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Musikalische Erkenntnis des TagesRe: Musikalische Erkenntnis des TagesNicht ganz, nein
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Re: Musikalische Erkenntnis des TagesIch hab das neue Album zwar erst zweimal gehört, aber es scheint mir mit Blind Guardian so zu gehen, wie mit Iced Earth. Mit ihrem alten Material haben mich beide Bands im tiefsten Inneren berührt. Davon ist bei dem jüngsten Material so gut wie nichts mehr da.
Ich höre die Musik, finde sie auch nicht wirklich schlecht, bzw. sogar gut, aber die Liebe will einfach nicht aufkommen. Wobei ich bei ATEOT noch auf eine spätere Zündung hoffe, wobei der Glaube fehlt. Bei ATITM gab's ja immerhin Fly. Irgendwie bitter, wenn das gleich bei zwei "Lieblingsbands", in so kurzem Abstand zueinander, geschieht. Jetzt fühle ich mich schon wie ein alter "Meckerer". ![]()
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesWillkommen im Club der alten Säcke! Den Nierentee bringt dann der Zivi.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesIrgendwann steht man bei Konzerten auch überwiegend hinten - mit unterschiedlichen Ausreden. Wie Ben von AMORAL mal sagte:
"Aber normalerweise gibt es dann eben noch die Jugendlichen, die den Unterschied machen – die können sich teilweise noch nicht mal ein Bier leisten, haben daher die Hände frei und können auf die Musik einsteigen. Und das rockt gewaltig. Wir waren alle mal so, damals mit 14, als ich den ganzen Tag auf die eine Band gewartet haben. Da habe ich den ganzen Tag nix getrunken, ich war einfach nur high von der ganzen Stimmung, vom Adrenalin und dachte immer nur “Scheisse, scheisse, ich werde heute Pantera sehen!”. Und dann bist du in die erste Reihe gestürmt und vollkommen nüchtern einfach nur ausgetickt. Aber das ändert sich mit 20, 25 Jahren – da schaut man sich Bands eher an, statt nach vorn zu gehen. Insofern sind es definitiv die jungen Freaks, die diese Szene am Leben halten, indem sie in der Musik vollkommen aufgehen und sich immer wieder ihren Weg ins Pit suchen werden." "Nostalgia is no excuse for stupidity."
Re: Musikalische Erkenntnis des Tagesdas hat Ben richtig erkannt. Früher war ich auch mittendrin. Aber irgendwann ist man da einfach raus, will mehr die Musik als die Gesamtatmosphäre genißen und schaut sich die Bands eher in aller Ruhe von hinten an. Ab und zu wird aber noch die Faust gereckt.
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesIch war im Leben noch nicht mittendrin. Also nicht in einem Pit oder dergleichen. Außer mal unfreiwillig in Wacken bei Tankard. Da war alles ein Pit. Es gab kein Entkommen. Ich glaube sogar, dass ich heute zur Musik öffentlich eher physisch mitgehen kann als früher. Also so richtig ausrasten. Fußwippen, Kopfnicken, Klatschen und so...
=) alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesÜbertreib's nicht! Du könntest noch in Extase verfallen. Das soll eine schlimme Droge sein.
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Re: Musikalische Erkenntnis des TagesMist. Wo ist der Weihwasserkessel...
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Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesDoch. Mittendrin war bis Mitte der 80er Pflicht. Kopfschütteln, was das Zeug hielt. Heute wird zustimmend mit dem Kopf genickt und bei tollen Auftritten auch mal geklatscht. Am Ende des Konzertes. Nicht, wenn der ruhige Part des progressiv-epischen Vortrages einsetzt.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesDas erinnert mich daran, wie ich bei einem Hardcore/Metalcore-Konzert (lokale Bands, Namen entfallen) während des... äh... Circle Pit oder Circle of Death oder wie man das auch nennt von einem schätzungsweise 150+ Kilo schwerem Möchtegern-Ninja begraben wurde und mir dabei 3 Finger brach und den Kopp aufschlug. Good times, good times. Seitdem gilt: Abstand halten von gewalttätigen Moshpits, Adipösen und japanischen Attentätern.
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