Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 6. August 2022, 10:01

Also GWAR fand ich immer irre unterhaltsam. Live, im Fernsehen, auf Scheibe... überall... tolle Band. Ich war 1995 auf der Ragnarök-Tour und 1997 auf der Carnival-of-Chaos-Tour. Immer feinstes Splatter-Theater mit Musik, die so viel besser ist als ihr Ruf.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38
Benutzeravatar
Rüdiger Stehle
Musikredaktion
 
Beiträge: 35320
Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 22:52
Wohnort: Schwabenland

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Dekalog der Elemente » Montag 8. August 2022, 21:59

Ich fände glaub ich eine Kollaboration von Behemoth und Primordial recht interessant.
Im Auge des Feindes sehe ich nur mich selbst - Fyrt Byrask

Grundsätzlich ist Mettwurst wie Paprika, nur in einem anderen Härtegrad.
Benutzeravatar
Dekalog der Elemente
Metalhead
 
Beiträge: 3369
Registriert: Mittwoch 10. Februar 2010, 08:18
Wohnort: München

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Havoc » Montag 8. August 2022, 22:08

Dekalog der Elemente hat geschrieben:Ich fände glaub ich eine Kollaboration von Behemoth und Primordial recht interessant.


Kennst du den Song mit Alan auf Marduks 'Rom 5:12'?
Benutzeravatar
Havoc
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 23756
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 12:10

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Dekalog der Elemente » Montag 8. August 2022, 22:22

Havoc hat geschrieben:
Dekalog der Elemente hat geschrieben:Ich fände glaub ich eine Kollaboration von Behemoth und Primordial recht interessant.


Kennst du den Song mit Alan auf Marduks 'Rom 5:12'?


Nope, könnte aber dran liegen, dass Marduk schon vor ewigen Zeiten bei mir vom Radar verschwunden sind.
Im Auge des Feindes sehe ich nur mich selbst - Fyrt Byrask

Grundsätzlich ist Mettwurst wie Paprika, nur in einem anderen Härtegrad.
Benutzeravatar
Dekalog der Elemente
Metalhead
 
Beiträge: 3369
Registriert: Mittwoch 10. Februar 2010, 08:18
Wohnort: München

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Kenneth Thiessen » Mittwoch 10. August 2022, 21:59

Ein paar Erkenntnisse (in gebündelter Form), die ich aus dem Urlaub mitgebracht habe:
1. "At The Heart Of Winter" ist wahrscheinlich das beste Black Metal Album (aller Zeiten)
2. SODOMs beste drei Alben sind "Persecution Mania", "M-16" und "Agent Orange".
3. Sarcofago's "I.N.R.I." = Venom + Blastbeats + Schneller
4. Saxon ist eine Band, bei der mich keines der neueren Alben vollends überzeugen kann, wie bei den alten Alben.
5. Alles vor "Power And The Glory" war 1000/10, danach nicht mal mehr 10/10
6. Krisiun's "Scourge Of The Enthroned" ist eines der besten DM-Alben der letzten Jahre und übertrifft Klassiker wie "Black Force Domain" und "Conquerors Of Armageddon".
7. "Ravishing Grimness" von Darkthrone muss sich hinter den Klassikern der Band nicht verstecken.
8. "Hate Über Alles" ist nach "Gods Of Violence" ein qualitativer Rückschritt
9. "Morbid Visions" ist besser als "Beneath The Remains" und "Schizophrenia", aber "Arise" leicht unterlegen und sowieso viel besser als alles, was danach kam.
10. "And The Bands Played On" ist vielleicht einer der besten Metal-Songs, die jemals geschrieben wurden.
Benutzeravatar
Kenneth Thiessen
Luftgitarrespieler
 
Beiträge: 2841
Registriert: Donnerstag 20. Januar 2022, 12:01

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 10. August 2022, 22:14

[/quote]
Kenneth Thiessen hat geschrieben:2. SODOMs beste drei Alben sind "Persecution Mania", "M-16" und "Agent Orange".


Das kann man so sehen, muss man aber nicht.

Kenneth Thiessen hat geschrieben:3. Sarcofago's "I.N.R.I." = Venom + Blastbeats + Schneller


Saugeiles Teil!

Kenneth Thiessen hat geschrieben:4. Saxon ist eine Band, bei der mich keines der neueren Alben vollends überzeugen kann, wie bei den alten Alben.

Ufff...

Kenneth Thiessen hat geschrieben:5. Alles vor "Power And The Glory" war 1000/10, danach nicht mal mehr 10/10


Das würde bedeuten, "Power And The Glory" wäre keine 10/10 und das ist falsch.

Kenneth Thiessen hat geschrieben:8. "Hate Über Alles" ist nach "Gods Of Violence" ein qualitativer Rückschritt


Hahahaha!!!

Kenneth Thiessen hat geschrieben:9. "Morbid Visions" ist besser als "Beneath The Remains" und "Schizophrenia", aber "Arise" leicht unterlegen und sowieso viel besser als alles, was danach kam.


Alles vor dem Komma kann man so sehen, muss man aber nicht.
Benutzeravatar
Pillamyd
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 14149
Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Nils Macher » Mittwoch 10. August 2022, 22:22

Kenneth Thiessen hat geschrieben:1. "At The Heart Of Winter" ist wahrscheinlich das beste Black Metal Album (aller Zeiten)


Interessante Schreibweise für "Hvis Lyset Tar Oss".
Benutzeravatar
Nils Macher
Musikredaktion
 
Beiträge: 12983
Registriert: Dienstag 17. Juli 2012, 18:40
Wohnort: Bergkamen

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 10. August 2022, 22:46

"Power & The Glory" ist sogar das Album von Saxon, welches am dichtesten an der 10 landet.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Benutzeravatar
Holger Andrae
Musikredaktion
 
Beiträge: 26388
Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 02:44

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 10. August 2022, 23:05

1. "At The Heart Of Winter" ist wahrscheinlich das beste Black Metal Album (aller Zeiten)
Es ist toll, es ist auch für mich die beste oder wenigstens eine der besten Immortal-Scheiben. Um als bestes BM-Album aller Zeiten durchzugehen, hat es aber für mich dann doch ein bisschen zu wenig Black-Metal-Attitüde im engeren 1990er-Sinn. Will sagen, es ist zu episch, zu wenig böse, zu viel Manowar und (spätere) Bathory. Ändert nichts an seiner Brillanz.

2. SODOMs beste drei Alben sind "Persecution Mania", "M-16" und "Agent Orange".
Kann ich mitgehen, plus wegen seiner Relevanz für die BM-Genese die Debüt-EP "In The Sign Of Evil", und wegen ihrer Brachialität die "Get What You Deserve".

3. Sarcofago's "I.N.R.I." = Venom + Blastbeats + Schneller
=> Aye.

4. Saxon ist eine Band, bei der mich keines der neueren Alben vollends überzeugen kann, wie bei den alten Alben.
=> Nachvollziehbar, wobei das bei vielen von uns für nahezu jede alte Band gilt, Saxon also nicht allzu sehr allein stellt.

5. Alles vor "Power And The Glory" war 1000/10, danach nicht mal mehr 10/10
=> Ich weiß nicht, ob ich bei Saxon überhaupt mal bei 10/10 bin. Aber schon auch sehr hoch. Strong Arm, Denim, Wheels und Power finde ich am Stärksten. "Nicht mal mehr 10/10" ist auch ein lustiges Verdikt.

6. Krisiun's "Scourge Of The Enthroned" ist eines der besten DM-Alben der letzten Jahre und übertrifft Klassiker wie "Black Force Domain" und "Conquerors Of Armageddon".
=> Jau, starkes Album, was leider nicht alle Kollegen im Soundcheck zugeben wollten.

7. "Ravishing Grimness" von Darkthrone muss sich hinter den Klassikern der Band nicht verstecken.
=> Puh. Ich liebe das Album total, und bin da auch kurz vor der vollen Punktzahl. Speziell 'Lifeless' und 'The Claws Of Time' mit dem Borg-Zitat sind Monstersongs. Aber die Bandklassiker sind halt so groß, einflussreich und übermächtig, dass es da dann doch nicht rankommt. Aber nein, verstecken muss es sich in der Tat nicht.

8. "Hate Über Alles" ist nach "Gods Of Violence" ein qualitativer Rückschritt
=> Dazu habe ich noch keine allzu fundierte Meinung. Von "GOV" war ich nicht allzu sehr angetan, so dass ich es wohl nicht unterschreiben würde. Für mich ist KREATOR nach "Violent Revolution" nur noch mit "Hordes Of Chaos" voll in der Spur gewesen. Die anderen Alben waren mir etwas zu hochglänzend, ganz speziell die Blind-Guardian-Verneigung "GOV". Daher tendiere ich dazu, zu widersprechen.

9. "Morbid Visions" ist besser als "Beneath The Remains" und "Schizophrenia", aber "Arise" leicht unterlegen und sowieso viel besser als alles, was danach kam.
=> Nochmal "Puh!". Als großer Freund protoschwarzmetallischer Thrash-Räude mag ich "Morbid Visions" sehr gerne, aber in dieser speziellen Disziplin sehe ich frühe Sodom, Sarcófago, Poison oder Master's Hammer dann doch noch stärker, während ich bei den drei Nachfolgern im Seppel-Camp dann doch ordentliche Alleinstellungsmerkmale sehe, die ich sehr schätze. "BTR" dürfte am Ende zusammen mit "Arise" mein Favorit sein, und die "Chaos AD" ist verdammt originell und intensiv. Auch in der Green-Ära mag ich viele Alben sehr gerne. "Roots", "Against" und "Nation" sind für mich wohl der Tiefpunkt.


10. "And The Bands Played On" ist vielleicht einer der besten Metal-Songs, die jemals geschrieben wurden.
=> Das ist schön, wenn er das für dich ist. Er ist toll. Bei Millionen von Songs und tausenden tollen ist die Aussage durchaus mächtig, aber nachvollziehbar.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38
Benutzeravatar
Rüdiger Stehle
Musikredaktion
 
Beiträge: 35320
Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 22:52
Wohnort: Schwabenland

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Feamorn » Donnerstag 11. August 2022, 00:19

Ich hab bei Sodom echt Probleme eine Top-3 aufzustellen, und dabei fehlen mir noch zig Alben (auch ältere).
"Persecution Mania" wäre bei mir auch gesetzt, danach bin ich stets hin und her gerissen. Die "Tapping The Vein" steht bei mir auch seeeehr weit oben...
Benutzeravatar
Feamorn
Vollblutmetaller
 
Beiträge: 7181
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 13:00
Wohnort: Bergisch Gladbach

VorherigeNächste

Zurück zu Die Rockbar

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast