Okay dann geht's jetzt weiter:
Track 11:
Auch das ist sehr alter, noch nicht ausdifferenzierter Heavy Metal mit noch deutlichen Rock n' Roll Einflüssen. Wobei der Anfang fast auch RUSH sein könnte mit seinen eher halligen Gitarren. Dannach kommt aber ein knackiges, nun ja, Metalriff. Ein kurzer Wolfheuler leitet die Stophe ein. Der - wieder - hohe und recht rauher Sänger singt im Refrain so etwas wie "Nightwolf, nightwolf, burning with desire, nightwolf, nightwolf, turn my heart on fire. Au weia.
Track 12: (3:02)
Ein Uptempo-Metal-Song, eingeleitet durch erstmal Drums allein, bevor die Gitarren einfallen. Nicht wirklich thrashig, jedoch mit konstantem flotten Doublebass. Die Refrain-Lyrics sind: "The devil wants me, I feel the fire". Sehr simpel. Textlich geht es um den Teufel allgemein. Es gibt kein Solo, nur ein paar Harmonie-Leads zwischen den Strophen. Mehr gibt's hierzu nicht zu sagen.
Track13:
Es wird noch ungeschliffener. Grobschlächtiger Metal und grobschlächtiger Gesang schlachten sich grobstens durch grobe, breakdurchsetzte und hektische Drumbeats, mit vielen Quietschsoli unterlegt. Erinnert etwas an sehr alte MEGADETH. Insgesamt sehr riffig-breakig. Gesang gibt es nur in den ersten zwei Strophen, so etwas wie einen Refrain identifizier ich nicht. Es gibt zwei Stophen. ich verstehe absolut nichts ohne Kopfhörer. Nach 1:49 kommen nur noch Breaks und Gitarrensoli. der Klampfer ist absolut kompetent und würde auch bei MEGADETH eine gute Figur machen. Die Soli werden bis zum Ende immer toller und filigraner, mit viel Bendings und schnellem Picking. In einem anderen Soundzusammenhang fänd ich das ziemlich genail, so würde ich mir gerne die letzte Minute gesondert rausschneiden und dafür fünfmal hintereinander hören.
Track 14:
Es wird wieder gemäßigter. Proto-Metal oder NWoBHM, ich werde das auch in zwanzig Jahren nicht einordnen können oder wollen. Der Refrain ist: "Shout! Shout Load". Das Hauftriff ist tausend Mal gehörtes Damm daddel damm daddel damm. Rock n Rollige AC/DC-Soli beim Refain gegen Ende. Shout! Shout loud! in ewigen Wiederholungen.
Track 15:
Es geht wieder ein klitzekleinen Schritt in Richtung Musik, die mir auch gefällt. Es dreht sich um (möglicherweise) US-Metal, wenn man die melodischen Gitarren und den sehr hohen Gesang wahrnimmt. Ein wenig wie bei Track 4 gibt es jede Menge schöne und melodische Gitarrenarbeit und eine schöne, wenn auch simple Gesangmelodie Der Refrain ist "Sacrifice your life - Fight for you freedom - (shout:) Show no mercy, Die like a Hero (show no mercy) dann ein Eunuchenscream. Manchmal. Ein Tappingsolo in der Mitte, dann Break, noch ein langes Solo und Return zum Refrain. Kommt mir dunkel bekannt vor, hab ich möglicherweise selber auf einer meiner alten Platten.
Track 16:
Der nächste Track fängt wie das bassriff nach dem Anfang von Heaven and Hell. Damm dada damm dada damm dada damm, auch mit dem Bass gespielt, nur etwas höher. Der Gesang ist aber mehr OZZY, aber ich denke, er ist es nicht. Herrje, ich erkenn doch keine Sänger

. Die Lyrics sind sehr seltsam, ich versteh da tatsächlich: One Polar Bear - He Scares You, One Polar Bear, He fears you, One Polar Beaaaaaaaaaar. What the fuck? Sind wir in der Arktis?
Track 17:
Wer hätt's gedacht, 80iger Metal. Diesmal singt eindeutig eine Frau. Das Riff ist sehr simpel, typisch Metal, Strophe, dann Refrain. Ich versteh kein Wort. Was singt die da? "I'm a (lover?) in the night, I never want to get away from the stars, i'm a (woman?) in the night, i never wanna stay away from the heat....i gotta keep runniiiiiiiiiiiiiiiiing.
Track 18: (3:20)
Achtzehn Track und achtzehn Mal nicht den leistesten Schimmer ist schon hart

. Nun ja, auch Track ist Metal. War ja angekündigt. Wieder ziemlich schnell, vielleicht Speed-Metal aber auch eher alt. Riffing und Drumming sind ANTHRAXig hektisch, der Gesang ist aber melodischer, dabei wieder recht hoch. Der Track hat auffällige viele Ohohohooos, vor allem im Refrain, aber es mir unmöglich, den Text zu verstehen. Ich mach vielleicht nochmal ne Kopfhörer-Runde. nach 2:30 kommt ein schönes melodisches Solo zu rasend schnellem Drumming, bevor die Strophe wieder einsetzt. Sehr schwer, hier was zu beschreiben.
Track19:
Das ist aller Wahrscheinlichkeit nach SAVATAGE aus der Frühphase, die mich nicht interessiert oder ein super-authentischer Klon. John (?) singt: I hate, you hate, we all hate.
Puuuh, geschafft. Ich fühl mich jetzt schon ein bischen stolz wie ein
brave warrior nach einer harten, gewonnenen (?) Schlacht. Danke, lieber Wichtel, wer immer Du bist, Du hast das Kunststück geschafft, 100 % an meinem Geschmack vorbei zu wichteln, das verdient die Blautier-Medaille des Wichtelgroßmeisters! Danke vielmals für diese Lehrstunde.
Jetzt darf geraten werden!