Musikalische Erkenntnis des Tages

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon frankjaeger » Donnerstag 4. Juni 2015, 18:48

Ja, ich finde sie auch sehr stark.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Oliver Passgang » Sonntag 7. Juni 2015, 20:54

Rüdiger, ich bin dir noch eine Antwort schuldig! :)
(Sorry, ganz verpennt!)

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Was ist weit weg für dich? Dass ich mit Namen wie Katy Perry und Mario Barth nichts anfangen kann, so lange mir hier im Forum niemand erklärt, wer das ist?

Für mich ist das eigentlich recht logisch, weil mich die Popkultur abseits des Bereichs Hard'n'Heavy schlicht nicht interessiert. Wenn ich Massenmedien konsumiere, dann vornehmlich Nachrichten und Sport, ggf. noch selten mal gute Filme oder ausgewählte Serien. Aber einem Mario Barth oder einer Katy Perry begegne ich halt weder in der Tagesschau, noch in der Sportschau und auch nicht in Game of Thrones oder Lord of the Rings.

Die meisten Leute, mit denen ich regelmäßig Kontakt habe, sind entweder musikalisch ähnlich orientiert wie ich, oder sie wissen, dass sie mir mit solchen Sachen nicht kommen müssen. Bei mir hat die Befassung mit popkulturellen Phänomena tatsächlich weitgehend zeitgleich mit meiner Metal-Initiation anno 1988 aufgehört. Die Sachen von DAVOR kenne ich noch alle (Modern Talking, Sandra, EAV, Bangles, Peter Alexander, Udo Jürgens, die Beatles, die Monkees, Nicole, Peter Schilling...). Aber ab ca. 1988/89 hörte neue nicht-metallische Musik für mich tatsächlich erst einmal auf zu existieren.


Weit weg ist für mich, wie man diesen Phänomenen komplett entkommen kann. ;-) Auch ich interessiere mich nicht für die Popkultur, bekomme aber durch mein Umfeld - Mutter, Schwester, einige Freunde - halt doch immer mal wieder etwas mit, weil dieses im Vergleich zu meinen nahezu ausschließlich metallisch orientieren Weggefährten doch deutlich in der Überzahl ist. Das ist dann wohl einfach der Unterschied bei uns beiden. :)

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Das hat sich ein bisschen relativiert, weil hier jetzt inzwischen auch mal Non-Metal läuft, wie etwa Johnny Cash, Willie Nelson, David Allan Coe, Death In June; aber das sind nun auch eher weniger Folgen der Nähe zur Popkultur als vielmehr archaische Monumente der Musikgeschichte, über die man nicht primär in den Massenmedien stolpert, sondern die ich auch in der Diskussion mit Metallern kennen gelernt habe, welche die auch gut fanden.

Man kann bei mir sicher sagen, dass meine vollständige Musiksozialisation ab 1988/89 ausschließlich über die Metalszene gelaufen ist, ab dem Internet-Zeitalter speziell über Messageboards und Foren, auch wenn sie mich im Einzelfall zu nichtmetallischen Künstlern geführt hat.


Jo, das passt doch. Ich finde eben jetzt schon ein paar, wenige Sachen des Mainstreams ganz cool, bevor diese Relikte aus einer fast vergessenen Zeit sind und man diese dann ganz ohne jedwede peinliche Berührtheit hören kann. :grins: Scherz am Rande. An meinem Schwerpunkt (mit über 90% der Hörzeit auf Rock und Metal) wird sich zu Lebzeiten wohl auch nichts mehr ändern. :)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 7. Juni 2015, 23:09

Oliver Passgang hat geschrieben:Rüdiger, ich bin dir noch eine Antwort schuldig! :)
(Sorry, ganz verpennt!)

Weit weg ist für mich, wie man diesen Phänomenen komplett entkommen kann. ;-) Auch ich interessiere mich nicht für die Popkultur, bekomme aber durch mein Umfeld - Mutter, Schwester, einige Freunde - halt doch immer mal wieder etwas mit, weil dieses im Vergleich zu meinen nahezu ausschließlich metallisch orientieren Weggefährten doch deutlich in der Überzahl ist. Das ist dann wohl einfach der Unterschied bei uns beiden. :)

Gut, meine Eltern sind Jahrgang 1932 und 1934 (Mutter 2011 verstorben), da war mit popkultureller Sozialisation nicht viel. Meine Geschwister sind Jahrgang 1961 und 1958 (Brunder 1989 verstorben), die sind auch eher weiter weg von moderner Popkultur. Wobei meine Schwester und ihre Familie lang im Musikverein aktiv waren, was ja nun auch abseits der Popkultur ist. Davon abgesehen wurden mein Neffe (1985) und meine Nichte (1988) musikalisch nicht auch zuletzt über mich musikalisch inspiriert, die Retourkutsche gab's vielleicht mal zu Zeiten von Anton aus Tirol und Hubert van Goisern; inzwischen aber beide wieder safe im Hafen von Hard'n'Heavy inkl. Kutte und Karten für Saint Vitus und Jag Panzer ausgestattet.

Im Schützenverein sind von den Jugendlichen und jungen Erwachsenen auch viele eher Metal-lastig orientiert, aber es gibt natürlich auch Leute, die einfach alles hören oder auch andere Schwerpunkte haben (oft eher Elektro). Wobei die jetzt halt selten wegen Musik auf mich zu gehen. Wenn "Konsens-Mucke" läuft, dann ist das meist Classic Rock, gemäßigter Metal oder irgendwelche alten Evergreens bis "Stimmungsmusik" bei entsprechenden Anlässen. Aktuelle Popkultur ist da aber auch eher Fehlanzeige.

Jo, das passt doch. Ich finde eben jetzt schon ein paar, wenige Sachen des Mainstreams ganz cool, bevor diese Relikte aus einer fast vergessenen Zeit sind und man diese dann ganz ohne jedwede peinliche Berührtheit hören kann. :grins: Scherz am Rande. An meinem Schwerpunkt (mit über 90% der Hörzeit auf Rock und Metal) wird sich zu Lebzeiten wohl auch nichts mehr ändern. :)

Ja, ist bei mir auch so. Für mich ist das auch keine Anti-Haltung gegen die metalfremden aktuellen Musikrichtungen. Es fällt halt nicht in mein Interessengebiet und ich begegne dem Sound halt kaum, weil ich wenige entsprechend orientierte Leute kenne. Das heißt nicht, dass ich - wenn doch mal Kontakt entsteht - grundsätzlich alles schlecht fände, was Non-Metal ist. Beileibe nicht. Aber der Kontakt ist dann doch eher der seltene Zufall, und dass es dann auch noch gefällt, ist fast wie der Sechser im Lotto.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Oliver Passgang » Sonntag 7. Juni 2015, 23:51

Und was bleibt am Ende mal wieder? Metal über alles! Yeah! :grins:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Feamorn » Samstag 13. Juni 2015, 17:30

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jhonny » Sonntag 14. Juni 2015, 08:10

Feamorn hat geschrieben:Dave Grohl's the man! ;)


War gestern tatsächlich Gesprächsthema auf der Geburtstagsfeier eines Theologen-Kollegen... das ist schon irgendwie bewundernswert... (aber andererseits: Hat er da nicht zu wenig auf seinen Körper acht gegeben?)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Schaf » Sonntag 14. Juni 2015, 16:55

Kirk Windstein bräuchte echt mal eine Umarmung.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon lenbert » Sonntag 14. Juni 2015, 20:48

Ich habe im lokalen Media Markt schon lange nicht mehr so viele interessante Scheiben gesehen wie gestern. Hoffentlich bleibt das so. Lustig übrigens, dass CIRITH UNGOL und ein Doppelpack von SACRED REICH, welches ich gekauft habe, einfach unter "Hard'n'Heay" einsortiert waren, aber die aktuelle BLIND GUARDIAN unter "Rock Underground" :grins:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Eike » Sonntag 14. Juni 2015, 21:21

Schaf hat geschrieben:Kirk Windstein bräuchte echt mal eine Umarmung.
Warum?
Verdammt zum Leben...
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Oliver Passgang » Sonntag 14. Juni 2015, 21:26

Ich habe Windstein jetzt eine Handvoll mal gesehen (dreimal mit DOWN, je einmal mit CROWBAR und KINGDOM OF SALVATION) und der hat gerade in seinen "Nebenbands" soviele Knuddler bekommen, dass er inoffiziell doch schon längst der Kuschelbär der Metal-Szene ist... ;-) Insofern hat doch gerade der gute Kirk eigentlich keinen weiteren Bedarf an Streicheleinheiten.
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