So, die letzten drei Wochen liefen fürnehmlich die folgenden Kleinodien:

SLAYER "Repentless"
-> Bisher aussichtsreicher Stockerl-Kandidat.

IRON MAIDEN "The Book of Souls"
-> Schönes Album.

JAG PANZER "Ample Destruction"
-> "Harder Than Steel"-Festivalvorbereitung. Überklassiker. Ist jemand aufgefallen, dass kaum ein Album so viele Hits hat, deren Songtitel nicht in den Lyrics bzw. im Refrain vorkommt, wie diese Scheibe?

JAG PANZER "The Age of Mastery"
-> Nach wie vor mein Lieblingsalbum der Band.

MANILLA ROAD "The Blessed Curse"
-> Einer der nachhaltigsten Schützenheim-Dauerbrenner, weil unser Pressewart so großer Fan von Mark Sheltons A-Gitarren-Spiel ist.
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INQUISITION "Into the Infernal Regions of the Ancient Cult"
INQUISITION "Invoking the Majestic Throne of Satan"
-> Sehr starkes Debüt und der noch wachsende Zweitling der kolumbianischen Black-Metal-Institution. Der grandiose Gig beim heurigen Summer Breeze hat mich dann zu guter Letzt mal wieder dazu gebracht, mir eine komplette Diskographie quasi auf einmal einzuverleiben. Jetzt ist die letzte noch fehlende Scheibe angekommen und ich fange gerade an chronologisch vorzugehen. Seit einiger Zeit läuft regelmäßig die "Into the Infernal Regions of the Ancient Cult", und die gefällt mir direkt so gut, wie ich das auch erwartet hätte. Die Horrorsamples unterstützen die Stimmung perfekt, der dumpfe, wuchtige Sound ist der Hammer, die knurrenden Vocals zwischen Attila und Abbath sind ebenfalls sehr passend und herrlich grimmig, hier eine Bathory-"Under The Sign..."-Referenz, da ein Hauch Mayhem und Tormentor, etwas Immortal und in der Gesamtausstrahlung doch sehr eigenwillig und originell. Doch, ich fühle mich hier gerade sehr wohl und bin sehr gespannt auf die weitere Entwicklung meiner Entdeckungsreise. Die Zweite hatte erst anderthalb Spins; da kann ich noch nicht viel dazu sagen.

BLASPHEMY "Fallen Angel of Doom"
-> Ross-Bay-Cult-Klassiker. Das kanadische Black-Metal-Flaggschiff mit seinem wohl besten Werk. Endlich assimiliert in meiner Sammlung. Läuft gerade recht häufig. Räudig, brachial, und doch irgendwie düster und atmosphärisch. Würde die Band mal sehr gerne live sehen.

THE HOUNDS OF HASSELVANDER "Midnight Howler"
-> Gestern beim Raven-Gig in München gekauft. Wow, kann ich da nur sagen! Da hat das multiinstrumental und gesanglich begabte Drum-Urviech aber mal eine wuchtig knarzende Doom-Platte eingezimmert.

JEX THOTH "Blood Moon Rise"
-> Auch hier war der sehr coole Gig beim "Harder Than Steel" willkommener Anlass, mal die Diskographie abzurunden. Die Dame nebst Anhang wird ja gerne mal von der Retrorock-Fraktion gefeiert; für mich wirkt das aber schon anders als jetzt Blues Pills und Konsorten. Viel doomiger, viel psychedelischer, viel heavier... Verrücktes Huhn auf jeden Fall, und verrückte Hühner sind immer gut. Weiß man ja seit Ozzy und Geschwister Matthias von der VVJ.

LUNAR SHADOW "Triumphator"
-> Mal wieder die neue Band von Forenbekannten. Hat beim "HTS" gespielt, und bei 'nem Fünfer Kaufpreis kann man da natürlich nicht nein sagen. Lässiger, melodischer, eingängiger, "truer" Heavy Metal. Manche Hooks haben etwas Kotechsiges (im freundlichsten Sinne des Wortes). Musikalisch aber deutlich flotter und straighter als die anderen Forenkoniferen. Doch, gefällt.

ANNIHILATOR "Suicide Society"
-> Völlig überteuerte Ltd.Ed., aber ich konnte sie dann doch nicht stehen lassen. Erste Hörproben vermitteln ein recht modernes Klangbild, aber einige Hooks konnte mich schon überzeugen. Muss mal noch ein paar Durchläufe mehr zulassen, bis ich mehr sagen kann.
MELIAH RAGE "Before The Kill"
-> Feine Frühzeitdemokollektion der US-Metaller, die sich irgendwo zwischen frühen den rockigen Früh-Manowar-Schoten, ganz frühen Riot-Speedstern, Metal Church und Metallica eingepegelt haben. Hier das Langform-Review:
http://powermetal.de/review/review-Meli ... 26860.html
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38