Eure letzten Live-Erlebnisse

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 19. Juni 2019, 09:31

:grins:

Aber selbst wenn, oder?
Ich würde sowas eh zu zweit machen. Und Leute kann man ja auch kennenlernen.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Raphael Paebst » Mittwoch 19. Juni 2019, 12:01

Mr. Know-It-All hat geschrieben:Um einen Urlaub so zu planen, müsste ich erstmal Leute in halb Europa kennen ... :grins:

Das sind dann die Momente, in denen es sich lohnt, über Jahre Konzerte mit ausländischen Bands zu organisieren und dabei auch finanziell häufiger mal heftig draufzulegen.

Das ist übrigens das, was ich unter "Szene" verstehe, wenn es soetwas überhaupt gibt, Leute in ganz Europa, auf die man sich verlassen kann, wenn man mal Hilfe, Trinkkumpane oder Konzertbegleitungen sucht und nicht die Leute, die sich über die Trveness ihrer Kutten definieren und darüber streiten, welche Band noch Metal ist und welche nicht.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 22. Juni 2019, 01:22

Ich komm gerade heim von meinem persönlichen Konzerthighlight des bisherigen Jahres, und das war mit riesigem Abstand das Highlight.

Heute ist es passiert: Jugenderinnerungen, Local Heroes der verschärften Extraklasse, zuletzt 1991 aktiv und am just vergangenen Abend ereignete sich nun endlich, endlich nach bald 30 Jahren des Wartens die Rückkehr von GRAVESTONE im heimischen Illerzell als gut 75-minütiger Special Event im Rahmen des ausverkauften Iller-Rock-Auftakts zum örtlichen Dorffest, denn die dort ebenfalls spielende Coverband SCHREYNER (um ex-Chroming Rose- und Stranger-Frontmann Gerd Salewski) war es, welche die Grabsteine nochmal zum Beben brachte und die alten Recken von einer Reunion überzeugte.

Es war einfach ein Traum, der wahr wurde. Die Band war über die super gute Resonanz (klar: Heimspiel! Aber eben auch gut gespielt.) sichtlich happy. Schön, sie wieder zu haben. Möge es lange währen, die Herren Majdan, Reinelt, Dieth, Imbacher und Sabisch!

Nächster Gig: 05.10. in Burgrieden im Riffelhof...
... und vielleicht dann bei KIT oder Metal Assault. Oli Weinsheimer war da in Illerzell und hat fleißig Eindrücke auf Facebook gepostet.

Setliste:

Back To Attack
Right To Rock
The End Of Our Love
You Are The Sun
The Tiger
Little Boy
Creating A Monster
For A Girl
The Hour
--
I Love The Night
Rock And Roll Is Easy



Ich bin sooooo happy... mit Reunion-Shirt und tieffliegendem Drumstick, der mit nach Hause kam, gesegnet.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 22. Juni 2019, 02:10

Bild

Die Konzertbeute des Abends.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Pillamyd » Samstag 22. Juni 2019, 11:54

Craneium
21. Juni 2019 Göppingen Zille


Ich war ja gestern wieder in der Göppinger Zille. "Craneium" aus Finnland haben dort einen Stopp eingelegt um uns etwas Doom um die Ohren zu hauen. Angereichert mit kleinen watschen aus Stoner und ordentlichem Rock. Mir hat es sehr gut gefallen. Leider war die Zille an diesem Abend nicht voll und das Konzert nicht ausverkauft. Ich müsste lügen, wenn ich schätzen müsste, wie viele da waren. Es muss aber weniger als die Hälfte gewesen sein. Die Hitze war schon brutal, aber die Musik hat total gepasst dazu. Band super sympathisch. Spielten einen Song noch zusätzlich. Kann einem schon etwas leidtun, das das nicht voll geworden ist gestern. Wenn ich bedenke wie die Hütte abgebrannt wurde bei „Idle Hands“ oder „Sanhedrin“ und „Gatekeeper“. Aber der Band hat das wohl nicht so viel ausgemacht. Sie haben sich sehr gefreut hier spielen zu können. Und da ich die Band so sympathisch fand habe ich gleich noch beide Alben mitgenommen.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon cgrage » Montag 24. Juni 2019, 16:10

War am Samstag beim RAMMSTEIN-Heimspiel im Berliner Olympiastadion.
Was für eine Show, was für eine Atmosphäre. Kurz nach meiner Ankunft ca. 2 Stunden vor dem Einlass, konnte man sogar noch etwas vom Soundcheck mitbekommen. Da konnte man schon etwas von dem drohenden Lautstärkepegel mitbekommen.
Nach dem Einlass, der sehr professionell und unerwartet zivilisiert ablief, rauf aufs Gelände, ab zum Merch-Ttruck, Shirts kaufen, dann ins Stadion und Platz im Innenraum an der kleinen Nebenbühne gesichert.Dann hieß es: warten. Da bekam man die komplette Rammstein Dröhnung. Über die Lautsprecher tönte der komplette Rammstein Katalog. Auf den Videoscreens im Stadion liefen die Rammstein Videos, allerdings nicht synchron zum Ton. Und dann betraten um 19:30 Uhr die netten Damen vom Duo Jatekok die Nebenbühne um die Zuschauer mit ihren Piano Interpretationen von Rammstein Songs zu erfreuen. Einige lauschten andächtig, Viele nutzten das als letzte Chance um Bier zu holen bzw. wegzubringen.
Danach hieß es wieder warten. Gegen 20:35 Uhr ertönte die Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel und Schlagwerker Schneider kam hinter seinem Arbeitsgerät zum Vorschein und sorgte für den ersten "Knall" des Abends. Zum verlängerten Intro zu "Was ich liebe" betraten nun die einzelnen Bandmitglieder nach und nach die Bühne. Als letztes wurde Till Lindemann von den ca. 70.000 Fans frenetisch begrüßt. Danach wurde das Programm routiniert abgespult. Schwerpunkt auf den neuen Album, aber die Klassiker haben natürlich nicht gefehlt. Es war schön, mal wieder "Heirate mich" zu erleben, leider fehlte dann "Asche zu Asche", der wirklich noch die Kirsche auf dem Sahnehäubchen gewesen. Mit zunehmender Dunkelheit wurde die Lightshow sichtbarer und auch intensiver, trotz des schwarzen Rauchs, der am Anfang noch durch die Luft waberte. Die Band hatte richtig Lust auf das Konzert, das merkte man auch auf die Entfernung hin. Auch als Paul, Flake, Olli und Schneider ihre kleine Tanzperformance zu Richards Deutschland Remix wirkte wesentlich "flüssiger", als noch in den Videos früherer Konzerte zu sehen war. Bei Sonne wurden die Zuschauer durch den Einsatz sämtlicher Flammenwerfer auf der Bühne und den Lautsprechertürmen im Innenraum gut gegrillt. Für Engel betrat die Band die Nebenbühne um den Song zu Pianoklängen vom Duo Jatekok zu präsentieren. Auf dem kleinen fahrbaren LED Screen in der Mitte der Bühne wurde der Text eingeblendet. Eine gigantische Atmosphäre.
Echt ganz großes Kino.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Mr. Know-It-All » Samstag 29. Juni 2019, 23:52

Nach RAMMSTEIN in Rotterdam nun soeben von MUSE zurück und die zweite Stadionshow in kurzer Zeit erlebt. Auch heute ein wirklich sehr geiles Konzert mit unglaublich guter Bühnenshow.
Detailliertere Eindrücke folgen.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Loomis » Sonntag 30. Juni 2019, 12:15

Gestern bei einem Stadtfest Blackslash "open air" gesehen. Die Band hat wie immer großartig aufgespielt und mit "Bombers" gab es sogar die Livepremiere eines neuen Songs. Die Bühne stand direkt an der Kirche und ein mehrere Meter großer Steinjesus hat seine Hände gütig über die Band und das Publikum gehalten.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon cgrage » Sonntag 30. Juni 2019, 21:58

Freitag Abend war ich in Bonn bei Tears for Fears. Die Location war schon nett gelegen, aber überhaupt nicht ausgeschildert. Für ortsunkundige, die mit öffentlichem Nahverkehr anreisen, müsste da nachgebessert werden.
Gegen 18:20 Uhr betrat KIM WILDE die Bühne und haute einen Mix aus altem und neuem Material raus und bewarb ihr erstes Live-Album, welches Mitte August erscheinen wird. Nach ca. 70 Minuten wurde der Spass mit Kids in America beendet. Sehen konnte ich nicht viel, weil die Sonne noch über der Bühne Stand und schön ins Gesicht knallte.
Nach der Umbaupause betrat der Hauptact die Bühne und legte mit Everybody wants to Rule the World los. Es wurde das Set mit allen relevanten Songs abgespult inklusive einer Coverversion vom Radiohead Klassiker Creep. Nach Head over Heels/Broken hat sich die Band kurz verabschiedet um kurz darauf mit Shout die Zuschauerin den warmen Sommerabend zu entlassen.
War soweit ganz in Ordnung. Der Sound war sehr gut. Roland und Curt waren stimmlich richtig klasse. Nur schade,das es nach gut 90 Minuten vorbei war. Wenn es wenigstens noch Year of the Knife und Famous Last Words gegeben hätte, anstatt Bad Man's Song. Das hätte noch nen schönen Abschluss gehabt. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Und gestern war ich ebenfalls bei Muse.
Ein richtig gigantischer Abend. Wahnsinnig große Bühne, die nahezu die gesamte Breite der Südtribüne beanspruchte. Wir kamen so gegen 18 Uhr am Stadion. Meine Begleitungen wollten erst noch ihr Sandwich essen. Da hörten wir schon die erste Vorband "The Amazons", von deren Auftritt wir noch die zweite Hälfte gesehen haben. Die waren gar nicht so schlecht. Danach kam Andy Burrows mit seiner Band auf die Bühne. Burrows war von 2004 bis 2009 Schlagzeuger bei Razorlight. War auch angenehm zu hören.

Während der Umbaupause für Muse gab es jede Menge Synthimusik zu hören. Unter anderem die Titelmusik zu "Stranger Things", Crockett's Theme, Escapre form New York von John Carpenter. Nur was für Nerds. Herrlich.

Muse begannen mit ihrem Auftritt um 20.30 Uhr. In der Setlist gab es keine Überraschungen.

https://www.setlist.fm/setlist/muse/2019/rheinenergiestadion-cologne-germany-6391768f.html

Wurde auch alles sehr routiniert präsentiert. Was es nicht gebraucht hätte, waren die Tänzer, die da rumhüpften. Die Jungs, die bei zwei Songs Wall Running am riesigen LED Screen gemacht haben waren passend und das sah auch genial aus. Aber die anderen, die da mit Leuchtstäben rumhantierten und als so eine Art "Neon-Zombie" da rumschlurften, waren jetzt eher überflüssig. Nach knapp 2 Stunden war es denn vorbei und da ist dann das große Manko bei Open Air Shows heutzutage. Aufgrund des Beginns um 20.30 Uhr war es noch eindeutig zu hell und am Ende noch nicht dunkel genug, das die Lightshow nicht ihre volles Potential entfalten konnte. Besonders wegen der Laserstrahlen, die benutzt wurden. Also entweder später anfangen oder die Termine in den Juli/August legen. Ein Grund mehr, warum ich auf dauerhafte Winterzeit plädiere.



Nächster Stop ist am kommenden Samstag KISS in Baden-Baden/Iffezheim.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon salisbury » Montag 1. Juli 2019, 01:05

cgrage hat geschrieben:War am Samstag beim RAMMSTEIN-Heimspiel im Berliner Olympiastadion.
Was für eine Show, was für eine Atmosphäre. Kurz nach meiner Ankunft ca. 2 Stunden vor dem Einlass, konnte man sogar noch etwas vom Soundcheck mitbekommen. Da konnte man schon etwas von dem drohenden Lautstärkepegel mitbekommen.
Nach dem Einlass, der sehr professionell und unerwartet zivilisiert ablief, rauf aufs Gelände, ab zum Merch-Ttruck, Shirts kaufen, dann ins Stadion und Platz im Innenraum an der kleinen Nebenbühne gesichert.Dann hieß es: warten. Da bekam man die komplette Rammstein Dröhnung. Über die Lautsprecher tönte der komplette Rammstein Katalog. Auf den Videoscreens im Stadion liefen die Rammstein Videos, allerdings nicht synchron zum Ton. Und dann betraten um 19:30 Uhr die netten Damen vom Duo Jatekok die Nebenbühne um die Zuschauer mit ihren Piano Interpretationen von Rammstein Songs zu erfreuen. Einige lauschten andächtig, Viele nutzten das als letzte Chance um Bier zu holen bzw. wegzubringen.
Danach hieß es wieder warten. Gegen 20:35 Uhr ertönte die Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel und Schlagwerker Schneider kam hinter seinem Arbeitsgerät zum Vorschein und sorgte für den ersten "Knall" des Abends. Zum verlängerten Intro zu "Was ich liebe" betraten nun die einzelnen Bandmitglieder nach und nach die Bühne. Als letztes wurde Till Lindemann von den ca. 70.000 Fans frenetisch begrüßt. Danach wurde das Programm routiniert abgespult. Schwerpunkt auf den neuen Album, aber die Klassiker haben natürlich nicht gefehlt. Es war schön, mal wieder "Heirate mich" zu erleben, leider fehlte dann "Asche zu Asche", der wirklich noch die Kirsche auf dem Sahnehäubchen gewesen. Mit zunehmender Dunkelheit wurde die Lightshow sichtbarer und auch intensiver, trotz des schwarzen Rauchs, der am Anfang noch durch die Luft waberte. Die Band hatte richtig Lust auf das Konzert, das merkte man auch auf die Entfernung hin. Auch als Paul, Flake, Olli und Schneider ihre kleine Tanzperformance zu Richards Deutschland Remix wirkte wesentlich "flüssiger", als noch in den Videos früherer Konzerte zu sehen war. Bei Sonne wurden die Zuschauer durch den Einsatz sämtlicher Flammenwerfer auf der Bühne und den Lautsprechertürmen im Innenraum gut gegrillt. Für Engel betrat die Band die Nebenbühne um den Song zu Pianoklängen vom Duo Jatekok zu präsentieren. Auf dem kleinen fahrbaren LED Screen in der Mitte der Bühne wurde der Text eingeblendet. Eine gigantische Atmosphäre.
Echt ganz großes Kino.


Ja, der RAMMSTEIN-GIg war ganz groß, siehe mein Review zur München-Show. Ich geh nochmal mit meiner Liebsten in Wien :).
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