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Feuchtbiotop mit 100 ArtenRe: Feuchtbiotop mit 100 ArtenDas mit den römischen Zahlen musst du aber nochmal üben.
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenHier wird ja auf die Tube gedrückt...
KREATOR - Tolles Album. RHCP - Eine meiner Lieblingsbands in den 90ern. Klasse Album.
Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten@123: ah, siehste! Das ist natürlich immer beabsichtigt vom Lehrer, damit er überprüfen kann, ob die Schüler auch alles verstanden haben. Hehehe... verdammt, ertappt. Ab jetzt richtig(er).
Jeder Mensch hat eine musikalische Schwachstelle, und bei wem ich sie bisher noch nicht entdeckt habe, den verscheuche ich spätestens jetzt aus dem Thread. Verneigt euch, Unwürdige, hier kommt König Techno! Platz XCI ![]() Sven Väth - Accident in Paradise (1992) Wupsidaysie, da ist sie ja, die erste Elektro Platte. Um ehrlich zu sein, sehr viele mehr habe ich auch garnicht, ich werde nur immer von meiner Schwester mit Samplern oder Mitschnitten von DJs versorgt. Aber egal, auf zur Platte. Dunkel ist die ganze Platte, also die Musik. Das hat wirklich nichts mit dem Zuckerguß-Electro Marke DISCO BOYS zu tun, das ist atmosphärisch dichte und spannende elektronische Musik. Der Meister selbst hat das alles so überzeugend arrangiert, und meiner Meinung nach ist diese Platte ein sehr gutes Beispiel dafür, wie interessant, fordernd und spannend elektronische Musik sein kann. Basis ist natürlich ein gleichbleibender Beat, darüber werden verschiedene Klangschichten gelegt und wiederkehrende Elemente ein- und ausgeblendet. Natürlich ist es irgendwie tanzbar, das ist ja ein bestimmendes Element bei elektronischer Musik, aber in meinen Ohren ist das eher Musik für das Kopfkino. Und zwar für großartiges Kopfkino der sphärischen und verträumten Art. An Accident In Paradise - Titelsong und eine echte Technohymne. Zeitlos genial. L'esperanza - Lounge.
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenZwischenstop.
@Pillamyd: Jau. Wie gesagt, es tut mir leid für alle, die tatsächlich versuchen hier irgendwie etwas zu hören, aber ich habe unter der Woche eher selten Lust, mich so tief in diese Sache reinzudenken. Aber mitlerweile habe ich wirklich Gefallen dran gefunden, also werde ich jetzt wohl noch ein paar Sachen reinstellen und dann erstmal das Ganze ruhen lassen. @Northern Guy: Du bist ja auch keine Frau. Kiedis ist wirklich ein gutaussehender Mann, sofern ich das als Hetero beurteilen kann, und Talent hat er auch. Hast trotzdem Recht, natürlich ![]() @firestarter: Achwas, ich kenne dich zwar musikalisch nur sehr ungenau, aber das hätte ich nicht gedacht.
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenIch kann durchaus verstehen was du meinst. Wenn man in die Materie mal einsteigt und sich das im Kopf rumgehen lässt passiert da ziemlich viel. Aber auf Dauer kann ich mir das auch nicht antun.
Ich hatte das in letzter Zeit auf dem Weg zur Schule. Da saß ich dann also ganz verträumt im Zug und hörte elektronisches Zeugs. Ich konzentrierte mich ganz auf die verschiedenen Klängen und fand ziemlich viele interessante Einzelheiten. Das ist die Art von Musik die ich Jahrelang nicht verstanden habe, aber ich es verstehen wollte.
Ist ja kein Problem. Das was ich kommentieren kann, mach ich auch. Ansonsten habe ich ja dann so auch mal Zeit, wenn du das ganze Ruhen lässt. Ansonsten ist es bisher echt gut. Schön das du gefallen dran gefunden hast.
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenPlatz XC
![]() Sonata Arctica - Silence (2001) Ja, es gibt sie, die Powermetal Alben, die mir irgendwie gefallen. Kein Plan wieso, eigentlich kann ich mit Powermetal garnichts anfangen, oder zumindest sehr, sehr selten. Wieso dann ausgerechnet diese Platte? Fragt mich was leichteres! Hab ich irgendwann mal bei nem Freund gehört, ich fands geil, also hab ich die Platte jetzt. Glatt polierter Powermetal ohne auch nur den Anflug einer Kante, Falsett-Gesang über weite Strecken, ordentliche Geschwindigkeit und eingängige Melodien. Hachja, so einfach kann die Welt sein. Die Jungs reiten auf ihren weißen Rössern im gemütlich-gestreckten Galopp durch das Sagenreich des Powermetal und klingen dabei erstaunlicherweise kein bisschen aufgesetzt, ein Problem, welches ich mit vielen anderen Bands des selben Genres habe. Garniert wird das ganze powermetaltypisch mit kandierten Keyboardssounds die eigentlich gefährlich Karieserregend sind. Aber Himmel, es klingt einfach gut! Achja, das Englisch ist schon eher gewöhnungsbedürftig... Wolf & Raven - mein Favorit The End Of This Chapter - Ballade San Sebastian - Zucker *mampf* lecker!
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenPlatz LXXXIX
![]() Rammstein - Herzeleid (1995) Das einzige rundum gute RAMMSTEIN Album, danach kamen nurnoch Alben die gute und schlechte Songs hatten. Auch hier ein Debüt, und zwar eines, was direkt stark polarisierte, und das nicht unbedingt wegen dem leicht homoerotisch-angehauchten Cover. Die Texte sind auf den ersten Blick eher einfach gehalten, die musikalische Untermalung darf man durchaus als bewusst primitiv betrachten. Was aber wohl den Stein des Anstoßes ausmachte, ist der Gesang mit dem bewusst stark gerollten "R" - die Band wurde ziemlich schnell und recht eindeutig in die rechte Ecke gesteckt. Ist ja auch logisch, eine deutsche Band die auf Deutsch singt, mit deutlicher Härte arbeitet und deren Sänger so bewusst das R rollt - das müssen Nazis sein. Naja, sie spielen schon gerne mit Reizthemen, davon zeugen Lieder wie "Weißes Fleisch" oder "Heirate Mich". Der Qualität der Musik tut dies in meinen Augen indes keinen Abbruch, mir gefällt das Album immer wieder. Grade das primitive, rohe und gewaltätige Element in der Musik kehrt in dieser Form auf keinem Album der Band wieder. Ein typisches Beispiel für eine Band, welche ich nichtmehr höre, weil mir die neuen Sachen kaum mehr zussagen. Wollt Ihr Das Bett In Flammen - Ein mordsgeiles Lied, mein Favorit des Albums ohne Frage. Der Meister - ... hat es mir befohlen! Ebenfalls ein absoluter Killer.
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenGrade hasse ich das Board dafür, dass es keine Editierfunktion gibt. Mensch...
Platz LXXXVIII ![]() Killswitch Engage - The End Of Heartache (2004) Als hättet ihr noch nicht genug gelitten, jetzt kommt auchnoch Metalcore. Aber nicht irgendein Metalcore, sondern _DAS_ Metalcore Album. Gemessen daran, wie oft ich es gehört habe, und wie wichtig es mir einmal war, müsste es unter den Top5 stehen. Aber man wird älter, man ändert sich... mitlerweile ist es mir immernoch wichtig, aber andere Alben haben seinen Platz eingenommen. Warum DAS Metalcore Album? Weil es die ultimative Blaupause für unzählige Metalcore-Bands darstellt, für unzählige und immer gleich klingende Kopien (die fast immer schlecht sind). Es ist nicht das beste Metalcore Album, davon ist es offen gesagt relativ weit entfernt. Aber der Titeltrack oder "Rose Of Sharyn" sind das Ideal des Metalcoresongs dieser Spielart, das, woran sich unzählige neue Bands versuchen und kläglich scheitern. Das macht den Song oder das Album nicht schlecht, ganz im Gegenteil: wir haben es hier mit einem sehr gelungenen Werk zu tun. Kein Breakdown Gewichse, ein wirklich guter Sänger, eine fette und passende Produktion, geile Riffs, tolle Melodien, gute Techniker an ihrem Instrumenten... Und eben ein paar wirkliche Überhits. Für mich das letzte gute Album der Band, danach ging es qualitativ schneller abwärts als Superman im Sturzflug. Metalcore Bands gibts (mitlerweile) bessere, und so unterhaltsam die Jungs auch live sind... Als Fan bin ich ihnen mit den letzten zwei Alben definitiv verloren gegangen. The End Of Heartache - das bekannteste Stück der Band. Daran, ein weiteres solches Stück zu schreiben scheitern nichtnur etliche KSE-Klone, sondern auch die Band selbst. Die Albumversion ist ne gute Ecke besser. Rose Of Sharyn - weniger Zuckerguß, mehr Shouts. Eigentlich der bessere Song, zumindest mag ich ihn lieber.
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenFür eine gewisse Zeit kannst du deine eigenen Posts doch editieren.
"ändern" neben "zitieren"
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenDie KILLSWITCH ist wirklich klasse. Definitiv eins der besten Metalcore Alben ever.
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