111 Alben, die die Welt nicht braucht.

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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Jhonny » Dienstag 31. August 2010, 21:46

Enslaved sind sehr cool

Swans definitiv ne interessante Band - da hört man raus, dass die einfach was eigenes sind.

Thergothon mögen ja echt evil sein... aber mir gibt das leider gar nix. sorrü 8-)
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Drumtier » Mittwoch 1. September 2010, 01:42

Jesus hat geschrieben:Also Geknüppel gibt es höchstens bei der "Frost". Allerdings ist "Mardraum" mMn trotzdem die härteste ENSLAVED durch die knackigen Riffs und natürlich auch die fette Produktion. Aber was ist schon "hart" und "Geknüppel"... ach, halt, ich weiß es: Drumtiers Thread ;)

Hach, danke für die Blumen :grins:

Aber ENSLAVED weiß echt zu gefallen, kanns nicht einordnen ob ich das oder die Sachen die ich von der Ruun gehört hab, besser finde aber früher oder später brauch ich anscheinend alte Enslaved Scheiben!

SWANS:
Nicht schlecht, aber nichts was jetzt wirklich meine Aufmerksamkeit erregen würde.

THERGOTHON:
Respekt für Pioniergeist und für den Mut Musik derartig zu reduzieren und zu entschleunigen gebührt ihnen auf jeden Fall. Dennoch kann ich die Scheibe nur selten hören, es passiert so schon sehr wenig, was passiert ist auch nicht unbedingt das eingängigste und die (Un-, schön gesagt ;-) )Produktion hilft da auch nicht unbedingt. Aber von Zeit zu Zeit, selten aber doch, ist so ein Album schon was schönes!
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon frankjaeger » Mittwoch 1. September 2010, 08:32

Harter Tobak. SWANS klingen ganz okay, der Rest ist nicht meins.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 1. September 2010, 08:47

Jesus hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:Der Gesang erinnert mich gelegentlich an Indukti.


Das ist auch kein Wunder, denn Nils Frykdahl hat ja bei den Polen ein paar Stücke eingesungen.

edit: ninja'd by Kubi :)


Namedopping, ich vergaß;)
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 1. September 2010, 09:13

Jesus hat geschrieben:
Weiter geht's:

FALL OF EFRAFA – Elil
Genre: Progressive Crustcore

FALL OF EFRAFA schufen ein dreiteiliges Konzept zum Buch „Unten am Fluss“, speziell zu seinen politischen Untertönen. Das lyrische Konzept verpackten sie in doomigen Crustcore der Extraklasse. „Elil“ soll hier als Mittelteil mal stellvertretend für die Trilogie sein. Intensiver kann man Hardcore kaum zelebrieren. Großes Gefühlskino mit Eiern. Und Karnickeln. Weil alles ist besser mit flauschigen Kaninchen. Hmmm... Kaninchen und Eier? Eastercore?

Die Stücke auf Youtube sind stark gekürzt. Die gehen eigentlich um die 20 Minuten.

Dominion Theology
For El Ahraihrah to Cry


Crustcore? Hm, wenn du meinst. Ich finde das recht ansprechend. Man hört, dass du irgendwo auf dem Land lebst. Moit einem garstigen Getreidehalm lässig im Mundwinkel auf dem Heuhaufen sitzend die Klampfe auf dem Rücken. Die Schafe müssen von der Alm. Klampfe eingstöpselt und ab die Flauschkarawane.

Jesus hat geschrieben:EXPLOSIONS IN THE SKY – The Earth Is Not a Cold Dead Place

Genre: Post-Rock

Und nun zu Gefühlskino ohne Eier ;) Sieb und Würfel haben nach und nach fast allen Post-Rock aus meiner Liste aussortiert. Sorry, GODSPEED! Aber dieses kleine Schmuckstück blieb übrig. Viel besser und reinrassiger kann man Post-Rock gar nicht spielen. So schön, so zerbrechlich, so verspielt, so „rund“ und eingängig ohne irgendwelche Längen. Ein Traum. Musik, mit der man Jhonny jagen kann.

First Breath After Coma
Six Days at the Bottom of the Ocean
The Only Moment We Were Alone


Sehr verträumt und von daher schon mal zumindest nett. Das tut nicht weh, aber der kleine Zeh beginnt einzuschlafen. Hoppla, eine hübsche Melodei. Doch, das gefällt mir.

Jesus hat geschrieben:BLUT AUS NORD – Memoria Vetusta II: Dialogue With the Stars

Genre: Black Metal

Ich verfolge schon ein paar Jährchen das Schaffen dieser Franzosen und von daher war es für mich selbst etwas überraschend, dass das neueste Werk in meiner Liste landete. Aber meiner Meinung nach waren BLUT AUS NORD nie besser. So majestätisch, so hehr, so erhaben hatten nur noch EMPEROR gearbeitet. Jedes Riff ein Traum und perfekt durchdachte, aber keineswegs verkopfte Strukturen. Black Metal der Königsklasse.

The Meditant
Antithesis of the Flesh
Disciple’s Libration


Beim ersten Song bin ich ob der Genrebeschreibung noch überrascht (Das gelingt dir recht häufig!), Die zweite Keule ist dann aber ein feines Hackbrett. Ich vermute mal, dass das aus einer guten Anlage eine wuchtige Druckwelle erzeuegen wird. Trotz Nichtsänger sehr gut anhörbar.

Jesus hat geschrieben:
DEATH – Symbolic

Genre: Progressive Metal

Iiiih, Konsensalbum! Das erspart mir natürlich Arbeit. Lest doch woanders, wie geil die Scheibe ist.

Empty Words
Crystal Mountain
Sacred Serenity


Amtlich.

Jesus hat geschrieben:CODE – Resplendent Grotesque

Genre: Progressive Metal

Das hier hat sich auch ganz schön schnell hochgearbeitet. Ein in jeder Hinsicht gelungenes Album, das so viele Stile und Ideen miteinander vereint, dass ich hier einfach nicht nur von Black Metal sprechen kann. Das ist progressiv bis zum Anschlag. Und dabei gleichzeitig eingängig, abwechslungsreich, melodisch und arschtretend. Von der Machart erinnert mich das an eine schwärzere Version von (Achtung, Kontroverse!) OPETHs „Ghost Reveries“. Vielleicht liegt das nur an mir. *schulterzuck*

The Rattle of Black Teeth
I Hold Your Light
Smother the Crones
In the Privacy of Your Own Bones (Keine Ahnung, was dieses Sample da am Anfang soll. Das gehört nicht zum Song.)


Das läuft mir sehr gut ein. Den Opeth-Vergleich höre ich auch. Allerdings auch leichte Anathema- Melancholie im Gesang (ruhige Passage). Das wird auch notiert.

Du wirst mir unheimlich.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Julian Rohrer » Mittwoch 1. September 2010, 11:43

Kurz überflogen, nette Liste. Und nett ist der kleine Bruder von? Genau. Aber Jesus ist ja auch der kleine Halbbruder von Kain und Abel. Wie - auch - immer. Werde mich beizeiten mal mit einigen Namen intensiver beschäftigen. Andere Namen gehören definitiv in solch eine Liste, anderen sind nur Tourette oder wie diese destruktive Art der Selbstentweichung auch immer heißt geschuldet.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Eike » Mittwoch 1. September 2010, 11:48

Und wo bleibt Deine Liste, Messdiener?
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Julian Rohrer » Mittwoch 1. September 2010, 11:59

Sorry, schon seit etlichen Jahren trifft diese Beschreibung nicht mehr auf mich zu.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Jesus » Mittwoch 1. September 2010, 12:01

Das erklärt die falsche Genealogie im Post zuvor.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Julian Rohrer » Mittwoch 1. September 2010, 12:09

Echt? Wäre mir jetzt gar nicht aufgefallen. Ich bezog mich da eher auf Twilight und die Suche nach Gollum. Aber wie auch immer.
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