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Weekly PlaylistRe: Weekly PlaylistGeht mir genauso, bei Black-Thrash tendiere ich oft dazu, eher mal an Rumpelkombos zu denken. Hab daher erst auf Hinweis von Haris mal reingehört und wurde eines besseren belehrt. Deströyer 666 sind klasse! Die "Cold Steel..." scheint nach kurzem Höreindruck auf ähnlich hohem Niveau zu sein.
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Re: Weekly Playlist
Jo. Eben. Außerdem will ich das Ding mit Originalcover und so lange ich das nicht gefunden habe, kann ich auch nicht an anderer Stelle loslegen. Kriegt man ja schon noch, aber irgendwie hat mich der weiße Wolf noch nicht zum richtigen Zeitpunkt angesprungen. Sampler habe ich alle noch. Ich werfe nichts weg. Suchen müsste ich indes schon. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Weekly Playlist
Ich habe auch nichts anderes erwartet. ![]()
Re: Weekly PlaylistSo ungefähr das...
HEART OF CYGNUS – The Voyage Of Jonas AMON AMARTH – The Avenger AMON AMARTH – Twilight Of The Thunder God MOONSORROW – Voimasta Ja Kunniasta MOONSORROW – V: Hävitetty MOONSORROW – Tulimyrsky EP DESASTER – Divine Blasphemies DESASTER – Satan´s Soldiers Syndicate DESASTER - Hellfire´s Dominion DESTRÖYER 666 – Defiance GOD DETHRONED – Into The Lungs Of Hell BORKNAGAR – Urd BORKNAGAR – Winter Thrice ENSLAVED – Vertebrae HEAVEN´S CRY – Wheels Of Impermanence ADRENALINE MOB – Men Of Honor UNLEASHED – Dawn Of The Nine
Re: Weekly PlaylistPlaylist KW 10:
DEEP PURPLE - The Battle Rages On 2 SORCERER - In The Shadow Of The Inverted Cross 2 ARGUS - Argus 2 ARGUS - Beyond The Martyrs 2 SATAN - Atom By Atom 2 ARGUS - Boldly Stride The Doomed 2 PAIN OF SALVATION - Remedy Lane 2 ARMORED SAINT - Win hands Down 1 TROUBLE - Psalm 9 1 DEMON - Unbroken 1 INTO ETERNITY - The Scattering Of Ashes 1 GARY MOORE - We Want Moore 1 IN MALICE'S WAKE - Light Upon The Wicked 1 RAM - Death 1 TROUBLE - The Skull 1 RAM - Lightbringer 1 TRIAL - Vessel 1 Total 24 Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: Weekly PlaylistKurzaufenthalte in Kliniken haben auch Vorteile: Man hat nachmittags und abends Zeit zum Musikhören. Während der Zimmernachbar mit irgendwelchen Therapien gequält wird ("Herr Soundso, Sie haben gleich Hockergymnastik/Bewegungstherapie/Schwimmtherapie/Kognitive Verhaltenstherapie/Problemlösegruppe/Fußmassage/Rückenenthaarungstherapie/Blablabla") hat man selbst viel Zeit und viiieeeel Langeweile, die man mit seinem iPod verbringen kann. Ja, ich weiß, dass die Kids heutzutage ihre Musik (falls man es so nennen kann) auf ihren Smartphones rumschleppen, aber die haben nicht annähernd so viel Speicherplatz wie mein ziegelsteingroßes iPod, mit dem ich zudem auch noch die in Berlin sich mittels Mitose rasant vermehrenden gewalttätigen Muselmänner erschlagen kann (Yeah, Rassismus und Stereotypen! PE! GI! DA!). Amüsant waren auch die Gespräche mit einer gleichaltrigen Mitpatientin, die neben Radiopop und allerlei Rappern mit (zumindest für mich) unbekannten und unaussprechlichen Namen auch "Black Metal" hört. Also unter Black Metal versteht sie natürlich CRADLE OF FILTH, DIMMU BORGIR und CRYPTIC WINTERMOON und von MAYHEM und DARKTHRONE hat sie noch nie etwas gehört, aber es ist doch immerhin ein Anfang. Viele Mädels haben mit den Filzknödeln und Dummiburgern angefangen, bevor sie richtigen Metal gehört haben. Wie dem auch sei, was habe ich denn in denn in der letzten Woche voller Ruhe und Entspannung alles hören können? *iPod History rauskram*
![]() ÆVANGELIST - Enthrall to the Void of Bliss Es ist ja nichts Neues, dass ich meinen Death Metal ein wenig "anders" mag, darum liegt mir dieser chaotische Stil wesentlich mehr als die tausendste stinklangweilige CANNIBAL CORPSE, SKINLESS, UNLEASHED und wie sie nicht alle heißen. Schnarch. Stattdessen kamen in diesem Jahrtausend ein paar Bands auf die Idee, dass es nicht mehr nur reicht, von Dunkelheit und Cthulhu allein zu grunzen, sondern dass man es auch vertonen sollte! Da ich die EPs von ÆVANGELIST noch nicht erworben habe, kann ich den Werdegang des aktuellen Klangs noch nicht 110%ig nachvollziehen, aber gegenüber den Vorgängern ist "Enthrall..." destillierter und polierter. Es gibt weniger ambiente Momente, nichtmetallische Instrumente wie Saxophon, Piano und Cello werden gegenüber dem direkten Vorgänger wesentlich sporadischer eingesetzt. Alles in allem macht es den Sound sicherlich zugänglicher, ohne dass die Band jetzt annähernd ausgewimpt klingt. Mit dem Stil dieser und der letzten Scheibe fahren die beiden Jungs eh eine härtere Gangart als auf den ersten beiden Alben. Zusätzlich gibt es noch das eine oder andere kleine elektronische Experiment dazwischen, damit man sich kurz ausruhen kann. Kostprobe: Cloister of the Temple of Death ![]() PORTAL - Swarth Dieselbe Idee in Sachen poliertere Produktion hatten offenbar auch PORTAL, die nach "Outre" tatsächlich das Toys'R'Us-Mikrofon neben dem Uralt-Plattenspieler gegen ein echtes Tonstudio eintauschten. Ist das Verrat an den Metal-Idealen? Annäherung an den Mainstream? Ein Test, ob die Großen Alten bereits schlafen? Oder wollte man einfach nicht zweimal die gleiche Idee verbraten? Auf alle Fälle ist es schon recht angenehm, wenn man die Riffs und das Schlagzeug nun etwas differenzierter wahrnehmen kann, auch wenn "Outre" definitiv ein außergewöhnliches Erlebnis war. Doch jetzt kann man die Musik nicht nur genießen, indem man per Kopfhörer scharf hinhorcht, sondern auch ab und an die Luftgitarre auspacken und die Haare (insofern vorhanden) schwingen. Kostprobe: Illoomorpheme ![]() ALTARAGE - Nihl Diese Basken mögen so wie ich PORTAL, ABYSSAL, ADVERSARIAL und ÆVANGELIST, da hielt ich es für gar keine so schlechte Idee, mir mal das Album zuzulegen. Man hört eben eindeutig die Einflüsse, da kann man sich eine lange und detaillierte Stilbeschreibung sparen. Eher roh und rifflastig, ohne Synthies oder lange atmosphärische Parts wird hier in chaotischer Weise alles im Namen des Antikosmos niedergewalzt. Ob ich mit dem Kauf die Unabhängigkeit des Baskenlandes unterstützt habe oder doch die Zerstörung unseres Universums, weiß ich jetzt allerdings nicht. Kostprobe: Vortex Pyramid ![]() ABYSSAL - Antikatastaseis Mit ein bisschen mehr Synthies und Melodien wiederum hantieren diese Inselaffen, die ein bisschen so klingen, als würde ich eine Schallplatte ihrer Landsmänner ESOTERIC in doppelter Geschwindigkeit abspielen. Aber es erlaubt einem, in den Untiefen des Sounds zu versinken und nach den tentakelnden, vieläugigen Monstern zu suchen, die unsere Galaxien fressen. Und bei den herrlichen Melodien freut man sich auch noch drauf, wenn Yog-Sothoth am Horizont erscheint. Kostprobe: Telomeric Erosion ![]() RÓISÍSIN MURPHY - Hairless Toys Für eine "Pop"-Scheibe nicht einfach zu knacken. Relativ lange Songs, minimalistische Beats, viele Überraschungen und Details. Frau Murphy hat acht Jahre nach ihrem letztem Album ein richtig experimentelles Werk veröffentlicht, das mit tanz- oder mitsingbar rein gar nichts zu tun hat. Hier gilt nur hinhören. Kostprobe: House of Glass ![]() FLORENCE + THE MACHINE - Lungs Mal folkig, mal punkig, mal poppig-rockig, mal balladesk loten Fräulein Welch und ihre Maschinerie alles im Bereich Indie-Pop/Rock aus, ohne sich dabei am Radio-Mainstream zu orientieren. Sehr feines Album. Kostprobe: Kiss with a Fist ![]() FLORENCE + THE MACHINE - Ceremonials Ruhiger als der Vorgänger. Ein wenig atmosphärischer, verträumter, leicht post-punkiger. Ich höre ab und an etwas COCTEAU TWINS und SAD LOVERS AND GIANTS als auch vereinzelte THE-CURE-artige Gitarrenläufe heraus. Kostprobe: Seven Devils ![]() FLORENCE + THE MACHINE - How Big, How Blue, How Beautiful Wieder rockiger, noch besser als zuvor! Nicht umsonst eines meiner liebsten Alben des letzten Jahres. Noch so ein Werk, wo einfach alles stimmt, vom Klang und Einsatz der Instrumente über die Abwechslung zur Eingängigkeit und natürlich ganz besonders zu Fräulein Welch's Stimme. Ein Hammer, der problemlos mal nebenbei über 90% aller Metal-Alben plättet. Kostprobe: Delilah ![]() SWANS - Soundtracks for the Blind Ein faszinierendes Kuriosum, das man kaum nebenher in Worte fassen kann. Die Marke Album, die nur im Ganzen funktioniert, wenn man bedenkt, wie viele seltsame Interludi und Ambient-Stücke enthalten sind, die für sich alleine keinen Sinn ergeben. Dafür enthält das Album wiederum wenig "normale" Songs. Dann gibt es wiederum von Madame Jarboe zwei amüsante Show-Stopper in Form eines Post-Punk-Songs, der so klingt wie eine Kreuzung aus THE MEMBRANES und THIS HEAT und einen völlig verqueren Techno-Song (beide nicht auf YT). Der restliche für diese Zeit eher übliche post-rockige Stil der Band verschmilzt mit den Zwischenstücken zu einem Ganzen. Einem Soundtrack halt. Kostprobe: YRP ![]() SLOWDIVE - Pygmalion Liebe... Kostprobe: Crazy for You ![]() MAYHEM - Ordo ad Chao Hätte ich nicht einen nostalgischen Bezug zur "De Mysteriis...", so wäre das mein liebstes Album der Norweger. Hier stimmt so ziemlich alles — ja, inklusive des grandiosen Sounds! Es hätte eigentlich nur noch eines weiteren schnelleren Songs bedurft ('Slaughter of Dreams' in diesem Klang mit Attila! *träum*). Ansonsten trifft das alles genau meine Geschmacksrezeptoren: Schwärzer als schwarz, chaotisch, scheinbar undurchdringlich, atmosphärisch irgendwo zwischen tiefster Gruft und außerdimensionalem Kosmos des Bösen (Lovecraft wäre stolz). Da kann man auch verzeihen, dass die Buben zur Inspiration offenbar Richtung Frankreich geschielt haben. Kostprobe: Anti ![]() THE SMASHING PUMPKINS - Mellon Collie and the Infinite Sadness Damals, als der Grunge starb... Kurt Cobain war tot, Billy Corgan gingen die Haare aus, Courtney Love hat sich Erfolg erfickt, 'Smells Like Teen Spirit', 'Self Esteem' und 'Bullet with Butterfly Wings' klangen eigentlich alle gleich (was aber keinen juckte) und wir tanzten auf XTC zu MR. PRESIDENT und ACE OF BASE. Jaja, die 90er... Kostprobe: Zero ![]() COBALT - Slow Forever Nach nur einem Durchgang kann ich nur sagen, dass es nach COBALT klingt. Neuer Sänger fällt bei dem Gesangsstil nicht allzu sehr auf, Musikstil ist im Großen und Ganzen noch der gleiche wie auf "Gin". Grooviger Heavy/Black Metal, der sich nicht allzu ernst nimmt. Kostprobe: Cold Breaker ![]() TERATISM - Via Negativa Krrrriiiieeeeggg!!!! Kostprobe: He Descends ![]() ORDER OF ORIAS - Inverse Marginal weniger Krieg? Wenn es nicht offiziell ein Krieg ist, dann ist es "nur" ein bewaffneter Konflikt, so wie zwischen Russland und der Ukraine, nicht wahr? Aber "Melodic Black Metal ist bewaffneter Konflikt" hat irgendwie nicht den gleichen knalligen Klang an sich wie das gute alte "Black Metal ist Krieg". Würde auch die entsprechenden Patches nur unnötig in die Länge ziehen bzw. die Schrift ziemlich verkleinern. "Häh? Was steht da? Black Metal... ist... waffel... Korn..." Kostprobe: Ash & Sparks ![]() MGŁA - Exercises in Futility Was soll man noch zu dieser Band und ihrem rasantem Aufstieg aus dem tiefsten Underground in den letzten paar Jahren sagen? Hier hat sich einer mit melodischem, eingängigen Black Metal, toller Gitarrenarbeit und auch noch Bescheidenheit in Interviews verdienten Erfolg erarbeitet. Der Sinn des Nebenprojektes KRIEGSMASCHINE erschließt sich mir allerdings nicht so ganz, denn klangtechnisch liegen da jetzt nicht gerade Welten zwischen den Bands. MGŁA ist jetzt seit zwei Alben ein bisschen polierter und somit hipstertauglicher, aber ansonsten ist der Riffstil eindeutig der gleiche... Kostprobe: Exercises in Futility IV ![]() FIONA APPLE - The Idler Wheel Is Wiser Than the Driver of the Screw... Zart und minimalistisch, detailliert und hinterlistig. Eigentlich schade, wenn solche Musik immer noch mit dem Begriff "Pop" versehen wird, selbst wenn es dann "Art Pop" oder "Avantgarde Pop" heißt, was irgendwie paradox klingt. Ist Musik automatisch Pop, wenn eine hübsche Sängerin am Piano eingängige Lieder mit schöner Stimme singt? Da kenne ich genug Metal, der poppiger ist und über weitaus weniger Niveau verfügt. Kostprobe: Daredevil (wobei 'Hot Knife' ein ganz tolles offizielles Video von P.T. Anderson hat) ![]() BURNING WITCH - Crippled Lucifer Damals, als noch keiner wusste, was "Drone Doom" bedeutet, weil nur fünf Bands diesen Stil spielten. Heute glaubt jede zweite Garagenband, sie könne das auch, weil es ja so einfach ist. Einfach alle drei Minuten mal eine Saite anschlagen und ausklingen lassen. Repeat as necessary. Dann den einen "Song" auf 80 Minuten ausdehnen, auf CD brennen, ein Label finden und fertig. Ja, BUNKUR, ich gucke in eure Richtung. Kostprobe: Country Doctor ![]() KHEMMIS - Absolution Gandalf? Check. Pornobitch mit Silikonmöpsen? Check. Monolith aus "2001: Odyssee im Weltraum"? Check. Ich sollte wieder öfter die Doom-Metal-News abchecken. Kann nicht wahr sein, dass mir schon der Scheuklappenbajuware ein gutes Doom-Album empfiehlt! So weit kommt's noch! Demnächst empfiehlt er mir noch ein gutes Black-Metal-Album! Dann hängt hier aber definitiv der Forumssegen schief! Kostprobe: Torn Asunder ![]() DEAD KENNEDYS - Fresh Fruit for Rotten Vegetables As punk as it gets. Kostprobe: Chemical Warfare
Re: Weekly PlaylistIch glaube, ich war hier rund ein Jahr lang nicht mehr...
Egal, am häufigsten liefen hier in jüngerer Zeit vermutlich diese vier: AGALLOCH - "Ashes Against The Grain" ![]() CANDLEMASS - "King Of The Grey Islands" ![]() MORGOTH - "Odium" PARADISE LOST - "The Plague Within" Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Weekly PlaylistFür deine Verhältnisse eine echt metallische Mischung, Eike!
Re: Weekly PlaylistHm. Ist das so? Mag sein. Ich habe immer mal wieder Phasen, in denen ich kreuz und quer höre, und dann wieder welche, in denen ich stilistisch benachbart unterwegs bin. Ich höre derzeit viele einzelne Songs querbeet, bei den Alben bin ich aber wohl gerade in der soliden Phase. "Ashes Against The Grain" rutscht auch langsam aus der Rotation wieder heraus. Ich mag anscheinend das Rifflastige sehr im Moment. Gerade läuft KATATONIA, das passt da ja auch rein...
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Weekly Playlist
Ist ja nicht so, als würde Eike keinen Metal hören ![]()
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