Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Peter Kubaschk » Samstag 4. März 2017, 21:43

Das kann sein, hat nur überhaupt nix mit Dream Theater zu tun.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Schaf » Samstag 4. März 2017, 21:56

Nein, aber ich darf doch das Phänomen nennen wie ich will, nicht oder? Denn ich war noch nie in Hammaburg, finde die Bezeichnung äußerst griffig, träume eher ungern, da ich 90% meiner epileptischen Anfälle im REM-Schlaf bekomme und finde selten jemanden, um mit mir ins Theater zu gehen.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jhonny » Samstag 4. März 2017, 21:59

Holger Andrae hat geschrieben:Aroganz, Uada, Grave Gemüse.
Ich weiß, unterschiedliche Stilistiken, aber im Ergebnis bei mir gleich angekommen. Musiker, die lieber im Dunklen agieren, sich vermummen, mit Beton in den Schuhen herum stehen und Lärm machen, erreichen mich nicht.


Ohne den - sorry, Schaf - absoluten Unfug des Schafes hier noch mal aufzugreifen... bei UADA finde ich das Auftreten natürlich MGLA-mäßig-nervig, aber musikalisch ist das doch sehr melodisch und wirklich zugängiger Black Metal.
Klar kann ich auf all die Selbstvermummer verzichten (ohne MGLA würde das eh keiner machen). Aber die Musik ist in dem Fall für mich schon weit mehr als nur atmosphärisches Gedöns.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon frankjaeger » Samstag 4. März 2017, 22:24

Um das Ganze mal wieder ins musikalische zu rücken, habe ich mir auch mal etwas von UADA angehört. 'Black Autumn White Spring' krankt für mich am Gesang - keine Überraschung hier - ist aber musikalisch meist doch ganz ansprechend. Die Blastbeats nach etwa 3:10 entlocken mir ein leichtes Stöhnen, weil völlig unnötig und unpassend, ab 4:10 klingt das stark und brillant nach TIAMAT. Die Blasts und da Keifen machen es mir schwer, aber da sind schon wirklich tolle Passagen drin. Live? Keine Ahnung, würde mich wahrscheinlich eher nicht anmachen, und wenn der Sound nicht gerde brillant ist, kann ich mir schon vorstellen, dass das ganz schnell ganz schauerlich werden kann für einen, der die Stücke nicht kennt.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 5. März 2017, 11:51

Martin, Du darfst gerne mehr zum Selbststudium BM schreiben.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Schaf » Sonntag 5. März 2017, 12:05

Was denn noch? Wir wissen beide, dass Black Metal wie “Black Metal“ und “At War With Satan“ klingt. Du bist doch der erste, der mir zustimmt und all jenen neuartig klingenden Bands die Bezeichnung Black Metal abspricht. Es sei denn natürlich, sie haben dreißig Jahre zuvor ein echtes BM-Album veröffentlicht. Wie die wahren echten truen Mayhem. Die könnten auch ein Hip-Hop-meets-Chinese-Folk-Album machen und es wäre immer noch BM. Denn es kommt ja von Mayhem.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 5. März 2017, 12:21

Oh, ich meinte den Martin vdL, sorry, denn der hat weiter oben angeboten, bei Interesse über seine Erkenntnisse zu referieren.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Erasmus » Sonntag 5. März 2017, 12:57

In einer von Bands übersättigten Welt versucht man sich halt ein wenig optisch auffällig zu geben, wenn die Musik (im besten Sinne) "nur" normal ist. UADA finde ich musikalisch durchaus gefällig.
Natürlich wäre es in diesem Sinne cleverer, wenn die Herren im Tobi-Sammet-Outfit die Bühne entern würden. Oder eventeull manowarlike? Das wäre mal schwarzmetallische Dekonstruktionsleitung vom Feinsten. :)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 5. März 2017, 13:23

Uada war von den drei Bands, die mir musikalisch am ehesten gefallen hat. Leider überwiegen auch in den "melodischen" Songs immer die Blastbeats, die bei mir halt zu 99% zu einem Interessenverlust führt.
Sortilegia hat am Samstag aber gezeigt, dass alles noch viel schlimmer sein kann. Es ist schon eine Kunst, wenn man von mir schwer geschätzte und musikalisch offene Musikliebhaber aus der Halle scheucht (bis dahin noch nicht erstaunlich) und diese dann in der Vorhalle wütend herum fluchen. Das gebotene Gesamtpaket war aber bei allem Verständnis für "Atmosphäre" eine absolute Frechheit. Eine nach Räuchstäbchen müffelnde Konzerthalle, und Musiker, die hinter einerm Kertenaltar komplett im Dunklen agieren und dabei einen Baustellenlärm erzeugen, bei dem ich mich tatsächlich frage, ob das zufällige Noen und Akkorde waren. Angeblich besteht die Truppe nur aus zwei Personen, von daher meinen Respekt für dieses Inferno.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Schaf » Sonntag 5. März 2017, 16:32

Meine Erkenntnis aus 11 Jahren Forum und 17 oder 18 Jahren Black Metal:

Schafe und Havoks sind von Natur aus Feinde!
Wie Symphonic Metaller und Black Metaller!
Oder Power Metaller und Black Metaller!
Oder Prog Metaller und Black Metaller!
Oder Black Metaller und andere Black Metaller!
Verdammte Black Metaller! Die haben Black Metal ruiniert!


:)
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