Eure letzten Live-Erlebnisse

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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Raphael Paebst » Sonntag 12. April 2015, 15:14

Am Freitag war ich bei IAN ANDERSON in Wuppertal. Der Herr hatte sich unter dem - momentan allgegenwärtigen - Banner "Rock Meets Klassik" das Wuppertaler Sinfonieorchester und einen Chor mit auf die Bühne geholt und präsentierte in tadellosem Sound und nahe am Rande der Perfektion einen Set, der auch die eine oder andere Überraschung parat hielt, so z.B. 'Sweet Dream', das so zum ersten Mal mit der orchestralen Begleitung aufgeführt wurde, die es auch im Studio hatte. Dazu recht viel von "Aqualung", eine Zusammenfassung von "Thick As A Brick" ein paar weitere Klassiker, insgesamt also ein schönes Programm.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Rüdiger Stehle » Freitag 1. Mai 2015, 03:14

Frisch zurück vom STORMWITCH-Fantreffen in Stuttgart. Trotz Megastaus gerade noch rechtzeitig zum Stormwitch-Gig angekommen, und es war echt super. Wir konnten nachher noch ewig mit den Bandmitgliedern reden. Die Band hat echt noch einiges vor für dieses Jahr, und ich bin sehr happy drüber, dass ich sie - so Gott will - noch vier mal sehen werde.

Setlist:

Evil Spirit
Dance With The Witches
Stronger Than Heaven
Eye Of The Storm
King In The Ring
Witchcraft
Rats In The Attic
Russia's On Fire
Instrumental-Medley (Pipi Langstrumpf, Ode an die Freude)
Ravenlord
Taliesin
Drum-Solo
Season Of The Witch
Last Warrior
Fallen From God
At The End Of The World
Priest Of Evil
Tears By The Firelight
The King Of Winds
Walpurgis Night
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Frozen » Samstag 30. Mai 2015, 12:11

Gestern an der Roadshow des Metalfactory Festivals mit LIGHTNING (Jp) und SIN STARLETT

Die Japaner von LIGHTNING könnte man dabei gut neben die aufkommenden Babymetal Girlies stellen, nur zum zeigen, dass sie im Land der aufgehenden Sonne absolut geile Musik spielen können. Die Songs fokussieren sich dabei mehrheitlich auf starke Shouting Vocals und ausschweifende Soli von Gitarrist Iron Chino. Er hat auf dem neuen GONOREAS Album ein Solo eingespielt, darauf bin ich gespannt, denn er hat definitiv gezeigt, dass er an Damir, seines Zeichens absoluter Ausnahmegitarrist, hinkommt. Die Songs von Lightning sind sehr eingängig, man höre sich nur "Never Surrender" an, und mit einem wirklich starken "Thundersteel" Cover hat man auch mich locker in die Tasche gesteckt. Super, meine erste Begegnung mit einer japanischen Band auf der Bühne, bessere Werbung für die Szene dort hätte man nicht machen können.

SIN STARLETT kenne ich ja seit anfang April, und sie habens mir echt angetan. Klassischer Stahl wurde geboten, und die Eindrücke des letzten Gigs wurden ihrerseits absolut bestätigt. Besonders die neuen Songs überzeugten, welche auf der kommenden "Digital Overload" Scheibe sein werden. Gerade der Titeltrack oder der abschliessende "Sideway Warrior" bringen allerfeinste Qualität traditionellen Metals. Aber auch ältere Songs überzeugten, Stichwort "Black Magic Sky" oder "Headed by the Hex". Die Luzerner haben in mir definitiv einen Fan gewonnen, und kommen alle Songs an die bereits bekannten heran sprechen wir von einem absoluten Treppchenkandidaten diesen Herbst.

Ein rundum gelungener Abend, zwei technisch und songwriterisch hervorragende Bands. Was wünscht man sich mehr?
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Permafrost » Dienstag 21. Juli 2015, 21:22

Ich übernehme mal hier Frozen's Arbeit und schreibe den Bericht, da er ja den letzten von der METBAR geschrieben hat (seit Mai niemand mehr von euch an ein Konzert gegangen oder wart ihr zu faul? :D).

Gestern gabs Montagabend-Thrasherei mit BROKEN FATE, BATTALION und DEATH ANGEL

Im Z7 haben sie einige Wände aufgestellt und eine kleinere Bühne als sonst, auch sind dann viel weniger Leute erschienen als bei normal-grossen Konzerten. Die Altersdemographie war auch entsprechend... "alt" eben, 75% der Leute hätten meine Eltern sein können. xD
Los gings mit BROKEN FATE aus Zürich. Waren mir unbekannt aber oh boy, haben die gleich Feuer gemacht unter unseren Ärschen. Hochmotiviert und mitem in-your-face-thrash und Melodie begeisterten sie mich gleich von Beginn weg. Schade nur, konnte ich die Soli nicht geniessen, da ich sie einfach nicht hörte, der Typ schien das solieren recht drauf zu haben.
Einen Vertrag mit Massacre Rec. haben sie mittlerweile und später dieses Jahr kommt dann das verdiente Debutalbum, das ich mir garantiert genauer anschauen würde. ;) Tolle Typen, die man nachher auch noch im Publikum antreffen durfte.
BATTALION muss hier ja nicht näher vorgestellt werden. Ich weiss nicht wieviele Male ich sie nun schon gesehen habe, doch die gefallen mir immer wieder. Nun muss aber gesagt sein, dass sie diesmal vergleichsweise die schwächste von mir mitverfolgte Show abgeliefert haben (nicht dass es schlecht war, im Gegenteil). Dies lag zum Teil an dem viel zu kleinen Platz auf der Bühne (Der Bassist konnte sich gar nicht bewegen, weil das Schlagzeug für die Vorbands ihm den Weg zum Rest der Bühne versperrte) und zum anderen ein wenig am Mix, bei dem ich wiederum die Soli einfach nicht hörte. Die Spielzeit war auch recht kurz bemessen. Diesmal hat mir BROKEN FATE besser gefallen als BATTALION.
Nun zum Höhepunkt des Abends, bei dem die "Halle" nun auch ziemlich voll geworden ist. Von den Alben und youtubevideos her, wurde ich noch nicht ein grosse DA-Fan also war ich dementsprechend mal skeptisch, wie die Show sein wird, stand aber dochmal an die vorderste Front (wohlgemerkt gab es in dieser Mini-Version der Halle keine Absperrung). Und Junge, Junge, tat ich gut daran so nahe an die Todesengel zu stehen. Die spielten die Vorbands mit dem kleinen Zeh in Grund und Boden. Kaum haben die Herren angefangen ihren Bay Area Thrash zu spielen, da kreiste der Nacken mit, da zeigten die Fäuste in die Höh und da schwitzte man wie ein Tier. Der Mix war fast perfekt, die drums wummerten in der Brust wie eine marschierende Armee, die Gitarren shredderten in den Ohren und Marks Stimme hallte im Kopf wieder. Ich war und bin immernoch total begeistert wie abgefahren geil die Lieder rüberkamen. Die Band hatte klar Spass daran, hier zu spielen, viele lachende Gesichter bei den Bandmitgliedern, DEATH ANGEL -Fanchöre vom Publikum zwischen den Songs (in der Mitte des Konzerts und nicht etwas am Schluss) Ginsharing mit weiblichen Fans an der Front, abklatschen mit Fans im Song etc. Finde ich total toll von einer Band, wenn sie trotz ihres Status soviel Begeisterung für eine recht kleine Menge und so eine kleine Stage aufbringt, dies hat die Band für mich gerade sehr viel sympathischer gemacht und ich werde garantiert wieder an ein Konzert von ihnen gehen. +1 Fan in me.
90 Minuten dauerte die Show, laut Frozen, der sich eine Setlist ergatterte, hätten sie noch 2 Songs mehr auf Lager gehabt, die sie aber aus Zeitgründen nicht mehr spielen durften... Schade, die Zeit verging bei DA wie im Flug und ich hätte mir gerne noch 2 oder 20 Songs gegeben. ;) Symapthisch auch, wie wenig Mark an Redezeit zwischen den Songs gebraucht hat, 2x hat er was erzählt - wenn ich so an HAVOK zurückdenke... der Typ hat die halbe Konzertzeit Müll gelabert, was mir echt auf den Keks ging.

Bravo DEATH ANGEL.

Am Freitag steht SABATON, SERIOUS BLACK, BRAINSTORM, SERENITY an, dann gibts ne grosse Freibühne mit einigen Tausend Zuschauern, das pure Gegenteil. Auch wieder mitdabei ist Frozen, dem ich dann den Bierkonsum berappen kann, da er mir das Ticket "schenkte" - gegen Flüssiges. ;) So wie ich ihn kenne, kann das noch mehr werden, als das Ticket selbst.^^
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Jakob » Mittwoch 22. Juli 2015, 00:47

Also der Deal ist klasse :bier: ;-)
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Frozen » Mittwoch 22. Juli 2015, 10:38

Jakob hat geschrieben:Also der Deal ist klasse :bier: ;-)


Für mich, ja ^^ Oder gibt Joakim weiterhin Bier aus wenn wir nach noch einem rufen?

Bin ja Freitag hauptsächlich wegen BRAINSTORM da, aber live kann ich mir SABATON ja auch immer mal wieder geben, auch wenn sie selbst inzwischen nicht mehr der grosse Magnet für mich sind. Die deutlich gitarrenlastigeren Songs der ersten drei Scheiben sind ja kürzlich in den Setlists fast komplett rausgefallen, was doch schade ist, auf "Primo Victoria" oder "Attero Dominatus" hats doch einige ganz geile Riffs drauf gehabt. Und soweit ich das beurteilen kann werden auch diese Songs immer noch deutlich mehr abgefeiert als das neue Zeug, so kann mans mit dem Marketing auch übertreiben.

Was den DEATH ANGEL Gig angeht kann ich das 1:1 unterschreiben, die haben auch auf der kleinen Bühne eine echte Demonstration abgeliefert. Da waren ältere ("Mistress of Pain", "3rd Floor"...) und neuere Songs ("Left for Dead" "Caster of Shame", "Claws in so Deep") praktisch übergangslos zusammengefügt, die einzige Kritik von mir ist erneut, dass sie nicht das ganze "Ultra Violence" gespielt haben. Sie brauchens ja immer als Intro zu "Thrown to the Wolves" - da könnte man doch einfach mal das ganze Lied spielen als Einstieg? Aber eben, die Zeit schien schon so knapp zu sein, 0 Uhr ist Ladenschluss die Woche durch.

Ist auch das was mir diesen Freitag am wenigsten gefallen wird, ein Open Air das um halb zwölf fertig ist? Da hätte mindestens noch eine weitere Band Platz gehabt.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Frozen » Montag 27. Juli 2015, 10:44

Diesmal soll ich wieder schreiben, nun so denn halt ^^

24. Juli im Z7 Open Air bei SABATON, SERENITY, BRAINSTORM und SERIOUS BLACK

Es war mein erstes Open Air Konzert seit… das müssen einige Jährchen, seit das Z7 beim Metalfest ausgestiegen ist. Damals hab ich noch mein Death Angel Debüt gesehen, damals glaub noch mit komplettem „Ultra Violence“. Aber schon vor dem Konzert heute was mir bewusst, dass kaum jemand an die Vorlage der Thrasher vom Montag rankommen dürfte.

Die erste Überraschung kam, als sie Flyer verteilten. Sabaton kommt nächsten Februar ins Kofmehl? Ich bin nach wie vor überzeugt, dass das ein Witz ist. Das Kofmehl fasst knapp 1000 Leute, das doppelt so grosse Z7 war Monate vorher ausverkauft, das nochmal massiv grössere Open Air in Pratteln ebenfalls voll besucht. Wie wollen sie die im Kofmehl unterbringen? Naja, 10 Minuten von mir weg, wird wohl möglich sein, ist glaub die eine grössere Location zu der ich bedenkenlos auch die Woche durch gehen kann. Aber zum Konzert.

Vom Opener halte ich ja sowohl auf dem Album wie Live sehr viel, und dank ihren fleissigen Tourbemühungen wird es weit vom letzten Mal sein, dass ich sie sehe. Allerdings muss man klar sagen, dass die Bühne heute zu gross war und der Zeitpunkt zu früh für die Jungs, um die ganze Breite des schon jetzt ansehnlichen Publikums zu erreichen, sind sie längst nicht bekannt genug. Für die, die sie kennen, war jedoch von „Akhenaton“ bis „Someone Else's Life“ alles dabei. Wie ich danach von Urban, Mario & co. Erfahren durfte, ist das Ding für sie mehr als nur ein Projekt, ich habe also durchaus die Hoffnung, dass sie bald auch auf solchen Bühnen überzeugen. Dafür muss aber das Publikum mehr mitmachen und ein, zwei Alben von ähnlichem Kaliber mehr rauskommen.

Die Jahrelange Bekanntheit und Liveerfahrung hatte Brainstorm durchaus zu bieten. Schade, dass auch sie heute viel zu früh und zu kurz spielten, da war es schwer, neue Fans zu gewinnen. Mein heimlicher Headliner zeigte dennoch eine starke Leistung, und erneut war Andy bestens gelaunt. Vor allem „Shiva’s Tears“ und das überkitschige Mitsingmonster „All those words“ schlugen trotzdem sehr gut ein, etwas schade dass vom neuen Album nur der Titeltrack da war. Aber dafür kann ich ja, wie Torsten mir sagte, in einem Monat nach Tennwil oder so. Da gibt’s 90 Minuten Brainstorm als tatsächlichen Headliner. Das ist auch Open Air, wird mich glaub mehr freuen packen da ^^

Serenity war für mich die Wildcard. Selbst im Vergleich zu Sabaton und Serious Black, die ja zugegebenermassen sehr kitschig sind, ist mir hier zu wenig Metal vorhanden. Dem Publikum jedoch schien es zu passen, vor allem wurde es inzwischen auch richtig voll auf dem Areal vor dem Z7. Zugegeben, am Ende ging die Zeit relativ schnell vorbei, aber gepackt hat es mich nicht, und so freute auch ich mich schon auf den Headliner, für den heute ohne Frage die meisten da waren.

Zuerst musste ich allerdings meinen Platz räumen. Nach dem Bier holen war es schlicht nicht mehr möglich, nach vorne zu kommen, ohne Schläge angedroht zu bekommen von übermütigen Teens. Glaubt ihr nicht? Glaubten die anderen weiter hinten auch nicht, bis sie dann selbst versuchten, über die 10. Reihe hinaus zu kommen. Gehört nicht an ein Metal Konzert, die kleinen lässt man so oder so vor und mit dem Rest ist man eine Gemeinschaft, es ging da glaub eher um Iphone Filmchen und Souvernirjagd.

Von hinten (umgeben von friedlich feiernden, gefühlt doppelt so alten Kumpels) sah ich einen routinierten Auftritt des Panzer Battalions. Trotzdem, verglichen mit den bisherigen Konzerten war das etwas enttäuschend. Nur wenige, neue Songs packen wirklich, trotz der Eingängigkeit von „To Hell and Back“ war für mich nur „Night Witches“ ein Song, den man behalten kann. Da freute ich mich mehr, dass wir mal andere Songs von der schwedischen „Carolus Rex“ hörten. Wenn Liveneulinge Sabaton als auf dem Album stärker einstufen, weiss man, was die Stunde geschlagen hat.

Bei der Zugabe verabschiedete ich mich dann auch, da ich nicht wusste, wie ich in der Masse den Permafrost wiederfinden sollte und von der potthässlichen Plörre, welche hier als Bier verkauft wurde, genug hatte, obwohl sie mir ja bezahlt wurde. Am Ende hätte ich glaub sogar noch fahren dürfen, für mich der endgültige Beweis, Feldschlösschen mag ich nichtmal, wenns gratis ist ^^ War der Deal also wohl doch nicht zu meinen Gunsten.

War dieses Konzert nun nötig? Sicher nicht, auch wegen des Aufregens am Ende. Wert wars es trotzdem, allerdings wegen der Opener, von denen ich hoffentlich in Zukunft noch viel hören werde. Werde ich wohl auch, für beide hab ich schliesslich schon weitere Besuche geplant (Brainstorm eben in Tennwil, Serious Black bei Gamma Ray). Aber wenn sie die Summer Nights Open Airs weiterziehen, geht da noch mehr. Früherer Beginn, längere Spielzeiten für Special Guests, mehr Bands, späterer Schluss und weniger Bombast, dafür mehr Metal.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Jhonny » Montag 3. August 2015, 08:49

Gestern waren wir mit einigen Leuten bei MYSTIC PROPHECY und ARMORED SAINT ist München!

Nach der "Vorbesprechung" im Ewigen Licht gings mit einem guten Set von MYSTIC PROPHECY los. Anders als BRAINSTORM spielen sie echten Power Metal und konnten mich live durchaus begeistern. Einzig das völlig einfallslose Cover am Schluss ("Paranoid" - ernsthaft?!?) war doch ein deutlicher Minus-Punkt.

ARMORED SAINT haben dann alles abgeräumt. Die letzte Band, die ich live ähnlich genial fand waren letztes Jahr JAG PANZER, ansonsten wären ARMORED SAINT auf allen meinen drei KITs wohl der beste Headliner gewesen. Grandiose Songs, einer der besten Metal-Sänger, dazu ein kleiner Club mit völlig begeisterten Fans (die offensichtlich Ahnung von Metal hatten, sonst hätte man nicht so viele gute Shirts wie TITAN FORCE, ATLANTEAN KODEX, HEATHEN'S RAGE oder WHILE HEAVEN WEPT gesehen) - schön, dass es auch als Live-DVD aufgenommen wurde :grins:
Die einzige bittere Pille war, dass wir Niederbayern den "Last Train Home" nehmen mussten und dadurch die letzten Songs verpasst haben. Das war vor dem Konzert schon klar, aber bei der unheimlichen Klasse des Gigs doch ärgerlich.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Schaf » Montag 3. August 2015, 12:29

Jhonny hat geschrieben:Anders als BRAINSTORM spielen [MYSTIC PROPHECY] echten Power Metal...


Und was spielen BRAINSTORM? Unechten Power Metal? Oder definiert sich "echter Power Metal" auch laut Jhonny'scher Definition durch mangelnde Eier und tuntige Melodien? :hmmm:
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Havoc » Montag 3. August 2015, 13:00

Jhonny hat geschrieben:...dazu ein kleiner Club mit völlig begeisterten Fans (die offensichtlich Ahnung von Metal hatten, sonst hätte man nicht so viele gute Shirts wie TITAN FORCE, ATLANTEAN KODEX, HEATHEN'S RAGE oder WHILE HEAVEN WEPT gesehen)


Ich denke eher kleinere Bands wie ARMORED SAINT dürften fast immer ein ziemlich kundiges Publikum haben oder?
Wer verirrt sich denn ansonsten dort hin?
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