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von Frozen » Montag 20. September 2010, 22:54
Platz 71: STRATOVARIUS - PolarisJahr: 2009 Genre: Melodic Metal Kann Stratovarius ohne ihren Kopf, Timo Tolkki, überhaupt nochmal an ihre früheren Werke anschliessen, und dabei sich selber treu bleiben? Die Antwort mit mit dem vielleicht besten Album der Bandgeschichte ist eindeutig. Warnung erneut an die "Feinde" des Kitsch und Keyboard-Melo Metalls. Hier werdet ihr nicht finden was ihr sucht  Das wird schon beim Opener " Deep Unknown" klar. Was man hier bekommt, ist atmosphärisch und melodiös und regt dazu an, in die Musik hineinzufühlen. Timo Kotipelto zeigt sich frischer denn je und auch all die Zweifler kann ich beruhigen: Statovarius klingen nach wie vor nach Statovarius. Zudem ist Matias Kupiainen eine sehr passende Neuergänzung am Sechssaiter. Ob er allerdings Tolkki vergessen machen kann? Nun, gut dass ich diese Frage an mich selber nie stelle, sondern neue Bandmitglieder immer an sich selber und nicht am Vorgänger messe. Darum stimmt der Auftakt. Noch überzeugter bin ich von " Winter Skies". Erneut sehr atmosphärisch und ruhig, mit herausragenden Keyboard/Piano Klängen. Auch hier muss ich die tollen Vocals loben. Einfach ein ergreifender Song. Der dritte Track den ich euch vorlege ist hingegen ein Uptempo Euro-"Power"-Metal Song: " Higher we Go". Auch hier ist jedoch die eigene Note von Stratovarius eindeutig zu hören. Grosses Lob erneut an den neuen Gitarristen, der hier seine Sache erneut hervorragend macht. Alles in allem der eingängigste Song der neuen Scheibe, der aber auch nach dem x-ten anspiel immer noch unterhaltsam und frisch klingt. Je nachdem, wonach man sucht, ist auf dem neuesten Stratovarius Album für jeden Geschmack auf etwas drauf - vorausgesetzt man sucht nach etwas in dieser Stilrichtung. Denn was Abwechslung angeht, da kann man "Polaris" so schnell nichts vormachen. Mal geht es schnell und hell zur Sache, mal düster und atmosphärisch, mal philosophisch schwelgend. Wäre jetzt noch ein Echter Hit wie seinerzeit "Hunting High and Low" drauf, das Album wäre deutlich weiter oben gelandet. So ist es "nur" ein durchwegs solides Album ohne echte Ausfälle und mit viel Abwechslung, das vor allem immer noch nach Stratovarius klingt. Grosses Lob und ein verdienter Platz in meinen Top 100. DEEP UNKNOWN
WINTER SKIES
HIGHER WE GO
Top 5 Jahr 20151. ENFORCER - From Beyond 2. VISIGOTH - The Revenant King 3. ARMORED SAINT - Win Hands Down 4. SATAN - Atom by Atom 5. HORACLE - Dead Eyes Revelations MEINE SAMMLUNGCurrent Taste: Traditional Heavy Metal
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von Jhonny » Dienstag 21. September 2010, 10:11
Stratovarius sind cool, passt - auch wenn ich das Album noch nicht habe. Scheint aber echt in Ordnung zu sein.
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von Frozen » Mittwoch 22. September 2010, 21:12
Platz 70: SONATA ARCTICA - EclipticaJahr: 1999 Genre: Melodic Metal Einige habens schon angekündigt bei der letzten in der Liste: Sonata's Debüt ist ihr bisheriges Bandhighlight. Hier gilt das gleiche wie schon letztes Mal: Für denn alltäglichen Gebrauch nur bedingt geeignet, bei entsprechender Stimmung aber absolut ein Tipp. Mein Favorit ist ganz klar " Kingdom for a Heart". Der Song ist zwar typischer Skandinavien "Power" Metal, und daher fast etwas zu gewöhnlich für Sonata, aber er zündet schnell und bleibt im Ohr. Ich mag ihn noch immer am liebsten von allen Songs, die sie bislang geschrieben haben. Als typischeres Sonata Arctica Beispiel ist sicher einer ihrer Signatursongs zu listen: " Full Moon". Auch hier gebe ich mich als absoluter Fan des Tracks zu erkennen. Ganz besonders herauszuheben ist dabei der Gesang, der zwar wieder Skandinavien-typisch hoch ist, jedoch ähnlich wie bei Stratovarius mit sehr viel Gefühl in der Stimme doch herauszustechen vermag. Das ist auch der Grund, warum es immer wieder Situationen gibt, insbesondere wenn ich etwas ruhigere Musik will. An diese beiden Highlights kommen leider auch die sonst guten Songs nicht ran. Deshalb belasse ich es bei diesen Beiden. Stilitisch bleibt es sich nämlich gleich, folgend in den Fussstapfen von Stratovarius, aber das in einer Klasse die beide Bands seither nicht mehr erreicht haben - auch wenn Stratovarius nah dran war ^^ KINGDOM FOR A HEARTFULL MOONVorausblick: Für alle die jetzt doch wieder etwas mehr Härte wollen, wird in den nächsten 10 Plätzen mehr drin sein. Eine meiner neuesten Lieblingsbands wird gleich doppelt vertreten sein und das Gaspedal durchdrücken. Für Jhonny werde ich einen weiteren Klassiker bringen in dem er mir uneingeschränkt zustimmen wird. Bei einem weiteren Klassiker werden das wohl sogar fast alle tun. Und eine Überraschung aus jüngsten Tagen wird auch dabei sein, die ich noch vor einem Jahr für unmöglich gehalten hätte. Und übrigens, es hat immer noch keiner getippt, WIE Iced Earth meine Liste mit zahlreichen Regelbrüchen der allgemeinheit und meiner eigenen Auflagen durcheinander bringen wird, ausser Jhonny hat keiner es versucht. Dabei hab ich sogar ne Gratis CD als Gewinn angeboten, das sollte doch Ansporn genug sein? ^^
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von Jhonny » Mittwoch 22. September 2010, 21:31
Hmm, ich bin absolut kein Sonata Arctica Fan, aber da hab ich schon cooleres gehört als diese Songs. Insgesamt aber ne recht eigenständige Band, wenn man mal bedenkt, dass sie nur ne Stratovarius Kopie sind - und die wieder nur ne Helloween Kopie Auf die nächsten Scheiben bin ich dann auf jeden Fall ma gespannt...
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von Peter Kubaschk » Donnerstag 23. September 2010, 06:25
hmmm, das sind beides Bands von deren Scheiben ich meine Sammlung befreit habe. Nicht, dass ich es schlecht finden würde (auf den hier vorgestellten Alben), aber ich höre mir das einfach nicht mehr an. Wobei gerade die "Ecliptica" schon ordentlich ist.
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von Eike » Donnerstag 23. September 2010, 07:44
Bei ICED EARTH evtl. irgendeine inzwischen ultra-rare Maxi-CD/Single mit non-album B-side?
Verdammt zum Leben...
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von Peter Kubaschk » Donnerstag 23. September 2010, 07:55
das hat keiner geraten, weil es viel zu offensichtlich ist. Bei dir ist "Alive In Athens" drin.
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von Holger Andrae » Donnerstag 23. September 2010, 08:57
Stratovarius habe ich nur die ersten beiden. Danach war mir das zu knödelig. Und Sonata Arctica ist noch eine Stufe "härter". Habe ich nie besessen.
Hatte ich bei Emperor von zu laute Keyboards geschrieben? Ich armer Irrer.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Frozen » Donnerstag 23. September 2010, 10:24
Peter Kubaschk hat geschrieben:das hat keiner geraten, weil es viel zu offensichtlich ist. Bei dir ist "Alive In Athens" drin.
Das einzige was viel zu offensichtlich ist, ist die Tatsache, dass ich auch die Regeln sie ich mir selbst für den Thread auferlegt habe brechen will. AiA würde nur ne allgemeine Regel (Kein Live) brechen. Ich finds witzig wenn etwas derart offensichtlich ist, dass alle falsch tippen ^^ Und ne, keine Singles oder B Seiten. aber ihr habt noch 69 Plätze zeit 
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von Frozen » Donnerstag 23. September 2010, 23:49
Platz 69: STORMWARRIOR - StormwarriorJahr: 2002 Genre: Speed Metal, Power Metal Für die einen ein Gamma Ray Klon, für die anderen inzwischen wesentlich mehr. Jedoch noch nicht auf dem Debüt, das sich nicht nur stark im Repertoire ihrer Vorbilder bedient, sondern auch Kai Hansen als Gast mit "Heavy Metal (is the law)" vorweisen kann. Der Hauptunterschied ist das klare Bekenntnis zu Wikinger Texten. Das hat sich bis heute auch durchgezogen und auf den letzten Scheiben noch verstärkt. Charakteristisch sind auch die in Alt-Englisch gehaltenen Texte, die sich in Aussprache aber wenig bis nicht unterscheiden. Zur Musik: in einem Wort als "schnell" zu bezeichnet. Das ist der Hauptnachteil, dass alle Songs gleichermassen durchbrettern, Zeit zum Durchatmen gibt es nicht. Für mich, der diesen Stil mag, ist das jedoch Fluch und Segen zugleich. Schon nach dem kurzen Intro geht es mit " Signe of the Warlorde" mächtig zur Sache. Melodiöse Speed-Riffs dröhnen, der Doublebass donnert. Lars Ramcke versucht leider oft etwas zu sehr nach Kai Hansen zu klingen. Das gelingt nicht immer, aber das machen Stormwarrior mit enormer Energie und eingängigen Texten wieder wett. Einer der geilsten Songs ist zweifellos " Defenders of Metal". Der Titel sagt es, hier kriegt man True Metal geboten, ebenfalls in höchstem Tempo. Das ganze aber erneut mit tollen Melodien. Und am Ende der Klassiker von Helloween als Cover mit Kai am Gastmikro: " Heavy Metal (is the Law)", eine Hymne die ihres Gleichen sucht. Und das ganze als starkes Duett vorgetragen. Für mich war dieses Debüt der Start des möglicherweise besten Helloween/Gamma Ray Klons den es gibt. Und es wird nicht das letzte sein, was ich über Stormwarrior schreibe, soviel sei schonmal verraten. SIGNE OF THE WARLORDE
DEFENDERS OF METAL
HEAVY METAL (IS THE LAW)
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