Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Dienstag 13. Mai 2014, 23:51

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 14. Mai 2014, 00:06

Ich fand das gestern live so langweilig, dass ich nach fünf Songs gegangen bin. Die Band hat so gar keine Ausstrahlung, das hat als Akustikgig für mich ganz und gar nicht geklappt.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Mittwoch 14. Mai 2014, 00:14

Peter Kubaschk hat geschrieben:Ich fand das gestern live so langweilig, dass ich nach fünf Songs gegangen bin. Die Band hat so gar keine Ausstrahlung, das hat als Akustikgig für mich ganz und gar nicht geklappt.


Hier klafft nun aber ein gewaltiger Graben in der Wahrnehmung. Ich war den Tränen nahe. Es war das beste Konzert seit ewig!!!
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Mittwoch 14. Mai 2014, 00:17

Was allerdings so langweilig ist, dass man nach fünf Songs auschalten muss, ist die neue ARCHIVE. Echt mega öde. Böses Favoritensterben beim Blautier in letzter Zeit....
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 14. Mai 2014, 00:30

Jhonny hat geschrieben:
enemy-of-reality hat geschrieben:Falls sich mal wieder jemand fragt, was Metal eigentlich ist - DAS, meine lieben Freunde, ist Metal:
http://www.youtube.com/watch?v=g7Jf-S0vMFY


Das klingt gut!

Wäre sicher nicht das, was für mich erst Mal Metal ist - Iron Maiden, Saxon, Judas Priest, Accept, Metallica oder Slayer wären da eher meine Referenzen.


Aber Pantera und Black Label Society haben in meinem Metal-Horizont trotzdem einen wohlverdienten Platz.


Das klingt doch nicht gut. Zumindest nicht dieser YT-Clip.
Aber mal ernsthaft(er): Von meiner Definition von Metal ist das ungefähr soweit entfernt, wie Modern Talking. Das verkörpert so viel von den Dingen, die ich an Metal nicht mag, dass ich es mich echt zwingen muss, das nicht abzuschalten. Versuche ich mich abseits des zur Schau gestellten Asi.Macho-Posing-Getues auf die Musik zu konzentrieren, höre ich den furchtbar nervigen (weil übersteuerten) Klampfensound von Zakk, dem es immer wieder gelingt, sein unbestreitbaren Spielfähigkeiten hinter einer Wall-Of-Sound zu verstecken, einen furchtbar schlecht krächzenden Sänger, der seine gesanglichen Fähigkeiten (die er hat:s: 'Cemetary Gates') mal wieder bewusst nicht zeigt und all' das eingebettet in ein absolut belangloses Songkonstrukt, dass lediglich aufgrund des Loudness-War-Soundbildes aus einem hard-Rock-Song, versucht Heavy Metal zu machen.

Klingt jetzt extrem böse, ist auch so gemeint, denn mit diesem Bild von Metal möchte ich nicht in Verbindung gebracht werden. Absolut abstoßend.

Zakk war bei Ozzy gut und hat mit "Book Of Shadows" ein wundervolles Album aufgenommen. Es ist also nicht so, dass ich seine Musik (oder ihn) grundsätzlich nicht mag. Aber ich kann kein anderes ALbum von ihm anhören (Schmerzkugel Syndrom) und vom unemotionalen Herumgekrächze von Phil bekomme ich auch noch wenigen Songs Kopfschmerzen. In Kombination ist das für mich fast schlimmer als Rhapsody. Obendrauf addiert sich bei mir - ich weiß es mag alber sein - eine totale Aversion gegen Phil seit "Cowboys From Hell"-Zeiten. Das so ein prolliger Asi zum Vorzeige Metaller wurde, empfinde ich gelinde gesagt als Beleidigung meines Lieblingshobbies. Allein das Leugnen der eigenen Vergangenheit und das Beschimpfen von Fans die frühe Scheiben unterschrieben haben wollten haben sich bei mir unter anderem eingebrannt. Wenn ich nun lese, dass diese Person zur Definition von Metal sein soll, verstehe ich die Welt nicht mehr.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Mittwoch 14. Mai 2014, 00:49

Metal ist eben nicht gleich Metal ;-) . Aber mir gefällts auch nicht. Bin aber auch keine Fan von YouTube-Videos, wo man nur rauschen hört. Aber die kannst Du auch posten, Herr Kautz, ick hör da kein Unterschied. Im Prinzip sind der Zakk und der Phil schon knuffige Kerle und ich verbinde sie durchaus mit Metal.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 14. Mai 2014, 01:45

@ Holg zum Thema 'I'm Broken':

Ohne das ganz so emotional zu sehen wie du, sehe ich vieles davon ähnlich. Zu Zakk habe ich nicht wirklich eine Meinung, aber Pantera war für mich auch spätestens nach "Cowboys" eine ziemlich nervige Angelegenheit, und speziell diese Aggro-Brüllwürfel-Schote 'I'm Broken' habe ich gehasst, seit ich zum ersten Mal den extrem hässlichen Videoclip dazu gesehen habe.

Kurz gesagt: Meine Definition von Metal ist auch eine andere, und bei Pantera habe ich mich nach "Cowboys" immer gefragt, ob das überhaupt noch Metal ist, oder nicht doch etwas ganz anderes, mit dem ich nichts zu tun haben will.

Mit DOWN hingegen fand ich Phil beim RHF ziemlich stark.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 14. Mai 2014, 06:11

salisbury hat geschrieben:Metal ist eben nicht gleich Metal ;-) . Aber mir gefällts auch nicht. Bin aber auch keine Fan von YouTube-Videos, wo man nur rauschen hört. Aber die kannst Du auch posten, Herr Kautz, ick hör da kein Unterschied. Im Prinzip sind der Zakk und der Phil schon knuffige Kerle und ich verbinde sie durchaus mit Metal.


Daher war der Kommentar zum YT-Sound an sich natürlich auch absolut nicht ernst gemeint, obwohl man sogar bei dieser Soundqualität den furchtbaren Gitarrensound hören kann. Ich mag es, wenn Klampfen fett, daftig ud spritzig klingen. Am besten röhrend. Das hier klingt zwar fett, aber nicht röhrend. Kein Elch, eher Turbine.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 14. Mai 2014, 06:22

Rüdiger Stehle hat geschrieben:@ Holg zum Thema 'I'm Broken':

Ohne das ganz so emotional zu sehen wie du, sehe ich vieles davon ähnlich. Zu Zakk habe ich nicht wirklich eine Meinung, aber Pantera war für mich auch spätestens nach "Cowboys" eine ziemlich nervige Angelegenheit, und speziell diese Aggro-Brüllwürfel-Schote 'I'm Broken' habe ich gehasst, seit ich zum ersten Mal den extrem hässlichen Videoclip dazu gesehen habe.

Kurz gesagt: Meine Definition von Metal ist auch eine andere, und bei Pantera habe ich mich nach "Cowboys" immer gefragt, ob das überhaupt noch Metal ist, oder nicht doch etwas ganz anderes, mit dem ich nichts zu tun haben will.

Mit DOWN hingegen fand ich Phil beim RHF ziemlich stark.


So emotional, wie das im Posting klingt, bin ich eigentkich schon lange nicht mehr, wenn es um Phil geht, wil ich ihn in letzter Zeit mit Down ganz pkay fand und er mir sonst eher egal ist. Für mich war Pantera _die_ ultimative Hype-Band, die für mich, bei allen Qualitäten, die ein Dimebag wohl inne hatte, immer komplett aufgeregt hat. Bösartiges Prolo-Macho-Gehabe finde ich per se abstoßend. Immer.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon enemy-of-reality » Mittwoch 14. Mai 2014, 15:14

Wenn ich schreibe "das ist Metal" dann meine ich natürlich in erster Linie das Feeling und nicht die Musik.
Und Holg, ein wenig Asi hat doch schon immer zum Metal gehört.
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