Ich schau nachher mal in den "Credits".
Es ist auf jeden Fall stets der Künstler erwähnt, notfalls als "unknown".
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Der Metal-Covers-Kalender Vol. 2Re: Der Metal-Covers-Kalender Vol. 2Ich schau nachher mal in den "Credits".
Es ist auf jeden Fall stets der Künstler erwähnt, notfalls als "unknown". alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Der Metal-Covers-Kalender Vol. 2Also, ich habe mal nachgelesen:
Sämtliche Artworks sollen von einem Fotografen extra für dieses Projekt abfotografierte Original-Vinyls sein. Die Künstler sind, wo bekannt, genannt. Außerdem gibt es zu jedem Album einen Spotify-Code zwecks direkter Verlinkung per Abscannen. Daraus man vielleicht schließen, dass nicht jedes einzelne Cover vom Künstler selbst lizenziert wurde, sondern dass man versucht, für den Fall rechtlicher Nachfragen eine Rechtfertigung auf mehreren Ebenen zu konstruieren: Fair Use, Zitatrecht, eigene Schöpfungshöhe, Auftragsarbeit/Produktwerbung für Spotify als ggf. berechtigter Lizenznehmer. Aber das ist natürlich rein spekulativ. Vielleicht haben sie auch ein paar Tausend Einzellizenzen eingeholt (haben die gleichen Kalender für x Genres), was mich überraschen würde. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Der Metal-Covers-Kalender Vol. 2Ist aber eher eine zwielichtige Kiste.
Klar, selbst abfotografiert, okay. Aber ich kann auch nicht einfach ein nicht lizenzfreies Gemälde fotografieren und dann als Kunstdruck verkaufen. Zitatrecht funktioniert nur im Kontext, das hier ist ja rein kommerziell. Und mit Fair Use ist da doch auch nichts. Ich glaube, die hoffen einfach, dass niemand motzt. Ich finde es nur interessant. Die Idee ist natürlich toll und einfach umzusetzen, aber nur Bilder finde ich eher lala. Stellt euch vor, ein Bild und auf der Rückseite das entsprechende Review von PM.de... wäre gleich viel besser ![]()
Re: Der Metal-Covers-Kalender Vol. 2Ich könnte mir vorstellen, dass es über die Schiene der Direktlinks zu Spotify funktioniert. Wenn die quasi einen Deal mit Spotify haben, dass sie deren Dienstleistung als Lizenznehmer durch Produktwerbung bewerben, und dafür quasi eine Schutzgebühr für den Katalog nehmen, dann ist der Kalender quasi der Spotify-Katalog, in dem Spotify durch Produktwerbung berechtigt ist, das Artwork eines fürs Streaming lizenzierten Albums abzubilden. Ist nicht astrein, aber zumindest erwägbar.
Außerdem ist der "fair use"-Gedanke halt auch insoweit im Raum, als die Berechtigten im Zweifel nicht vorgehen, weil das ja alles Werbung für sie ist. Der Künstler hat die Band als Kunde, die Band verkauft mehr, durch solche Kalender usw... Im Endeffekt läuft's auf "Wo kein Kläger, da kein Richter!" hinaus, weil jeder davon profitiert. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Der Metal-Covers-Kalender Vol. 2
Dann will ich hier auch mal einsteigen. Ich muss gestehen, dass mich die Praying-Mantis-Euphorie nie so ganz erfasst hat.Damals war mir das zu sanft und retrospektiv finde ich das auch immer nur sehr gut. Dabei ist dieses Debüt aufgrund seiner Härte mein liebstes Werk, von den mir bekannten. Live ist das immer eine absolute Bank, aber auflegen tue ich das at home eher selten. Ganz anders Megadeth mit dem zweitbesten Album der Diskographie. Wer jetzt "Rust In Peace" schreit, kennt mich nicht gut. Aber das nur am Rande. Hier spielt meine liebste Besetzung der Band auf und mit dieser Besetzung durfte ich Band auf beim ersten Mal live erleben. Sensationell. Nur mit dieser Besetzung gibt es zusätzlich zum abgefahrenen Gitarrenspiel auch wirklich abgefahrene Rhythmik. Nichts gegen Menza oder all' die nachfolgenden Klöppelschwinger, aber dieses coole Jazz-Element konnten nur Gar und Poland erzeugen. Von daher mag ich auch neuere Versionen der ersten Killer-Songs meist nicht. Coven muss ich tatsächlich endlich mal anhören. Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: Der Metal-Covers-Kalender Vol. 2Mich hält die Coven-Box gerade sehr ausgiebig vom Soundchecken ab, so dass es trotz frühen Abgabebeginns doch wieder eng wird. Aber ja, Jinx & Co. haben mich grad voll im Bann. Hab ich ja im Bandthread ausführlich dargelegt.
Der Kalender hängt daher auch ein wenig hinterher. Wenn die Folgen des Kalenders, den Fortgang des Kalenders hemmen. Das ist fast schon im Zeitparadoxonbereich. Egal... wird schon... alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Der Metal-Covers-Kalender Vol. 2Dann mal an dieser Stelle weiter:
10. Januar 2024 VLADIMIR HARKONNEN "Into The Dreadnaught Fever" (2014) ![]() Vorstellsong: https://www.youtube.com/watch?v=hCepcnm_Afc Für weitere Hörproben: https://vladimirharkonnen.bandcamp.com/ ... ught-fever Ein natürlich sehr bekannter Name, wenn auch nicht als Band, sondern als so skrupelloser wie korrupter und gewalttätiger Sci-Fi-Schurke aus "Dune"... Der Baron Vladimir, Chef des Hauses Harkonnen. Das Artwork des Albums finde ich echt super. Ein schattenschnittartiger Atlas, der eine Welt des Krieges stützt. Toll umgesetzt. Musikalisch haben wir es mit einem recht fett groovenden Mix aus Thrash Metal, Doom, Crust Punk, vor allem aber auch Hardcore zu tun. Bissige Texte, sozialkritische Attitüde, gute Melodien, sogar ein Hauch von grimmiger Epik. Die Kieler Musiker waren zuvor bei Bands wie BONEHOUSE und 2ND ENGINE zu Gange. Gefällt mir gut. Wenn ich es auf die Schnelle richtig erfasst habe, gibt es drei Alben aus den Jahren 2009 bis 2020. Macht Freude. Kann man auch mal näher unter die Lupe nehmen. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Der Metal-Covers-Kalender Vol. 211. Januar 2024 BLACK SABBATH "Sabbath Bloody Sabbath" (1973) ![]() https://www.youtube.com/watch?v=6XpN_Sv ... cation4900 Gut, das ist jetzt wie Raben nach Asgard zu tragen. Tolles Artwork, thematisch gar nicht so weit weg von dem, was wir bei COVEN am 3.1. hatten. Der Teufel holt dich im Schlaf. Wunderbare Scheibe, tolle Songs. Völlig zu recht ein Klassiker, und wohl der letzte richtig unumstrittene Klassiker der Ozzy-Ära. Meine Lieblingssongs sind das Titelstück, "Killing Yourself To Live", "Spiral Architect" und "A National Acrobat", die wirklich alles können. Aber auch der Rest des Albums ist richtig stark. Ozzy singt hier phänomenal. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Der Metal-Covers-Kalender Vol. 2Der 10.01. gefällt mir gut, also sowohl Bild wie auch Musik. Das habe ich mal auf dem Einkaufszettel notiert.
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Re: Der Metal-Covers-Kalender Vol. 2Vladimir Harkonnen habe ich etliche Male gesehen und auch schon auf unseren Seiten positiv erwähnt. Fronter Philipp ist ein Urgestein der Szene, den jeder kennt, der auf Festival unterwegs ist. Ich hatte das große Vergnügen, dass die Band auf meinem 50. Geburtstag neben Septagon und Lost World Order aufgetreten ist.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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