Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Peter Kubaschk » Freitag 2. Januar 2015, 10:46

Das ist bei mir oft nicht der Fall, weil ich das Album bereits kenne, wenn ich es kaufe. Sonst aber finde ich das schon auch selbstverständlich.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 2. Januar 2015, 11:03

Ich führe diese Hörliste ja seit etwa 30 Jahren. Mein Hörverhalten beeinflusst sie nicht merklich. Es werden in erster Linie neue Scheiben gehört, Vorbereitungen für Veranstaltungen oder eben für Reviews. In letzter Zeit auch mal Anregungen aus Foren. Da ja meist irgendeine konspirative Aktion in Planung ist, läuft auch dafür sehr viel. Ungehört wandert nie etwas ins Regal. Auch die Sachen, die ich bereits vorher kannte, werden mindestens einmal angehört bevor sie im Regal landen.
Viel Arbeit ist das ürbigens nicht. Ich mache das beinahe täglich und benötige dafür keine 5 Minuten.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Nils Macher » Freitag 2. Januar 2015, 12:54

Havoc hat geschrieben:
Raphael Paebst hat geschrieben:Generell ist es aber so, dass ich jede Scheibe, die ich kaufe, mindestens einmal komplett durchhöre, bevor ich sie in die Sammlung stelle.


Das sollte eigentlich selbstverständlich sein.


Die Zeit habe ich gar nicht, jede Scheibe zu hören. Das trifft auf so Geschichten wie Diskografie-Komplettierungen oder 3-für-15 Auffüller zu. Alles, was gerade erscheint, habe ich ja bis auf ganz wenige Ausnahmen auch vorab schon gehört.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Freitag 2. Januar 2015, 13:02

Ich finde Eure Statistiken wie jedes Jahr genauso nerdig wie spannend. Selber sowas zu machen, würde mir aber nie gelingen. Oft hör ich auch Alben nur halb (Autofahrt zur Arbeit), oft auch nur ein paar Songs (die besten). Aber ich habe mich doch ein wenig gefreut, als ich die Top25-Played-Funktion in iTunes das erste Mal bewusst wahrgenommen habe :subber: .
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Christian Schwarzer » Freitag 2. Januar 2015, 13:08

Ich habe garnicht das Geld, mir Alben zu kaufen, die ich noch nicht anderweitig gehört habe. Andersherum ist es aber der Fall, dass ich zwar immer schon das Album mindestens digital gehört habe, aber das Original bis auf einmal kurz rippen nie bei mir läuft, da ich immer vom PC aus höre.

Statistisch betrachtet, habe ich sicherlich 80% meiner physischen Sammlung in den letzten drei Jahren mehrmals gehört, aber die ist ja auch lächerlich klein.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Freitag 2. Januar 2015, 13:58

So, eben läuft die erste CD des Jahres 2015 und es ist MARAYA mit "No Hope For Humanity...?".

Die Pivot-Tabelle habe ich mal wieder angefangen. Mal schauen, wie lange es dieses Jahr anhält. 2014 habe ich es bis zum 10.03. durchgehalten.

Was den Anspruch angeht, dass es quasi eine Selbstverständlichkeit sein sollte, jede Scheibe in der Sammlung mindestens einmal angehört zu haben, sehe ich das ja bekanntlich ein wenig anders. Zum einen fehlt es mir tatsächlich an der Zeit, so viele neue Scheiben anzuhören; zum anderen ist das aber auch gar nicht zwingend mein Anspruch, da ich einfach sehr viele Grabbeltisch-, Overstock-, Backprogramm-Sachen kaufe, die ich für 1-5 Euro bekommen kann, weil ich der Meinung bin, dass sie eine gewisse Relevanz für mein meinetwegen "journalistisches" Fachgebiet, in erster Linie aber für mein persönliches Informationsinteresse haben. Dabei sehe ich mich aber auch nicht als "reiner Sammler", der bei Havoc kein großes Verständnis hat, sondern eher als jemand, der ein unheimliches Interesse daran hat, "den Metal" insgesamt erfassen, kennen, einordnen zu wollen.

Dabei ist es mir auch gar nicht mal so wichtig, unbedingt das alles zu "mögen", was ich in meiner Sammlung habe. Daher entfällt auch das von Christian angesprochene Kriterium, dass ich es vorher gehört haben muss, bevor ich es kaufe. Mein Credo ist ja im Prinzip nach wie vor, dass ich gerne "jede Metalscheibe" hätte, die es gibt. "Metal" natürlich in meiner eigenen Definition und meinen eigenen Grenzen, aber davon abgesehen, tatsächlich jede Scheibe. Ob ich sie dann tatsächlich kaufe, das hängt davon ab, ob ich sie für den Preis bekommen kann, den diese spezielle Scheibe mir aktuell wert ist, und das kann in manchen Fällen auch ein Preis von max. 1,- Euro sein; es gibt genügend Scheiben, die ich für 3,- Euro jederzeit und immer stehen lassen würde.

Und es hängt auch davon ab, ob ich aktuell Lust darauf und Geld dafür übrig habe, solche "reinen Regalkäufe" zu tätigen, was durchaus nicht immer der Fall ist. In einem starken Monat, in dem ich vier oder fünf Neuerscheinungen kaufe, werde ich nicht groß nach "Billigware" suchen. In Monden indes, die für mich eine Flaute an spannendem neuen Material bringen, werde ich schon mal zehn oder 20 Cheapos für in Summe 30,- - 60,- Euro eintüten.

Christian, das mit dem "vorher anhören" habe ich übrigens - vor ich hier Schreiber und insbesondere Soundchecker wurde - so gut wie nie gemacht. Auch nicht, als ich in deinem Alter, ebenfalls Student und auch nicht mit mehr Budget als 50-60 DM pro Monat für Alben ausgestattet war. Ich habe tatsächlich niemals Kaufentscheidungen von Hörproben abhängig gemacht, sondern allein davon, wie sehr mich ein Album interessiert (was sich aus Interviews, Plattenkritiken, allein dem Artwork, Metal-Lexika, persönlichen Tipps etc... ergeben konnte). Auf diese Weise kam es in meinem Leben zu exakt einem einzigen (vermeintlichen) Fehlkauf, und das war das Molly-Hatchet-Debüt, das ich ca. 1990 allein des Artworks wegen in der Hoffnung auf Manowar-Sound gekauft hatte, und das mich seinerzeit entsetzt hat, so sehr, dass ich sogar versucht habe, es an Freunde zu verticken. Wollte aber keiner haben. Ich habe es dann erst wiederentdeckt, als ich 1996 auf einem RH-Sampler "Tatanka" vom Comeback-Album der Band gehört habe, und dachte: "Da war doch was im Regal!" - Seither liebe ich Band und Album!
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Freitag 2. Januar 2015, 14:05

Rüdiger Stehle hat geschrieben: Auf diese Weise kam es in meinem Leben zu exakt einem einzigen (vermeintlichen) Fehlkauf, und das war das Molly-Hatchet-Debüt, das ich ca. 1990 allein des Artworks wegen in der Hoffnung auf Manowar-Sound gekauft hatte, und das mich seinerzeit entsetzt hat, so sehr, dass ich sogar versucht habe, es an Freunde zu verticken. Wollte aber keiner haben. Ich habe es dann erst wiederentdeckt, als ich 1996 auf einem RH-Sampler "Tatanka" vom Comeback-Album der Band gehört habe, und dachte: "Da war doch was im Regal!" - Seither liebe ich Band und Album!


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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Eike » Freitag 2. Januar 2015, 14:06

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Auf diese Weise kam es in meinem Leben zu exakt einem einzigen (vermeintlichen) Fehlkauf, und das war das Molly-Hatchet-Debüt, das ich ca. 1990 allein des Artworks wegen in der Hoffnung auf Manowar-Sound gekauft hatte, und das mich seinerzeit entsetzt hat, so sehr, dass ich sogar versucht habe, es an Freunde zu verticken. Wollte aber keiner haben. Ich habe es dann erst wiederentdeckt, als ich 1996 auf einem RH-Sampler "Tatanka" vom Comeback-Album der Band gehört habe, und dachte: "Da war doch was im Regal!" - Seither liebe ich Band und Album!
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Eike » Freitag 2. Januar 2015, 14:08

salisbury hat geschrieben:Bis gerade eben hatte ich den Vorsatz, es Peter nachzutun auch mal mein Sammlung auszumisten. Aber sowas kann passieren und dann ärgert man sich. Menno...
Nee, sowas passiert dann eben nicht mehr. Und dann ärgert man sich auch nicht. Weil man in aller Regel gar nicht weiß, was man da verpasst hat. Bei mir hat bislang am längsten die "Nemesisters" von BABES IN TOYLAND gebraucht, um dann nach Jahren doch noch zu zünden.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Peter Kubaschk » Freitag 2. Januar 2015, 14:13

salisbury hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben: Auf diese Weise kam es in meinem Leben zu exakt einem einzigen (vermeintlichen) Fehlkauf, und das war das Molly-Hatchet-Debüt, das ich ca. 1990 allein des Artworks wegen in der Hoffnung auf Manowar-Sound gekauft hatte, und das mich seinerzeit entsetzt hat, so sehr, dass ich sogar versucht habe, es an Freunde zu verticken. Wollte aber keiner haben. Ich habe es dann erst wiederentdeckt, als ich 1996 auf einem RH-Sampler "Tatanka" vom Comeback-Album der Band gehört habe, und dachte: "Da war doch was im Regal!" - Seither liebe ich Band und Album!


Bis gerade eben hatte ich den Vorsatz, es Peter nachzutun auch mal mein Sammlung auszumisten. Aber sowas kann passieren und dann ärgert man sich. Menno...


Na ja, das ist Rüdiger passiert als er 15 war. Wenn man aber - wie wir heute - eben Ende 30 ist, dann ist der eigene Geschmack so gefestigt, dass so etwas eigentlich nicht mehr (so extrem) vorkommen sollte. Zur Not legt man die Scheibe halt (kurz) auf, bevor man sie aussortiert oder liest noch mal seine Rezi dazu oder so.
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