|
|
Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz
von Feamorn » Donnerstag 29. Januar 2026, 11:27
Eine weitere Gruppe mit einer sehr hohen Baseline, da tun mir manche Platzierungen etwas leid.
01. SATAN - Into The Mouth Of Eternity (2018) Satan sind schon gut, ne? (Aber weiter auch nicht perfekt.)
02. LUNAR SHADOW - The Hour Of Dying (2017) Huch, wer seid ihr denn? In der ersten Minute dachte ich noch, das Bandlogo hätte mich getäuscht, aber dann geht die Schere zu und es passt alles zusammen. Und mir passt es auch ziemlich gut. Wobei die einsetzende Stimme erst nochmal überraschend ist. Aber das ist für mich in seiner Kauzigkeit wirklich toll! Ich war schon neugierig, als ich Cruz del Sur las, das hier passt zu denen! Und das wird eine harte Wertung in dieser Gruppe... Aber, auch wenn es einige scharfe Kanten hat, erstmal nach oben hiermit.
03. BETWEEN THE BURIED AND ME - The Coma Machine (2015) Das gefällt mir VIEL besser als ich erwartet hatte! Irgendwie war ich der Meinung, dass ich BTBAM mal angehört hatte und es gar nicht ging... Jetzt erinnern mich Tommys Parts natürlich teils an die vorletzte Ayreon, wo ich ihn auch schon gut fand. Aber auch musikalisch geht mir das gerade echt für rein. Macht sich vermutlich doch bemerkbar, dass ich mich die letzten Jahre zum Meralcore und teils auch Prog Metalcore geöffnet habe (z.B. Fallujah), wobei das hier ja auch eigentlich gar nicht corig ist. Aber gerade die cleanen Parts hier sind ja viel mehr klassischer Prog als die sonstigen Core-Clean-Passagen und das hebt es für mich dermaßen ab! Toll! Eigentlich ist Prog aktuell nicht meine Baustelle, aber das hier zieht gerade erstaunlich stark. Ist vemerkt!
04. ALTAR OF OBLIVION - The Graveyard Of Broken Dreams (2012) Nanu, den Refrain kenn ich doch! Kurze Recherche, das hatte ich 2013 gleich zweimal beim Wichtelspiel auf den Samplern, einmal von Chavo, einmal von Raphael. 😊 Der Refrain regelt noch immer. Gekauft hab ich das damals nicht, werde ich nochmal prüfen. Wobei Neukauf heute offenbar raus fällt?
05. COG - The Middle (2018) Das ist schon gut, packt mich aber weniger als bspw. BTBAM vorher. Die ruhigen Parts wie am Anfang erinnern insbesondere stimmlich an Fish, aber auch sonst etwas an Marillion. Vor einigen Jahren wäre ich da vermutlich direkter drauf abgefahren, jetzt ist es erstmal "nur" gut, aber ich sehe Wachstum.
06. TOOL - Pneuma (2019) Tool haben bei mir nie so gezündet wie beim, gefühlt, gesamten Rest der Menschheit. Das ist schon gut und wirklich interessant. Ich bin gespannt, wie das heute läuft, habe die lange nicht mehr aufgelegt und tatsächlich bin ich vermutlich etwas von der Überpräsenz auf den YouTubes etc. genervt. Aber ja, das ist schon sehr, sehr feine Musik. So richtig erreicht es mich aber weiter nicht, und ich fand hier einige Sachen heute doch spannender. Ich finde den Song auch eigentlich Runder als den von COG, aber letztere reizen mich gerade einen Tick mehr, daher sortiere ich Tool vielleicht etwas zu niedrig ein. Aber nicht falsch verstehen, das hier ist nicht als Diss gemeint. Die haben ihren Stand nicht ohne Grund. Mir fehlt nur oft auch noch irgendeine Kleinigkeit, ohne, dass ich den Finger genau drauf legen kann.
07. GOLDEN VOID - Silent Season (2015) Das ist die Definition von nett. Aber in dieser Gruppe damit leider deutlich zu wenig. Schöne Musik, aber die anderen zerfetzen das Ätherisch hier drin für mich heute in der Luft. Das hätte in anderen Gruppen deutlich bessere Chancen gehabt bei mir! Fade-out finde ich etwas enttäuschend. Andererseits auch irgendwie zum Vibe passend... Naja.
08. DOGMA - Melancholy (2013) Gute Sängerin und gut zu hören. Vermag mich aber leider nicht so richtig mitzunehmen. Gegen Ende kommt etwas Drive in die Sache, aber alles in Allem für mich zu wenig Griffigkeit.
09. ARMORED SAINT - Left Hook From Right Field (2010) Nein, weiterhin, nicht meins. Fast gar nicht.
-

Feamorn
- Vollblutmetaller
-
- Beiträge: 7179
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 13:00
- Wohnort: Bergisch Gladbach
von Peter Kubaschk » Donnerstag 5. Februar 2026, 15:03
Sehr, sehr starke Gruppe, wo die Top7 weiterkommen dürfen.
Altar Of Oblivion 8,5/10 Sehr hübscher, epischer Doom. Gerade im Winter ist das hervorragend. Das darf gerne weiterkommen.
Armored Saint 9/10 - top Nummer von einem tollen Album, welche die Band auch live immer noch gerne spielt. Hätte aber drei, vier andere Nummern des Albums vorgezogen.
Between The Buried & Me 8,5/10 - Tolle Band, aber mit der "Coma Ecliptic" bin ich nie ganz so gut klar gekommen wie mit "Automata" oder "The Parallax". Muss das Album mal wieder hören, denn das ist schon eine ziemlich geile Nummer, auch wenn es nicht an die geniale Verrücktheit von z. B. 'Voice of Trespass' herankommt.
COG 10/10 - Gerade als der Song erschien, waren die Lyrics wie für mich persönlich geschrieben.
Seems like only yesterday we were starting out You know we ain't got much time left before tomorrow Seems like only yesterday we were starting out I don't know if I'm a young man or if I'm old In between, as it all unfolds I don't know if I'm a young man or if I'm old Is it real or is it all just fool's gold
Yep, so fühlt man sich mit (damls) Mitte 40. Auch deshalb wohl mein Lieblingssong der Band.
Dogma 8/10 - schöner Song, gute Sängerin, die Steigerung hätte ich mir früher oder steiler gewünscht, aber doch, das gefällt.
Golden Void 6/10 - hmm, psychedlischer Vintage Rock. Nett, aber berührt mich so gar nicht.
Lunar Shadow 5/10 - sacköde. War er schon vor ein paar Jahren bei einem dieser Spiele.
Satan 9/10 - eine der wenigen Bands, wo die Phase mit dem Comeback besser ist als die Phase in den 80ern, die auch schon stark war. Top Song von einem super Album.
Tool 9/10 - habe die VÖ damals erst mal wegen der unverschämten Preispolitik verweigert, aber dann doch mal akzeptabel geschossen. Für mich besser als die eher enttäuschende "10,000 Days" und 'Pneuma' ist eine Blaupause für tool'sche Intensität.
-

Peter Kubaschk
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 21958
- Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 10:16
von Dead_Guy » Freitag 6. Februar 2026, 20:46
Lol, wie ich einfach der einzige bin den Golden Void so richtig gefällt, aber gut hab mir den Gesczmack nicht ausgesucht.
-

Dead_Guy
- Rocker
-
- Beiträge: 904
- Registriert: Donnerstag 16. Oktober 2025, 20:38
- Wohnort: Lage (NRW)
von Martin Schneider » Freitag 6. Februar 2026, 23:44
Ich glaub das geht jedem mal bei einer Gruppe so.
-

Martin Schneider
- Kuttenträger
-
- Beiträge: 4267
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 12:41
von Dead_Guy » Samstag 7. Februar 2026, 00:03
Die anderen Gruppen bereiten mir Kopfschmerzen wenn ich sehe das sowas wie Caligulas Horse dabei ist, Musik für andere Menschen, aber was muss das muss.
-

Dead_Guy
- Rocker
-
- Beiträge: 904
- Registriert: Donnerstag 16. Oktober 2025, 20:38
- Wohnort: Lage (NRW)
von kingdiamond » Samstag 7. Februar 2026, 00:19
Dead_Guy hat geschrieben:Die anderen Gruppen bereiten mir Kopfschmerzen wenn ich sehe das sowas wie Caligulas Horse dabei ist, Musik für andere Menschen, aber was muss das muss.
Kannst dich ja enthalten! 
Die Belohnung für Geduld ist Geduld! Was man anfängt, muss man auch zu En
-

kingdiamond
- Nackenbrecher
-
- Beiträge: 5432
- Registriert: Freitag 30. Dezember 2011, 16:11
- Wohnort: Thüringens Franken
von Dead_Guy » Samstag 7. Februar 2026, 00:21
Ach so schlimm ist es nicht und übern Tellerand schauen ist ja gerade das was mich häufig rumtreibt, von daher ^^.
-

Dead_Guy
- Rocker
-
- Beiträge: 904
- Registriert: Donnerstag 16. Oktober 2025, 20:38
- Wohnort: Lage (NRW)
von Eike » Samstag 7. Februar 2026, 09:55
Dead_Guy hat geschrieben:Lol, wie ich einfach der einzige bin den Golden Void so richtig gefällt
Das ist so nicht korrekt! Eike hat geschrieben:Eine im Mittel wirklich sehr starke Gruppe, mit 7 gern gehörten Wettstreitern [...] 4. GOLDEN VOID - 'Silent Season' (2015); LinkDer perfekte, knusprig präsente Bassunterbau trägt die orange-braun-golden glitzernden Gitarrenmelodien, über denen frei der wohltemperierte Gesang schwebt. Klassischer Rock der träumerischen, meditativen, reminiszierenden bis schon romantisch hymnischen Art. Musik zum Wohlfühlen. [...] Hiervon hätten es aus meiner Sicht zwei Drittel der Songs verdient, die Hauptrunde zu erreichen.
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
-

Eike
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 24502
- Registriert: Montag 1. März 2010, 16:30
von Holger Andrae » Sonntag 8. Februar 2026, 00:36
ALTAR OF OBLIVION : Sehr kauziger Doom, an den auch ich mich erst heran tasten musste, da ich als gesangsfixierter Hörer genau hier die Schwachstelle hörte. Irgendwann ist ein Album in die Sammlung gewandert und seither mag ich das wirklich gern.
ARMORED SAINT : Muss ich wenig zu schreiben. Der zweitbeste , lebende Heavy-Metal-Sänger singt und die beste "größere" Liveband auf diesem Sektor spielt dazu. Heavy Metal Reinkultur!
BETWEEN THE BURRIED AND ME : Müsste mir allein wegen der wirren Taktwechsel und der Hektik gefallen. Tut es aber leider nicht. Die Gründe: Ein Kreide essender Sänger in einem unangenehmen Klangkosmos, der manchmal auch noch vergessen hat, sein Fishermens Friends zu essen.
COG : Obwohl für meine Ohren in ähnlichen Klangregionen wie BTBAM dann doch wieder emotional komplett anders. Hier kann cih abtauchen, mich vergessen und völlig begeistert mitgehen. Tolle Band!
DOGMA : Netter Vortrag, leider etwas farblos in dieser Gruppe
GOLDEN VOID : Da kann ich jetzt etwas Ähnliches wie zu DOGMA zu schreiben, auch wenn das musikalisch komplett anders tönt.
LUNAR SHADOW : Fand die EP gut und danach war ich raus. Szene-Hype, weil Gitarrist aus der Eliten-Clique kam. Oh, habe ich das jetzt geschrieben. Excusez-moi. Abgehobene, seltsame Mischung aus kauzigem Epik-Metal mit Black-Metal-Flirts, ohne jemals episch oder black-metallig zu klingen.
SATAN : Einer der ganz tollen Songs auf einem ganz tollen Album einer ganz wundervollen Band.
TOOL : Noch mehr aus der Abteilung "abgehobene Musik für Schlaubi-Schlümpfe". Da ich Schlümpfe mag, konnte ich bis zu diesem Album des Gehabe um diese Band noch ignorieren. Mit dem letzten Album und dem Marketing-Unsinn dazu hat mich die Band aber komplett verloren. Der Song ist aber trotzdem toll, da ich auf solche Rhythmik stehe.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
-

Holger Andrae
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 26375
- Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 02:44
von Pillamyd » Montag 9. Februar 2026, 23:45
ALTAR OF OBLIVION – The Graveyard Of Broken Dreama (2012): Wenn einem beim Hören die 14 Minuten nicht auffallen und man danach überraschend feststellt, wie lang der Song eigentlich ist, ist das immer ein gute Zeichen. Bis ich merke, wie viel Leerlauf der Song hat (AutoPlay ausgeschalten, dachte ich einfach der Song ist zu Ende. Haha, bescheuert). Zwischen doomigen Einsprengsel, gibt es genügend Drive in dem Song. Das finde ich das zuerst ziemlich gut. Etwas mehr Biss hätte dem Song gutgetan. Aber es wirkt trotzdem stimmig und rund. Hier frage ich mich wirklich von wem das kommt. King?
ARMORED SAINT – Left Hook From Right Field (2010): Hier fehlt mir das Album noch. Habe ich damals aus zwei Gründen nicht eingesackt. 1. John Bush, den ich bis dahin nur von ANTHRAX her kannte und es Jahre dauerte, bis ich kapierte, wie großartig er abseits des Big Four Members ist. 2. Die Haptik des Albums. Digi Sleeves sind ein Graus und das habe ich umgangen, wenn es mir nicht wichtig genug war. Blöd, war aber echt so. Großartig abgedrehter Song. Ein starker Song, ein noch großartiger Bush. Ziel ist für dieses Jahr: mir die fehlenden drei Alben endlich zu besorgen.
BETWEEN THE BURIED AND ME – The Coma Machine (2015): Dieses Album hat mir den Weg zur Band geebnet. Fand ich großartig, zwischenzeitlich dann nichtmehr ganz so stark und mit dem aktuellen Album wieder völlig grandios. Der Song gibt eine großartige Sicht darauf wie kontrolliert und zugleich wild es sein kann. Schöne Zeiten…
COG – The Middle (2018): Kenne ich nur vom Namen her. Schönes Gitarrengezupfe am Anfang. Unterlegt mit leicht kühlem Soundteppich. Der Gesang ist nicht ganz so meins. Aber wieder: Dieser Bass, die unvorhersehbare Rhythmik macht den Song sehr spannend. Schöner Song, der sich die Zeit nimmt. Auch mit dem schnelleren Gesang bleibt der Eindruck der Unvorhersehbarkeit. Cool! Da bleibe ich hängen.
DOGMA – Meancholy (2013): Sehr atmosphärisch! Toller Gesang. An wen oder was mich der Sound erinnert, da komme ich noch nicht dahinter. Wieder eine basslastige Antreibung. I like…a lot.
GOLDEN VOID – Silent Season (2015): Etwas tröge. Mag nicht so richtig in Schwung kommen, dabei sind die Wellen da. Die treiben aber nicht an, sondern treiben einfach wie Treibholz.
LUNAR SHADOW – The Hour Of Dying (2017): Das empfand ich schon immer viel zu affektiert. Ich kann mich Waage daran erinnern, dass mich auch das ein oder andere Interview abgeschreckt hat. Viele Worte, aber kaum Inhalt. Ich hatte beim Kopf der Band immer das Gefühl, er stelle sich in den Vordergrund und die Musik war der Zweck dazu. War auch hier im Forum mal Thema. Hat mir noch nie zugesagt. Kraftlos bis zum Anschlag. Schwere 8 Minuten…
SATAN – Into The Mouth Of Eternity (2018): Meine Meinung zur Band dürfte bekannt sein. Was die Band Album für Album auf die Beine stellen ist einfach so ziemlich das Großartigste, was uns passieren konnte.
TOOL – Pneuma (2019): Ich nähere mich der Band immer mehr an. Daraus habe ich nie etwas gehört. Oder doch? Ich weiß es nicht. Starker Rhythmuswechsel. Ach, und jetzt weiß ich warum mir das bekannt vorkam. Mike Portnoy hat den Song mal als Challenge interpretieren müssen. Doch, gefällt mir. Aber nicht wegen Mike Portnoy, sondern weil der Song in seiner Schwermut nicht klagend klingt. Hat was.
-

Pillamyd
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 14149
- Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44
Zurück zu Musica et Circenses
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 174 Gäste
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.deTime : 0.117s | 10 Queries | GZIP : Off
|
|