Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Eike » Donnerstag 3. Juli 2014, 00:36

Oha, der Rabe in Rage. Ich warte schon auf den Spruch mit der Tablette!
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Donnerstag 3. Juli 2014, 00:38

Eike hat geschrieben:Oha, der Rabe in Rage. Ich warte schon auf den Spruch mit der Tablette!


:dafuer: :dafuer: :dafuer:

Da!
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 3. Juli 2014, 00:45

Jo, das ist jetzt auch nicht nerviger als die ganze Retroposse...
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Donnerstag 3. Juli 2014, 00:51

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Jo, das ist jetzt auch nicht nerviger als die ganze Retroposse...


Agreed! Schade, der Typ scheint wohl keine Mucke mehr zu machen. Ich find das Vieh so hammergeil! Ich wollt mir n Shirt besorgen...
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 3. Juli 2014, 00:57

salisbury hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Jo, das ist jetzt auch nicht nerviger als die ganze Retroposse...


Agreed! Schade, der Typ scheint wohl keine Mucke mehr zu machen. Ich find das Vieh so hammergeil! Ich wollt mir n Shirt besorgen...


Ja, jammerschade.
"Vera am Mittag" kommt ja auch nicht mehr.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Teichfrosch » Donnerstag 3. Juli 2014, 01:24

Naja, Rüdiger, die "alten Schlachtrösser" spielen aber (leider) oftmals auch genau so, und musikalisch isses dann auch oft eher mau, während junge Bands auch neue Einflüsse reinbringen und neben Spielfreude und Energie auch einfach bessere Identifikationsmöglichkeiten bieten für die Leute, die letztlich viel mehr Musik kaufen weil sie noch nicht so gesättigt sind bzw. eine ganze umfangreiche Sammlung haben - nämlich junge Fans. Traditionsbewusstsein hin, Legenden her, ewig ziehen auch die gestandendsten "Schlachtrösser" nicht (außer es sind solche Über-Legenden wie die STONES oder so). Metal als Ganzes ist ja ohnehin schon überaus traditionsbewusst, teilweise schon über die Grenzen des erträglichen hinaus, da soll man doch wenigstens der Jugend ihre Helden gönnen, wenn man schon darauf hinweisen will dass Band XY das genau so schon vor 40 Jahren gemacht hat ;)

Diese Art der Rückbesinnung auf "damals" ist wohl ähnlich ausgeprägt nur in der Klassik oder beim Jazz zu finden, beim Pop jedenfalls kräht kein Hahn danach was vor 30 Jahren lief, außer eben diejenigen, welche die entsprechende Musik als Teil ihrer eigenen Jugend wahrnehmen und so hören - auch hier ausgenommen der Künstler, die versucht haben im Gespräch zu bleiben, sei es durch Musik oder sonstwie.

Und wenn dann irgendwelche Milchbärte ankommen und LEDZEP nachspielen weil sie die Band so anhimmeln - ist doch gut? Einerseits stört es dich, dass die alten Schlachtrösser keine Aufmerksamkeit kriegen, andererseits willst du nicht, dass irgendwelche Halbstarken alten Bands auf ihre Weise huldigen? Nur weil du jetzt spezuiell LedZep nicht magst? Eigenartig eigenartig... ;)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 3. Juli 2014, 01:41

Ich weiß nicht, ob du das jetzt alles so verstanden hast, wie ich es meine. Mit LedZep an sich hat das überhaupt nichts zu tun. Ich bin generell kein Fan von Retro-Bands, auch nicht, wenn sie Bands imitieren, die ich toll finde. Eine Mini-Ausnahme mache ich für den Black Metal, wo ich teils auch Generika sehr gut finde, wenn auch nie so gut wie die Originale.

Dass junge Fans mehr kaufen würden als die alten Stahlnerds hier im Hause, halte ich im Übrigen für ein Gerücht. Ebenso bestreite ich kraft eigener Erfahrung, dass es Retro-Bands gäbe, die besser wären als die von ihnen kopierten müde gewordenen Schlachtrösser.

Für die Replik auf alle andere Ironie bin ich irgendwie gerade zu müde. Für inkonsequent halte ich mich insoweit aber wirklich nicht. Das genauer zu begründen packe ich grad nimmer.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Donnerstag 3. Juli 2014, 08:10

Teichfrosch hat geschrieben:Naja, Rüdiger, die "alten Schlachtrösser" spielen aber (leider) oftmals auch genau so, und musikalisch isses dann auch oft eher mau


Ich kann es nicht mehr lesen. Das ist genau so ein Unsinn, wie "Thrash klingt immer generisch". Den alten Herrschaften Scheuklappen beim Anhören von "zeitgemäßer" Musik vorhalten und selbst mit eben jenen die alten Helden anhören und abwerten.

Ich mag viele Bands der Retro-Bewegung (hui), aber mit Heavy Metal hat das halt oftmals wenig zu tun. Das ist wie in den 90ern als Bands der Sorte Tribe After Tribe, Last Crack, Gypsy Kyss etc plötzlich in den Metalzeitschriften als das große neue Ding agepriesen wurden. Auch hier mochte ich das meiste, aaaaber: Die Hilflosigkeit der Labels ist doch beinahe amüsant. Man weiß nicht, wo man so etwas bewerben soll und setzt somit auf den aufgeschlossenen Metalhörer. der wird das schon fressen: Hat ja Stromgitarren.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Klaus » Donnerstag 3. Juli 2014, 08:32

Bei den Meinungen, die hier teilweise zu Led Zeppelin geäußert werden, muss ich mir doch verwundert die Augen reiben. Dass sich über Geschmack trefflich streiten lässt, ist ja sonnenklar, aber die Einordnung von Zep als "nervig" oder "haben nur ein paar gute Songs" kann ich nicht nachvollziehen. Für mich haben die 4 Mucker der Rockmusik die wichtigsten Impulse überhaupt gegeben und alle folgenden Strom-Gitarren-Genres entscheidend geprägt. Zudem war John ein fantastischer Drummer, John ist ein sehr guter Basser, Robert ein extrem charismatischer Sänger bzw. Frontmann und über Jimmys Qualitäten als Gitarrist muss ich ja wohl kein einziges Wort verlieren. Songs haben sie mehr als genug prägende und überragende geschrieben.

Besonders krass finde ich zudem, dass Black Sabbath dagegen immer über den grünen Klee gelobt wird, wobei ich die Band als Pioniere sehr schätze, aber ihr kreatives Potential bzw. ihre stilistische Range in der ersten Ozzy-Phase doch arg begrenzt war im Vergleich zu Led Zeppelin. Black Sabbath hat den Doom-Metal ("erfunden" und) geprägt, Led Zeppelin die ganze Rockmusik.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Donnerstag 3. Juli 2014, 09:09

Klaus, Rüdiger mag doch nur Metal, Rock toleriert er nur, es sei denn, man schreibt "Retro" davor.

Ich hab da nun auch schon einige dieser Bands gehört und finde gar nicht mal, dass die so sehr kopieren und imitieren. Sie bedienen sich vielmehr des Sounds von früher und benutzen solche Aufnahmetechnik. Gerade das finde ich ja auch so geil und offenbar möchten das momentan auch sehr viele Leute hören, alte wie junge, Blues-Rocker und Thrash-Metaller. Die Grenzen verschwimmen sowieso immer mehr und i find's geil. Und viele Metalfans haben wohl auch nach und nach genug von den oben diskutierten High-Tech-Produktionen und irgendwann ist der Fundus alter, ehrlicher NWoBHM-Bands, die mal wieder eine Reunion feiern könnte, auch erschöft. Da ist es doch schön, eine frische Jugend zu haben, die neue Musik macht ohne die Werte des Alten zu vergessen. Jetzt spielt sie eben eher Rock als Metal, deswegen faucht der Rabe aber warten wir mal ab. Ich freu mich schon auf den vielleicht bald kommenden Vintage-Blues-Thrash 8-) :grins: .
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