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Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.
von Rüdiger Stehle » Sonntag 14. August 2016, 00:29
Komme gerade zurück vom Auftakt des "160 Jahre Traube Bellenberg"-Festivals in der City von Bellennberg und hab mir dort die TAUCHER angeschaut, die dort nach 25 Jahren keine 100 Meter von der Schule weg, in der sie sich vor 30 Jahren gegründet hatten, ihre Reunionshow feierten, und es war wirklich ein großes Fest mit der Pointe "Ihr sandt Baurá, mir sandt Baurá, mir sandt gsond ond sandt im Schwäb'schá Baurábond!" Es waren grob geschätzt aberwitzige 5.000 Leute da, obwohl der Veranstalter mit max. 1.000 gerechnet hat, so dass das Gedränge wirklich abartig war, und die Getränkestationen hoffnungslos überfordert. Wartezeit aufs Bier teils 45 Minuten. Vorteil: Geld gspart, oder keine Besoffenen weit und breit, und das, obwohl die Jacky-Kultkneipe Nr. 1 der Region der Veranstalter war. Trotz der organisatorischen Mängel war's aber echt ein Erlebnis. Die Taucher noch mal im alten Line-up (ohne den leider bereits verstorbenen Ur-Drummer) zu sehen, war schon ein Traum, und der Gig irre sympathisch und vor heimatlicher Kulisse eben auch was ganz Besonderes. 
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 14. August 2016, 17:30
Heute nachmittag bei ROCK GODDESS waren es dann nur ein paar Hundert Leute, aber ich sag bewusst nicht "leider", denn die Stimmung war klasse, alles entspannt, nicht das Gedränge und der Stress wie gestern. Es dauerte exakt eine Minute bis das Getränk da und der Headbanger zurück in Reihe 1 war. Und trotzdem war der Publikumszuspruch und das Mitmachpotential angenehm, so dass die Damen sogar noch zweimal für eine Zugabe zurück auf die Bühne kamen und insgesamt knapp mehr als anderthalb Stunden spielten, obwohl's auf und vor der Bühne gefühlte 63°C gehabt haben dürfte.
Deshalb bin ich jetzt auch nochmal heim unter die Dusche und aufs Sofa. Mal schauen, ob ich mich dann heut Abend zu BONFIRE nochmal aufraffen kann.
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von Skullkrusher » Dienstag 27. September 2016, 20:22
Ich war gestern bei Greenleaf in Berlin. Für mich sind die eine der Entdeckungen des Jahres und bei einem Kartenpreis von 13€ dachte ich mir, wenig falsch machen zu können. Erste Band waren die Operators, die knackigen Heavy Rock spielten und mich vor allem mit psychodelischer Keyboardbegleitung begeistern konnten. Als nächstes spielten Fatso Jetson, die mir vorher kein Begriff waren, aber sogar zu den Urvätern des Stoner Rocks zählen. Man merkte ihnen diese Erfahrung durchaus an und es machte Spaß ihnen zuzuhören. Sie spielten recht harten Stoner Rock, der mit wenig Gesangspassagen auskam und gut aus den Boxen drückte. Greenleaf spielten dann ein überragendes Konzert. Ihre Musik ist auch Stoner im weiteren Sinne, aber deutlich variabler, weil sich Einflüsse aus Doom und Retrorock darin finden lassen. Überrascht war ich von glasklaren ind druckvollen Sound. Bei Manilla Road an gleicher Stelle klang das kürzlich nicht annähernd so differenziert. Gerade diese Musik bietet live ja richtiges Erleben statt bloßes Zuhören und im Idealfall eine nicht nur durch kleine Kräuterchen bewirkte Bewusstseinserweiterung. Für wenig Geld gab also ein toles Konzert. Der Tour hat gerade erst begonnen, es gibt noch genügend Möglichkeiten, sich das einmal anzuschauen. 
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von Chavo89 » Mittwoch 28. September 2016, 15:28
Gestern gab's ein interessantes Bandgespann im örtlichen Blues-Club. Die Doomer von A SICKNESS UNTO DEATH haben gemeinsam mit dem nächsten Nightwish-Verschnitt SLEEPING ROMANCE bestimmt so an die 30 Leute am Dienstag Abend vom Sofa gezogen. Ich war einer davon und obwohl ich mich echt zwingen musste, vor die Tür zu treten, hatte ich einen spaßigen Abend. Das lag vor allem an ASUD, die als Vorband fungierten. Ich kannte die Musik nicht, hatte, obwohl die hier aus der Region kommen, auch noch nie das Vergnügen eines Liveauftritts und war dennoch direkt begeistert. Epischer Doom mit modernerer Gangart funktioniert hier prima. Der Sound war bombastisch, man konnte jeden Anschlag des Bassisten glasklar hören. Generell spielen die Jungs technisch in der ersten Liga. Ich hab mir im Anschluss direkt die beiden Alben mitgenommen und bin mal gespannt, ob das Erlebnis unter dem Kopfhörer auch so toll ist. SLEEPING ROMANCE war mir hinterher eher egal. Diese italienische Sally-Band (wirklich nett anzusehende Sängerin) soll wohl das nächste dicke Ding werden. Zumindest hat der charismatische Bandchef verkündet, dass mit Napalm Records ein Vertrag unterzeichnet wurde. Das passt auch ganz gut, die Songs sind ziemlich glatt und poppig. Dabei ist der Blickfang übrigens gar nicht die Frontdame im Korsett, sondern genannter Bandkopf. Fantastisch, was der für Grimassen aus seinem Lockenkopf holt. Und fantastisch, dass er unermüdlich das Publikum zum Mitmachen aufgefordert hat. Dienstags. Bei 20 zahlenden Gästen. Mir wurde es irgendwann zu spät, deshalb hab ich mir das nicht bis zum Schluss angesehen. Bis dahin wurde ich jedoch gut unterhalten.
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von Frozen » Mittwoch 28. September 2016, 19:59
Noch mein Nachtrag zum Herbstauftakt mit NERVOSA, ENFORCER, FLOTSAM & JETSAM und den von mir leider nicht mehr gesehenen DESTRUCTION.
Zuerst NERVOSA, die mich mit einem Riffgewitter und einer live massiv geileren Darbietung überzeugten, als mich der Song auf meinem jüngsten Sampler im Wichtelspiel erwarten liess. Das hat rein gar nichts mit der weiblichen Präsenz auf der Bühne zu tun, sondern schlicht mit einer extremen Livepräsenz und gewaltiger Thrashenergie zu tun. Hammer Liveband, 10/10 would see again!
ENFORCER lieferten wie gewohnt, und man merkte es im Publikum. Die Setliste war sehr stark auf die neuen Sachen fokussiert, was bei vielen Bands ein Kritikpunkt wäre, bei Enforcer lediglich das Fehlen einiger "must plays" bedeutet. "Walk with me" wieder nicht gespielt... Dazu kein "Scream of the Savage" oder "Into the Night"... Klingt nach einer Schwäche? Ha, nicht von denen, stark dargebotene Show, viele geile Songs, auch wenn ich "Stellar Plains" von den "Live by Fire" Songs lieber mag als "...Heathen Gods", das sind Details. Enforcer passten heute irgendwie nur bedingt ins Billing, aber machten das mit einer ganz geilen Show wett.
F&J - Rüdiger hat mich gewarnt, ja nicht vor denen zu gehen. Nicht, dass man mir das sagen muss, aber es musste doch gesagt sein, denn Recht behielt unser Rabe. Viel "Old Shit" wurde gespielt, was erstaunlicherweise viele Leute kalt liess... Die hinteren Reihen, mit oft leicht angegrauten Besuchern hatten beste Stimmung, doch trotz aller Versuche blieben die Frontreihen vor allem zu Beginn erstaunlich ruhig und liessen sich vor allem von neueren Songs mitreissen. Schade, denn das war fantastisch dargeboten. Es war mein erster Kontakt mit F&J Live, aber ich hoffe stark, trotz der schwachen Reaktion der Zuschauer, dass ich das nochmal erleben werde. Gerade als Rifffetischist war das für mich ein Traum.
Vor Destruction war dann leider für mich doch kein Halten mehr im Sinne von "Am nächsten Tag um 5 raus". Da wir bereits sehr spät dran waren war, wie erwartet, vor dem Headliner Schluss für mich. Schade um Destruction, aber wenn dieser Tag es nicht wert war, am nächsten Tag mit mächtig Muskelkater im Nacken zur Arbeit zu gehen, dann weiss ich nicht, was ich mir von einem Thrash Metal Abend (inklusive Speed Metal Favoriten) erwarte.
Ich glaub da folgen noch ein paar Deutschlanddates im Oktober, wenn ich mich Recht besinne - wenn es da noch mehr Ermutigung braucht, dann nehmt meine Euphorie als Grund, das noch dick in der Agenda anzustreichen. Zweimal ein neuer Liveact der die Erwartungen teils weit übertraf, einmal ein Livefavorit der sie erfüllte. Toller Herbstbeginn.
Top 5 Jahr 20151. ENFORCER - From Beyond 2. VISIGOTH - The Revenant King 3. ARMORED SAINT - Win Hands Down 4. SATAN - Atom by Atom 5. HORACLE - Dead Eyes Revelations MEINE SAMMLUNGCurrent Taste: Traditional Heavy Metal
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 29. September 2016, 15:00
Chavo89 hat geschrieben:Gestern gab's ein interessantes Bandgespann im örtlichen Blues-Club. Die Doomer von A SICKNESS UNTO DEATH haben gemeinsam mit dem nächsten Nightwish-Verschnitt SLEEPING ROMANCE bestimmt so an die 30 Leute am Dienstag Abend vom Sofa gezogen. Ich war einer davon und obwohl ich mich echt zwingen musste, vor die Tür zu treten, hatte ich einen spaßigen Abend. Das lag vor allem an ASUD, die als Vorband fungierten. Ich kannte die Musik nicht, hatte, obwohl die hier aus der Region kommen, auch noch nie das Vergnügen eines Liveauftritts und war dennoch direkt begeistert. Epischer Doom mit modernerer Gangart funktioniert hier prima. Der Sound war bombastisch, man konnte jeden Anschlag des Bassisten glasklar hören. Generell spielen die Jungs technisch in der ersten Liga. Ich hab mir im Anschluss direkt die beiden Alben mitgenommen und bin mal gespannt, ob das Erlebnis unter dem Kopfhörer auch so toll ist.
Ist es. Hab die beiden Alben besprochen, und ich mag die sehr gerne. Doom zwischen Epik und der gotischeren Variante, so dass auch für Fans von PL und TYPE-O ein bisschen was geboten ist. Doch, ich find die Band lässig.
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 29. September 2016, 15:12
Frozen hat geschrieben:Noch mein Nachtrag zum Herbstauftakt mit NERVOSA, ENFORCER, FLOTSAM & JETSAM und den von mir leider nicht mehr gesehenen DESTRUCTION.
Zuerst NERVOSA, die mich mit einem Riffgewitter und einer live massiv geileren Darbietung überzeugten, als mich der Song auf meinem jüngsten Sampler im Wichtelspiel erwarten liess. Das hat rein gar nichts mit der weiblichen Präsenz auf der Bühne zu tun, sondern schlicht mit einer extremen Livepräsenz und gewaltiger Thrashenergie zu tun. Hammer Liveband, 10/10 would see again!
ENFORCER lieferten wie gewohnt, und man merkte es im Publikum. Die Setliste war sehr stark auf die neuen Sachen fokussiert, was bei vielen Bands ein Kritikpunkt wäre, bei Enforcer lediglich das Fehlen einiger "must plays" bedeutet. "Walk with me" wieder nicht gespielt... Dazu kein "Scream of the Savage" oder "Into the Night"... Klingt nach einer Schwäche? Ha, nicht von denen, stark dargebotene Show, viele geile Songs, auch wenn ich "Stellar Plains" von den "Live by Fire" Songs lieber mag als "...Heathen Gods", das sind Details. Enforcer passten heute irgendwie nur bedingt ins Billing, aber machten das mit einer ganz geilen Show wett.
F&J - Rüdiger hat mich gewarnt, ja nicht vor denen zu gehen. Nicht, dass man mir das sagen muss, aber es musste doch gesagt sein, denn Recht behielt unser Rabe. Viel "Old Shit" wurde gespielt, was erstaunlicherweise viele Leute kalt liess... Die hinteren Reihen, mit oft leicht angegrauten Besuchern hatten beste Stimmung, doch trotz aller Versuche blieben die Frontreihen vor allem zu Beginn erstaunlich ruhig und liessen sich vor allem von neueren Songs mitreissen. Schade, denn das war fantastisch dargeboten. Es war mein erster Kontakt mit F&J Live, aber ich hoffe stark, trotz der schwachen Reaktion der Zuschauer, dass ich das nochmal erleben werde. Gerade als Rifffetischist war das für mich ein Traum.
Vor Destruction war dann leider für mich doch kein Halten mehr im Sinne von "Am nächsten Tag um 5 raus". Da wir bereits sehr spät dran waren war, wie erwartet, vor dem Headliner Schluss für mich. Schade um Destruction, aber wenn dieser Tag es nicht wert war, am nächsten Tag mit mächtig Muskelkater im Nacken zur Arbeit zu gehen, dann weiss ich nicht, was ich mir von einem Thrash Metal Abend (inklusive Speed Metal Favoriten) erwarte.
Ich glaub da folgen noch ein paar Deutschlanddates im Oktober, wenn ich mich Recht besinne - wenn es da noch mehr Ermutigung braucht, dann nehmt meine Euphorie als Grund, das noch dick in der Agenda anzustreichen. Zweimal ein neuer Liveact der die Erwartungen teils weit übertraf, einmal ein Livefavorit der sie erfüllte. Toller Herbstbeginn.
Rabe freut's, dass Recht gehabt, und Flotsam Frozen Freud gemacht!
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von Chavo89 » Donnerstag 29. September 2016, 15:32
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Chavo89 hat geschrieben:Gestern gab's ein interessantes Bandgespann im örtlichen Blues-Club. Die Doomer von A SICKNESS UNTO DEATH haben gemeinsam mit dem nächsten Nightwish-Verschnitt SLEEPING ROMANCE bestimmt so an die 30 Leute am Dienstag Abend vom Sofa gezogen. Ich war einer davon und obwohl ich mich echt zwingen musste, vor die Tür zu treten, hatte ich einen spaßigen Abend. Das lag vor allem an ASUD, die als Vorband fungierten. Ich kannte die Musik nicht, hatte, obwohl die hier aus der Region kommen, auch noch nie das Vergnügen eines Liveauftritts und war dennoch direkt begeistert. Epischer Doom mit modernerer Gangart funktioniert hier prima. Der Sound war bombastisch, man konnte jeden Anschlag des Bassisten glasklar hören. Generell spielen die Jungs technisch in der ersten Liga. Ich hab mir im Anschluss direkt die beiden Alben mitgenommen und bin mal gespannt, ob das Erlebnis unter dem Kopfhörer auch so toll ist.
Ist es. Hab die beiden Alben besprochen, und ich mag die sehr gerne. Doom zwischen Epik und der gotischeren Variante, so dass auch für Fans von PL und TYPE-O ein bisschen was geboten ist. Doch, ich find die Band lässig.
Deine Rezensionen kenne ich inzwischen natürlich schon. 
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von Peter Kubaschk » Montag 10. Oktober 2016, 14:07
Letzten Freitag noch einmal DEAD LETTER CIRCUS. War der 40-Minuten-Festival-Gig beim Euroblast schon gut, war es eine Woche doch noch sehr viel besser. Keine Anlaufschwierigkeiten mehr, dafür hat Kim Benzie vom ersten Song die Menge im Griff. Zudem hat der Gig bewiesen, welch hohe Qualitätsdichte die Band abgeliefert hat. Es spielt keine Rolle, ob Songs von der ersten EP oder vom letzten Album gespielt werden, das ist alles bärig. Die Vorbands habe ich beide leider nur ganz kurz gegeben, da ich mit der Band gequatscht habe, aber die Eindrücke waren schon auch gut.
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von Eike » Dienstag 18. Oktober 2016, 23:43
KONSTANTIN WECKER mit Band heute Abend in der zu rund 85% ausverkauften Paderhalle. Das traditionell eher zurückhaltende bis steife Paderborner Livepublikum wurde gehörig aufgelockert. Detailverliebte Arrangements, die ich so abwechslungsreich während eines einzigen Konzertabends selten gehört habe. Eigentlich könnte allerhöchstens noch THE NOTWIST in dieser Liga spielen. Von gefühligen Chansons über romantisches Kunstlied, Flamenco, jazzigen Blues, bissigen Rock, expressionistischen Post- und Art-Rock war ein enormes Spektrum vertreten. Begleitet wurde der Sänger, Songschreiber, Pianist, Gedichtfan und -vertoner von bis zu drei Gitarren, einem weiteren Piano, Schlagzeug, Cello, bisweilen auch Mandoline, Bassukulele und Smartphoneapps. Die Band war supertight aufeinander eingespielt, allesamt Vollprofis, von den zarten Tönen bis hin zu lautstarken Eruptionen und hämmernden Rhythmen saß jede einzelne Note perfekt. Standing ovations am laufenden Band, abzüglich der Pausen und Ansagen fast zweieinhalb Stunden reine Spielzeit. Höchst charismatischer Vortrag. Bei den schmissigeren Stücken war die Band manchmal etwas laut, jedenfalls für "Preußen", denen das teils münchnerisch eingefärbte Idiom Weckers nicht unbedingt vertraut ist. Dennoch ein rundum gelungener Abend, den ich in nur zwei Worten zusammenfassen kann: Einzigartig, erstklassig.
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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