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Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.
von Havoc » Mittwoch 9. August 2017, 21:40
Hier mal ein paar kürzere Gedankengänge zu meinen letzten Neuzugängen...die in den letzten Wochen natürlich auch am häufigsten rotierten. Karnivool: Asymmetry / CD https://www.musik-sammler.de/media/915204/Läuft hier gerade. Wächst wächst wächst...gedeiht...sprießt...blüht auf...erstrahlt...das Album und auch diese Band sind der absolute Hammer. Wenn es überhaupt jemand auch nur ansatzweise in dieser Richtung mit TOOL aufnehmen kann, dann ist es diese Band. Wahnsinn!!!!!!! Emperor: IX Equilibrium / CD https://www.musik-sammler.de/media/331931/Als großer IHSAHN-Fan musste das jetzt mal her. Es fehlt mir einzig noch die "In The Nighside Eclipse"...die ich einst besaß und verkaufte. Irgendwie krass. Aber ich war schon immer mehr der Ihsahn-Solo Fan. Egal. Das Album hier ist sehr stark und passt stilistisch genau zwischen "Anthems..." und "Prometheus". Cooles durchaus melodisches Werk...trotz seiner natürlich vorhandenen Sperrigkeit. Caligula's Horse: Moments From Ephemeral City / CD https://www.musik-sammler.de/media/989195/Herrlich entspanntes Progwerk. Das bunte Cover passt zu dieser Musik. Ähnlich wie auch bei Leprous ist bereits das Debüt Pflicht für Fans...auch wenn es danach sicherlich noch besser werden sollte. Freue mich auf "In Contact". Voyager: Ghost Mile / CD https://www.musik-sammler.de/media/1272645/Coole melodische Songs die teilweise aber aber auch recht hart und djentig sind. Starkes Album, aber kein Überwerk. Amplifier: Trippin' With Dr. Faustus / CD https://www.musik-sammler.de/media/1280102/Hier verstehe ich die teils sehr negativen Meinungen überhaupt nicht. Das Album ist durch und durch Amplifier. Der geile Sound ist zurück...die Songs erinnern wieder mehr an die ersten beiden Alben ohne das es eine Kopie ist. Völlig cooles Album. Besser als "Mystoria"...typischer als "Echo Street". Natürlich kein "Octopus"...aber das kann ja wohl auch niemand erwarten. Den kann es nur einmal geben. Von daher. Ich finde Ampilifer haben hier wirklich sehr sehr gute Arbeit abgeliefert. Manilla Road: To Kill A King / CD https://www.musik-sammler.de/media/1280069/Wieder ein starkes Album, das vom Sound her wie der Vorgänger klingt. Aber so richtig umgehauen hat mich das Ding noch nicht. Vielleicht sollte die Band mal einen Gang zurückschalten bei der VÖ-Politik. Vektor: Terminal Redux / CD https://www.musik-sammler.de/media/1197665/Hossa. Das finde ich auf Anhieb noch etwas geiler als "Outer Isolation", welches bei mir so in etwa einen 8,5er Status inne hat. Gerade die letzten beiden Songs sind sehr geil. Vor allem vielleicht das ruhigere ungewöhnliche "Collapse". Wenn sich die Band beim nächsten Album noch mehr traut...noch etwas progessiver und sphärischer wird, dann könnte sogar von mir ein 10er drin sein. Aber egal. Ziemlich geiles Album scheint das zu sein! If These Trees Could Talk: The Bones Of A Dying World / CD https://www.musik-sammler.de/media/1202863/Da ich noch nicht so wahnsinnig viel Post-Rock in der Sammlung habe ist das durchaus eine Bereicherung. Cooler Sound allemal. Auffällig ist, dass das Album zum Ende hin immer besser wird. Vor allem die Numero 7 "The Giving Tree" hat es mir angetan. Das ist traumhaft! *schwelg* Gojira: Magma / CD https://www.musik-sammler.de/media/1205571/Der Vorgänger ist in der Zwischenzeit schon noch deutlich gewachsen. Da es das Album hier sehr günstig gab habe ich mal zugeschlagen. Nunja...ein Fehlkauf war es sicher nicht. Aber so richtig erwischt hat mich das Teil noch nicht. Ein paar coole Sachen sind drauf. Aber diese teilweise hohen Gitarren (oder was das ist) sind schon etwas seltsam. Das Instrumental und auch der Abschlusstrack sind auch eher Filler. Aber vielleicht wächst es ja noch. Bin etwas zwiegespalten. Gut ist es schon...aber ich hatte schon etwas mehr erwartet.
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Havoc
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von salisbury » Donnerstag 17. August 2017, 10:00
Hier liefen in den letzten Tagen:    ---> Alle drei AVATARIUM-Alben. Ich kann da keinen großen qualitativen Unterschied feststellen, das ist so sehr meines, es fühlt sich an als wäre es ein Teil von mir. Vielleicht liegt die "Girl In A Raven Mask" einen My vorne und die aktuelle einen My hinten, misses will ich aber keine. Läuft immer un immer wieder. Vorfreude auf AVATARIUM-Konzert demnächst (ich hoff ich vergess es nicht...). ##  Ich bin nach wie vor nicht der größte MOTÖRHEAD-Fan, doch hier ist alles drauf, was man von der Band unbedingt haben muss. Und das ALbum fetzt gewaltig. Da meine Freundin MOTÖRHEAD toll findet, ist die Freude doppelt. Und Holg hat genau die richtige Empfehlung gegeben!  A.C.T - Silence Aus Peters Überschuss. Das hat mir aber gefallen. Ich habe tatsächich auch eine A.C.T-Scheibe. Schwedische Melodic/Prog-Band, die Technik und Emotion ausgewogen mixt. Wird behalten.  7for4 - Time ---> Baah, geiles instrumentales Jazz/Fusion-Gefrickel, hatte mal ne Scheibe zum Review, Münchner Herren, Klampfer ist von SIEGES EVEN, hier tobt er sich aus. Gefällt mir einmal mehr besser als seine Stammband. Wird behalten.
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 17. August 2017, 11:01
salisbury hat geschrieben: Ich bin nach wie vor nicht der größte MOTÖRHEAD-Fan, doch hier ist alles drauf, was man von der Band unbedingt haben muss. Und das ALbum fetzt gewaltig. Da meine Freundin MOTÖRHEAD toll findet, ist die Freude doppelt. Und Holg hat genau die richtige Empfehlung gegeben!
Na ja, alles, was man braucht, ist hier sicherlich nicht drauf, denn mit "1916" war die beste Lemmy-Scheibe überhaupt zu dem Zeitpunkt noch lange, lange nicht erschienen.
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von salisbury » Donnerstag 17. August 2017, 13:38
Rüdiger Stehle hat geschrieben:salisbury hat geschrieben: Ich bin nach wie vor nicht der größte MOTÖRHEAD-Fan, doch hier ist alles drauf, was man von der Band unbedingt haben muss. Und das ALbum fetzt gewaltig. Da meine Freundin MOTÖRHEAD toll findet, ist die Freude doppelt. Und Holg hat genau die richtige Empfehlung gegeben!
Na ja, alles, was man braucht, ist hier sicherlich nicht drauf, denn mit "1916" war die beste Lemmy-Scheibe überhaupt zu dem Zeitpunkt noch lange, lange nicht erschienen.
Stimmt. Die 1916 hab ich auch als LP. Kommt sicher auch noch als CD. Vllt gibt es noch 2-3 Alben, aber dann denke ich bin ich mit MOTÖRHEAD bestens bedient  .
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von salisbury » Donnerstag 17. August 2017, 20:39
 KAIPA - Vittjar KAIPA ist eine schwedische Progband, die in den 70iger-Jahren von dem berühmten Roine Stolt und Hans Lundin gegründet wurde. Stolt ist einer meiner Lieblings-Musiker, doch leidet sein Output auch an einer viel zu großen Masse Auf "Vittjar" höre ich die Art von Musik, die bei mir die letzten Jahre am meisten gelitten hat. Ja, das ist netter, verspielter, märchenhafter, naiver Prog. Mochte ich mal sehr, aber daran habe ich mich satt gehört. Ich denke, die KAIPA-Sachen aus den 70igern sind interessanter, die hatte ich mal als Sicherheitskopien, aber mittlerweile auch nicht mehr. Stolt ist auf dem Album nicht zu hören, die Gitarren klingen trotzdem schön. Reicht aber nicht, um mich zu überzeugen, die Platte nochmal hören zu wollen. Da hilft auch der RITUAL-Sänger Patrick Lundstöm nicht. Die anderen KAIPA-Platten von Peter ("Keyholder", "Mindrevolutions", "In The Wake Of Evolution" und "Angelic Feelings") werde ich rippen und erstmal beiseite legen. "Keyholder" hatte ich mal, war aber schon damals nicht sooo super. Und selbst unter Die-Hard-Proggern gelten die 2000/2010er KAIPA-Werke nicht gerade als die Brüller.  THE TANGENT - Not As Good As Book Puuh, ein CD-Doppeldecker voll bepackt mit Prog-Mucke. Ich kenne den Vorgänger "A World That We Drive Through" und fand den schon ziemlich gut, nur gehört hab ich das Ding eben auch nie wieder. Diese Album gefällt mir auf jeden Fall besser als KAIPA. Nur habe ich die Geduld, mir das mehrmals in voller Länge reinzupfeifen? Theo Travis spielt hier Saxophon, den find ich eigentlich immer ziemlich cool und bringt ein anvantgardisches Feeling. Oft ist der Prog aber ziemlich "normal", typischer Retro-Prog also mit den üblichen Referenzen. Das Booklet wiederum ist fett und mehr ein Buch mit ner abgespacten Science Fiction-Story. Immer wieder kommen interessante Passagen, die aufhorchen lassen. Ich denke, das Ding bleibt zunächst mal im Regal. Im Herbst/Winter plane ich eine größere Aussortier-Runde, da wird es dann nochmal getestet.  Aus Gründen gibt es ein vermehrte Anhäufung von Scheiben aus 2008. "Watershed" ist zweifellos eines der Besten. Das Konzert auf dem Rock Hard war schon wieder groß. Auf dem Album sind Songs, da wird mir schwindelig. Das ist gut. Einen (oder zwei oder drei) Songs davon zu wählen, wird allerdings schwierig. Ich mag auch den Opener 'Coil' sehr. Also sehr sehr. Oder 'Heir Apparent'. Oder 'Hex Omega' ganz am Ende. Geiler Scheiß.  Letzte Woche waren wir auf einem ziemlich einmaligen Konzert. ANNIHILATOR haben so ne Art Meet & Greet/Vorstellung des neuen Albums gemacht und danach ein "Live Rehearsal" angekündigt. Der erste Teil des Abends war entsprechend seltsam, die Band saß auf der Bühne, Jeff spielt neue Songs vom iPhone und labert sich einen. Danach wurde es aber richtig super, ANNIHILATOR in Proberaum-Laune. Manchmal wurden Songs abgebrochen oder unterbrochen, wie das eben so ist im Übungsraum, aber insgesamt war das eine tolle, witzige und bockstarke Show. Selten war der Sound so gut im kleinen Backstage und selten hab ich meine bessere Hälfe so ausflippen sehen. Und wann hab ich das letzte Mal so dermaßen den Kopf geschüttelt? Echt genial! Danach konnten wir sogar noch mit den Musikern labern. Jeff war zwar völlig belagert, aber der neue Basser von AEON ZEN hat einen freundlichen Chat abgehalten. Super Abend. Daraufhin hab ich ollen Analvibrator-Scheiben mal wieder rausgekramt. Intuitiv greift man ja erst zu "Alice In Hell", da musste ich bewusst mal nebendran greifen. Und ja, die "Never, Neverland" ist schon auch toll. Die ersten fünf knallen rein Bomben, 'Phantasmagoria' hat uns live völlig geblasen. Jupps, gute Scheibe. So nach und nach stehen jetzt die anderen bereit. Bezeichnenderweise hat er selbst beim Rehearsal kaum was von den aktuelleren Scheiben (also alles nach "King Of The Kill"  ) gespielt, nur vom Neuen und das klang superkrass, technisch und echt wieder pfeilschnell. Übrigens kann Jeff wieder 'Human Insecticide' spielen, da hab ich im Interview gelesen, dass er das wohl heutzutage nicht mehr könne, weil zu schnell für alte Finger. Nee, der Kerl hängt sich wieder rein, bin gespannt auf das neue Album!
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 17. August 2017, 22:02
salisbury hat geschrieben:Rüdiger Stehle hat geschrieben:salisbury hat geschrieben: Ich bin nach wie vor nicht der größte MOTÖRHEAD-Fan, doch hier ist alles drauf, was man von der Band unbedingt haben muss. Und das ALbum fetzt gewaltig. Da meine Freundin MOTÖRHEAD toll findet, ist die Freude doppelt. Und Holg hat genau die richtige Empfehlung gegeben!
Na ja, alles, was man braucht, ist hier sicherlich nicht drauf, denn mit "1916" war die beste Lemmy-Scheibe überhaupt zu dem Zeitpunkt noch lange, lange nicht erschienen.
Stimmt. Die 1916 hab ich auch als LP. Kommt sicher auch noch als CD. Vllt gibt es noch 2-3 Alben, aber dann denke ich bin ich mit MOTÖRHEAD bestens bedient  .
Jo, kann man natürlich schon so sehen, andererseits finde ich schon, dass fast jede Motörhead-Scheibe einzelne Songs aufbieten kann, die mich dann doch auf sehr eigene Weise berühren und die man nicht einfach durch andere Songs "Best-of-mäßig" ersetzen kann. Lemmy hatte es schon drauf, dich mit einzelnen Zeilen, einzelnen Motiven, einzelnen Stimmungen einzufangen, auch wenn man auf den ersten Blick meinen könnte, dass sich das Motörhead-Konzept nicht allzu sehr variieren lässt. Natürlich muss nicht jeder jede Motörhead-Scheibe haben, aber schaden würde es auch nicht... 
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von salisbury » Donnerstag 17. August 2017, 22:16
 Mir gefällt zwar nicht alles, aber als Freund weiblicher Rockstimmen muss ich die Platte natürlich haben und die Hits sind eben mal Hits. So danke ich Peter fürs Abtreten dieses schönen typischen Vertreters des 90er-Pop-Rock. Eignet sich auch super für Parties/Abendessen mit eher Mainstream-orientierten Hörern  .  Das ist EXPLOSIONS IN THE SKY, einem der Post-Rock-Dinos neben MOGWAI und GSY!BE. Die Explosions spielen dann auch den eher klassischen, stimmungsgeladenen, melancholischen und repetitiven Post-Rock. Dieses Album ist eher ruhig, andere EXPLOSIONS-Alben sollen mehr Ausbrüche haben und so nebenher gehört, klögelt es auf Dauer doch ein wenig eintönig vor sich hin. Doch man hört auch, dass hier super Musiker am Werk sind und die Musik aus Liebe zur Musik gemacht wurde. Wie hört man das? Keine Ahnung, ist eher so ein Gefühl. Post-Rock muss ich fast immer konzentriert unterm Kopfhörer hören, um das Maximale an Entertainment rauszuholen. Und ich denke, dann wirkt die Musik auch besser. Wird also erstmal in die Sammlung aufgenommen.  THE INCHTABOKATABLES - Ultimate Live Die Inchties sind schon eines meiner kleinen Geheimtip-Bands, hab ich Mitte der 90er live entdeckt, ein Kommilitone hatte Tonträger. Recht harter Rock/Folk/Punk mit Celli noch bevor APOCALYPICA so richtig bekannt wurde. An "Ultimate Live" hatte ich zunächst Spaß aber auf Dauer wirkt der Gesang manchmal auch schrecklich schief. Möglicherweise ist das authentisch, aber auch auf direktem Weg in Richtung ungemießbar. Für einmal zwar ganz gut, werd ich in Zukunft auf jeden Fall die Studioalben wieder vorziehen und dieses Exemplar aussortieren. Damit bin ich mit dem Peter-Stapel so gut wie durch. War mir eine Freude 
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von salisbury » Donnerstag 17. August 2017, 22:25
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Lemmy hatte es schon drauf, dich mit einzelnen Zeilen, einzelnen Motiven, einzelnen Stimmungen einzufangen, auch wenn man auf den ersten Blick meinen könnte, dass sich das Motörhead-Konzept nicht allzu sehr variieren lässt. Natürlich muss nicht jeder jede Motörhead-Scheibe haben, aber schaden würde es auch nicht... 
Mag sein, ohne Widerspruch. Ich möchte allerdings meine Tonträger reduzieren und dabei gleichzeitig stilistisch noch weiter in die Breite gehen. Das fordert den Mut zur Lücke. Ich kann sowieso nicht alles hören. Ergo reicht bei entsprechenden Gelüsten "No Sleep" und "1916" völlig aus. Und wenn ich die Möglichkeit der Alternative gar nicht habe oder sie nicht kenne, verpass ich auch nix 
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 17. August 2017, 23:16
"Tonträger", "reduzieren" und "wollen" sind drei Begriffe, die ich nicht in einen Satz bringen kann.  Nö, passt ja alles, ich sehe es schon auch so, dass DU nicht alles von Motörhead haben musst. Aber auf die "1916" legte ich Wert.
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von Teichfrosch » Samstag 19. August 2017, 15:39
So, schaumermal ...
BELLE & SEBASTIAN - "If You're Feeling Sinister"
Bewährte Feel-Good-Musik, ohne dabei platt zu wirken. Lecker.
MC BOMBER - diverse Alben
Erst kürzlich entdeckt. Knaller. Klar, wer mit dem absolut prolligen "Ich ficke deine Mutter und deine Crew ist schwul"-Gehabe des HipHop nicht klarkommt, der wird hier niemals glücklich, ich aber feier die Renaissance des Storytelling-Hiphop. Sehr unterhaltsam, und eine höchst angenehme Antithese zum Trap, der den HipHop in Deutschland heimsucht. Denn seien wir mal ehrlich, Trap können irgendwie nur Schwarze. Ein wirklich gutes Trap Album aus Deutschland habe ich noch nicht gehört. Aber zugegeben, bin da auch nicht so involviert.
PINK FLOYD - "Wish You Were Here", "Animals" und natürlich die "Black Side o.t. Moon"
Keine Ahnung, ist wohl ziemlich selbsterklärend?
AC/DC - diverse Alben, v.a. "Let There Be Rock"
Je älter ich werde, desto besser kann ich mich mit dieser Art Hardrock anfreunden. So absolut wird das niemals meins werden, aber meine Begeisterung ist zunehmend ungezwungener und natürlicher. Dabei hilft, dass ich mir alte (vor 1979) Liveauftritte auf YouTube angeschaut habe. Da spürt man noch die Energie, das ist nicht so Hüftsteif und wahnsinnig authentisch. Und ja, unter Bon Scott gefallen sie mir besser, aber vielleicht auch einfach, weil sie da noch jünger und energetischer waren. Mit Brian Johnson verbinde ich einfach zuviel genau des Bierzelt-Flairs, den ich nicht ganz so knorke finde. Das ist unfair, ja, aber auch ehrlich. Wenn ich hier differenziere, kann ich AC/DC besser genießen, und dies nicht zu tun wäre doch nun wirklich Verschwendung.
JEFF BUCKLEY - "Grace"
*schmacht* Wird zu oft auf "Halleluja" reduziert, wohl nicht überraschend, aber tut dem Album wirklich Unrecht. Lohnt als ganzes.
OATHBREAKER - "Rheia"
Wird in bestimmten Kreisen brutal gefeiert. Nunja, es ist nicht so, als könne ich das so gar nicht nachvollziehen, aber die oftmals zugeschriebene Originalität erschließt sich mir nicht so ganz. Der Blackmetal und alle davon abgeleiteten Hybriden köcheln ein bisschen im eigenen Saft herum, was einfach wohl auch damit zu begründen ist, dass es wohl schwer bis unmöglich ist, einen erkennbaren Blackmetal-Sound zu generieren, und dabei nicht in die (für den Hörer vertrauten) Muster zu verfallen. Da muss einfach gekeift werden, die Gitarren kreischen, der Doublebass hämmert...
REFUSED - "The Shape Of Punk To Come"
Bin wohl zu wenig Punk-affin. "New Noise" ist ein echt großartiger Gassenhauer, aber der Rest des Albums hat mir nie mehr als ein Schulterzucken entlockt.
BEACH HOUSE - "Teen Dream"
Was soll schon bei Dream Pop schieflaufen? Richtig. Schmusig.
GUNS 'N ROSES - "Appetite For Destruction"
Habe sehr interessante Personen kennengelernt, welche absolut fanatische Guns 'n Roses Fans sind. Da musste ich mich damit einfach mal beschäftigen. Die Hits kennt man, der Rest ist auch ganz nett. Außerdem feiern diese Menschen ...
MANOWAR - "Hail To England"
... aber Nein, hier ist einfach Hopfen und Malz verloren für mich. Geht einfach nicht. Ist peinlich von vorne bis hinten. Und dabei kann ich mich nicht mal davon freisprechen, diesen künstlerischen Ansatz als solchen grundsätzlich zu verurteilen, schließlich höre ich auch mit Begeisterung IMMORTAL und recke die Faust. Aber MANOWAR ... Nein, nein und nochmals nein.
Danach brauchte ich erstmal etwas gutes. Und zwar:
NICK CAVE & THE BAD SEEDS - "Let Love In"
Heimspiel!
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