Musikalische Erkenntnis des Tages

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Pavlos » Freitag 6. November 2015, 23:04

Come on guys, eigentlich regen wir uns doch weniger über Sabaton auf, als über die stetig größer werdende Maße, die sowas abfeiert und kauft.

Oder?
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Havoc » Freitag 6. November 2015, 23:10

Pavlos hat geschrieben:Come on guys, eigentlich regen wir uns doch weniger über Sabaton auf, als über die stetig größer werdende Maße, die sowas abfeiert und kauft.
Oder?


Ja. Eigentlich schon. Es sind ja auch vor allem die jüngeren Metalfans die halt eher SABATON und POWERWOLF hören.
Und wenn die mir dann erzählen wollen was für ein dummes Rumgeklimper DREAM THEATER doch ist...ja..da werden die Schwellkörper in meinem Kamm durchaus dicker. :grins: :boes:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Freitag 6. November 2015, 23:10

Holger Andrae hat geschrieben:Es kommen hier halt immer wieder Argumente, bei denen ich echt nicht weiß, was ich schreiben soll. Das ist so weit weg von meinem musikalischen Denken ...


Holg, bitte lies Dir nochmal den Text von Oscar durch. Ich habe hier kein einziges Mal etwas über Musik/musikalisches Denken gelesen. Oscar mag SABATON nicht wegen der Musik nicht, sondern weil die Band offenbar Texte und Botschaften hat, die nicht seiner politischen Ansicht entsprechen. Er redet von den Ansichten von George Bush und damit wohl allgemein von Bands, die ähnliche Ansichen haben. Der logische Schritt, was dies mit Metal zu tun haben soll, bleibt mir dabei völlig verborgen. Offenbar sollte man als echter Metaller lieber über Satan und spirituelle Konzepte als über Kriege und patriotische Inhalte singen. Na doll. Und dann sagt er, man muss "certain ideals" (welche denn???) haben und "more intellectual about this" sein. Was natürlich im Zusammenhang mit den Schlagworten, mit denen die Band selbst für sich wirbt (siehe Facebook-Page) einfach ein total Schuss ins Knie ist.

Irgendwie macht der ganze Text überhaupt gar keinen Sinn, ich erkenne keine logischen Zusammenhänge. Ich glaub, der Typ hat einfach einen Joke gemacht und guckt einfach mal, wie die Leute reagieren.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jhonny » Freitag 6. November 2015, 23:12

Leute, es steht doch außer Frage, dass RAM viel mehr Metal sind als SABATON. Das würde ich nie bestreiten... und Sally hoffentlich auch nicht.
Aber das ständige Absprechen des Metal-Sein bringt doch auch nix.

Das hat mich bei RAM schon im Deaf Forever gestört - Queerschießen gegen DARK TRANQUILITY, HAMMERFALL und IN FLAMES... klar muss man die Bands nicht mögen, aber "wir hassen diese Bands", ach kommt schon... ist das wirklich nötig?
Wo wäre die schwedische Metal-Szene ohne den Melo-Death der 90er (eben nicht nur AT THE GATES), ohne melodische Traditionalisten wie HAMMERFALL, NOCTURNAL RITES, MORGANA LEFAY oder TAD MOROSE?


Dieses Bashing stört mich einfach.
SABATON haben doch niemandem den Metal zerstört, HAMMERFALL und IN FLAMES auch nicht. Viele Leute kämen ohne diese Bands niemals dazu, SANCTUARY oder meinetwegen UNLEASHED kennen zu lernen.

Klar sind SABATON zu groß, wenn man nur auf die Qualität schaut, aber so läuft es im Leben (leider) nicht.
Ich habe das bei RAMMSTEIN ja auch nie verstanden (für mich die schlimmste Band im Heavy-Bereich, außer vielleicht BABYMETAL), aber Respekt habe ich trotzdem davor wie sie ihren Schuh durchziehen, viel touren, Liveshows aufziehen. Die machen ihr Ding auch.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Havoc » Freitag 6. November 2015, 23:14

Jhonny hat geschrieben:Das hat mich bei RAM schon im Deaf Forever gestört - Queerschießen gegen DARK TRANQUILITY, HAMMERFALL und IN FLAMES... klar muss man die Bands nicht mögen, aber "wir hassen diese Bands", ach kommt schon... ist das wirklich nötig?


Finde das auch äußerst albern.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 6. November 2015, 23:20

salisbury hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:Es kommen hier halt immer wieder Argumente, bei denen ich echt nicht weiß, was ich schreiben soll. Das ist so weit weg von meinem musikalischen Denken ...


Holg, bitte lies Dir nochmal den Text von Oscar durch. Ich habe hier kein einziges Mal etwas über Musik/musikalisches Denken gelesen. Oscar mag SABATON nicht wegen der Musik nicht, sondern weil die Band offenbar Texte und Botschaften hat, die nicht seiner politischen Ansicht entsprechen. Er redet von den Ansichten von George Bush und damit wohl allgemein von Bands, die ähnliche Ansichen haben. Der logische Schritt, was dies mit Metal zu tun haben soll, bleibt mir dabei völlig verborgen. Offenbar sollte man als echter Metaller lieber über Satan und spirituelle Konzepte als über Kriege und patriotische Inhalte singen. Na doll. Und dann sagt er, man muss "certain ideals" (welche denn???) haben und "more intellectual about this" sein. Was natürlich im Zusammenhang mit den Schlagworten, mit denen die Band selbst für sich wirbt (siehe Facebook-Page) einfach ein total Schuss ins Knie ist.

Irgendwie macht der ganze Text überhaupt gar keinen Sinn, ich erkenne keine logischen Zusammenhänge. Ich glaub, der Typ hat einfach einen Joke gemacht und guckt einfach mal, wie die Leute reagieren.


Äh, Thommy, ich meinte in dem Zusammenhang nicht die (teils fragwürdige) Aussage von Oscar, sondern von Dir :)
Du hattest schon bei Deinem Kommentar zum letzten DF irgendwie überall im Heft Sachen gelesen, die ich auch beim genaueren Hinschauen dort nicht finden konnte. Und: Ich finde auch nicht alles toll, was da drin steht. Nicht, dass es hier wieder zu Misverständnissen kommt.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Freitag 6. November 2015, 23:22

Jhonny hat geschrieben:Leute, es steht doch außer Frage, dass RAM viel mehr Metal sind als SABATON. Das würde ich nie bestreiten... und Sally hoffentlich auch nicht.


RAM ist dem Sound des traditionellen Metal näher als SABATON. So würde ich dies formulieren.


Das hat mich bei RAM schon im Deaf Forever gestört - Queerschießen gegen DARK TRANQUILITY, HAMMERFALL und IN FLAMES... klar muss man die Bands nicht mögen, aber "wir hassen diese Bands"


Ham die das wirklich so gesagt? Hmm, die Hellsten sind das auch nicht, deucht mir...

Dieses Bashing stört mich einfach.


Mich auch! Vor allem wenn es Musiker gegen Musiker machen. Aber klar, so bekommt man Aufmerksamkeit und Quote und die Leute reden über einen. Joey de Maio macht's nicht anders.

SABATON haben doch niemandem den Metal zerstört, HAMMERFALL und IN FLAMES auch nicht. Viele Leute kämen ohne diese Bands niemals dazu, SANCTUARY oder meinetwegen UNLEASHED kennen zu lernen.


Genau!
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Freitag 6. November 2015, 23:24

Holger Andrae hat geschrieben:Du hattest schon bei Deinem Kommentar zum letzten DF irgendwie überall im Heft Sachen gelesen, die ich auch beim genaueren Hinschauen dort nicht finden konnte.


Öh? Was denn konkret?
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 6. November 2015, 23:25

Oha, jetzt kommt hier wieder das Friede-Freude-Eierkuchen-Argument. Da bin ich mal raus und geselle mich zum Siebi.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Samstag 7. November 2015, 00:31

salisbury hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:Du hattest schon bei Deinem Kommentar zum letzten DF irgendwie überall im Heft Sachen gelesen, die ich auch beim genaueren Hinschauen dort nicht finden konnte.


Öh? Was denn konkret?


Na gut, auch wenn Du es mir nicht sagen willst...ich habe hier sogar einige Sätze aus dem Vorwort des letzten DF wörtlich gepostet, die mich störten.

Meine Kritik am DEAF FOREVER hat ähnlich wie meine Reaktion auf Oscars Text nichts mit Musik direkt zu tun. Im Gegenteil, ich bin positiv überrascht von dem Mag, ich finde da recht viel, was mir gefällt und es ist gut komplämetär zum ECLIPSED. Zudem hat das Mag einige gute und gewitzte Schreiber. Was mich stört, ist, das man dort nicht wie zum Beispiel Siebi (oder andere Musikmagazine) einfach Bands feiert, weil man sie gut findet, sondern dies immer nocht auf einer für mich äusserst mysteriösem Metaebene begründen muss. Man macht einen Artikel über Frauen im Metal - eine super Sache an sich - sortiert dann aber die beitragenden Musikerinnen nach "Haltung" aus? Und beurteilt die "richtige" Haltung nach Optik? Ich finde das total absurd! Noch geiler, bei allem Anti-Kommerz-Gelaber ist ausgerechnet Elin Larsson auf dem Cover. Der große Nuclear-Blast-Seller, der in einem Interview (auch mit mir, "schwärm") so glorreiche Metal-Acts wie Amy Winehouse, Janis Joplin und FRUMPY zu ihren Haupteinflüssen zählt. Aber wenn sie die Worte "echt" und "ehrlich" spricht, dann ist sie Metal, denn Metal ist ja immer echt und ehrlich und voller Hingabe. Oder umgekehrt? Nee, da steig ich intellektuell aus, weil mir die Götz'schen Sortierkriterien, wer Teil der Szene sein darf und wer nicht, völlig an den Haaren herbeigezogen sind. Fällt das hier echt niemanden auf?

Und so etwas haben die Jungs von DF doch auch überhaupt nicht nötig. Kann man nicht einfach sagen, "wir schreiben über Bands, die uns gefallen"? Oder zurück zu unseren heiß gehassliebten SABATON: Warum kann man nicht einfach sagen: "Das gefällt mir nicht" ? Warum muss man um dieses "gefällt mir nicht" immer einen Riesenturm aus Szene/Metal/Politik/Haltung bauen und möchte die Musiker und Fans dann trennen in die, die rein dürfen und die die drausen bleiben müssen? Und was macht hier eigentlich mein alter Arbeits-Kollege, dessen Lieblings-Bands SABATON und FATES WARNING sind. Und wieviele von solchen "Monstren" gibt es denn noch? Mein educated guess: ein Vielfaches von der Anzahl der Menschen, die sich jedes Jahr auf dem KIT treffen...
Zuletzt geändert von salisbury am Samstag 7. November 2015, 00:35, insgesamt 1-mal geändert.
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