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von salisbury » Dienstag 5. August 2014, 23:39
cgrage hat geschrieben:Kamelot Hat sich wegen dem Album Epica bei mir zur Lieblingsband gemausert.
Das könnte ein zukünftiger Kandidat sein. Meine KAMELOT-Alben-Anreicherung ist etwas ins Stocken geraten. "Silverthorn" und "Black Halo" sind aber beide grandios. Andere habe ich zwar, kenne ich aber nicht wirklich.
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von frankjaeger » Mittwoch 6. August 2014, 09:40
Reihenfolge der Kamelot-Alben: Karma Black Halo Epica Fourth Legacy Silverthorn und Siege Perilious Ghost Opera und Dominion Eternity Poetry For The Poisened
Hugh, ich habe gesprochen.
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von Siebi » Mittwoch 6. August 2014, 10:14
Kamelot? 2 Megaalben mit Vanderbilt in der Crimson Glory-Rinne schippernd, der Rest Tralala-Käse hoch drei. Wer auf die neuen, also alles ab Khan-Schiff steht, es gibt bei Amazon und auch Grooves einige der Scheiben hinterhergeschmissen. Enjoy!
10 Lieblingsbands, hm, kurz aus der Hüfte geschossen. Kiss Abba The Rolling Stones AC/DC Status Quo Saxon Motörhead Iron Maiden Judas Priest Metallica
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von Jhonny » Samstag 9. August 2014, 00:07
Hui, spannender Thread, das Lesen hat mir gerade viel Freude bereitet!
Meine Top 10 ist sicher recht vorhersehbar:
1. Iron Maiden stehen für mich außer Frage. Die beste Metal-Band, auf kein Album freue ich mich so sehr. Bei den letzten Veröffentlichungen wurde ich nicht enttäuscht, die Band kenne ich aber erst seit ca. 10 Jahren. Die ersten 7 Alben sind quasi ohne Fehl und Tadel.
2. Dream Theater laufen knapp auf Rang 2 ein, waren jahrelang aber meine absolute Nummer 1. Ich merke aber, dass eine neue Dream Theater mich deutlich weniger begeistert als eine neue Maiden. Daher langt es nur noch zu Platz 2. Warum sie trotzdem so weit oben rangieren? Images And Words ist das vielleicht emotionalste Album meiner Sammlung. Das meine ich übrigens völlig ernst, auch wenn manche sofort an den "klinischen" Sound denken, den ich perfekt finde.
3. Blind Guardian würde ich weiter als beste deutsche Metal-Band aller Zeiten sehen, auch wenn ich heute wohl Helloween oder Gamma Ray eine Spur stärker finde. Die vier Alben von 1990-199 sind aber das Non-Plus-Ultra, aus meiner Sicht vielleicht die vier besten Metal-Alben aus Deutschland. Für mich ist Hansi Kürsch das Highlight; kaum ein Sänger ist in den hohen Lagen weiterhin so emotionsgeladen, so mitreißend. Dass er für manche der Grund ist, Guardian nicht zu mögen, wird mir immer ein Rätsel bleiben.
4. Manilla Road waren für mich wohl der Einstieg in den "Underground". Toll an der Truppe: Auch jede aktuelle Veröffentlichung mischt gut in einer Jahres-Top-10 mit, sie halten mit ganz wenigen Ausnahmen kontinuierlich seit 1983 ihr Niveau. Für mich auch heute noch eine unglaublich relevante Band, wenn es um Metal geht. Und Crystal Logic ist ein ewiger Top-10-Anwärter.
5. Manowar stehen im Regal (fast) neben Manilla Road, hatten mit Gods Of War und Louder Than Hell aber auch zwei Alben auf dem Markt, die mir recht wenig geben. Eric Adams ist der Metal-Shouter schlechthin (generell sind Sänger für mich absolut entscheidend). Die epischen Frühwerke definieren ein Genre, "Into Glory Ride" ist eines der Alben, das für mich den Metal-Sound mitdefiniert (zumindest das, was ich bei "Metal" vor Augen habe). Und wenn Kings Of Metal Bierzelt Metal ist, ist mir das egal. Da gehe ich gerne ins Bierzelt.
6. Savatage gehören seit 2004 zu meinen Favoriten. Von 1987 bis 1993 gab es vier überragende Scheiben, auch Sirens, Power Of The Night, Handful Of Rain oder Wake Of Magellan begeistern immer wieder. Hier kann tatsächlich auch das Gitarrenspiel von Cris Oliva genannt werden, aber klar: Für Savatage begeistert hat mich zuerst mal der Mountain King mit seinen unglaublichen Screams. Dass es auch nach dem Sängerwechsel auf hohem Niveau weiterging, trotz des völlig anderen Charakters, fasziniert mich heute noch.
7. Thin Lizzy ab etwa 1976 sind die ultimative Proto-Metal-Truppe, mit ständigem Ohrwurm-/Gute-Laune-Charakter. I love it! Neben AC/DC, Led Zeppelin, Deep Purple oder Judas Priest hatte ich anfangs keinen Blick für die Iren mit den tollen Doppel-Gitarren. Heute gehören sie zweifelsohne zu meinen meistaufgelegten Bands. Ab 1983 gibt es nur ein Album, das mich nicht total flasht - seltsamerweise das überall abgefeierte Thunder And Lightning.
8. Toto sorgten für meine erste große Liebe zum AOR. Die großen Hits der Band wurden alle völlig zu Recht zu Radio-Klassikern. Auf den bisher 10 Alben, die ich von der Truppe habe, reihen sich aber etliche weitere Hits nahtlos aneinander. Viele tolle Sänger, aber auch famose Instrumentalisten sorgen bei mir für Gänsehaut. Toll finde ich die teilweise ganz eigenwilligen Akkord-Folgen, die v.a. für Pop-Hits total untypisch sind. Aus vier 08/15-Akkorden ist hier jedenfalls kaum etwas gestrickt. Die Alben 1 und 7 sind meine Favoriten.
9. Rush dürfen natürlich nicht fehlen. Ich finde alle Alben der Band gut, aber zugegebenermaßen nicht jedes genial. Die teils kauzige Frühphase ist schon großes Kino, aber erst ab 1981 werden Rush für mich zur besten Prog-Band der Welt (und bleiben das die ganzen 80er Jahre über). Verkappter AOR-Prog mit Geddy Lee Sirenen Gesang - eine Band, die mich tatsächlich auch total über die instrumentale Schiene begeistern kann. Technik im songdienlichsten Sinn.
10. Gamma Ray ziehe ich auf Rang 10 knapp Helloween vor, weil Gamma Ray (abgesehen vom zweiten Album) dauerhaft einen Stil durchziehen, der mich immer mitreißt. Da es kaum Experimente gibt, weiß man, was man von einer neuen Gamma Ray erwarten kann, es stellt sich eigentlich nur die Frage, wie deutlich die höchste Messlatte (Land Of The Free / No World Order) verfehlt wird. Neben Manowar wohlgemerkt die einzige Band dieser Liste, die ich live gesehen habe, und zwar auch noch direkt nacheinander.
Sorry: Helloween, Saxon, Hammerfall, Amon Amarth, Journey, Judas Priest, Fifth Angel, Fates Arch Warning, Van Halen, Jethro Tull, Queensryche, Running Wild, Edguy, Avantasia, Genesis, Iced Earth, Jag Panzer - alle knapp gescheitert!
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von Pavlos » Samstag 9. August 2014, 14:37
Soeben ist mir auf-/eingefallen: Ich habe XERXES vergessen....
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von Havoc » Samstag 9. August 2014, 14:40
Pavlos hat geschrieben:Soeben ist mir auf-/eingefallen: Ich habe XERXES vergessen....
...von rechts nach links gelesen auch ein witziger Bandname. 
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von Peter Kubaschk » Samstag 9. August 2014, 18:51
01. Threshold Die Definition meines Musikgeschmacks. Außerdem sehr sympathische Menschen, grandios konstante Veröffentlichungen, vom ersten Tag an die Band verfolgt und auch live prima.
02. Dream Theater Auch wenn nach "Scenes From A Memory" die Magie für mich ein wenig raus ist, sind die Werke bis dahin (beinahe) makellos und haben bei mir immer zu enormen Endorphinschüben geführt. Dazu finde ich vor allem James LaBrie äußerst sympathisch.
03. Saviour Machine Die pure Magie, auf den ersten beiden Scheiben und auch live. Hängen außerdem extrem viele Erinnerungen dran.
04. Savatage Ja, hier stimmt natürlich auch alles. Dennoch fahre ich nicht zum Wacken für sie.
05. Queensryche Ja, ich mag Tate nach dem persönlichen Treffen und allem drum & dran nicht besonders. Aber bis 1994 die beste Band der Welt und mit "O:M" das beste Album aller Zeiten veröffentlicht. Das reicht dann natürlich auch für die Top10.
06. COG Der Start des Aussie-Wahnsinns. "Sharing Space" ist das "kann ich immer hören"-Album der letzten 6 Jahre.
07. Psychotic Waltz Magische Alben, magische Live-Shows.
08. Armored Saint Bester Sänger der Welt, bester Gig ever.
09. Fates Warning Sowohl mit Arch als auch mit Alder völlig grandios.
10. Metal Church Die ersten fünf Alben sind für die Ewigkeit und haben mich extrem geprägt. Das reicht für Rang 10.
Auf den Plätzen: Rush, Live, Skunk Anansie, The Intersphere, Long Distance Calling, Solitude Aeturnus, The Tea Party, Harem Scarem, Overkill, Anthrax, Alter Bridge u.v.a.m.
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von Erasmus » Samstag 9. August 2014, 20:21
Blind Guardian: Definitiv die Nummer Eins meiner Lieblingsbands und das wohl auf ewig. Vom ersten Album an eine irre Qualität, die nie nachgelassen, jedoch oft ihren Stil verändert hat. Und das immer absolut nachvollziehbar. Zu verzeihen gibt es nur den miesen Sound auf A Night At The Opera und diese Freiheit nehme ich mir, da ich dank „Memory Of A Time To Come“ jetzt endlich auch „And Then There Was Silence“ in guter Qualität anhören kann. In Sachen Lieblingsalbum kann man Dr. Tummer (Ich glaube, das stand ein oder zwei bis zehnmal im Götz Forever) nur lauthals zustimmen: „Imaginations From The Other Side“ übertrifft einfach alles.
Edguy: Klar auf Platz Zwei, Hellfire Club lässt grüßen, aber auch die drei Alben davor waren großartig und zeitlos. Danach geht’s für mich eher bergab, aber das neueste Opus stimmt mich sehr versöhnlich, mit den allzukrassen Ausflügen in Richtung Hardrock ist es wohl zum Glück vorbei, auch wenn die seeligen Zeiten von Theater of Salvation wohl vorbei sind. Ein schlechtes Album war jedoch nie dabei, denn selbst „Tinitus Sanctus“ hat ja seine Höhepunkte (Speedhoven). Und ja, ich finde die Ansagen von Meister Sammet auch das zehnte Mal noch lustig.
Iron Maiden: Was soll man dazu noch sagen: Kein schlechtes Album, „Dance Of Death“ deutlich besser als sein Ruf und „Hallowed Be Thy Name...“ Ganz im Ernst: Die Band wäre dabei, auch wenn sie nur dieses eine Lied geschrieben hätte. Hat sie aber nicht, darum Platz 3.
Atlantean Kodex: Kann man eine Band, die man erst relativ kurz kennt ungestraft als Lieblingsband bezeichnen? Ich denke im Falle von Atlantean Kodex geht das in Ordnung. Trotz des Mini-Hypes. Trotz nicht erforschter Langzeitwirkung. Die beiden Alben sprechen einfach mit dem, was sie in mir auslösen, für sich. Und auch wenn das manche anders sehen, ich finde sie auch live super.
Gamma Ray: Helloween oder Gamma Ray. Diese Frage lässt mich des Nachts nicht selten schweißgebadet aufschrecken. Die Antwort lautet natürlich: Beide. Einen Millimeter weiter vorne sehe ich jedoch den Gamma Strahl. Wegen Kai Hansen. Wegen „Land Of The Free“, wegen „The Silence“, wegen „Powerplant“, wegen „No World Order“, „Majestic“ und weil die Band auch 2014 (Avalon) noch Großes leisten kann.
Helloween: Bis auf „Straight Out Of Hell“ waren die letzten Helloween Alben enorm stark. Und Keeper II ist eigentlich schon Grund genug. Ohne „Eagle Fly Free“ wäre diese Welt ärmer dran, ein trostloser Ort gar. Auch wenn Derris mit Kiske niemals mithalten können wird hat es die Band geschafft, auch heute noch relevant zu sein. Das muss man in so einer Situation erstmal schaffen können.
Cirith Ungol: Man könnte behaupten, dass es die Chancen in meine Top-Ten aufgenommen zu werden enorm steigert, wenn eine Band eine wie auch immer geartete Verbindung zu Tolkien herstellt. Völlig leugnen kann ich das wohl nicht, solange es nicht beim bloßen Namedropping bleibt. Wenn allerdings – wie im Falle von Cirith Ungol – auch die Musik so stimmungsvoll, frisch und episch daherkommt, dann gibt’s wohl keinerlei Zweifel. Lieblingsband Nummer 7 ist gefunden. Und das vor allem wegen der Paradise Lost Triologie und der ersten beiden Alben.
Communic: Ich gebe es zu: Ich habe nur die drei ersten Alben. Trotzdem ist Communic zurecht in dieser Liste. Manchmal ist ein Album von vorne bis hinten so dermaßen gut, dass man im Grunde nichts mehr weiter von der Band hören will, nur aus der Angst heraus, enttäuscht zu werden. „Conspiracy In Mind“ ist so ein Album. Auch wenn Communic wohl in diesem Leben keine gute Liveband mehr werden.
Manowar: Dazu zehn Gründe: 1)Battle Hymn 2)Into Glory Ride 3)Hail To England 4)Sign of The Hammer 5)Fighting The World 6) Kings Of Metal 7)The Triumph of Steel 8) Louder Than Hell 9) Warriors Of The World 10) Naja, man soll`s nicht übertreiben.
Avantasia: Ja, seit der Metal Opera II ist kein wirklich geniales Album mehr unter diesem Namen erschienen. Ja, auf „The Scarecrow“ war viel Belangloses, auf dem Doppelalbum zu viele Filler und auf „The Mystery of Time“ ist kein Hit. Aber… Aber die ersten beiden Alben enthalten keinen einzigen schlechten Song und auch die nachfolgenden hatten wahnsinnig geile Momente. Außerdem: Kai Hansen und Michi Kiske nochmal auf einer Bühne zu sehen. (Jaaaa, Unisonic) Bob Catly, den Mountainking und so viele mehr. Avantasia ist und bleibt einfach eine Besonderheit.
Knapp an der 10 gescheitert: Manilla Road (gibt noch zu viel zu Endecken), Knorkator, Savatage (zu viele lauwarme Alben), Queen
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von Jhonny » Samstag 9. August 2014, 20:49
Huch, da hätte ich ja nicht nur Savatage, sondern auch noch Cradle Of Filth in der Top 10 erwartet. Oder In Extremo (die ich aber sicher nicht vermisse  ). Sonst natürlich eine spannende Entwicklung, die Schritte mit den meisten Bands bin ich ja relativ konform gegangen, einzig bei Cirith Ungol war ich etliche Jahre vor dir dran. Und Communic stehen sicher auch dank meines zahlreichen Werbens so gut da 
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von Erasmus » Samstag 9. August 2014, 21:03
Von Cradle ist mir einfach noch zu viel unbekannt, als dass ich das Label "Lieblingsband" rauskramen würde. Savatage habe ich ja erklärt und In Extremo sind mit heutzutage zu nah an dieser "Punkrock" Band aus Düsseldorf. Ansonsten volle Zustimmung 
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