Atzedatze. Wohl auch meine liebste Scheibe der Burschen. Obendrein mein Auslöser für Stromgitarrengebrate. Am 19.4. ist Jubiläum.
Anathema ist immer hübschig. Diese hier auch, aber die vierte Alternative ist in meinen Ohren eben die ungeschlagene Emotionskeule der Briten. Und gepopelpoppt wird am hübschesten auf der "Judgement".
Exodus. Muss man wenig zu sagen. In meinen Top Ten. Vielleicht ist es der Zeitgeist, der jungen blauen Hüpfern ein Fragezeichen ob der euphorischen Reaktion von weiseren Musikfreunden ins Gesicht zaubert. Dass man als analytisch hörender Musikpolizist am unkonventionellen (und deswegen gerade so lebendigen) Drumstil von Tom Hunting Anstoss nehmen kann, leuchtet mir ebenso ein, wie der Umstand, den "Gesang" von Paule nicht toll zu finden. Weshalb man als Klampfer allerdings kein Wohnzelt bekommt, wenn man die Riffs des H-Teams anhört, erschließt sich mir nicht. Grantigere und gleichzeitig techinsch grandiosere Riffs findet man in dieser Quantität nirgends. I rest silent now.
Lethal. Hübschige Queensryche-Clonies.
Armored Saint. Total toll mit zwei Hängern: 'Hangin' Judge' und 'Dropping Like Flies'. Daher wird der Nomad mein ewiger Favorit bleiben.
Mister Wilson höre ich mir an, sobald mein kleines Aliceinternet wieder funnzzt.

