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Eure letzten Live-ErlebnisseRe: Eure letzten Live-ErlebnisseIch war auch kürzlich bei IRON MAIDEN, am Sonntag in Wiener Neustadt. Meine, zugegebenermaßen recht gedämpften, Erwartungen wurden sehr deutlich übertroffen. Der Klang war klar und nicht zu laut, die Band hatte Energie und meinem Eindruck nach auch große Freude an der Sache, insbesondere der permanente Mitsingen von Steve fand ich sehr sympathisch, Bruce war gut bei Stimme. In Bezug auf die Show-Elemente dürfte es das aufwendigste Maiden-Konzert gewesen sein, das ich live gesehen habe. Dort und da für mein Gefühl schon etwas zu viel, aber insgesamt eine Runde Sache.
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseSchön, dass es dir gefallen hat.
![]() alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseBruce Dickinson gerät etwas außer sich....
https://www.youtube.com/watch?v=i58AJ9w7rf0 Und Recht hat er ja.
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseJa, er hat Recht. Danach dann aber völlig lustlos weiter jzu Performen, ist aber nicht besonders professionell und den anderen Fans gegenüber auch nicht fair.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: Eure letzten Live-Erlebnisse
Witzig. Ist mir bei British Lion auch in den Sinn gekommen. Dabei ist er ja schon immer so unterwegs. Aber ihn so in Aktion zu sehen war schon recht geil. So 5 Meter von einem entfernt.
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseAm 30. Juli sehe ich Ironflame, Icarus Witch und Comaniac. Cooles Package!
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseNew Model Army
Support: Walter Subject Kulturzentrum franz.K. echaz Hafen, Reutlingen 29.07.2022 Ich hatte die Gelegenheit dazu, die tollste Neuentdeckung des letzten Jahres, „New Model Army“ live erleben zu dürfen. Als ich entdeckt habe, dass die Band hier ganz in der Nähe spielen, wusste ich, ich muss da hin. Im Dezember spielt die Band 2 Tage hintereinander in Köln und feiern so ihr 40 jähriges Bandbestehen. Aber da hinzukommen hielt ich erstmal für unmöglich zu der Jahreszeit, aus verschiedenen Gründen. Die Band spielt ja nie die gleiche Setlist, wie ich erfahren durfte und so konnte man auch hier nicht gespoilert werden. Also war der Abend gespickt mit Überraschungen. Ich, der Pille, also in die Bahn eingestiegen, in Plochingen umgestiegen und dann ganz entspannt den Zug Richtung Tübingen genommen. Entspannter bin ich schon lange nicht mehr Zug gefahren und die Verbindungen waren auch zu später Stunde wirklich wunderbar. In Reutlingen ausgestiegen, musste ich feststellen, dass die Location, in der das Konzert stattgefunden hat, einen Steinwurf vom Bahnhof entfernt ist. Hätte ich mich früher informiert, hätte ich auch locker etwas später auftauchen können. So war ich halt sogar noch eine halbe Stunde vor Einlass da und konnte noch eine Runde um das Gelände laufen. Die Location an sich wirkt unscheinbar und der Einlass verriet über das innere des Geländes mal gar nichts. Reingelassen angekommen, war ich perplex, wie wunderschön und gemütlich das Ambiente dort ist. Eingezäunt von großen Frachtcontainern inmitten umgeben von schönen Bäumen, die ebenfalls eine Sitzgelegenheit für Besucher boten. Und später beleuchtet ein wunderschönes Bild ergaben. Im hinteren Bereich gab es eine Cocktailbar und auch eben Sitzplätze. Links und rechts dann jeweils Getränkestände. Getränkepreise waren super in Ordnung. Zunächst machte mir das Wetter ein bisschen zu schaffen. Die Schwüle bekommt mir einfach nicht gut und ich hatte auch mal wieder vergessen genug zu trinken. Da ich aber frühzeitig dort war konnte ich den Missstand erstmal wieder ins Gleichgewicht bringen und setzte mich dann unter einen dieser Bäume. Justin, lief über das Gelände, da war ich keine 5 Minuten auf dem Gelände. Leider zu spät gesehen, denn er schien sehr gesprächig zu sein. Es dauerte etwas, bis sich das Gelände füllte. Aber als es so weit war, war eine unglaubliche positive Energie zu spüren. Die Menschen lachten, führten Gespräche, gingen respektvoll miteinander um. Übrigens hatte das Publikum eine Altersrange von wirklich klein bis groß. Habe ich so auch schon lange nicht mehr erlebt. Ich war so geflasht, dass ich als ich nach vorne gelaufen bin und rechts von der Bühne mich an einem dieser Bäume anlehnte nur noch am Beobachten war und das echt genossen habe. Vorband begann pünktlich und ich war echt gespannt, was die Herren da auf der Bühne für eine Musik spielen sollten. "Walter Subject", kommen aus Reutlingen und freuten sich sichtlich über diesen Auftritt. Wohl standen einige Bekannte, Familie und Freunde der Band auf meiner Seite und heizten das Drumherum mächtig ein. Und ja, das konnte schon auch irgendwie mitreißen, was die Band uns da präsentierte. Wie ist die Band einzuordnen? Nun, ich würde sagen, dass das ganz gut tanzbarer Rock ist, der sich nicht davor scheut auch mal in poppigeren Gefilde zu agieren und sogar auch mit elektronische Spielereien nicht geizgen. Irgendwo zwischen Alternative und poppigen Klängen. Ziemlich entspannt, aber auch immer mit Drive. Muss man mögen. Live finde ich das etwas druckvoller als die Studioversionen. Also zumindest das, was ich bis jetzt davon hören konnte. Allerdings agierte die Band super sympathisch auf der Bühne und trotz allem, dass ein Gitarrist krankheitsbedingt ausfiel, klang die Band extrem fett. Hat gut zu dem ganzen Umfeld und der Location gepasst. Dann kamen „New Model Army“ auf die Band. Von Anfang herrschte eine Atmosphäre, so dick, dass die Luft zum Schneiden war. Justin kam auf die Bühne und als sie dann anfingen „Bittersweet“ zu spielen war es um mich geschehen. Wow, was ein Einstieg in ein Konzert. Man merkte der Band den Spaß an diesem Abend förmlich an. Und auch Justin war sehr begeistert von der Location. Ich konnte kaum die Augen von seinem Auftreten lassen. Ich hatte irgendwie vermutet, das Konzert wäre statischer. Aber was die Band sich hin und herbewegte Wie Justin seinen Texten durch Mimik und Gestiken an Ausdruckstärke verlieh und den Songs damit live nochmal so eine Intensivität verlieh. Leute, ich sage euch. Das war einzigartig. Das Publikum ging wirklich bei jedem Song mit. Die einen tanzten, andere flippten förmlich aus, andere haben alles in sich aufgesaugt, andere sangen leise aber grinsend mit und ich…ich war einfach fasziniert von dem ganzen Geschehen, das ich da erleben durfte. Überraschend fand ich, dass die Band ziemlich viele Songs von der „Impurity“ gespielt haben. Ich habe immer das Gefühl, dass das Album leicht untergeht in der frühen Phase der Band und auch etwas im Schatten des Überalbums vieler Fans „Thunder And Consolation“ steht. Aber die Songaufteilung beider Alben war ungefähr gleich. Wobei die meisten Songs letzterer Scheibe noch als Zugabe einen draufgesetzt hat. Ich glaube sogar, dass diese zweite Zugabe so gar nicht geplant war, die Band aber so heiß war, dass sie da noch bock hatten und weiterspielten. Ich persönlich, hätte gerne mehr Songs von der „No Rest For The Wicked“ und „The Ghost Of Cain“ gehört, aber mal ehrlich. Das sind Luxusprobleme. Einige Songs die ich bis dato nicht gehört habe. Viele Songs auch wohl von der „Between Wine And Blood“. Die Band holte im Lauf des Konzertes eine Violinistin auf die Bühne. Ich weiß, dass die Band live, sowas irgendwie schon immer in petto haben. Aber unfassbar, wie gut die Dame ihr Instrument gespielt hat und unfassbar, wie sie die Songs mit ihrem Spiel noch einmal bereichert hat. Der Sound übrigens war auch absolut vorzeigemäßig. Glasklar, druckvoll und nicht übersteuert. Das Konzert war einfach magisch und ich bin drauf und dran, mir ein Kombiticket für die zwei Shows in Köln zu kaufen. Eigentlich kann und darf ich mir das nicht entgehen lassen. Wunderbare Band, wunderbare Liveband, die mich jetzt nochmal ein bisschen mehr gepackt hat. Und ich freue mich, dass ich noch einiges zu entdecken habe, was die Band angeht. Ich bin so froh, dass ich das live erleben durfte. Durchgehende Gänsehaut. Danke, New Model Army!!!
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseJa, tolle Live-Band. Habe ich 1998 in Köln gesehen und das war auch ganz fantastisch. Ich weiß echt nicht, warum ich da große Lücken habe und die Band recht selten höre. Das war die Setlist damals:
https://www.setlist.fm/setlist/new-mode ... 7be54.html Walter Subject habe ich hier mal rezensiert, die Jungs waren echt ganz gut.
Re: Eure letzten Live-Erlebnisse
Hübsche Setlist! Ziemlich viel von der der "Strange Brotherhood". Die fehlt mir noch. Ist aber wohl als etwas schwächeres Album verschrien. Egal, muss eh alles her. "51st State" und "No Rest" hätte ich mir auch noch gewünscht. Hier auch die Setlist von vor 2 Tagen: https://www.setlist.fm/setlist/new-model-army/2022/kulturzentrum-franzk-reutlingen-germany-1bb201e4.html
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseIronflame + Comaniac + Icarus Witch
Zille, Göppingen 30.07.2022 Meine Herren, war das gestern eine heiße Angelegenheit. Und ich rede nicht nur vom Wetter. Nach über 2 Jahren, war ich zum ersten Mal wieder in der Location, um die Gelegenheit zu nutzen diese 3 Bands live zu erleben. Wieder altbekannte Gesichter gesehen und eine unfassbar geile Stimmung. Gott, habe ich das vermisst. Den Anfang machte „Icarus Witch“. Gespielt wurde klassischer Heavy Metal. Der Sänger wirkte zunächst etwas schüchtern, sprach gern mal zum Publikum, ohne sich zum diesem umzudrehen. Bedankte sich immer wieder für die Reaktion. Die Band spielte wirklich tight, auch wenn der Gitarrist mit ein, zwei technischen Probleme zu kämpfen hatte. Mit denen er aber locker umgegangen ist und aus einem 3 Mann Song plötzlich ein Bass Song wurde. Klang auch so gar nicht schlecht. Guter Start in den Abend. Nach der ersten kurzen Verschnaufpause packte uns die Schweizer Band „Comaniac“ am Kragen und riss das Publikum mit ihrem Thrash Metal in eine Art und Weise mit, dass selbst die Band über die Reaktion der Zuschauer erstaunt war. Wortwörtlich: „Wir wussten nicht, dass ihr so viel Bock auf Thrash Metal habt“. Aber ganz ehrlich, verdient! Was „Comaniac“ in einer dreiviertel Stunde abgezogen haben, war schon ganz großes Tennis. Wegen mir hätten sie dann auch länger spielen dürfen. Die hätten schon allein einen ganzen Abend füllen können. Da war eine wahnsinnige Power drin und wirklich jeder in dem Raum war begeistert davon. Die Rufe zur Aufforderung einer Zugabe, sind jedenfalls geglückt und die Band bereicherte uns mit einem weiteren Song. Ich habe mir von der Band das aktuelle Album + T Shirt dazu mitgenommen. Ja und dann waren „Ironflame“ an der Reihe. Und da ist mir wieder die Verbindung zwischen „Icarus Witch“ und „Ironflame“ eingefallen. Denn sowohl Sänger und Gitarrist spielen in beiden Bands. Der Sänger wirkte bei „Ironflame“ losgelöster, aufgetauter und gesangsmäßig war das 1 A gesungen. Die aufgeheizte Stimmung konnte die Band auffangen und weitertragen. Die großen Vorbilder hört man hier raus. Und meine Erkenntnis, während dem Auftritt war, dass ich mir von der Band doch mal etwas besorgen sollte. Natürlich wäre das die Gelegenheit gewesen mir am Merchstand das neue Album zu besorgen. Das war aber dann leider schon weg. Auf die Kaufliste ist das aber um einige Plätze nach oben gerutscht und wird definitiv besorgt. Für mich die Sieger des Abends waren auf jeden Fall „Comaniac“. Da schlägt mein Thrash Herz einfach nochmal eine Spur höher. Die Songs waren einfach zu stark und mitreißend. Sympathische Truppe! Danach dann in jedem Fall „Ironflame“. Hat richtig Bock gemacht und die Faust ging öfters mal in die Höhe und die Nackenmuskulatur auf Betriebstemperatur gebracht. „Icarus Witch“ waren auch super. Hatten vielleicht deshalb einen schwereren Stand, weil sie die ersten waren. Aber auch hier war dieser zeitgemäße Metal alles andere als schlecht und als Einheizer auch wirklich, wirklich gut. Das waren zwei wundervolle Tage. Mit viel, viel toller Musik und vielen wundertollen Menschen. Für den August wird es jetzt wohl erstmal ein bisschen ruhiger, bevor es im September mit zwei großen Bands weitergeht und mal schauen was dann noch folgt.
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