MC, die fanden in den Medien statt. Ausnahme schon recht früh: Triumph und Accept. Die waren damals entweder noch nicht groß oder zumindest nicht in Europa. Triumph gab es als MC, Accept war meine erste Tapekopie ("Breaker"). Davon angefixt ging es dann schnell erstmal zeitlich rückwärts in die NWoBHM, wo dann TYGERS schnell zu den Faves kamen.
Es beginnt die Vinylphase. Hier verlor ich dann schnell das Interesse am Hardrock, so dass Whitesnake, AC/DC und Van Halen erstmal unten durch waren. Die Scheiben mochte damals auch nicht. so fand ich "Flick Of The Switch" völlig nervig. Plötzlich gab es mit TANK, MERCYFUL FATE, MSG ("One Night At Budokan") und kurz danach mit ANVIL, METALLICA un EXODUS weitere Faves. Von den alten Helden konnten sich nur PRIEST, MAIDEN und ACCEPT länger halten.
Ein weitere Welle kam dann in Form von US Metal: QUEENSRYCHE,HADES, LIEGE LORD, HEIR APPARENT, SAVATAGE, METAL CHURCH, ARMORED SAINT und TENSION. Jetzt waren die großen Namen komplett abgemeldet; kein Wunder, wenn man "Turbo" (finde ich heute ganz gut), "Seventh Son" (ebenfalls gut, aber im zeitlichen Kontext eben zu weich) und "Russian Roulette" (mag ich immer noch nicht) anhört.
Eine weitere Welle kam dann Anfang der 90er: TRIBE AFTER TRIBE, LAST CRACK, MIND FUNK, aber auch RUSH (ja, jetzt erst), LIZZY, TULL und natürlich PSYCHOTIC WALTZ. Die großen Alten waren bei mir lange Zeit komplett abgemeldet, da ich nun auch beruflich täglich neue Musik um die Ohren bekam, galt es, dies alles erst einmal zu sortieren. Wenn man auch noch für ein paar Magazine schreibt, dafür auch noch Musik bekommt (meist Demos), dann beginnt eine ARt von Reizüberflutung, die dazu führt, dass nur noch die extrem heraus ragenden Bands langfristig haften bleiben. Oder solche Bands, mit denen man halt seit Mitte der 80er bereits regen Briefkontakt hat, in denen sich die Musiker als nette Zeitgenossen entpuppen konnten. Daher eine recht emotionale Bindung zu Psychotic Waltz (denen ich ja auch hinterher gereist bin/Merch gemacht habe), Tension, Liege Lord, Watchtower, Sacred Blade (Jeff Ullmer RIP), Death, Mind Funk, Heir Apparent, Hades.
Ein kurzes Intermezzo zum Neoprog gab es dann auch noch (92-94), eine Phase, die nicht lange andauerte, aus der ich aber etliche Bands mitnehmen konnte (THRESHOLD, IQ, TWELFTH NIGHT, ECHOLYN, SUMMER INDOORS).
Ab Mitte der 90er kann ich bei mir keine Entwicklung in eine Rictung definieren. das Spektrum wurde lediglich breiter, mit wenigen Konstanten. Lange halten konnten sich TANK, PSYCHOTIC WALTZ, QUEENSRYCHE, HADES und WATCHTOWER. Vermeintliche Lieblingsbands, die erst spät dazu kamen, sind: THE TEA PARTY, LIVE, PAIN OF SALVATION, CRESCENT SHIELD und WARNING/40 WATT SUN. Diese sind aber entweder aufgrund von Inaktivität oder weniger überzeugender Alben in jüngster Vergangenheit, nicht in der jetzigen Liste.

Uff!
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Re: Lieblingsbands

Beitragvon Klaus » Sonntag 3. August 2014, 13:03

"Zwischendurch-Lieblingsbands" gab es bei mir auch jede Menge...
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Re: Lieblingsbands

Beitragvon Eike » Sonntag 3. August 2014, 14:21

Eine frühe Lieblingsband von mir war RUNNING WILD, und da trifft zu, was Holg schrieb, "man geht einfach eine persönliche Entwicklung durch, die Vielfalt wächst, Bands entwickeln sich entgegen der eigenen Entwicklung", sowie "dass nur noch die extrem heraus ragenden Bands langfristig haften bleiben"; und RUNNING WILD hatte im Vergleich mit JUDAS PRIEST (zeitgleich für mich entdeckt) einfach zu wenig Abwechslung zu bieten: Da wird alle Jubeljahre mal etwas für die typische Stimmung aufgelegt, in der ich heute sein muss, um R. W. hören zu wollen, ansonsten habe ich für drölf andere Stimmungen drölf andere Bands am Start, die ich teils auch noch in einem halben Dutzend anderer Stimmungen auflegen kann.
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Re: Lieblingsbands

Beitragvon Klaus » Sonntag 3. August 2014, 14:52

Klaus hat geschrieben:"Zwischendurch-Lieblingsbands" gab es bei mir auch jede Menge...


Def Leppard, Saxon, Accept, Savage, Trust, Judas Priest, Metal Church, Anthrax, Metallica, Victory, Malice, Helstar, Tesla, Hallows Eve, Dètente, Wild Dogs, Bon Jovi, U2, Simple Minds, Baby Animals, Badlands, Mr. Big, Skunk Anansie, Manic Street Preachers, Death Angel, Macabre...
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Re: Lieblingsbands

Beitragvon Jakob » Sonntag 3. August 2014, 19:49

Hui, ich empfinde es ehrlich gesagt schwieriger denn je zu sagen, was meine Lieblingsband ist. Ich kann mich auf "Progressive Metal" (ja, Djent und Co gehören dazu :P ) festlegen, früher fand ich das aber noch einfacher konkret zu bennen (SILVERCHAIR, THE OFFSPRING, METALLICA, SLIPKNOT, DREAM THEATER war die Reihenfolge ungefähr).
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Re: Lieblingsbands

Beitragvon Feamorn » Sonntag 3. August 2014, 20:18

Ja, früher war einfach...
Da kam wie aus der Pistole geschossen Blind Guardian, Iced Earth, Iron Maiden, In Flames, Therion, Vintersorg.
Jetzt habe ich ECHT große Probleme. Behalte ich die Gardinen drin? Obwohl ich bis auf mein absolutes Lieblingsalbum so gut wie nichts mehr auflege? (Das dafür immer noch ziemlich häufig?)
Was mache ich mit Iced Earth? In diesem Jahrtausend wurde es immer mauer, bis ich mir das letzte Album auch nicht mal mehr angehört geschweige denn gekauft habe. Aber die Sachen bis '98 laufen immer noch hoch und runter (bzw. meist die AiA). In Flames haben mich nach Clayman so schockiert, die werde ich nicht mehr nennen. Auch Therion sind Geschichte für meine Lieblingsbands, Vintersorg wohl auch (ich höre auch nur noch ein Album, und die Liebe war nie so groß wie bei BG), dafür mit Ayreon und Hammers Of Misfortune zwei sichere Platzierungen dazu gekommen. Weitere Kandidaten zum Nachdenken sind SOAD, Slough Feg und Opeth, und Orphaned Land, und Melechesh. Aber von "find ich geil" zu "Lieblingsband" ist es ja auch noch einmal ein großer Schritt...

edit: Und die Tatsache, dass ich mittlerweile recht viel Prog-Höre ist damit auch kaum abgedeckt.
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