Pillamyd hat geschrieben:Haha...das klang jetzt aber im Nachhinein wie jammern von mir![]()
Neuentdecker Thread...
Ich glaube, ich habe den Thread gar nicht so recht auf dem Schirm gehabt, bisher... mal schauen.
Zurück zum Spiel. Hier die rabige Gruppe eins:
Tank - Don't Walk Away
=> Ganz fraglos der größte Metalhit der Runde. Auch wenn ich ihn zuerst in der Version von Sodom gekannt habe. Die ist zwar keinesfalls besser als das Original, aber auch super. Hat mich auf Tank aufmerksam gemacht. Klarer Gruppensieger.
Wargasm - Bullets & Blades
=> Eine der coolsten US-Thrash-Bands hier noch ein wenig old schooliger und noch nicht ganz so brachial wie etwas später. Man hört noch NWoBHM-Roots durch. Macht viel Laune. Die stabile Nummer 2 der Rotte.
Dust - Pull Away / So Many Times
=> Saucoole Band, saucoole Scheibe. Bluesiger Hardrock mit einem zarten Füßlein im Proto Epic Metal. Muss mir mal noch das Debütalbum kaufen. Habe nur diese Platte hier.
Kruiz - Avenger
=> Schönes neoklassisches Intro, bevor der traditionell stampfende 80er-Stahl übernimmt. Wer Accept und Scorpions in der Zeit mag, der sollte auch mit Kruiz klar kommen können. Hat allenfalls ein paar Längen zum Ende hin.
Blue Cheer - Summertime Blues
=> Herrlicher natürlicher Gitarrensound in ultra-heavy, bevor es die Distortion im heutigen Sinne gab. Pioniere in jeder Hinsicht. daher verständlich, dass sie zu den Metal-Urvätern gezählt werden.
Iris Divine - The Acolyte
=> Wuchtiges, modernes, schlurfendes Riffing zum Einstieg vor wilder Trommelei. Eine recht moderne Ausrichtung für meinen Geschmack. Der Gesang ist cool. Ist das ein Hauch von "Djent"? Ich kenne mich damit nicht aus. Doch, gutes Ding. Nichts, was ich mir direkt kaufen würde, aber gut gemacht und auch schön zu Hören. Der Sänger könnte auch klassischere Dinge meistern. Die Hooks im Refrain sind super.
Genesis - Mama
=> Gefällt mir deutlich besser als ich es erwartet hätte. Gerade dass Phil hier auch ein bisschen fies kann, ist sehr cool. Unterm Strich kickt es mich dennoch weniger als die diversen Altersgenossen in diesem Durchgang.
The Goo Goo Dolls - Iris
=> Schöner Song. Schmachtend, romantisch, gefühlvoll. Die Band kannte ich nur vom Namen her, aber ich glaube, dass ich den Song schon gehört hatte. Passt absolut.
The Tea Party - Requiem
=> Ebenfalls eine sehr gefühlvolle Geschichte, mit toll gemachter Musik und dabei auch sehr kurzweilig. Stimmungsmäßig nicht ganz auf meiner Wellenlänge, da mir der gesangliche Emotouch ein bisschen zu stark ist. Aber trotzdem ein feines kleines Schwelgerprogstück.
Grauzone - Wütendes Glas
=> Da ich ganz generell ja ein Faible für Grauzonenbands habe, hat mich der Name natürlich direkt angesprochen. Hat einen ziemlichen NDW-Touch, was? Stoischer Beat, monotoner deutscher Sprechgesang, loopige Elektronik im Hintergrund, durchfuzzende Leadgitarre. Mag ich.


