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Der Kurzreview-ThreadRe: Der Kurzreview-ThreadJa, der Nachfolger ist auch verdammt stark. Irgendwie ein Weihnachtsalbum ohne eines zu sein. Habe ich nämlich an Weihnachten bekommen
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Re: Der Kurzreview-ThreadHaha, ich hab das zweite zu Weihnachten verschenkt. Allerdings nicht mein Exemplar, das habe ich schon noch.
Re: Der Kurzreview-Thread
Jip, die beiden Alben mag ich auch gerne. Danach kenne ich das Material kaum noch. Ich bevorzuge tatsächlich den Zweitling.
Re: Der Kurzreview-ThreadDas Zweitwerk ist in seiner Gesamtheit etwas erwachsener. Wirkt irgendwie nochmal kompakter. Die Produktion ist auch irgendwie bombastischer. Hat aber auch wahnsinnig tolle Songs drauf. Titeltrack, "Hazel Eyes", "Is It Just Me?" oder "Blind Man" sind toll.
Re: Der Kurzreview-ThreadIch hab Darkness nur von 1987-2010 komplett. Die drei Alben ab 2016 fehlen mir noch.
![]() alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Der Kurzreview-ThreadRAM | The Throne Within
![]() Ich mochte ja vor allem auch die „Svbversvm“ sehr gerne, weil die ordentlich schwingend durch die Boxen ihren Weg nach draußen gesucht hat. Das Teil war ja sogar schon fast tanzbar. Aber nun habe ich in mein CD-Regal geschaut und bin bei „To The Throne“ hängengeblieben. Zuvor musste ich zwei Sachen feststellen. Zum einen, dass das Album viel jünger ist, als ich es vermutet habe. Zum anderen hätte ich aus dem Stegreif keinen Song der Scheibe nennen können bzw. eine Melodie mitsummen können. Dazu kam, dass ich dachte ich hätte dieses Album in meine damalige Bestenliste mit aufgenommen. Auch da…falsch gedacht. Also habe ich erschrocken die Scheibe aus dem Regal gezogen und konnte meine Gedanken dazu nicht wahrhaben. Interessant ein Album zu hören, das man in einem anderen Jahr verortet hat und dann auch ratlos zurückliegt, weil man keinen Song des Albums im Kopf hat. „To The Throne“ hat eine andere Wirkung und einen, wie ich finde, etwas anderen Ansatz als die Alben zuvor. Und das liegt zum Teil an der Eingängigkeit und das Gefühl des „erwachsen Werdens“, welches das Album ausstrahlt. Ein Song wie „Fang And Fur“ zeigt das wie ich finde ganz gut. Das ist genau der hüftenkreisende Song wie „Holy Death“, bloß mit einer etwas seriöseren Herangehensweise. Weniger schriller, etwas dunkler, auch ausladender mit seinem ruhigen Part. Letzteres wird dann auch in einem ganzen Song ausgebreitet wie "You All Leave". Eine faszinierende Ballade, dass auch den Gesang von Oscar mal in ein anderes Licht rücken lässt. Das Album ist im übrigen auch gerade wegen der Produktion ein auditives Vergnügen. Und trotzdem darf man bitte nicht vermuten, dass es sich hier um ein müdes Altherrenwerk handelt (wie denn auch, sie sind ja keine 70?). Denn das ist es mit Sicherheit nicht. Hier wird einem trotzdem ein Wurm nachdem anderen um die Ohren geschmissen. Allerdings auch öfters mal ums Eck, so dass es einige Zeit braucht bis diese richtig ankommen. Es bedarf also einige Versuche. Aber das macht die Langzeitwirkung aus. Manchmal erinnert es an die großen Helden wie Judas Priest, wenn die Noten lange gespielt werden oder aber auch an die Scorpions, wenn es um die rockige Art und um die Soli geht. Und dann galoppiert man wie in „No Refuge“ wie ein Berserker durch die Landschaft. Ich fass es selbst nicht, dass ich das Album so lange nicht beachtet habe, obwohl es ständig vor meiner Nase verweilt. Das arme Ding, hat im Schrank bestimmt schon verstaubt um Hilfe gerufen. Band ist aber jetzt wieder definitiv im Blickfeld.
Re: Der Kurzreview-ThreadObscura | Akróasis
![]() Im Bereich des technischen Death Metal sind Obscura für mich (ja ok, mit Atheist) wohl die einzige Band, der ich richtig gerne zuhöre und auch zuhören kann. Denn Obscura schaffen es mit ihrer Kunst immer nachvollziehbar zu agieren. Hier gilt nicht das Prinzip des je oller, desto doller. Nein, ganz im Gegenteil. Die Band geht nicht in die Breite, wenn es nicht nötig ist, sondern in die Tiefe, weil es angebracht ist. Sie lassen den Songs zwar den nötigen Spielraum, brauchen dafür aber keine 77 minutenlangen Alben. Dieses Album hier, hat definitiv diese Eigenschaften. Dazu kommt, die Abwechslung, die auf diesem Album gegeben ist. Es wird nicht stumpf nach vorne geballert. Hier wechselt man sehr oft von heftigen Parts in eher ruhigere Parts. Diese haben für mich eine entschleunigende Wirkung und lassen mich auch mal von der Hand, um einen Song vollumfänglich entdecken zu können, für was die Songs und Kompositionen gedacht hat. Zumindest denke ich mir das. „The Monist“ ist so ein Song. Erwähnen muss ich aber auch die Arbeit von auf dem Album hörenden Bassisten Klausenitzer. Immer, wirklich immer ist sein Bass zu hören und bereichert vor allem mit seinem Fretless Bass die Songs ungemein. So ein Fretless Bass kann auch gern mal zu viel des Guten sein. Aber diese Dosierung und die hörbare Fingerakrobatik ist unwiderstehlich. Eines meiner Lieblingssongs ist dann auch zum Beispiel „Ode To The Sun“. Diesen Song würde ich immer wieder empfehlen, wenn es um die Band gehen würde. Für mich eines der songdienlichsten Songs, der das beachtet, was ich im zweiten Absatz angemerkt habe. Er ist in der Bridge trotz oder sogar gerade wegen des Vocoders ein Meisterwerk. Die Chöre darf man dann auch nicht außenvorlassen. Vor allem wenn sie die Bridge dann im cleanen Song wiedergeben. Ein Meisterwerk. Unumgänglich! Das größte Magnum Opas…ähm quatsch Opus Magnum ist aber „Weltseele“. 15 Minuten sind für diese Art des Death Metal natürlich eine riesengroße Ansage und dürfte, was ich ganz oben beschrieben habe, viele verwirren. Pustekuchen. Tut es halt eben nicht. Noch nie habe ich einen emotionaleren, herzzerreißenderen, vom Death Metal geprägten Song hören dürfen, wie diesen hier. 15 Minuten pures Können mit waghalsigen Wendungen und sich überlappenden Umschlägen, dass das Fieber von allein verschwindet. Verrückt ist jetzt nur noch, dass ich dieses Album auf einem so hohen Level sehe, dass ich (obwohl ich noch die "Cosmogenesis" habe) mich noch nicht so wirklich an die anderen Alben rantraue. Ich weiß, dass der eigentliche Kern der Band aus Steffen und den zurückgekehrten Jeroen Paul Thesseling und Christian Münzner besteht. Die haben aber alle bis auf Steffen auf diesem Album nicht mitgewirkt. Für mich ist „Akróasis“ so ein fantastisches Album, dass ich mich einfach nicht traue an die anderen Alben ranzugehen. Das Album, so scheint es, ist in meinem Kopf vom exklusiven Line Up geprägt und ragt auch mit diesem Zusatz einfach stark heraus, dass es mir schwer fällt, diesen Gedanken wegzuschieben und auf weitere Erkundungstour zu gehen.
Re: Der Kurzreview-ThreadÄhhhh..... Mann, wie schaffst du es nur immer wieder, mir mit deinem Tastengehacke Lust auf Alben aus Genres zu machen, die sonst nicht meine Baustelle sind?? Also, zumindest Lust, da mal reinzulauschen! Sei bloß froh, dass du heutzutage lebst: Früher hätte man dich als Hexer und Prediger des diabolus in musica auf dem Marktplatz verbrannt.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Der Kurzreview-ThreadHaha!
Freut mich wenn dir das gefällt Zumindest "Ode To The Sun" hattest du schon einmal gemocht.
Mir fällt gerade auf, dass ich an zwei Stellen zu RAM den Albumtitel vertauscht habe. Keine Ahnung was mich da geritten hat. Kann man das verbessern? Zweiter Absatz erster Satz. Dritter Absatz gleich am Anfang.
Re: Der Kurzreview-ThreadJa, bei 'Ode to the Sun' klingelte tatsächlich noch was im Hinterkopf.
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