WW2011 - Jingle Balls Of Steel

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Re: WW2011 - Jingle Balls Of Steel

Beitragvon Eike » Sonntag 8. Januar 2012, 23:36

:-)
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Re: WW2011 - Jingle Balls Of Steel

Beitragvon salisbury » Sonntag 8. Januar 2012, 23:41

Eike hat geschrieben::-)


Das heißt 'nein'.

EXTRA LIFE... Das ist wohl das Schaf, weil er die letztens im Progthread angepriesen hat. Als, ähem, wahrhaft progressive Band. Und da Loenz kein Extraleben mehr hat, isses Schaf :grins: .
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Re: WW2011 - Jingle Balls Of Steel

Beitragvon Oliver Passgang » Sonntag 8. Januar 2012, 23:57

Ich bin gerade noch einmal in mich gegangen.

Trent ist es wohl eher doch nicht, weil der glaube ich auch durchaus Sachen hört, die im Bereich des "Metal-Mainstreams" liegen und die ich daher eigentlich (wenigstens teilweise) kennen müsste. Das hier scheinen aber schon sehr spezielle Dinger zu sein.

Bleibt Eike oder das Schaf. Der teilweise doch sehr schwarze Einschlag würde eher zum Wollknäuel passen. Aber bei Eike kann auch immer viel verrücktes kommen.

Aber ich lege mich nun mal (mit Unterstützung des Blautiers) fest und sage: Sohn Gottes, hilf mir mal auf die Sprünge! ;-)
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Re: WW2011 - Jingle Balls Of Steel

Beitragvon Jesus » Montag 9. Januar 2012, 08:17

Naja, war ja dann zum Schluss doch nicht so schwer. Aber schön, dass man mich mal nicht gleich zu Beginn entlarvt hat. :grins:

Den Sampler hatte ich erstellt nach einem aufmerksamen Studium von Olivers gesamter Posthistorie in diesem neuen Forum. Meine Suchfunktion funktioniert nämlich. Schade, dass ich trotzdem wohl nicht ganz seinen Geschmack getroffen habe :(

Ohne dabei herablassend klingen zu wollen, hatte ich während dieser Suche das Gefühl, dass Du bisher hauptsächlich nur an der Oberfläche der Dir zusagenden Musikrichtungen gekratzt hattest, darum sind hier auch keine allzu undergroundigen, sondern eher größere Namen vertreten. Auch doof, dass ich scheinbar als Einziger mich an den Vorschlag der 1-CD-Regel gehalten hatte, ansonsten hätte ich vielleicht mehr olivertaugliche Musik in meiner Sammlung suchen können. Naja, diese Regel war wohl wieder nur Thema in der jerusalemer Krabbelgruppe und alle Welt hatte sich abermals heimlich und hinter meinem Rücken dagegen entschieden. Geht mir beim Wichteln wohl häufiger so. Trolling forum members are trolling me. Geschieht mir wohl zu recht. War aber auch 'ne doofe Regel. Doppeldecker sind viel besser und praktischer für Wichtel und Bewichtelten. Vielleicht schicke ich Dir noch 'ne Bonus-CD. Wie klingt das?

Oliver hat geschrieben:#1 - 3:46
Thrashiges Gebretter zu Beginn, dann legt sich ein Gebrüll drüber, dass sowohl in den Thrash, aber ich in den Old-School-Hardcore-Sektor passen würde. Die Lead ist dann auch wieder wenig verwunderlich und tönt nach Thrash alter Schule. Der Sänger schreit in einer eher hohen Stimmlage, ohne zu kreischen (daher wohl auch die Assoziation zum HC). Das Solo, das bei 2/3 des Songs startet und bis zum Ende durchgezogen wird, klingt wie ein Mix aus SLAYER und TESTAMENT; das Strophen-Gethrashe tendiert auch zur Bay Area.

Entweder ein Original oder eine sehr originalgetreue Retro-Band.


Ein Original. Allerdings kein Original des Thrash Metal, sondern des Metalcore. Extra für Dich, weil Du so was hörst. Die spielten schon Metalcore, als die Jungens von HEAVEN SHALL BURN erstmals entdeckten, wie viel Spaß man alleine beim Duschen haben kann. Oder wie Froschi es einst sinngemäß ausdrückte: Schafi hört nur Metalcore, wenn dieser mindestens 20 Jahre alt ist. Diese Band hier hätte es spätestens mit dem zu diesem Song gehörigen und sehr thrashig ausgefallenen neuen Album auch verdient, in die Metal-Archives aufgenommen zu werden. Doch die sträuben sich noch. Spießer.

Oliver hat geschrieben:#2 - 7:48
Nun wird's furchtbar düster. Kratziges, recht tiefes Geshoute, begleitet von leicht disharmonischer Midtempo-Untermalung. Innerhalb dieses Wirrwarrs werden immer wieder Melodien eingeflochten, die aber kaum herausstechen, weil sie in einer ähnlichen Tonhöhe wie die Riffs bleiben. Dann wird der Krach mal heruntergefahren und der Schreihals rückt in den Hintergrund. Die Gitarrenbegleitung erinnert mich aus irgendeinem Grund total an den Sound des ruhigen Parts in IMMORTALs 'Blashrykh (Mighty Ravendark)'. Aber davon sollte sich am besten niemand verwirren lassen. Wenig später geht's dann auch schon wieder wie zu Beginn ab. Das ganze erinnert mich an die von mir kürzlich entdeckten GHOST BRIGADE.
Düster wie drei norwegische Winter. Melodien, die diesen Brocken an Sound auflockern wollen, aber es einfach nicht schaffen - aufkeimende Hoffnung, die sich zu schnell wieder verliert. Interessantes Stück.


Schwedische Winter, um genau zu sein. Laut eigener Aussage wolltest Du schon immer mal in diese Band reinhören. Wunsch erfüllt.

Oliver hat geschrieben:#3 - 3:21
"AAAAAAAAHHHH AAAHHHHHHA AAAAAAHHH AAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHH AAAAAHHHH". So geht's los. Und das in einer furchtbaren Stimmlage. Man weiß anfangs nicht ganz genau, ob das nun Männlein oder Weiblein sein soll, mit Beginn des "normalen" Gesangs stellt man dann jedoch fest: weiblicher Schreihals (oder Schreihälsin?). Und genau dieser will während dem Rest des Stücks irgendwie nicht ganz zur Begleitung passen. Das ist harmonisch weit auseinander. Die Instrumente werden hektisch, nervös, rastlos gespielt. Frieden und Ruhe wird man in diesem Stück niemals finden. Die gute Frau ist auch ziemlich angepisst.
Ich kann das gerade nicht mal einem Genre zuordnen. Und ehrlich gesagt finde ich das großteils fast nur anstrengend. Schöne Aggro-Mucke, die mich aber irgendwie nicht erreicht (dass es so etwas überhaupt gibt).


Metallischer Post-Hardcore. Wenn's im Juli weihnachtet, besteht Sonnenblumenöl aus Sonnenblumen, Olivenöl aus Oliven und Babyöl... hmm...

Oliver hat geschrieben:#4 - 4:36
Gezupftes Akustik-Gitarren-Intro. Und dann wird's ganz schnell ganz eigenartig. Zartes, klarer Gesang legt sich über das Gezupfte, dazu gesellt sich eine Art lockerer Blastbeat. Die Stimme hat für mich irgendwie etwas stark gothic-mäßiges. Wobei... das trifft eigentlich auf die gesamte Atmosphäre zu. Dann bricht der Song mal aus, so richtig mit E-Gitarren und normaler Schlagzeugbegleitung und so. Besonders hart ist das allerdings auch nicht. Der Sechssaitersound könnte teilweise auch dem Stoner entliehen sein, wobei die Gitarren nicht so gespielt werden. Zur Mitte des Tracks kommt die Nummer dann nochmal richtig aus sich heraus, da keift jemand wie ein kleiner Gartenzwerg, und auch ansonsten wird ganz gut geballert und geschreddert; aufgrund des Sounds wirkt das aber nach wie vor nicht allzu "hart". Tendiert aber schon gen Black Metal. Bei einer Passage fühle ich mich glatt an Tonfolgen von EMPEROR erinnert.
Puh... ganz diffuse Nummer. Habe ich jetzt bestimmt 7-8 mal gehört, und irgendwie lässt mich das immer noch ratlos zurück.


Laut eigener Aussage wolltest Du noch mehr Songs hören mit Blastbeats und klarem Gesang. Diese Feldschwänze machten das schon vor OPETH.

Oliver hat geschrieben:#5 - 5:05
Jetzt kommt einer meiner Favoriten des Samplers!
Ruhiger Beginn, bestehend aus angehauchten Gitarrenakkorden und lockerer Schlagzeugbegleitung. Dazu diktiert jemand Zahlen auf Englisch. Wenig später wandelt sich der Track in eine solide Rock-Nummer, die mich (gerade gesanglich) etwas an KARNIVOOL erinnert. Der Gesang ist sowieso toll. Ausdrucksstark, aber nicht penetrant. Und passend dazu sind die Gesangslinien eingängig, aber nicht kitschig. Klingt SPOCK'S BEARD so? Puh, keine Ahnung. Der Sänger will die ganze Zeit, dass ich aufwache. "Wake up, wake up!" Bin ich schon längst. Doofmann. Mir mangelt es gerade leider an Vergleichsmöglichkeiten (was wohl der rote Faden dieser Samplerbesprechung ist :grins: ), aber ich finde diese unaufgeregte Nummer einfach super!


Stitch'scher Schmuse-Prog von selbstsüchtigen Haustieren.

Oliver hat geschrieben:#6 - 4:55
Nach 40 Sekunden vermutete ich schon, dass das Album auf der Einkaufsliste landen würde.
Ganz vorsichtig in die Stille gelegte Töne eröffnen das Lied, bevor eine zerbrechliche Stimme Wünsche verschiedenster Art äußert. Die Stimme ist eine leicht andere, aber vom Prinzip her erkenne ich da durchaus Paralellen zu den ganz ruhigen Nummern von ANATHEMA. Mir kommt eine Eislandschaft in den Sinn. Island - auch wenn ich noch nie dort war. Das große, weite Nichts. Nach über 3 Minuten setzt dann irgendwann mal so etwas wie ein weiterer Klangteppich im Hintergrund ein. Keyboard-Chor-Synthies. Der Gesang kommt leider nicht mehr wieder. Aber hinfortträumen kann man sich dazu ziemlich perfekt. Fein.


Das macht beim Graf Zahl nicht nur Lust auf mehr, dank mir hat er zwei oder vielleicht sogar alle drei Alben dieser Band. Obwohl ich mir die Beschreibung hätte sparen können, denn zwecks höherem Identifikationswert hätte er ja auch ohne meine Beschreibung in dieses Album reingehört ;)

Hat durchaus die gleiche Klangfarbe wie die für meine Begriffe eher dürftige, aber von Dir wohl gern gehörte "A Natural Disaster", deshalb hatte ich das für Dich herausgesucht.

Oliver hat geschrieben:#7 - 8:08
Das ist ziemlich sicher der anstrengendste Song des Samplers.
Fängt doomig-depressiv an, bevor ins Midtempo gewechselt wird - allzu harmonisches klingt hier allerdings kein Akkord. Dann setzt ein sehr eigener, schräger Gesang ein, der gedoppelt wird. Spontan kommt mir dazu die Assoziation eines Schlangenbeschwörers oder wahlweise der Schlange Kaa aus dem Dschungelbuch (für die Disney-Nerds unter euch). So bleibt das auch über weite Strecken. Hier und da kommt mal ein Ausbruch mit kurzzeitger Double-Bass und Gebrüll, aber hauptsächlich ist das schräge Musik der düsteren, mystischen Welt. Zum Ende hin setzen dann auch noch Kongas, Djemben oder so etwas in der Richtung ein. Man ist am Ende ziemlich Matsche in der Birne... das hat so etwas hypnotisches. Interessant.


Mehr Metalcore-Opas. Queequeg und seine zur einen Hälfte zutätowierten und zur anderen Hälfte schwindsüchtigen Walfänger hatte ich schon mal verwurstet. Den sich windenden, schlängelnden Charakter des Songs hast Du schön beschrieben. Wobei ich mir etwas mehr Begeisterung erhofft hatte.

Oliver hat geschrieben:#8 - 6:03
Blastbeat mit ein paar Lead-Gitarren-Tönen zu Beginn. Das Geschredder fehlt. Die Vocals sind anfangs mehr gesprochen als geschrien. Die Worte werden förmlich herausgekotzt. Ich würde das sofort Black Metal nennen und wahrscheinlich auch dazu abgehen, wenn da mal eine Gitarre im Hintergrund für ein klirrende Fläche sorgen würde. Aber das fehlt irgendwie komplett. Da werden höchstens mal ein paar kaum verzerrte Akkorde angeschlagen, die man aber auch mehr schlecht als recht hört. Alles andere ist vorhanden: Böser Gesang, Blastbeats, Lead-Gitarre, kalte Atmosphäre... Fehlt da einfach eine Tonspur? :jaja: Nun gut, dadurch ist das auch mal etwas ganz anderes. Der Song hat durchaus seine Stärken. Als Zwischenspiel gefällt mir das ganz gut, aber auf Albumlänge wäre mir das irgendwie zu wenig.


Authentische Schwarzwurzelei ist nicht für jeden. ;) Wo da gitarrentechnisch was fehlen soll, verstehe ich allerdings nicht. Da spielt eine Gitarre post-rockige Akkorde, eine zweite zockt ein paar dagegen ankämpfende fies-düstere Melodien und hin und wieder vereinigen sie sich zu zweistimmigen Harmonien. Alles da.

Oliver hat geschrieben:#9 - 2:37
Wieder schwarz. Wieder kalt. Keine Hochglanzproduktion. Bis zur 1-Minuten-Marke im Midtempo gehalten und recht unspektakulär, dann die Ansage: "Blabla.. the essence of the triple six"? Und dann wird geholzt. Nicht weltbewegend, nicht neu. Aber unterhaltsam. Zum Ende hin gibt's sogar noch ein Solo, was ja auch nicht unbedingt genreimmanent ist. Feiner Song!


Traditionelle Satanshuldigung aus Deutschland. Rüdiger hat's gefallen. Blutwurst und Kehlkopfkarzinome im klassischen Stil. Ein kurzes Studium des "Bonus-Black"-Threads oder meine letzten paar Weekly Playlists dürfte die Urheber entlarven.

Oliver hat geschrieben:#10 - 4:39
Akustik-Gitarren mit Folk-Atmosphäre. Eine entrückte Stimme, verzweifelt klingende Stimme, etwas verzerrt. Der Song bleibt ruhig. Sanfte Gitarrenakkorde. Eine von Gitarre eingesponnene Melodie, dessen Klangbild ich typisch für Country-Musik halte - wobei das hier nicht allzu viel mit Country am Hut hat. "My hands are yours my brothers, you can take my coat as well (?). My eyes are yours sister, and my heart, and my heart in which he...". Hm. In der zweiten Hälfte kommt eine Rassel und eine zweite Stimme hinzu, die singt aber mal locker 2 Oktaven tiefer. Nachher gibt's sogar leichte Schlagzeugbegleitung und E-Gitarren-Flächen, beides jedoch total songdienlich. Der Song ist unglaublich relaxt, verbreitet aber nicht unbedingt gute Stimmung. Puh, ganz schwierig zu beschreiben.


Hat viel mit Country zu tun. Ist nämlich Country. Bereits gelöst: SIXTEEN HORSEPOWER mit 'Poor Mouth'.

Oliver hat geschrieben:#11 - 6:48
Mich schreit eine Frau ganz heftig an. Steh ich nicht so drauf. Wobei... Nein. Manchmal. NIE! Weiter im Text. Sinnloses Geballer ist das aber keineswegs. Im Gegenteil. Wenn man mal vom Gesang absieht, dann ist das langsame, groovige Musik, die sehr auf Atmosphäre bedacht ist, aber auch durchaus heavy dabei. Post-Metal? Ich glaube da bin ich nicht komplett auf dem Holzweg. Es gibt auch immer wieder ganz ruhige Phasen, bevor der Song erneut ausbricht. Aber dann ist da halt noch diese Stimme, die brüllt. Und brüllt. Und brüllt. Und das macht mich irgendwie an. Das passt einfach.
Der Untergang der Welt naht, und diese Band möchte die Trauer und Wut diesbezüglich gleichzeitig vertonen. Ne, das ist Quatsch. Die Musik ist irgendwie nachdenklich, traurig und angepisst zugleich. Sind das KYLESA? Die habe ich mal gut angetrunken live gesehen, aber kann mich gerade an zu wenig erinnern. Toller Song!


Abermals wird mir ein Hang zu androgyn klingenden Sängern nachgesagt. Auch wenn ich gerne den modernen Emo- und Core-Kiddies unterstelle, sie sähen zu feminin aus, handelt es sich bei diesem Seelen verkaufenden Inselaffen tatsächlich um einen jungen Mann. Emo/Post-Hardcore. Kubiac weiß Bescheid.

Oliver hat geschrieben:#12 - 6:29
"I remember when you couldn't coke your own dinner.
And I fed you strong, I fed you strong." - WTF? :jaja:
Schlimmer als der Text ist nur noch der Gesang bzw. die Musik an sich. Was eine Vergewaltiger-Stimme. Im Hintergrund quietschen und sonst nichts. Irgendwann gesellen sich Instrumente dazu, aber die machen auch ziemlich viel Krach und erzeugen eine Aura der Angst. Nach 2 Minuten wird der gute Kollege dann wahnsinnig und der Song wird kurzzeitig abgedreht. Ich schiebe hier gerade während des Hörens die Paranoia. Der Typ am Mikro kann schon was, aber wie der da singt... Ich denke mir immer mal wieder: "Jetzt schlägt das in eine geile Prog-Nummer um!" Tut's aber nicht. Das ist eine Sound-Collage aus Dingen, die nicht zusammen passen wollen, es aber doch hin und wieder tun. Dann gibt's noch ein grandioses Syntheziser-Solo. Am Ende gibt's dann sogar A-Cappela-Kram. Textlich habe in etwa herausgehört, dass der Kollege sein Kind verloren oder abgegeben hat, dieses nun bei einem neuen Vater ist und er deshalb nun trauert.
Hilfe, was war das denn nun?


Loenz-Prog. Grüne Pilze verlängern Marios Chancen, seine Prinzessin zu retten. Und das ist eine Prog-Nummer. Echt progressive Rockmusik ohne röchelnde Altersheimbewohner oder grauhaarige Bierbäuche. Erneut hatte der stählerne Donnermartin den richtigen Riecher: EXTRA LIFE mit 'The Ladder'. Woher er das kennt, müsste er mir allerdings noch verraten.

Oliver hat geschrieben:#13 - 8:05
Hoher, schräger Gesang. Sehr modern. Kiddie-mäßig: Verspielt, verrückt. Quietschig. Rockabilly-ig. Oder zumindest das, was ich mir darunter vorstelle. :) Klingt ein wenig wie PROTES THE HERO auf Speed, nur leider nicht ganz so spannend und gut. "Maybe I'll breakdown, maybe I'll try." - die ersten Zeilen des Refrains. Ahja. Ziemlich hektischer Song und vom Klangbild her auch nicht gerade entspannend. Das kommt erst nach 200 Sekunden: Auf einmal eine ruhige Passage, wieder mit sehr hohem Gesang. Ist das jetzt auf einmal eine Frau? Doch ein Mann? Beides. Muss wohl eine Schnecke sein. SYSTEM OF A DOWN meets PROTEST THE HERO meets Pop-Musik meets Mischpult mit zu vielen Reglern. Ja, mit der Definition bin ich zufrieden. Ganz interessant, aber mir etwas zu quietschig und nervig.


Kube-Dawg hat die Band erkannt. THE MARS VOLTA mit 'Metatron'. Nicht so spannend und gut wie der nervtötende Kiddie-Hüpfcore von PROTEST THE HERO und SOAD? Also wenn Du meinst... :narf:

Oliver hat geschrieben:#14 - 3:06
Thrashige Keule. Sehr schnell und grob. Vom Text bekommt man aufgrund der unglaublichen Geschwindigkeit kaum etwas mit. Aufgrund des Sounds tippe ich mal darauf, dass es sich hierbei um eine recht junge Band (bzw. Aufnahme) handelt, die nicht allzu modern klingen möchte. Große Vergleiche zu ziehen fällt mir schwer; dafür hebt sich das Teil jetzt in keine Richtung wirklich von anderen Veröffentlichungen ab. Aber das muss ja auch gar nicht sein. Fein, fein, fein!!!


Böser, zahlentauglicher Old School Thrash aus Fernost. Blöödÿ Dïscö Mëtäl öf Ëngrïsh änd Stëël!

Oliver hat geschrieben:#15 - 3:27
Nun werde ich harmonisch aus dem Sampler verabschiedet. Eine lautierende Frauenstimme versucht mich mit ihrem Gesang zu betören und wird dabei von (vermutlich mittels Effekten) lange klingenden Akustik-Gitarren-Akkorden unterstützt. In der Mitte ist dann wieder Bongo-Time. Und da ist noch ein Instrument, das ich allerdings nur ganz schwer zuordnen kann. Müssten aber schon Saiten sein, die da gezupft werden.
Mir kommt bei dem Lied die ganze Zeit das Bild von einer Wellness-Oase in den Sinn. Vielleicht nicht das größte Lob aus musikalischer Sicht, aber immerhin entspannend. ;-)


Old School Dreampop/Proto-Postrock. Hat nichts mit französischen Meeresforschern zu tun, klingt aber manchmal auch ozeanisch.

Oliver hat geschrieben:Endlich wieder Metal! ;-)


Den Satz lese ich fast jedes Wichteln, dabei ist jeder zweite Song des Samplers entweder Metal oder zumindest schwer metallhaltiger Core... :hmmm: Wahrscheinlich gehe ich zu sehr von mir und meinem Verlangen nach Abwechslung aus . Nun denn, so weit erst einmal die Tipps, ab jetzt sollte es für die Ratefüchse ganz einfach sein :)
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Re: WW2011 - Jingle Balls Of Steel

Beitragvon Peter Kubaschk » Montag 9. Januar 2012, 08:38

die #5 ist A DOG CALLED EGO
die #11 ist DEVIL SOLD HIS SOUL mit 'The Disappointment'
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Re: WW2011 - Jingle Balls Of Steel

Beitragvon Teichfrosch » Montag 9. Januar 2012, 10:14

#3 ist dann wohl irgendwas von MADE OUT OF BABIES. Die ich auch mal hören wollte, übrigens. Also in Albenqualität natürlich, diese Youtube-Live-Mitschnitte die Schafi in seinem Thread hatte waren von grauenhaftester Qualität. Hachja, Zeit, wo bist du geblieben...
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Re: WW2011 - Jingle Balls Of Steel

Beitragvon Oliver Passgang » Montag 9. Januar 2012, 11:21

Erst einmal vielen Dank für den Sampler, Schaf! :)

Jesus hat geschrieben:Den Sampler hatte ich erstellt nach einem aufmerksamen Studium von Olivers gesamter Posthistorie in diesem neuen Forum. Meine Suchfunktion funktioniert nämlich. Schade, dass ich trotzdem wohl nicht ganz seinen Geschmack getroffen habe :(


Was heißt nicht meinen Geschmack getroffen: die von dir gewählten Songs hatten teilweise ein vollkommen anderes Klangbild, als ich es gewohnt bin - und ich höre bestimmt nicht nur glatte, moderne Metalcore-Produktionen. ;-) Insofern finde ich es sogar super, dass du meinen Horizont in der Hinsicht deutlich erweitert hast. Das ist mir mindestens genau so lieb, wie acht neue Einträge auf der Einkaufsliste!

Jesus hat geschrieben:Ohne dabei herablassend klingen zu wollen, hatte ich während dieser Suche das Gefühl, dass Du bisher hauptsächlich nur an der Oberfläche der Dir zusagenden Musikrichtungen gekratzt hattest...


Hm... genau das frage ich mich manchmal auch. Aber ich fürchte, dass das einfach der riesigen Bandbreite an Musik geschuldet ist, die mich interessiert. Es gibt im Spektrum von Prog Rock bis Grindcore wirklich kein Genre, dem ich gar nichts abgewinnen kann. Und so beschränkt sich mein Wissen in der Tiefe halt auf manch exemplarische Bands. Ich glaube auch nicht, dass sich daran (abgesehen vom Aspekt des Älterwerdens und daher Mehrkennens) groß etwas ändern wird bzw.. Ich will mich halt nicht von irgendeinem Subgenre "verabschieden". Und dabei höre ich in den letzten Jahren wirklich schon extrem viel... :-/
Vielleicht liegt's auch irgendwie daran, dass ich "live lebe" und es mir daher durchaus wichtig ist, dass ich die theoretische Chance habe, die Band bald mal "in a town near by" zu sehen. Hm... aber dazu wollte ich eh mal einen eigenen Thread aufmachen.

Jesus hat geschrieben:darum sind hier auch keine allzu undergroundigen, sondern eher größere Namen vertreten.


WTF?! :grins:
Das ist mal Auslegungssache, hm? ;-)

Jesus hat geschrieben:Vielleicht schicke ich Dir noch 'ne Bonus-CD. Wie klingt das?


Ja ist denn heut' schon Weihnachten? :)


Auf die einzelnen Songs gehe ich heute Abend noch einmal ein.
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Re: WW2011 - Jingle Balls Of Steel

Beitragvon Oliver Passgang » Montag 9. Januar 2012, 18:52

Jesus hat geschrieben:
Oliver hat geschrieben:#1 - 3:46
Thrashiges Gebretter zu Beginn, dann legt sich ein Gebrüll drüber, dass sowohl in den Thrash, aber ich in den Old-School-Hardcore-Sektor passen würde. Die Lead ist dann auch wieder wenig verwunderlich und tönt nach Thrash alter Schule. Der Sänger schreit in einer eher hohen Stimmlage, ohne zu kreischen (daher wohl auch die Assoziation zum HC). Das Solo, das bei 2/3 des Songs startet und bis zum Ende durchgezogen wird, klingt wie ein Mix aus SLAYER und TESTAMENT; das Strophen-Gethrashe tendiert auch zur Bay Area.

Entweder ein Original oder eine sehr originalgetreue Retro-Band.


Ein Original. Allerdings kein Original des Thrash Metal, sondern des Metalcore. Extra für Dich, weil Du so was hörst. Die spielten schon Metalcore, als die Jungens von HEAVEN SHALL BURN erstmals entdeckten, wie viel Spaß man alleine beim Duschen haben kann. Oder wie Froschi es einst sinngemäß ausdrückte: Schafi hört nur Metalcore, wenn dieser mindestens 20 Jahre alt ist. Diese Band hier hätte es spätestens mit dem zu diesem Song gehörigen und sehr thrashig ausgefallenen neuen Album auch verdient, in die Metal-Archives aufgenommen zu werden. Doch die sträuben sich noch. Spießer.


Ist jetzt wieder so eine Definitionssache: Ist Metalcore für dich lediglich metallischer Hardcore oder ein Genre mit mehr oder weniger klaren Grenzen? HATEBREED spielen bspw. auch metallischen Hardcore, aber das würde ich nicht unbedingt Metalcore schimpfen. Der Begriff passt eher auf die Musik, die mit den ersten KILLSWITCH-ENGAGE-Alben einen festen Rahmen bekam. Aber klar, wenn man die Sache etwas weiter fasst, dann kann ich deinen Gedankengang durchaus nachvollziehen. Nur wie du richtig festgestellt hast: Da habe ich wenig Ahnung von. ;-)

Jesus hat geschrieben:
Oliver hat geschrieben:#2 - 7:48
Nun wird's furchtbar düster. Kratziges, recht tiefes Geshoute, begleitet von leicht disharmonischer Midtempo-Untermalung. Innerhalb dieses Wirrwarrs werden immer wieder Melodien eingeflochten, die aber kaum herausstechen, weil sie in einer ähnlichen Tonhöhe wie die Riffs bleiben. Dann wird der Krach mal heruntergefahren und der Schreihals rückt in den Hintergrund. Die Gitarrenbegleitung erinnert mich aus irgendeinem Grund total an den Sound des ruhigen Parts in IMMORTALs 'Blashrykh (Mighty Ravendark)'. Aber davon sollte sich am besten niemand verwirren lassen. Wenig später geht's dann auch schon wieder wie zu Beginn ab. Das ganze erinnert mich an die von mir kürzlich entdeckten GHOST BRIGADE.
Düster wie drei norwegische Winter. Melodien, die diesen Brocken an Sound auflockern wollen, aber es einfach nicht schaffen - aufkeimende Hoffnung, die sich zu schnell wieder verliert. Interessantes Stück.


Schwedische Winter, um genau zu sein. Laut eigener Aussage wolltest Du schon immer mal in diese Band reinhören. Wunsch erfüllt.


Uhm... du Stalker hast scheinbar echt alle Posts gelesen, hm? ;-)
Jetzt interessiert es mich umso mehr, um welche Band es sich hier handelt!

Jesus hat geschrieben:
Oliver hat geschrieben:#3 - 3:21
"AAAAAAAAHHHH AAAHHHHHHA AAAAAAHHH AAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHH AAAAAHHHH". So geht's los. Und das in einer furchtbaren Stimmlage. Man weiß anfangs nicht ganz genau, ob das nun Männlein oder Weiblein sein soll, mit Beginn des "normalen" Gesangs stellt man dann jedoch fest: weiblicher Schreihals (oder Schreihälsin?). Und genau dieser will während dem Rest des Stücks irgendwie nicht ganz zur Begleitung passen. Das ist harmonisch weit auseinander. Die Instrumente werden hektisch, nervös, rastlos gespielt. Frieden und Ruhe wird man in diesem Stück niemals finden. Die gute Frau ist auch ziemlich angepisst.
Ich kann das gerade nicht mal einem Genre zuordnen. Und ehrlich gesagt finde ich das großteils fast nur anstrengend. Schöne Aggro-Mucke, die mich aber irgendwie nicht erreicht (dass es so etwas überhaupt gibt).


Metallischer Post-Hardcore. Wenn's im Juli weihnachtet, besteht Sonnenblumenöl aus Sonnenblumen, Olivenöl aus Oliven und Babyöl... hmm...


Was bitte? :jaja:

Nachtrag: Gerade den Tipp vom Frosch gesehen. MADE OUT OF BABIES dürfte wohl stimmen. ;-) Wie schon geschrieben, ist das irgendwie nicht so ganz meins; erreicht mich irgendwie nicht.

Jesus hat geschrieben:
Oliver hat geschrieben:#4 - 4:36
Gezupftes Akustik-Gitarren-Intro. Und dann wird's ganz schnell ganz eigenartig. Zartes, klarer Gesang legt sich über das Gezupfte, dazu gesellt sich eine Art lockerer Blastbeat. Die Stimme hat für mich irgendwie etwas stark gothic-mäßiges. Wobei... das trifft eigentlich auf die gesamte Atmosphäre zu. Dann bricht der Song mal aus, so richtig mit E-Gitarren und normaler Schlagzeugbegleitung und so. Besonders hart ist das allerdings auch nicht. Der Sechssaitersound könnte teilweise auch dem Stoner entliehen sein, wobei die Gitarren nicht so gespielt werden. Zur Mitte des Tracks kommt die Nummer dann nochmal richtig aus sich heraus, da keift jemand wie ein kleiner Gartenzwerg, und auch ansonsten wird ganz gut geballert und geschreddert; aufgrund des Sounds wirkt das aber nach wie vor nicht allzu "hart". Tendiert aber schon gen Black Metal. Bei einer Passage fühle ich mich glatt an Tonfolgen von EMPEROR erinnert.
Puh... ganz diffuse Nummer. Habe ich jetzt bestimmt 7-8 mal gehört, und irgendwie lässt mich das immer noch ratlos zurück.


Laut eigener Aussage wolltest Du noch mehr Songs hören mit Blastbeats und klarem Gesang. Diese Feldschwänze machten das schon vor OPETH.


Ja, das Prinzip finde ich auch einfach super! In 'The Lotus Eater' passt das auch perfekt zusammen. Bei diesem Stück sagt mir der Gesang in den "härteren Passagen" nicht so zu. Aber dass du auf die Bemerkung eingegangen bist... :dafuer:

Jesus hat geschrieben:
Oliver hat geschrieben:#5 - 5:05
Jetzt kommt einer meiner Favoriten des Samplers!
Ruhiger Beginn, bestehend aus angehauchten Gitarrenakkorden und lockerer Schlagzeugbegleitung. Dazu diktiert jemand Zahlen auf Englisch. Wenig später wandelt sich der Track in eine solide Rock-Nummer, die mich (gerade gesanglich) etwas an KARNIVOOL erinnert. Der Gesang ist sowieso toll. Ausdrucksstark, aber nicht penetrant. Und passend dazu sind die Gesangslinien eingängig, aber nicht kitschig. Klingt SPOCK'S BEARD so? Puh, keine Ahnung. Der Sänger will die ganze Zeit, dass ich aufwache. "Wake up, wake up!" Bin ich schon längst. Doofmann. Mir mangelt es gerade leider an Vergleichsmöglichkeiten (was wohl der rote Faden dieser Samplerbesprechung ist :grins: ), aber ich finde diese unaufgeregte Nummer einfach super!


Stitch'scher Schmuse-Prog von selbstsüchtigen Haustieren.


Peters Tipp dürfte ebenfalls stimmen. Super! Welche Platte soll ich mir da mal notieren?

Jesus hat geschrieben:
Oliver hat geschrieben:#6 - 4:55
Nach 40 Sekunden vermutete ich schon, dass das Album auf der Einkaufsliste landen würde.
Ganz vorsichtig in die Stille gelegte Töne eröffnen das Lied, bevor eine zerbrechliche Stimme Wünsche verschiedenster Art äußert. Die Stimme ist eine leicht andere, aber vom Prinzip her erkenne ich da durchaus Paralellen zu den ganz ruhigen Nummern von ANATHEMA. Mir kommt eine Eislandschaft in den Sinn. Island - auch wenn ich noch nie dort war. Das große, weite Nichts. Nach über 3 Minuten setzt dann irgendwann mal so etwas wie ein weiterer Klangteppich im Hintergrund ein. Keyboard-Chor-Synthies. Der Gesang kommt leider nicht mehr wieder. Aber hinfortträumen kann man sich dazu ziemlich perfekt. Fein.


Das macht beim Graf Zahl nicht nur Lust auf mehr, dank mir hat er zwei oder vielleicht sogar alle drei Alben dieser Band. Obwohl ich mir die Beschreibung hätte sparen können, denn zwecks höherem Identifikationswert hätte er ja auch ohne meine Beschreibung in dieses Album reingehört ;)

Hat durchaus die gleiche Klangfarbe wie die für meine Begriffe eher dürftige, aber von Dir wohl gern gehörte "A Natural Disaster", deshalb hatte ich das für Dich herausgesucht.


... und damit hast du ja auch voll ins Schwarze getroffen! :subber:
Dann soll Number-Guy die Sache mal lösen! ;-)

Jesus hat geschrieben:
Oliver hat geschrieben:#7 - 8:08
Das ist ziemlich sicher der anstrengendste Song des Samplers.
Fängt doomig-depressiv an, bevor ins Midtempo gewechselt wird - allzu harmonisches klingt hier allerdings kein Akkord. Dann setzt ein sehr eigener, schräger Gesang ein, der gedoppelt wird. Spontan kommt mir dazu die Assoziation eines Schlangenbeschwörers oder wahlweise der Schlange Kaa aus dem Dschungelbuch (für die Disney-Nerds unter euch). So bleibt das auch über weite Strecken. Hier und da kommt mal ein Ausbruch mit kurzzeitger Double-Bass und Gebrüll, aber hauptsächlich ist das schräge Musik der düsteren, mystischen Welt. Zum Ende hin setzen dann auch noch Kongas, Djemben oder so etwas in der Richtung ein. Man ist am Ende ziemlich Matsche in der Birne... das hat so etwas hypnotisches. Interessant.


Mehr Metalcore-Opas. Queequeg und seine zur einen Hälfte zutätowierten und zur anderen Hälfte schwindsüchtigen Walfänger hatte ich schon mal verwurstet. Den sich windenden, schlängelnden Charakter des Songs hast Du schön beschrieben. Wobei ich mir etwas mehr Begeisterung erhofft hatte.


Also das hat noch weniger mit meinem Begriff von Metalcore zu tun als #1. ^.-
Werd' mir den Track aber noch einmal in Ruhe zu Gemüte führen.

Jesus hat geschrieben:
Oliver hat geschrieben:#8 - 6:03
Blastbeat mit ein paar Lead-Gitarren-Tönen zu Beginn. Das Geschredder fehlt. Die Vocals sind anfangs mehr gesprochen als geschrien. Die Worte werden förmlich herausgekotzt. Ich würde das sofort Black Metal nennen und wahrscheinlich auch dazu abgehen, wenn da mal eine Gitarre im Hintergrund für ein klirrende Fläche sorgen würde. Aber das fehlt irgendwie komplett. Da werden höchstens mal ein paar kaum verzerrte Akkorde angeschlagen, die man aber auch mehr schlecht als recht hört. Alles andere ist vorhanden: Böser Gesang, Blastbeats, Lead-Gitarre, kalte Atmosphäre... Fehlt da einfach eine Tonspur? :jaja: Nun gut, dadurch ist das auch mal etwas ganz anderes. Der Song hat durchaus seine Stärken. Als Zwischenspiel gefällt mir das ganz gut, aber auf Albumlänge wäre mir das irgendwie zu wenig.


Authentische Schwarzwurzelei ist nicht für jeden. ;) Wo da gitarrentechnisch was fehlen soll, verstehe ich allerdings nicht. Da spielt eine Gitarre post-rockige Akkorde, eine zweite zockt ein paar dagegen ankämpfende fies-düstere Melodien und hin und wieder vereinigen sie sich zu zweistimmigen Harmonien. Alles da.


Komm, geh mit deinem elitären Gefühlen kuscheln. ;-)
Gerade diese post-rockigen Akkorde anstelle von eiskalten, schneidenden oder hymnenhaften Riffs sind es, die mich wundern. Klar, das ist schon Black Metal, aber ich stehe dann doch eher auf die "plakative" Sorte. In dem Fall habe ich meine Leberwurst lieber zu grob als zu streichzart. Oder so...

Jesus hat geschrieben:
Oliver hat geschrieben:#9 - 2:37
Wieder schwarz. Wieder kalt. Keine Hochglanzproduktion. Bis zur 1-Minuten-Marke im Midtempo gehalten und recht unspektakulär, dann die Ansage: "Blabla.. the essence of the triple six"? Und dann wird geholzt. Nicht weltbewegend, nicht neu. Aber unterhaltsam. Zum Ende hin gibt's sogar noch ein Solo, was ja auch nicht unbedingt genreimmanent ist. Feiner Song!


Traditionelle Satanshuldigung aus Deutschland. Rüdiger hat's gefallen. Blutwurst und Kehlkopfkarzinome im klassischen Stil. Ein kurzes Studium des "Bonus-Black"-Threads oder meine letzten paar Weekly Playlists dürfte die Urheber entlarven.


Bonus-Black-Thread? Höh? Aber ich begebe mich gleich mal auf die Suche.
Auf jeden Fall einer der besten Songs des Samplers. So mag ich die dunkle Seite der macht!

Jesus hat geschrieben:
Oliver hat geschrieben:#10 - 4:39
Akustik-Gitarren mit Folk-Atmosphäre. Eine entrückte Stimme, verzweifelt klingende Stimme, etwas verzerrt. Der Song bleibt ruhig. Sanfte Gitarrenakkorde. Eine von Gitarre eingesponnene Melodie, dessen Klangbild ich typisch für Country-Musik halte - wobei das hier nicht allzu viel mit Country am Hut hat. "My hands are yours my brothers, you can take my coat as well (?). My eyes are yours sister, and my heart, and my heart in which he...". Hm. In der zweiten Hälfte kommt eine Rassel und eine zweite Stimme hinzu, die singt aber mal locker 2 Oktaven tiefer. Nachher gibt's sogar leichte Schlagzeugbegleitung und E-Gitarren-Flächen, beides jedoch total songdienlich. Der Song ist unglaublich relaxt, verbreitet aber nicht unbedingt gute Stimmung. Puh, ganz schwierig zu beschreiben.


Hat viel mit Country zu tun. Ist nämlich Country. Bereits gelöst: SIXTEEN HORSEPOWER mit 'Poor Mouth'.


Interessantes Lied. Country ist zwar nicht ganz so meins und damit werde ich wohl auch nicht mehr richtig warm, aber schlecht geht definitiv anders. Kann man sich gut anhören, brauche ich aber nicht unbedingt auf Platte.

Jesus hat geschrieben:
Oliver hat geschrieben:#11 - 6:48
Mich schreit eine Frau ganz heftig an. Steh ich nicht so drauf. Wobei... Nein. Manchmal. NIE! Weiter im Text. Sinnloses Geballer ist das aber keineswegs. Im Gegenteil. Wenn man mal vom Gesang absieht, dann ist das langsame, groovige Musik, die sehr auf Atmosphäre bedacht ist, aber auch durchaus heavy dabei. Post-Metal? Ich glaube da bin ich nicht komplett auf dem Holzweg. Es gibt auch immer wieder ganz ruhige Phasen, bevor der Song erneut ausbricht. Aber dann ist da halt noch diese Stimme, die brüllt. Und brüllt. Und brüllt. Und das macht mich irgendwie an. Das passt einfach.
Der Untergang der Welt naht, und diese Band möchte die Trauer und Wut diesbezüglich gleichzeitig vertonen. Ne, das ist Quatsch. Die Musik ist irgendwie nachdenklich, traurig und angepisst zugleich. Sind das KYLESA? Die habe ich mal gut angetrunken live gesehen, aber kann mich gerade an zu wenig erinnern. Toller Song!


Abermals wird mir ein Hang zu androgyn klingenden Sängern nachgesagt. Auch wenn ich gerne den modernen Emo- und Core-Kiddies unterstelle, sie sähen zu feminin aus, handelt es sich bei diesem Seelen verkaufenden Inselaffen tatsächlich um einen jungen Mann. Emo/Post-Hardcore. Kubiac weiß Bescheid.


Von Kubi gelöst. Die würde ich gerne mal live genauer kennenlernen; ich glaube nämlich, dass mich diese Form von Musik dann absolut wegblasen würde. Geiler Scheiss! :dafuer:

Jesus hat geschrieben:
Oliver hat geschrieben:#12 - 6:29
"I remember when you couldn't coke your own dinner.
And I fed you strong, I fed you strong." - WTF? :jaja:
Schlimmer als der Text ist nur noch der Gesang bzw. die Musik an sich. Was eine Vergewaltiger-Stimme. Im Hintergrund quietschen und sonst nichts. Irgendwann gesellen sich Instrumente dazu, aber die machen auch ziemlich viel Krach und erzeugen eine Aura der Angst. Nach 2 Minuten wird der gute Kollege dann wahnsinnig und der Song wird kurzzeitig abgedreht. Ich schiebe hier gerade während des Hörens die Paranoia. Der Typ am Mikro kann schon was, aber wie der da singt... Ich denke mir immer mal wieder: "Jetzt schlägt das in eine geile Prog-Nummer um!" Tut's aber nicht. Das ist eine Sound-Collage aus Dingen, die nicht zusammen passen wollen, es aber doch hin und wieder tun. Dann gibt's noch ein grandioses Syntheziser-Solo. Am Ende gibt's dann sogar A-Cappela-Kram. Textlich habe in etwa herausgehört, dass der Kollege sein Kind verloren oder abgegeben hat, dieses nun bei einem neuen Vater ist und er deshalb nun trauert.
Hilfe, was war das denn nun?


Loenz-Prog. Grüne Pilze verlängern Marios Chancen, seine Prinzessin zu retten. Und das ist eine Prog-Nummer. Echt progressive Rockmusik ohne röchelnde Altersheimbewohner oder grauhaarige Bierbäuche. Erneut hatte der stählerne Donnermartin den richtigen Riecher: EXTRA LIFE mit 'The Ladder'. Woher er das kennt, müsste er mir allerdings noch verraten.


Sehr spannende, aber insgesamt doch zu verstörende Nummer, als dass ich mich damit nochmal beschäftigen möchte. :grins:

Jesus hat geschrieben:
Oliver hat geschrieben:#13 - 8:05
Hoher, schräger Gesang. Sehr modern. Kiddie-mäßig: Verspielt, verrückt. Quietschig. Rockabilly-ig. Oder zumindest das, was ich mir darunter vorstelle. :) Klingt ein wenig wie PROTES THE HERO auf Speed, nur leider nicht ganz so spannend und gut. "Maybe I'll breakdown, maybe I'll try." - die ersten Zeilen des Refrains. Ahja. Ziemlich hektischer Song und vom Klangbild her auch nicht gerade entspannend. Das kommt erst nach 200 Sekunden: Auf einmal eine ruhige Passage, wieder mit sehr hohem Gesang. Ist das jetzt auf einmal eine Frau? Doch ein Mann? Beides. Muss wohl eine Schnecke sein. SYSTEM OF A DOWN meets PROTEST THE HERO meets Pop-Musik meets Mischpult mit zu vielen Reglern. Ja, mit der Definition bin ich zufrieden. Ganz interessant, aber mir etwas zu quietschig und nervig.


Kube-Dawg hat die Band erkannt. THE MARS VOLTA mit 'Metatron'. Nicht so spannend und gut wie der nervtötende Kiddie-Hüpfcore von PROTEST THE HERO und SOAD? Also wenn Du meinst... :narf:


Och, Schaf... *in die Wange knuff*... ;-)

Jesus hat geschrieben:
Oliver hat geschrieben:#14 - 3:06
Thrashige Keule. Sehr schnell und grob. Vom Text bekommt man aufgrund der unglaublichen Geschwindigkeit kaum etwas mit. Aufgrund des Sounds tippe ich mal darauf, dass es sich hierbei um eine recht junge Band (bzw. Aufnahme) handelt, die nicht allzu modern klingen möchte. Große Vergleiche zu ziehen fällt mir schwer; dafür hebt sich das Teil jetzt in keine Richtung wirklich von anderen Veröffentlichungen ab. Aber das muss ja auch gar nicht sein. Fein, fein, fein!!!


Böser, zahlentauglicher Old School Thrash aus Fernost. Blöödÿ Dïscö Mëtäl öf Ëngrïsh änd Stëël!


Bombe, hilft mir aber natürlich null. ;-)

Jesus hat geschrieben:
Oliver hat geschrieben:#15 - 3:27
Nun werde ich harmonisch aus dem Sampler verabschiedet. Eine lautierende Frauenstimme versucht mich mit ihrem Gesang zu betören und wird dabei von (vermutlich mittels Effekten) lange klingenden Akustik-Gitarren-Akkorden unterstützt. In der Mitte ist dann wieder Bongo-Time. Und da ist noch ein Instrument, das ich allerdings nur ganz schwer zuordnen kann. Müssten aber schon Saiten sein, die da gezupft werden.
Mir kommt bei dem Lied die ganze Zeit das Bild von einer Wellness-Oase in den Sinn. Vielleicht nicht das größte Lob aus musikalischer Sicht, aber immerhin entspannend. ;-)


Old School Dreampop/Proto-Postrock. Hat nichts mit französischen Meeresforschern zu tun, klingt aber manchmal auch ozeanisch.


Bei dem Track passiert mir nach wie vor etwas zu wenig. Aber recht entspannend, wie ich schon geschrieben habe. "Old School Dreampop" soll das sein? Na dann. :grins:
Oh you ironic pop-rock fucks
DON'T YOU FUCK WITH METAL!!!
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Re: WW2011 - Jingle Balls Of Steel

Beitragvon Peter Kubaschk » Montag 9. Januar 2012, 19:05

Oliver Passgang hat geschrieben:
Jesus hat geschrieben:
Oliver hat geschrieben:#11 - 6:48
Mich schreit eine Frau ganz heftig an. Steh ich nicht so drauf. Wobei... Nein. Manchmal. NIE! Weiter im Text. Sinnloses Geballer ist das aber keineswegs. Im Gegenteil. Wenn man mal vom Gesang absieht, dann ist das langsame, groovige Musik, die sehr auf Atmosphäre bedacht ist, aber auch durchaus heavy dabei. Post-Metal? Ich glaube da bin ich nicht komplett auf dem Holzweg. Es gibt auch immer wieder ganz ruhige Phasen, bevor der Song erneut ausbricht. Aber dann ist da halt noch diese Stimme, die brüllt. Und brüllt. Und brüllt. Und das macht mich irgendwie an. Das passt einfach.
Der Untergang der Welt naht, und diese Band möchte die Trauer und Wut diesbezüglich gleichzeitig vertonen. Ne, das ist Quatsch. Die Musik ist irgendwie nachdenklich, traurig und angepisst zugleich. Sind das KYLESA? Die habe ich mal gut angetrunken live gesehen, aber kann mich gerade an zu wenig erinnern. Toller Song!


Abermals wird mir ein Hang zu androgyn klingenden Sängern nachgesagt. Auch wenn ich gerne den modernen Emo- und Core-Kiddies unterstelle, sie sähen zu feminin aus, handelt es sich bei diesem Seelen verkaufenden Inselaffen tatsächlich um einen jungen Mann. Emo/Post-Hardcore. Kubiac weiß Bescheid.


Von Kubi gelöst. Die würde ich gerne mal live genauer kennenlernen; ich glaube nämlich, dass mich diese Form von Musik dann absolut wegblasen würde. Geiler Scheiss! :dafuer:


Fand ich live sehr, sehr enttäuschend. Leider hat der Sänger bei den cleanen Passagen kaum einen Ton getroffen. Und das Gekreische war auch nicht annähernd so differenziert wie auf dem Album, wo man ja den Text schon noch gut versteht. Kann natürlich auch eine Mischung aus schlechtem Sound und schlechtem Tag gewesen sein, aber das war leider nix.
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Re: WW2011 - Jingle Balls Of Steel

Beitragvon Jesus » Montag 9. Januar 2012, 19:19

Oliver Passgang hat geschrieben:Ist jetzt wieder so eine Definitionssache: Ist Metalcore für dich lediglich metallischer Hardcore oder ein Genre mit mehr oder weniger klaren Grenzen?


Sowohl als auch. Metallischer Hardcore/Metalcore hat Grenzen, so geht er an manchen Stellen in den Crossover Thrash oder den Sludge über. Aber für mich beginnt Metalcore schon 15 Jahre vor "Alive Or Just Breathing" ;)

Oliver Passgang hat geschrieben:HATEBREED spielen bspw. auch metallischen Hardcore, aber das würde ich nicht unbedingt Metalcore schimpfen.


Ich dachte immer, die wären das Paradebeispiel für modernen Metalcore? :?

Oliver Passgang hat geschrieben:Uhm... du Stalker hast scheinbar echt alle Posts gelesen, hm? ;-)
Jetzt interessiert es mich umso mehr, um welche Band es sich hier handelt!


Ja, habe tatsächlich alle gelesen oder zumindest überflogen, bis mir eine relevante Zeile ins Auge stieß. Wenn ich jetzt sage, dass wir es hier mit einer schwedischen Sludge-Band zu tun haben, fliegt unser Frosch geschwind in den Thread und löst sofort den Song.

Oliver Passgang hat geschrieben:Was bitte? :jaja:

Nachtrag: Gerade den Tipp vom Frosch gesehen. MADE OUT OF BABIES dürfte wohl stimmen. ;-) Wie schon geschrieben, ist das irgendwie nicht so ganz meins; erreicht mich irgendwie nicht.


Dann halt nicht. Fürs Protokoll: 'Silverback' schimpft sich der Song.

Oliver Passgang hat geschrieben:Peters Tipp dürfte ebenfalls stimmen. Super! Welche Platte soll ich mir da mal notieren?


Bisher habe ich nur den Zweitling "Happy Happy Apocalypse", aber was ich in Sallys Thread vom Debüt gehört hatte, fand ich ebenfalls sehr interessant und machte mich ja erst auf die Band aufmerksam. Sally kann Dir vielleicht weiterhelfen. Falsch machen kannst Du mit "Happy Happy Apocalypse" erst einmal nichts. Das schwebt sehr angenehm zwischen KARNIVOOL und ISIS.

Oliver Passgang hat geschrieben:... und damit hast du ja auch voll ins Schwarze getroffen! :subber:
Dann soll Number-Guy die Sache mal lösen! ;-)


Genau, Fabi, dann löse mal, der Hinweis dürfte doch ausreichend gewesen sein :)

Oliver Passgang hat geschrieben:Also das hat noch weniger mit meinem Begriff von Metalcore zu tun als #1. ^.-


Metal-Archives: STARKWEATHER pioneered an early form of Metalcore which incorporates elements of Death Metal, Progressive Metal and Alternative Rock. They are also the first band of the genre to use both clean and harsh vocals.

Oder Wikipedia: Starkweather helped pioneer the hardcore/heavy metal crossover sound that would later be known as "metalcore".

Starkweather is often credited as an early pioneer of modern metalcore. In an interview with Noisecreep, guitarist Todd Forkin commented that although he was "flattered" to have been considered influence, he likened pioneering metalcore to spreading cancer. Forkin stated, "I've heard the tag on a number of occasions that we, along with a handful of other bands, are responsible for metalcore, but to me that's like being told you're responsible for spreading cancer. You just pray that it's not true."

Song heißt 'Silken Garotte/The Infinity Coil' und der Tieftöner wird hier gezupft vom DILLINGER ESCAPE PLAN-Bassisten.

Oliver Passgang hat geschrieben:Komm, geh mit deinem elitären Gefühlen kuscheln. ;-)
Gerade diese post-rockigen Akkorde anstelle von eiskalten, schneidenden oder hymnenhaften Riffs sind es, die mich wundern. Klar, das ist schon Black Metal, aber ich stehe dann doch eher auf die "plakative" Sorte. In dem Fall habe ich meine Leberwurst lieber zu grob als zu streichzart. Oder so...


Also den Soundcheckern war's eindeutig zu grob :grins:

Oliver Passgang hat geschrieben:Bonus-Black-Thread? Höh? Aber ich begebe mich gleich mal auf die Suche.
Auf jeden Fall einer der besten Songs des Samplers. So mag ich die dunkle Seite der macht!


Ich habe gerade davon noch einen weiteren Song auf den Bonus-Sampler gepackt. Einen längeren, ausschweifenderen; so als Kontrastprogramm.

Oliver Passgang hat geschrieben:Von Kubi gelöst. Die würde ich gerne mal live genauer kennenlernen; ich glaube nämlich, dass mich diese Form von Musik dann absolut wegblasen würde. Geiler Scheiss! :dafuer:


War auch überrascht, wie sehr mich das begeistert. Zumindest auf CD.

Oliver Passgang hat geschrieben:Sehr spannende, aber insgesamt doch zu verstörende Nummer, als dass ich mich damit nochmal beschäftigen möchte. :grins:


Mh. Ich find's kuschelig und angenehm melodisch. Der Sänger erinnert mich immer an eine Kreuzung aus Paul Simon und Morrissey.

Oliver Passgang hat geschrieben:Bombe, hilft mir aber natürlich null. ;-)


Dir nicht, aber entweder Graf Zahl oder dem Firestarter, falls er sich mal wieder hier blicken lassen sollte.
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