Wenn ich da mitmachen muss, sollte ich endlich mal wieder trainieren. Ach ne - doch nicht - ich muss ja nur im Schlamm rumhüpfen. Das krieg ich ohne Übung auch hin

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Patchwork of A Hundred PiecesRe: Patchwork of A Hundred Piecesnaja, das geht als Kampfkostüm schon durch.
Wenn ich da mitmachen muss, sollte ich endlich mal wieder trainieren. Ach ne - doch nicht - ich muss ja nur im Schlamm rumhüpfen. Das krieg ich ohne Übung auch hin ![]()
Re: Patchwork of A Hundred PiecesDie Videos sind toll geworden. Der Lendenschurz brachte deinen muskulösen Körperbau gut zur Geltung, und auch wenn du im Schlamm total abgeloost bist - du machtest eine gute Figur dabei.
Und jetzt mal wieder on-topic, wir müssen ja seriös wirken # 80 Skitliv - Skandinavsk Misantropi ![]() Das Leben ist beschissen. Das hat Maniac erkannt, und seine Gedanken diesbezüglich in einem Album verarbeitet, einen zähen, finsteren Brocken mit doomigen und progressiven Einschlüssen. Acht Songs vertonte Qual und Depression in Slowmotion - nur für Menschen mit einer gefestigten Psyche. Kein Zufall, dass das Ganze ein wenig wie Shining anmutet, schließlich ist Kvarforth mit von der Partie. Das Letzte, was Songs wie "Slow Pain Coming" oder das psychotische "Towards The Shores Of Loss" wollen, ist auf Anhieb gefallen - genau durch die abweisende Atmosphäre entsteht aber eine eigenartige Faszination "Rock journalism is people who can't write interviewing people who can't talk for people who can't read." - Frank Zappa
http://www.myspace.com/endoftheroadmagazine ![]()
Re: Patchwork of A Hundred PiecesSehr interessant, aber mal ehrlich: hat das auf Albumlänge eine Produktion wie "Towards The Shores Of Loss" ? Dann fänd ichs nämlich brutal nervig, diese Soundfehler (?) wie von einer kaputten CD nerven tierisch. Allgemein scheint die Produktion eher seltsam zu sein, oder liegt das an YouTube? Lautstärkensprünge sind mir jetzt bei "Slow Pain Coming" aufgefallen. Ich hab nichts gegen eine "schlechte" Produktion (ganz im Gegenteil), aber sie sollte wenigstens homogen sein.
Ansonsten gefällt mir das durchaus gut.
Re: Patchwork of A Hundred PiecesSpinnst du? So eine Hinterhof-Produktion ist doch voll trve kvlt norsk.
"Rock journalism is people who can't write interviewing people who can't talk for people who can't read." - Frank Zappa
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Re: Patchwork of A Hundred PiecesMag sein. Ach, zu dem Thema hatte ich schonmal eine fruchtlose Diskussion... ich lass das jetzt einfach mal so stehen
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Re: Patchwork of A Hundred PiecesDas klingt mal wirklich interessant.
Und die Produktion gehört mit Sicherheit so - davon gehe ich aus.
Re: Patchwork of A Hundred PiecesJhonny der verhinderte Norweger
Bin immer wieder überrascht, dass dir so tiefschwarzer Black Metal mundet. "Rock journalism is people who can't write interviewing people who can't talk for people who can't read." - Frank Zappa
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Re: Patchwork of A Hundred Pieces
Joa, ich finde Immortal, Mayhem, Darkthrone und so weiter einfach cool. Ich gebe aber auch gerne zu, dass ich da vom Underground wenig bis gar keine Ahnung habe und der mich auch kaum juckt. Es sollte nur nicht zu experimentell sein. Dann komme ich mit Black Metal schon gut klar.
Re: Patchwork of A Hundred PiecesWeiter geht's mit dem Album, das ich persönlich noch viel schwärzer finde als seinen Vorgänger:
# 79 Beyond Dawn - Revelry ![]() Oh, hätte ich meine Top 100 jetzt erstellt, wäre dieses hypnostische Meisterwerk gewiss viel weiter oben gelandet, denn es hat sich unglaublich hochrotiert - weil es einfach einen Nerv trifft. Stichwort Musik und Emotion. Tatsächlich kann ich es kaum erklären, warum ausgerechnet dieser montone, fast poppige Sound in mir eine größere Trauer auslöst als die meisten atmosphärischen Depri-Kapellen zusammen. Irgendwie geht das bis ganz tief nach innen, weil die Musik, die im Stil von Bands wie Joy Division und Swans ihre Wurzeln hat, so hintergründig verzweifelt und depressiv ist, dass die Stimmung mich total gefangen nimmt. So wehmütig wie in "I Am A Drug" (absoluter Lieblingssong von der Platte!) dürfen Bläser gar nicht klingen. Schleppend und erhaben zugleich durchbricht der eingängige Refrain in "Three Steps For The Chamaeleon" die wohlige Monotonie. Aber genau diese Monotonie ist es, die Songs wie "Breathe The Jackal" oder "Chains" ihre unglaubliche Durchschlagskraft verleiht. "Rock journalism is people who can't write interviewing people who can't talk for people who can't read." - Frank Zappa
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Re: Patchwork of A Hundred PiecesDas verbreitet eine schön schaurige Gänsehaut irgendwie. Gefällt mir.
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