Weekly Playlist

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 3. Dezember 2013, 01:39

Christian Schwarzer hat geschrieben:Naja, umfassend genial… Also zumindest nicht umfassend. Ich fühle auf jedenfall keinen Zwang, mir „Hells Unleasehd“ außerhalb so eines komplett-Durchlaufs nochmal anzuhören…

Jo, nö... :grins:
Habe das "umfassend" jetzt nicht so wörtlich gemeint, dass jedes Album samt aller Songs ausschließlich Höchstnotenmaterial wäre, sondern mehr so, dass ich die Band als solche umfassend (im Sinne von "zu allen Zeiten") genial finde. Dass auch "allzeit" geniale Bands mal schwächere Songs oder Alben haben, das ist ja fast immer so, aber bei Unleashed gefallen mir auch die Sachen, die etwas schwächer sind. So hat auch die "Hell's Unleashed" ganz offensichtlich noch Luft nach oben, das habe ich ja auch schon geschrieben, aber auch dieses Album möchte ich auf keinen Fall missen, hat es mir doch eine lang vermisste Band zurück gebracht und auch wirklich gute Stücke zu bieten.

Christian hat geschrieben:Die Frost kenne ich davon am längsten und höre ich, seit ich auch Black Metal höre. Fand ich immer gut bis toll, aht sich aber nie so richtig festhaken können, da ich den Sound nicht besonders mag.

Der Sound der "Frost" ist halt klirrende Raserei in Reinkultur, dabei aber doch melodisch und erhaben, wenn man es heraus hören kann. Für mich ein Trademark-Sound in Sachen Blizzard. Gerade 'Loke' mit Intro ist der Hammer.

Christian hat geschrieben:Zwar schon eher eine „zweite-reihe-Band“ aber mir ziemlich sympathisch. Ich kenn vor allem die neuen Sachen, die ich alle für empfehlenswert halte.

Jo, klar, zur Speerspitze fehlt bei Enthroned schon noch einiges, aber die waren früher schon ziemlich cool, die neueren Sachen kenne ich halt hin und wieder mal vom Soundcheck. Da muss ich aktuell nicht unbedingt tiefer einsteigen, aber einen gewissen Sympathiebonus der alten Zeiten wegen, hat die Truppe auf jeden Fall.

Prinzipiell gibt es von solcher Musik heute viel zu wenig. Andererseits finde ich 8 Punkte dafür schon etwas „viel“. Aber wenns dir passt, isses gut so.

Ja, es ist etwas viel. Bin auch nicht ganz glücklich damit, aber bei der Notenabgabe fühlte es sich richtig an. Ist egal, man kann der Rezi ja entnehmen, wie es gemeint ist.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 3. Dezember 2013, 01:51

Christian Schwarzer hat geschrieben:
Holg hat geschrieben:
Christian hat geschrieben:
Rüdiger hat geschrieben:JUDAS PRIEST "Painkiller"

Monument.

:grins:

Die Welt ist noch in Ordnung, bin erleichtert. 8-) :dafuer:

:grins: :grins:
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon salisbury » Samstag 7. Dezember 2013, 12:19

Zugfahrten:

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ZODIAC - A Hiding Place

Ein tolle Soundcheck- und Liveentdeckung. Deutscher Beitrag zur Retrowelle. Das ganze ist aber deutlich bluesiger angelegt als so diverse Bands aus Schweden und der Sound klingt zeitgemäßer. ZODIAC hat einen sehr guten Sänger und einen sehr guten Gitarristen, sehr vielfältige Songs stilistisch so alles zwischen ZZ TOP, BLACK SABBATH und JOE BONAMASSA. Habe großen Spaß dran.


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ROSE KEMP - A Handful Of Hurricanes

Lange ignoriertes Album, obwohl Frau Kemp ganz weit oben auf meiner persönlichen Huldigungsliste steht. Aber das Teil wächst, selbstredend geht auch hier ihre Stimme unter die Haut, schon hier geht sie kompositorisch gewagte Schritte aber eben noch nicht so radikal und kompromisslos wie auf den folgenden Alben.

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KATATONIA - Dethrowned & Uncrowned

Ich verfolge, dass das Album insgesamt wenig euphorische Kritiken bekommt und muss bei den Begründungen immer wieder den Kopf schütteln. Diese Neuinterpretation von "Dead End Kings" ist mir genauso viel wert wie die Originalversionen. Und wer das eine mag und das andere nicht, der mag die Songs eben nicht wegen der Idee der Komposition an sich, sondern wegen dem Klang. Ob das heisst, dass sie die Komposition an sich nicht erfasst haben? Ich würde aber behaupten, ich würde ein Stück wie 'Hypnone' auch als zarte Akustikklampfenversion mögen oder aber im brutalen Deathmetal-Gewand, wenn nur die Melodien und Harmonien nicht verändert werden (und Jonas Renkse singt).

Ich würde mir wünschen, dass mehr Bands so etwas machen. Der ultimative Test, ob ein Song was taugt ist, ihn mir unterschiedlichem Instrumentarium darzubieten. Jetzt ist KATATONIA sogar noch mehr eine "Lieblingsband" als zuvor.

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LISERSTILLE - Flight Of Belljar

Drei episch-dramatische Rocksongs für die Ewigkeit!

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IN SOLITUDE - Sister

Noch so eine Soundcheckentdeckung, dreht nach wie vor konstant seine Runden. Ich hab immer das Gefühl, Satan selbst verkörpert sich im Gesang von diesem Pelle Ahmann.

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AEON SPOKE

Auch hier hab ich schon öfter mal geschwärmt. Geheimtip im Spannungsbogen von ANTIMATTER, BLACKFIELD und INTERPOL, melancholischer Alternative-Artrock vom Feinsten. Ich finde nicht alle Songs gut, weil dort der Gesang etwas zu austauschbar ist; Zwei, drei Songs sind aber einfach unschlagbar in diesem Sub-Genre! MUSS man gehört haben.

Im Auto:

TROUBLE - Manic Impressions

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Oldie aus 1992. Aber wisst ihr was: DIESES Album sollte man heute nochmal rausbringen. Man verpasse den Musikern schwedische Namen, klebe ihnen Oberlippenbärte an und stecke sie in Siebziger-Hippie-Kleidung. Nuclear Blast schicke sie auf große Tour mit DEAD LORD und GRAVEYARD. Die Band würde abgehen wie Känguruh mit Rückenwind. Die Musik ist ja GENAU das, was heute so viele inclusive mir fasziniert, der Spirit der Siebziger, ein famoser Sänger mit rauhem Tibre, Songs varriierend zwischen knackigem Rock und sanfter Psychedelia (passend dazu die tolle Verwustung vom DONOVANs 'Atlantis'). Soviel ich weiss, gibt's die sogar wieder. Mal rumgucken, ob ich da Musik finde...

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GEHENNA - Unravel

Ein seltenes Wechselbad der Gefühle offenbarte ich mir mit dieser Scheibe, ich habe ja versucht, das irgendwie in der Gruppentherapie zum Album auszudrücken. So langsam durchdringe ich aber das Unfassbare diese Albums. Das nimmt ihm etwas an seiner Faszination allerdings ist es gutes Gefühl zu denken zu verstehen, was dort passiert. Nur, wie kommt man auf solche derart "Zwischen-den-Dingen-stehend"-böse Harmonien? Es ist wirklich so, die Musik packt mich nicht, wenn ich ganz genau draufhöre sondern erst, wenn ich den Geist etwas scheifen lasse und "dran vorbei" höre. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die Band das aber _genau so_ beabsichtigt hat. Bloß, wie nimmt man so etwas auf? Mit Drogen? Rüdiger? Ich will sowas auch können...

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65DAYSOFSTATIC - Wild Light & alles querbeet

Ich kenne die Band seit jetzt seit einigen Jahren und sie läuft kontinierlich und die Musik gefällt mir bei jedem Mal noch ein wenig besser als beim Spin zuvor. Es ist völlig egal, welches Album man auflegt, am liebsten mische die Alben. Jeder Song ist mit jedem anderen Song in Harmonie, die Musik fließt kontinuierlich, sie kann stundenlang laufen und ist wie ein Duft. Erst wenn die Musik von 65 ausgeht, merkt man, dass etwas sehr sehr angenehmes auf einmal fehlt. Dumm, dass ich beim Livegig nicht da war. Die Burschen sind nämlich sensationell gut und ähnlich perfekt aufeinander eingependelt wie z.B. LONG DISTANCE CALLING oder AUDREY HORNE. Määäh!
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 7. Dezember 2013, 13:23

salisbury hat geschrieben:GEHENNA - Unravel

Ein seltenes Wechselbad der Gefühle offenbarte ich mir mit dieser Scheibe, ich habe ja versucht, das irgendwie in der Gruppentherapie zum Album auszudrücken. So langsam durchdringe ich aber das Unfassbare diese Albums. Das nimmt ihm etwas an seiner Faszination allerdings ist es gutes Gefühl zu denken zu verstehen, was dort passiert. Nur, wie kommt man auf solche derart "Zwischen-den-Dingen-stehend"-böse Harmonien? Es ist wirklich so, die Musik packt mich nicht, wenn ich ganz genau draufhöre sondern erst, wenn ich den Geist etwas scheifen lasse und "dran vorbei" höre. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die Band das aber _genau so_ beabsichtigt hat. Bloß, wie nimmt man so etwas auf? Mit Drogen? Rüdiger? Ich will sowas auch können...

Mit Drogen kann ich nicht dienen, aber vielleicht kommt die Inspiration, wenn wir nächstes Jahr in Norwegen aufnehmen. :grins:
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Havoc » Samstag 7. Dezember 2013, 15:50

salisbury hat geschrieben:KATATONIA - Dethrowned & Uncrowned
Ich verfolge, dass das Album insgesamt wenig euphorische Kritiken bekommt und muss bei den Begründungen immer wieder den Kopf schütteln. Diese Neuinterpretation von "Dead End Kings" ist mir genauso viel wert wie die Originalversionen. Und wer das eine mag und das andere nicht, der mag die Songs eben nicht wegen der Idee der Komposition an sich, sondern wegen dem Klang. Ob das heisst, dass sie die Komposition an sich nicht erfasst haben? Ich würde aber behaupten, ich würde ein Stück wie 'Hypnone' auch als zarte Akustikklampfenversion mögen oder aber im brutalen Deathmetal-Gewand, wenn nur die Melodien und Harmonien nicht verändert werden (und Jonas Renkse singt).

Ich würde mir wünschen, dass mehr Bands so etwas machen. Der ultimative Test, ob ein Song was taugt ist, ihn mir unterschiedlichem Instrumentarium darzubieten. Jetzt ist KATATONIA sogar noch mehr eine "Lieblingsband" als zuvor.


Bin mir ziemlich sicher, dass mir auch diese Akustikversion gefallen würde....aber bei mir ist es eher so ein Gefühl von "Brauch ich das Album mit genau denselben Songs wirklich noch mal in einer Akustikversion"?
Das Cover ist übrigens sehr hübsch.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon salisbury » Samstag 7. Dezember 2013, 16:03

Havoc hat geschrieben:Bin mir ziemlich sicher, dass mir auch diese Akustikversion gefallen würde....aber bei mir ist es eher so ein Gefühl von "Brauch ich das Album mit genau denselben Songs wirklich noch mal in einer Akustikversion"?
Das Cover ist übrigens sehr hübsch.


Tja, das ist allein Deine Entscheidung. Ich finde sowas halt ungemein spannend, tolle Songs in unterschiedlichen Anzügen zu erleben. Und "akustisch" heisst hier ja nicht "mit Rassel und Lagerfeuerklampfe". Das ist durchaus aufwändig und edel produziert!
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Havoc » Samstag 7. Dezember 2013, 16:09

Mhh. Ach. Irgendwann landet die sicher auch in meinem Einkaufskorb. Hat halt trotzdem irgendwie nicht die ganz große Priorität. Wobei...je länger ich drüber nachdenke....ach...mal gucken. ;-)
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 8. Dezember 2013, 13:55

salisbury hat geschrieben:
Bild

ZODIAC - A Hiding Place

Ein tolle Soundcheck- und Liveentdeckung. Deutscher Beitrag zur Retrowelle. Das ganze ist aber deutlich bluesiger angelegt als so diverse Bands aus Schweden und der Sound klingt zeitgemäßer. ZODIAC hat einen sehr guten Sänger und einen sehr guten Gitarristen, sehr vielfältige Songs stilistisch so alles zwischen ZZ TOP, BLACK SABBATH und JOE BONAMASSA. Habe großen Spaß dran.


Die lief bei mir auch im Rahmen der Bestenliste 2013 wieder. Wundebares ALbum. Überschneidungsalarm?

salisbury hat geschrieben:Bild

ROSE KEMP - A Handful Of Hurricanes

Lange ignoriertes Album, obwohl Frau Kemp ganz weit oben auf meiner persönlichen Huldigungsliste steht. Aber das Teil wächst, selbstredend geht auch hier ihre Stimme unter die Haut, schon hier geht sie kompositorisch gewagte Schritte aber eben noch nicht so radikal und kompromisslos wie auf den folgenden Alben.


Mit der Dame muss ich mich auch mal wieder mehr beschäftigen.

salisbury hat geschrieben:Bild

KATATONIA - Dethrowned & Uncrowned

Ich verfolge, dass das Album insgesamt wenig euphorische Kritiken bekommt und muss bei den Begründungen immer wieder den Kopf schütteln. Diese Neuinterpretation von "Dead End Kings" ist mir genauso viel wert wie die Originalversionen. Und wer das eine mag und das andere nicht, der mag die Songs eben nicht wegen der Idee der Komposition an sich, sondern wegen dem Klang. Ob das heisst, dass sie die Komposition an sich nicht erfasst haben? Ich würde aber behaupten, ich würde ein Stück wie 'Hypnone' auch als zarte Akustikklampfenversion mögen oder aber im brutalen Deathmetal-Gewand, wenn nur die Melodien und Harmonien nicht verändert werden (und Jonas Renkse singt).

Ich würde mir wünschen, dass mehr Bands so etwas machen. Der ultimative Test, ob ein Song was taugt ist, ihn mir unterschiedlichem Instrumentarium darzubieten. Jetzt ist KATATONIA sogar noch mehr eine "Lieblingsband" als zuvor.


Von dennen entferne ich mich immer weiter. Immer nett und gefällig, selten ergreifend oder gar mitreißend. Letztens lief die "Tuonela" mal wieder. Die ist sehr schön für den Herbst.

salisbury hat geschrieben:Bild

LISERSTILLE - Flight Of Belljar

Drei episch-dramatische Rocksongs für die Ewigkeit!


Aha *notier*

salisbury hat geschrieben:Bild

IN SOLITUDE - Sister

Noch so eine Soundcheckentdeckung, dreht nach wie vor konstant seine Runden. Ich hab immer das Gefühl, Satan selbst verkörpert sich im Gesang von diesem Pelle Ahmann.


Dein Satan trägt einen samtenen Bademantel?

salisbury hat geschrieben:Bild

AEON SPOKE

Auch hier hab ich schon öfter mal geschwärmt. Geheimtip im Spannungsbogen von ANTIMATTER, BLACKFIELD und INTERPOL, melancholischer Alternative-Artrock vom Feinsten. Ich finde nicht alle Songs gut, weil dort der Gesang etwas zu austauschbar ist; Zwei, drei Songs sind aber einfach unschlagbar in diesem Sub-Genre! MUSS man gehört haben.


Ein wunderbares ALbum!

salisbury hat geschrieben:Im Auto:

TROUBLE - Manic Impressions

Bild

Oldie aus 1992. Aber wisst ihr was: DIESES Album sollte man heute nochmal rausbringen. Man verpasse den Musikern schwedische Namen, klebe ihnen Oberlippenbärte an und stecke sie in Siebziger-Hippie-Kleidung. Nuclear Blast schicke sie auf große Tour mit DEAD LORD und GRAVEYARD. Die Band würde abgehen wie Känguruh mit Rückenwind. Die Musik ist ja GENAU das, was heute so viele inclusive mir fasziniert, der Spirit der Siebziger, ein famoser Sänger mit rauhem Tibre, Songs varriierend zwischen knackigem Rock und sanfter Psychedelia (passend dazu die tolle Verwustung vom DONOVANs 'Atlantis'). Soviel ich weiss, gibt's die sogar wieder. Mal rumgucken, ob ich da Musik finde...


Auch wenn ich die Album davor allesamt besser finde, ist das natürlich ein Knulzer vor dem Hern. Dabei fällt mir ein: Ich brauche den Vorgänger noch als CD.

salisbury hat geschrieben:Bild

GEHENNA - Unravel

Ein seltenes Wechselbad der Gefühle offenbarte ich mir mit dieser Scheibe, ich habe ja versucht, das irgendwie in der Gruppentherapie zum Album auszudrücken. So langsam durchdringe ich aber das Unfassbare diese Albums. Das nimmt ihm etwas an seiner Faszination allerdings ist es gutes Gefühl zu denken zu verstehen, was dort passiert. Nur, wie kommt man auf solche derart "Zwischen-den-Dingen-stehend"-böse Harmonien? Es ist wirklich so, die Musik packt mich nicht, wenn ich ganz genau draufhöre sondern erst, wenn ich den Geist etwas scheifen lasse und "dran vorbei" höre. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die Band das aber _genau so_ beabsichtigt hat. Bloß, wie nimmt man so etwas auf? Mit Drogen? Rüdiger? Ich will sowas auch können...


Hm ... die knacke ich nicht

salisbury hat geschrieben:Bild

65DAYSOFSTATIC - Wild Light & alles querbeet

Ich kenne die Band seit jetzt seit einigen Jahren und sie läuft kontinierlich und die Musik gefällt mir bei jedem Mal noch ein wenig besser als beim Spin zuvor. Es ist völlig egal, welches Album man auflegt, am liebsten mische die Alben. Jeder Song ist mit jedem anderen Song in Harmonie, die Musik fließt kontinuierlich, sie kann stundenlang laufen und ist wie ein Duft. Erst wenn die Musik von 65 ausgeht, merkt man, dass etwas sehr sehr angenehmes auf einmal fehlt. Dumm, dass ich beim Livegig nicht da war. Die Burschen sind nämlich sensationell gut und ähnlich perfekt aufeinander eingependelt wie z.B. LONG DISTANCE CALLING oder AUDREY HORNE. Määäh!


Schon seltsam, wie unterschiedlich wir mal wieder ticken. Das, was ich von der Band kenne, fließt eben gar nicht. Das ist Zick-Zack-Musik mit völlig nervigen Passagen und Instrumetierungen. Dagegen ist Protes The Hero Radiomusik.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Christian Schwarzer » Sonntag 8. Dezember 2013, 14:04

Holg hat geschrieben:
Sally hat geschrieben:IN SOLITUDE - Sister - Noch so eine Soundcheckentdeckung, dreht nach wie vor konstant seine Runden. Ich hab immer das Gefühl, Satan selbst verkörpert sich im Gesang von diesem Pelle Ahmann.

Dein Satan trägt einen samtenen Bademantel?

Einen Fuchspelz. :D
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 8. Dezember 2013, 14:06

Christian Schwarzer hat geschrieben:
Holg hat geschrieben:
Sally hat geschrieben:IN SOLITUDE - Sister - Noch so eine Soundcheckentdeckung, dreht nach wie vor konstant seine Runden. Ich hab immer das Gefühl, Satan selbst verkörpert sich im Gesang von diesem Pelle Ahmann.

Dein Satan trägt einen samtenen Bademantel?

Einen Fuchspelz. :D

Jetzt hab ich Nasenkino:)
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