1.) Das kurzes Into besteht aus einem an-und abschwellenden Geräusch, vermutlich ein Flugzeug. Auderdem regnet und blitzr es. Da hinein wird die hohe Stimme eingefadet, bis ein Riff beginnt, das am Anfang etwas an MAIDENs 'Powerslave' erinnert, nur fehlt der melodische Abgang, dafür gibt es ein paar Pinch-Harmonics. Wir hören typischen Mittempo-Powermetal (den "echten" Powermetal). Ein hoher, aber abgenehmer Sänger, relativ melodisches Riffing und einige Breaks und Soli machen den Song zu einem guten Song. Den Refrain verstehe ich nicht so ganz; Klingt in etwas wie "Welcome to the black an me" oder "blasphemy" oder sowas.
2.) Es wird straighter, das Schlagzeug geht flott geradeaus. Ein typischer Metalsänger singt typische Metal-Melodien. Mehr fällt mir dazu nicht ein. Manchmal singt er "noone like me", ziemlich oft sogar.
3.) Es wird etwas moderner und schleppender. Die Gitarrenriffs könnten auch von MORGANA LEFAY sein, nur ist der Sound lang nicht so fett. Auch wieder ein hoher, rauher Sänger, der recht oft hintereinander "A bit of christ" singt. Der Prechorus ist mit Backgroundvocals, im Mittelteil wird es etwas breakiger und für die Soli wird mehrmals die Tonart gewechselt. Ich würde schätzen, dass der Track 'A bit of Christ' heisst.
4.) Dieser Track erinnert vom Anfangsriff sehr stark an die alte Erkennungsmelodie von "Hard ' Heavy" ganz damals noch auf Tele 5. Die war von Vinnie Moore. Ein böser Fingerqüäler übrigens. Wir hören filigranen, hochmelodischen US (?)-Powermetal. Es könnte sogar VICIOUS RUMORS sein, wobei ich die nicht so melodisch in Erinnerung habe. Aber ich weiss nicht, ob ich Carl Albert sicher erkennen würde, und vielleicht war der da ja auch nicht immer, wer weiß. Auf jeden Fall singt er hoch
. Der Gitarrist könnte aber schon Vinnie Moore sein und der war doch mal bei VR, oder? 5.) Es wird noch flotter, aber dieser Track ist wieder deutlich straighter und klingt in etwas wie ne Mischung aus MOTÖRHEAD und altem, rauhem Teutonenmetal. Es ist aber definiv nicht Lemmy. Es ist ein Ein-Wort-Refrain: 'Septor' oder 'Cepter'. Wobei das dreimal kommt. Oder viermal.
6.) Und noch ein typisches Downstroke-Riff. Erst spielen die Drum Stakkato, wie manchmal am Anfang zuu Thrashsongs, dann kommt der Doublebassbeat. Ist aber kein Thrash, fast schin eher Melodic-Metal: Ein recht seltsamer Sänger, der etwas an Klaus Meine mit Schnupfen erinnert, singt typische Metalmelodien zu typischen Metalriffs (das werde ich noch öfters schreiben müssen hier
), aber der Refrain kommt mir unverschämt bekannt vor. Es gibt auch Keyboards hier, die wie ein Xylophon klingen, ein Breal leitet ein sehr sehr gutes Gitarrensolo ein (ist das etwa VAN HALEN?), das wieder in den Refrain geht. Bei dem Genuschel ist aber kaum was zu verstehen. Prechorus: "Falling, I'm falling now, one step behind", dann: My Dream was my way....unverständlich...(play?), my lifetime in vain...genuschel...am Schluss: 'Dream Of my life".7.) Dieser Song ist ein kraftvoll produzierter Midtempo-Rocker mit knackigen Gitarrenriffs, zu denen ein, well, typischer Powermetalsänger ein paar kraftvolle Zeilen singt (In the dead of night, freezing cold, the air i breathe now, from the outside looking in...) bis er in fußnägelringelnden Höhen so was wie 'Thinner', oder ''Sinner' loslässt. 'it's a SINNÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄH (this life we live in). Nein, 'it's a Thriller, between you an me' heisst das. Gut gesungen isses schon.
8.) Wieder erinnert mich der Anfang total an etwas anderes, vermutlich von IRON MAIDEN, wir hören ein melodisches Gitarrenlead in hohen Lagen, bevor der Track wieder in einen gemäßigen Powermetalsong, mit Galoppelriffs umschlägt, wieder ein rauher, hoher, Sänger. Der Refrain ist irgendwas mit "Winter to the sky", "We starts to change our evil ways" wird eingeleitet von 'oh's und "we're stepping on the back of angels". Auch hier gibt es wieder ein sehr starkes, leider zu kurzes Gitarrensolo. Als Text kommt auch noch "You are my master, all days long". Könnte von den Lyrics fast christlicher Metal sein.
9.) Ein kurzes Drumbreak leitet den nächsten Song ein. Nun, ja, es ist wieder ein Metal-Song, vermutlich vor der Zeit, in der man den Stil mit Power-, Thrash- oder Speed- versehen hat. Ein typischer Metalsänger singt typische Metalmelodien zu typischen, sehr basischen (oder rock'n rolligen?) Metalriffs. Der Refrain ist 'Contact, Rock n' Roll' (mehrmals). Der Höhepunkt des Songs ist wieder das Solo. (3:54)
10.) Downstroke-Riff, wird vom ersten Klampfer vorgespielt, dann vom Zweiten mitgespielt. Die Mucke ist etwas thrashiger, aber nur etwas. Der Gesang ist recht schrill und überdreht und gefällt Rüdiger sicher ganz doll. Der simple Refrain ist ganz einfach: Oh, oh, oh, we've got the Power." Wobei eher: 'PAUAAH, yes we do'. Zwischendurch wird noch über Kennedy, Vietnam und CIA abgelästert.
Halbzeitpause.


