Der Kurzreview-Thread

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Der Kurzreview-Thread

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 13. August 2021, 20:49

01. Ride The Lightning
02. Master Of Puppets
03. Kill 'Em All
04. Prequelle
05. Metallica
06. And Justice For All
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Der Kurzreview-Thread

Beitragvon Pillamyd » Freitag 13. August 2021, 22:34

Holger Andrae hat geschrieben:01. Ride The Lightning
02. Master Of Puppets
03. Kill 'Em All
04. Prequelle
05. Metallica
06. And Justice For All


:grins:
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Re: Der Kurzreview-Thread

Beitragvon lenbert » Sonntag 15. August 2021, 09:44

Das Schwarze ist in meiner Gunst in den letzten Monaten noch einmal ziemlich gestiegen. Da sind schon einige annähernd perfekte Nummern drauf, "Wherever I May Roam" und "The Unforgiven" streiten sich um den ersten Platz bei mir. Ich habe aber auch die nicht so offensichtlichen Hits mittlerweile sehr gerne, insbesondere "The God That Failed". Tempo und Energielevel wurden auf diesem Album zurückgefahren, aber an Wucht mangelt es nicht, finde ich. Für diese Art von Metal ist die tolle Produktion ideal passend.

EDIT: Rang 3 oder 4 in meiner Metallica-Rangliste, im Gerangel mit Justitia. Der Blitz und der Marionettenspieler stehen doch noch ein gutes Stück darüber.
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Re: Der Kurzreview-Thread

Beitragvon Havoc » Sonntag 15. August 2021, 21:04

Cool, dass mein alter Thread hier wieder ausgegraben wurde. Habe auch vor, hier mal wieder öfters was reinzuschreiben.
Gerade lief dieses Album...


SARKE - Gastwerso (2019)

Bild

Mein Erstkontakt "Bogefod" aus dem Jahr 2016 hat mir schon echt gut gefallen. Dieses bisher letzte Werk der Mannen um Nocturno Culto setzt da aber sogar noch
mal einen drauf, da es noch abwechslungsreicher ist und sich noch mehr von seiner Stammdband Darkthrone absetzt. Sogar Orchesterklänge und Frauengesang werden eingesetzt.
Aber eher dezent, also bloß nicht gleich erschrecken. Das klingt alles richtig stimmig und toll. Zudem werden auch immer wieder eher rockende teils auch leicht an Motörhead erinnernde
Songs eingebaut. Und hart klingt es ob der Stimme von Ted natürlich sowieso. Sehr cooles Album! Der Nachfolger steht zudem auch schon in den Startlöchern (VÖ: November).
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Re: Der Kurzreview-Thread

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 15. August 2021, 21:42

Ja, "Gastwerso" ist ein tolles Album. Schön, dass die Band sich auch bei dir in der Gunst hält. Freue mich sehr auf das kommende Album und bin auch sehr glücklich darüber, dass die Band so kreativ und produktiv ist. Der Gig in Wacken, den ich sehen durfte, war auch der Hammer. Es ist schön, dass man auf diese Weise die Chance hat, wenigstens Ted ab und zu mal live zu sehen, wenn der Fenriz schon konsequent nicht möchte.
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Re: Der Kurzreview-Thread

Beitragvon Havoc » Sonntag 15. August 2021, 21:53

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Der Gig in Wacken, den ich sehen durfte, war auch der Hammer. Es ist schön, dass man auf diese Weise die Chance hat, wenigstens Ted ab und zu mal live zu sehen, wenn der Fenriz schon konsequent nicht möchte.


Da habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht...stimmt. Wobei ich immer dachte, dass auch Ted nicht gerade gerne live auftritt. Er war zwar schon bei Satyricon und Triptykon mit auf der Bühne, sah da aber irgendwie nie so wirklich aus, als wenn er das gerne macht. ;-)
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Re: Der Kurzreview-Thread

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 15. August 2021, 21:57

Nun, es ist auch bei Sarke nicht so, dass er eine Rampensau in ihrem Suhlpfuhl wäre. Ein wenig tapsig und out of place ist er schon, aber er singt toll, und er ist Ted, er ist Legende, und er kommt auch auf seine eher schüchterne Art sehr positiv rüber.
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Re: Der Kurzreview-Thread

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 16. August 2021, 11:21

Heute läuft zum ersten Mal seit locker vier Jahren dieses Kleinodium hier:

Bild

MANOWAR "The Lord Of Steel" (Hammer Edition, 2012)

Noch sehr gut kann ich mich daran erinnern, wie es war, als dieses Album in seiner Pre-Release-Version zusammen mit dem Metal Hammer UK hier aufgeschlagen ist. Berechtigte Kritikpunkte hin oder her, retrospektiv betrachtet war es in diesem Jahrtausend wohl das einzige Album, ganz gleich ob ein neues oder ein altes, zu dem ich wie ein Bekloppter durch mein eigenes Wohnzimmer gehüpft bin, und dafür muss man Eric, Joey & Co. an sich ein verdammtes Denkmal errichten. Die Hammer Edition ist auch etwas ganz Besonderes, wie ich bis heute finde. Zwar waren die Songs noch nicht ganz fertig arrangiert, hier und da fehlen ein paar Soli und ein auskomponierter Schluss, dafür hat das Ding aber einen viel wilderen, ungeschliffeneren Sound und klingt für mich deutlich besser als die spätere Handelsversion. Schön außerdem, dass das Album wieder rockt und brät und den Großteil des Keyboard-Bombasts und der Hörspiel-Parts über Bord geworfen hat. Den Basssound hab ich damals als "Hummel im Einmachglas" beschrieben, dazu stehe ich. All hail... Manowar!

:blumen:
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Re: Der Kurzreview-Thread

Beitragvon Havoc » Montag 16. August 2021, 15:59

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Den Basssound hab ich damals als "Hummel im Einmachglas" beschrieben, dazu stehe ich. All hail... Manowar!
:blumen:


Der Hammer-Edition habe ich mich damals verweigert und habe deswegen nur die Handelsversion.
Den Basssound finde ich leider nach wie vor nicht gut. Viel zu dumpf und übersteuert. Da bekomme ich echt Ohrenschmerzen, wenn ich die etwas lauter höre.
Echt schade, da das Album von den Songs her wirklich gut ist. Der Basssound vermiest leider ein wenig das Hörerlebnis.
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Re: Der Kurzreview-Thread

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 16. August 2021, 16:16

Gerade läuft die Retail Version, und ja, wie schon angedeutet, die HV klingt bissiger und heavier, hat aber einige unfertige Songenden und fehlende Soli und Screams. Auf der RV sind die Songs fertig ausgearbeitet und kompositorisch runder, aber der Sound ist eindeutig zu dumpf. Ein Bastard aus beiden Versionen wäre die ultimative Version des Albums.

Witzigerweise hat ein Fan ja mal auf YouTube eigene Remixes der Songs hergestellt, und die klangen echt richtig klasse. Fünf oder sechs davon konnte ich damals abspeichern bevor sie gelöscht wurden. Weiß nicht, ob er überhaupt alle Songs bearbeitet hat, aber jene, die er überarbeitet hat, klangen wirklich toll.

Was ich an dem Album so mag, und was, wie ich jetzt sagen kann, für mich auch den Test of Time bestanden hat, das ist, dass es sowohl klanglich als auch kompositorisch für mich deutlich weniger kommerziell ausgerichtet ist als die beiden Alben davor, und dass die Band hier doch nochmal den Mut hatte, ihr gefundenes Schema F der letzten Dekade nochmal ordentlich über den Haufen zu werfen. Und außerdem ist halt die Mehrheit der Songs richtig gut, lediglich bei "Expendable" und bei "Hail, Kill & Die" bin ich mir nicht so ganz sicher, ob sie gut sind; aber vor allem das Titelstück, Righteous Glory, Touch The Sky, Born In A Grave können alles, und ja, auch Manowarriors, Annihilation, Black List und El Gringo, können noch verdammt viel.

Möchte die Scheibe echt nicht missen und habe sie in den letzten Jahren viel zu sehr vernachlässigt.
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