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von Jhonny » Donnerstag 14. August 2014, 23:27
Pillamyd hat geschrieben:Die 3 für 15 Aktion bei amazon ist doch finanziell tödlich Vor allem dann wenn man eigentlich was anderes geplant hatte und sich dann aber bei der Aktion selber auch nicht entscheiden kann...arrggghhh...Kopfschmerzen vorprogrammiert.
ja, da kann man immer mal schnell 45 oder auch mehr Euro verlieren. Ein Ärgernis. Ich habe mich die letzten Monate dazu entschieden, da meist nur eine Runde (also 3 Scheiben) zu bestellen und die dann erst mal ausgiebig zu hören, bevor ich wieder bestelle. Würde ich da jedes interessante Album ordern, könnte ich da sofort 400-500 Euro investieren.
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von Pillamyd » Donnerstag 14. August 2014, 23:46
Ist halt auch immer dann verführerisch wenn man die halbe Diskographie von Bands gleich mitnehmen könnte. Hach...ich überlege immer noch 
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von Jhonny » Freitag 15. August 2014, 09:52
Pillamyd hat geschrieben:Ist halt auch immer dann verführerisch wenn man die halbe Diskographie von Bands gleich mitnehmen könnte. Hach...ich überlege immer noch 
Naja, viele Bands habe ich ja letztendlich so komplettiert. Fast alle meine Thin Lizzy Alben kommen aus der 3-für-15-Aktion. Auch viel Kreator, Testament, Anthrax, Twisted Sister, Rush (!), Aerosmith, Annihilator, Black Sabbath (mit Ozzy), Brainstorm und viele andere Bands in meiner Sammlung überwiegend. Und dazu der größte Teil der Death Metal Alben...
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von Pillamyd » Dienstag 19. August 2014, 00:24
Kommt das nur mir so vor oder sind Neuveröffentlichungen bei amazon gerade sehr teuer? Pallbearer knapp 20 Euro, Opeth die normale Version knapp 21 Euro (teurer als die BluRay Version). Die neue Threshold auch bei knapp 22 Euro.
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von Rüdiger Stehle » Dienstag 19. August 2014, 00:49
Ich finde Amazon an sich immer sehr teuer, was Neuveröffentlichungen angeht. Ich kaufe da prinzipiell eigentlich nur Sonderangebote. Die einzige Ausnahme, an die ich mich erinnern kann, ist die aktuelle Priest-Scheibe.
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von Holger Andrae » Dienstag 19. August 2014, 00:54
Bei dem modernen Sklavenhändler kann man doch eh nicht ohne Bauchschmerzen bestellen.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Chavo89 » Dienstag 19. August 2014, 08:13
Holger Andrae hat geschrieben:Bei dem modernen Sklavenhändler kann man doch eh nicht ohne Bauchschmerzen bestellen.
Ich bestelle da jetzt auch seit ca. einem Jahr nicht mehr und könnte nicht behaupten, dass ich den Saftladen vermisse.
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von Rüdiger Stehle » Dienstag 19. August 2014, 12:57
Ich bestelle halt sehr viel im Marketplace, weil es dort einfach viele Sachen gibt, die man sonst nicht findet. Oft auch Raritäten zu halbwegs guten Preisen, oder alte Großauflagen zum Spottpreis.
Bei Amazon direkt habe ich halt lange Zeit die 3-für-15-Dinger geordert, wobei ich da auch so langsam fast alles habe, was ich haben musste, und so viel wirklich Neues ja nur selten dazu kommt.
Was die Sklavenhändler-Geschichte angeht, bin ich vermutlich gesellschaftspolitisch zu wenig sensibel, um daraus direkte Konsequenzen für mein Kaufverhalten zu ziehen. Außerdem habe ich die medialen Amazon-Skandale bzw. die Arbeitskampf-Berichterstattung zu wenig verfolgt, um mir da ein definitives Urteil erlauben zu können.
Solche sozial motivierten Boykotte haben halt immer zwei Seiten, genau wie bei der Kinderarbeit beim Fußbälle-Nähen in Pakistan: Man muss sich eben auch die Frage stellen, ob die Boykotte des gut situierten und sozial engagierten Käufers wirklich immer den Effekt haben, den sie haben sollen, nämlich dass der Sklaventreiber die Arbeitsbedingungen verbessert und die Erwachsenen besser besoldet, oder ob letztlich doch nur der Effekt eintritt, dass ein Teil der bisher schlecht bezahlten aber immerhin bezahlten Arbeiter oder in Pakistan eben der zum Familienunterhalt beitragenden Kinder und Jugendlichen, halt auch noch den Job verliert und die Familie noch weniger zu essen hat.
Führt es dazu, dass der Versandgigant seinen Mitarbeitern bessere Konditionen gewährt, wenn man nicht mehr dort bestellt? Oder führt es dazu, dass einfach Personal reduziert wird, und die verbliebenen noch schlechtere Konditionen (längere Arbeitszeiten) haben, um die Gewinnmargen zu halten?
Ich bin da immer am Zweifeln, und vor allem ist halt auch zu bedenken, dass viele der vermeintlich "ausgebeuteten" Arbeitnehmer dort eben arbeiten, weil sie dort doch am Ende mehr in der Tasche haben als andernorts. Insgesamt eine gesellschaftspolitisch und arbeitsrechtlich schwierige Geschichte, wie ich finde. In letzter Konsequenz hat man als Arbeitnehmer - und das wird ja gerne verschwiegen - immer auch die Möglichkeit zu kündigen, wenn man die Situation als zu belastend empfindet. Man muss in Deutschland nicht unmittelbar verhungern, wenn man einem unfair agierenden Arbeitgeber die Kündigung einreicht, so dass man es durchaus auch selbst in der Hand hat, etwas zu ändern.
Im Endeffekt könnte - wie in fast allen Bereichen der Wirtschaftspolitik - mehr Protektionismus und Autarkie helfen. Aber das will ja im Globalzeitalter auch keiner mehr hören.
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von Chavo89 » Dienstag 19. August 2014, 14:03
Ich bestelle einfach woanders. Die Arbeit wird ja trotzdem von jemandem erledigt, d. h. es arbeitet doch jemand. Ich bezahle vielleicht etwas mehr und es ist etwas schwieriger an alles ran zukommen. Auf Amazon habe ich einfach keinen Bock mehr, deshalb gibt es das in meiner Welt nicht mehr. Da bestelle ich sogar lieber bei EMP, da kriege ich alles für 10 Euro im Jahr versandkostenfrei und die sind sogar noch nett. Die Auswahl ist nicht so arg groß, da muss man sich dann für diese Fälle eben woanders umschauen...
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von Permafrost » Dienstag 19. August 2014, 14:11
Ich bestelle auch nur noch sehr sehr wenig bei Amazon, und wenn auch nur vom Marketplace. Was mich dort aber stört, ist, dass man mehrere Angebote vom gleichen Marketplaceanbieter nicht als Einzellieferung bekommt, sondern für jede CD extra Porto bezahlen muss. Sonst kaufe ich wirklich nur noch direkt ab Label oder der Band selbst. Kommt dann meist auch noch billiger und ein Geldabzwacker mehr konnte umgehen werden. 
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