Ja, jetzt bereue ich es ein wenig nicht dort gewesen zu sein.
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Eure letzten Live-ErlebnisseRe: Eure letzten Live-ErlebnisseAlter Falter, was ist das denn für einige Energie im ersten Video. Das ist ja heftig
Ja, jetzt bereue ich es ein wenig nicht dort gewesen zu sein.
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseIm Gegensatz zum modernen Metalcore bin ich ja durchaus ein großer Freund des Hardcore im etwas klassischeren Sinne. Auf ein solches Konzert würde ich aber, so beeindruckend ich das Energielevel und die Interaktion mit dem Publikum finde, nicht gehen wollen. Da hätte ich keine Freude dran. Bin persönlich eher der Freund etwas statischerer Crowds, die es einem ermöglichen, einen Platz zu finden, wo man den berühmten Safe Space von einer Armlänge Abstand einhalten kann.
![]() alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Eure letzten Live-Erlebnisse
Manowar? Nein im Ernst. Verstehe ich, ich hätte mich bei so einem Konzert auch eher hinten oder eben seitlich aufgehalten. Was ich in der Regel eigentlich immer mache und mir bis jetzt immer gelungen ist, diesen Safe Space zu erhalten. Das ging sogar bei so rießengroßen Events wie bei METALLICA zum Beispiel sehr gut.
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseJo. Ich bin auch bei Manowar - wie eigentlich immer, bei vollen Hallen - eher weiter hinten und am Rand, so dass ich halt weggehen kann, ohne jemandem lästig zu sein. Bei Manowar wird glücklicherweise auch gemeinhin nicht gehüpft und gepogt.
Das ist keine Kritik an anderen, da ich schon auch weiß, dass auch Dynamik und Bewegung in einem Rock-Publikum gewünscht ist und seine Reize hat, aber ich bin halt selber eher der Typ, der niemandes Kreise stören will, und auch seine Kreise nicht gestört wissen will. Deshalb steh ich halt immer am Rand, weil ich mich auch nicht durch dynamische Mengen drücken will, wenn ich mich entscheiden sollte, den Standort zu verlagern. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseHabe zum Beispiel auch Leute nie verstanden, die sich während eines Gigs durch die Menge drücken, um ein Bier zu holen, und dann irrwitzigerweise mit 5 Bier im Arm wieder an den Ort zurück wollen, an dem sie vorher waren. Sollte mich tatsächlich mal der irrwitzige Gedanke befallen, während eines Gigs Durst löschen zu wollen, würde ich nach der Versorgung dann wohl hinten bleiben, um niemandem lästig zu sein.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Eure letzten Live-Erlebnisse
Mein Arbeitskollege war da und hat euohorisch darüber berichtet, da muss es echt abgegangen sein! Realer Name: Thomas Becker
Re: Eure letzten Live-Erlebnisse
Nee, also da bin ich recht entspannt. Wenn ich alleine anwesend bin muss ich mir überlegen ob ich stehen bleibe oder ob ich den Platz aufgebe. Aber in der Gruppe habe ich vollstes Verständnis dafür. Außer man drückt sich kommentarlos durch wie so ne Walze. Aber meistens erkennt man doch gut, wer zu wem gehört.
Re: Eure letzten Live-Erlebnisse
Das kann ich durchaus verstehen. Die Zeiten, in denen ich im Pit war, sind bei mir auch vorbei. Nur selten treibt es mich noch rein. Ich kann mich allerdings immer noch sehr an der Energie der Crowd erfreuen. Generell finde ich die Unterschiede zwischen Punk/Hardcore- und Metal-Konzerten sehr interessant. Ich empfinde Punk-Konzerte als viel entspannter. Nicht, weil das Publikum im Metal unfreundlich wäre oder so. Es herrscht irgendwie ein anderer Habitus. Wenn ich es mal etwas pauschalisierend und verallgemeinernd ausdrücken darf: Immer wieder stelle ich fest, dass bei Metal-Konzerten alle sehr früh zu Einlassbeginn kommen und dann ihre festen Plätze einnehmen. Wenn man vor der letzten Support-Band keinen vernünftigen Platz hat, hat man verloren. Im Punk und Hardcore ist das anders. Da werden nach dem Support auch die Plätze noch viel mehr gewechselt oder man geht nochmal raus. Das finde ich entspannter, zumal man stressfreier spät kommen kann ![]() a.k.a. Dominik
Re: Eure letzten Live-ErlebnisseGestern habe ich ein Konzert von Legenden gesehen. Im Saal 1 des altehrwürdigen (und neu gestalteten) Congress Centrums Hamburg traten KRAFTWERK im Rahmen ihrer "Multimedia Tour 2025" auf.
Und es war ein absoluter Genuss. Ich wollte ja schon vor drei Jahren zum Open Air Konzert nach Bonn. Das klappte aber aus terminlichen Gründen kurzfristig nicht, aber jetzt. Es gab einen Querschnitt durch die ganze elektronische Welt von KRAFTWERK. Von "Autobahn" und "Mensch Maschine" bis "Tour de France" und "Electric Café". Ein kleines Highlight war für mich die kurze Ansage von Ralf Hütter (das einzig verbliebene Original-Mitglied) vor "Radioaktivität". Er spielte den Song "Merry Christmas, Mr. Lawrence" aus dem gleichnamigen Film und widmete ihn dem Komponisten Ryuichi Sakamoto. Sakamoto hat Hütter Anfang der 80er Jahre in Japan kennengelernt und hat für das Lied "Radioaktivität" einen japanischen Text verfasst. Diese Fassung wurde auch teilweise vorgetragen. Ich habe den Song in der Version mit Gesang von David Sylvian mit dem Namen "Forbidden Colors" mal auf einem Wichtelsampler verewigt. Natürlich durften auch die Hits "Das Model" und "Wir sind die Roboter" nicht fehlen. Ich bin echt froh, das ich das noch erleben durfte.
Re: Eure letzten Live-Erlebnisse
Klingt super, ich hätte die Band auch gerne auf dieser Tour gesehen, aber die Tickets waren leider schon weg, als ich sie mir holen wollte. Meine kleine Sammlung
https://www.musik-sammler.de/collection/kenni/
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