Holger Andrae hat geschrieben:Star One : Nie mit beschäftigt. Offenbar ein Fehler. Das hier macht auf jeden Fall sehr viel Freude. Sehe ich da tatsächlich Marcel Coenen?
Ja siehst du.
Gute Idee, muss direkt mal wieder seine (ex)Band hören.

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PMDECS - Twopointtripplezero - DiskussionsthreadRe: PMDECS - Twopointtripplezero - Diskussionsthread
Ja siehst du. Gute Idee, muss direkt mal wieder seine (ex)Band hören. ![]() Die Belohnung für Geduld ist Geduld!
Was man anfängt, muss man auch zu En
Re: PMDECS - Twopointtripplezero - DiskussionsthreadDa ich mit der Seuche darniederliege, kann ich noch Vorgruppe 7 abhandeln. Die ist ziemlich stark:
1. Code - The Rattle Of Black Teeth 2009 https://youtu.be/hXKvnRikcSw Elegischer, melancholischer, progressiver, surrealer (Post) Black Metal, traumverloren und unheilsschwanger, doch auch kraftvoll und ausdauernd. Schwarze Schönheit, pittoresk wie eine Ruine. 2. Celtic Frost - Ground 2006 https://www.youtube.com/watch?v=GVgv7FqdMFc Diese donnernden, doomigen Mühlsteingrooves sind an sich in ihrer zwingenden Unerbittlichkeit schon hypnotisch genug, um das Stück noch als reines Instrumental so richtig geil zu machen. Doch dann kommt Tom dazu und spuckt uns nahezu jedes Wort wie einen galligen, schleimigen, teerschwangeren, vereiterten, dicken Klumpen Auswurf verächtlich vor die Füße. Mehr Abscheu geht kaum. Ein faszinierend düsterer Grummelexzess. 3. Mila Mar - Follow me 2000 https://youtu.be/gGe7zOvb9_w?si=oFaGRf0jEC21u0tj Hach ja, MILA MAR habe ich damals öfters gehört. Einfach schön, und eine gute Substitution, wenn DEAD CAN DANCE gerade nicht verfügbar ist. 4. Muse - Invincible 2006 https://www.youtube.com/watch?v=PxXtQmy0RZY Was soll ich sagen? Wenn die Lage aussichtslos ist, ruft man das A-Team. Wenn etwas völlig unbrauchbar geworden ist, ruft man MacGyver. Und wenn man eine absolute Powermelodie für die Ewigkeit benötigt, braucht es Briten. Immaterielles Kulturerbe und so... 5. Dream Theater Never Enough 2005 https://www.youtube.com/watch?v=EpCUy-91aUo Noch nie hat mich DREAM THEATER derart stark an MUSE erinnert wie hier. Fast noch ein wenig verspielter, dafür nicht ganz so dramatisch, doch immer noch leidenschaftlich und ergreifend, mit großer Geste, sprudelnder Energie und groovigem Wohlklang. Melodieselig und treibend zugleich. Sehr schön. 6. Tourniquet - Where Moth And Rust Destroy 2003 https://www.youtube.com/watch?v=vzqtqvdj9ME Heavy Metal, Doom, Punk, Hardcore - passt! 7. Brainstorm - Tear Down The Walls 2000 https://www.youtube.com/watch?v=i_bT_SzDco4 Fescher Melodic Power Metal nach meinem Geschmack, aber auch etwas unspektakulär. Dafür, dass das echt schon lange nicht mehr mein Vorzugsgenre ist, holt es mich dennoch gut ab. Fast schon nostalgisch. 8. Queens of the Stone Age - Song for the Dead 2002 https://youtu.be/A6afG0s0LSU?feature=shared Heavypsychelectricbluespeedoom! 9. Hammerfall - Hearts On Fire 2002 https://www.youtube.com/watch?v=htKY2oD85rs Energetischer Schunkelmetal, der hier und da mal eine Faust reckt und problemlos durchläuft. Aber irgendwie auch eher akustischer Fastfood. 10. Into Eternity - Black Sea Of Agony 2004 https://youtu.be/5ISETLRu-Pc?feature=shared Nochmal Power Metal, der mir hier aber zu farblos bleibt. Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: PMDECS - Twopointtripplezero - DiskussionsthreadGruppe 2
UNLEASHED - Midvinterblot => Am Ende konnte ich dann doch nicht anders, als die Veteranen an die Front zu schicken. Alte Liebe rostet nicht, und in dieser Phase haben sich Johnny Hedlund & Co. schon echt nochmal neu erfunden. Hammeralbum, toller Titelsong, und auf die unnachahmliche Unleashed-Art finden hier halt Schweden-Death der reinen Lehre, Manowar, Venom und Wikingerepik zusammen. Das ist alles Blut von meinem Blut, mittwinterlich. Muss auf die Eins! PHARAOH - By The Night Sky => Ein wundervoller Song, der den Ausgang der Gruppe offener gestaltet hat, als ich es nominell vermutet hätte. Ich fand Pharaoh schon immer gut, aber ja, ich hab's halt doch immer noch mehr mit den alten Helden. Ändert sich bei mir nimmer, jedenfalls auf Albumdistanz. Aber dieses ganz spezielle Stück kann schon so verdammt viel, dass es echt schwer ist, daran vorbei zu gehen. Toller Bass, tolle Leadgitarren, Tim Aymar in der verschärften The-Tyrant-Liga, und halt auch ein Song mit Dramaturgie und unkonventionellem Aufbau. FALCONER - The Clarion Call => Tolle Band mit einem ihrer größten Songs. Manche finden es etwas kitschig, aber wenn man auf folkigen, epischen Melodic Metal mit tollem, eigenständigem Gesang steht, war die Band damals schon eine Ansage. Mathias Blad ist toll, und ich mag diesen nordischen Folk-Einschlag halt eh total gern, die Stories auch. Doch, nach wie vor mein Ding. RÖYKSOPP - What Else Is There => Rüdiger mag keine Elektronik. War bis vor Kurzum mit Sängerinnen noch stark unterbelichtet. Nun, egal. Musik aus Norwegen ist immer gut. Und das ist besonders gut. Wundervoller Videoclip. Tolle, klischeefreie Stimme, sehr eigenständige Musik, mystische Atmosphäre. Passt alles und weckt Interesse an mehr. Auch schon neun Alben... hmmm… vielleicht muss ich aber auch nach Karin Dreijer Ausschau halten. MONO - Buried At Sea => Oha. Ein postrockender Zehnminüter. Mir schwant fürchterliches. Ich finde das immer cool, so lang es läuft, aber es bleibt halt nichts hängen, außer dass es schöne Stimmungen zeichnete. Zum Schreiben als Hintergrundmusik auf jeden Fall sehr geeignet. Dann auch noch instrumental. Eieiei. Aber ja, ich kann nicht umhin zu sagen, dass die Musik an sich schon wunderschön ist. Kaufen würde ich es mir im Zweifel trotzdem nicht. METASTÖLL - Sojahunt => Generell bin ich ja ein großer Fan der estnischen Metalszene und habe da auch einiges, aber METSATÖLL fehlt mir tatsächlich noch. Das Intro ist mir ein kleines bisschen zu schunkelig, aber der eigentliche Song gefällt mir tatsächlich gut. Angemessen derb gesungen, der Dudelsack passt auch dazu. Doch. Brauchbar. Wenn auch nicht 100% mein Ding. TOM WAITS - Hoist That Rag => Der Stimme wegen erreicht mich Tom Waits immer, da er ja fraglos zu 100% in meine Lieblingskategorie "unverkennbar Stimmen" passt. Außerdem mag ich den Moritatenstil, den er hier fährt, ja an sich auch ganz gern. Das klangliche Drumherum ist mir bei dem Song aber ein wenig zu anstrengend. Nicht die Leadgitarre, die ist toll. Aber diese fast Neubauten-artige Industrialklangkulisse im perkussiven Bereich stresst mich ein wenig. OMEGA LITHIUM - Stigmata => Die Gothic-Elemente sind ganz cool, die moderneren Elemente gefallen mir nicht ganz so, und ich habe so ein wenig das Gefühl, dass es ein bisschen Style over Substance ist. Kann man sich gut anhören, aber weder die Gesangshooks noch die Riffs oder Leadgitarren setzen echte Anker, für mein Gefühl. A DAY TO REMEMBER - If It Means A Lot To You => Ich mag die halbakustischen Gitarren, den Gesang finde ich schwierig. Klingt ein wenig nach Autotune und zu sehr "emo" für mich. Wobei es dann auch wieder gar nicht so weit von manchen Sachen von Avril weg ist, und das gefällt mir ja. Viel (Post-)Hardcore finde ich da aber gar nicht. Die Parts von Sierra sind auch cool. Doch, kann man schon anhören. MACHINE HEAD - Halo => Ich mag ja Pinch-Harmonics nicht. Jedenfalls in 90% der Fälle nicht, und Machine Head gehört nicht zu den 10% bei denen es anders ist. Finde ich echt furchtbar, dieses Dazwischengefiepe andauernd. An den hübschen Videoclip erinnere ich mich gar nicht. Musikalisch okay, aber leider halt auch mit dem Groove-Thrash- und Metalcore-Problem, das ich immer wieder habe: In den harten Parts zu wenig Melodie, in den Melody-Parts zu viel. Passt für mich nicht zusammen. Siehe KILLSWITCH-ENGAGE-GT. Dennoch: Kann ich mir anhören. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: PMDECS - Twopointtripplezero - DiskussionsthreadVorrunde – Gruppe 7:
Brainstorm – Tear Down The Walls (2000): Der schwachbrüstige Sound lenkt mich wahrscheinlich vom Song am meisten ab. Da bleibt aber auch so einfach nicht so viel hängen. Aber war auch nie die Band auf die ich abgefahren bin. Celtic Frost – Ground (2006): Dieser schwarzmetallische Hassbrocken. Grummelig bis in die Spitzen der Stalaktiten. Gänsehauterzeugend. Code – The Rattle Of Black Teeth (2009): Ich mag die Band recht gern. Leider aber, habe ich es zu einer intensiveren Beschäftigung nie geschafft. Könnte ich mal ändern. In der Gruppe bei mir nicht völlig abgerutscht. Aber es war nur Platz 6 möglich. Schade. Dream Theater – Never Enough (2005): An „Octavarium“ sitzen einfach so unfassbar viele Ereignisse und Erinnerungen fest. Für mich ein Top Album. Die MUSE-Einflüsse hat die Band ja nie abgestritten. Aber ich finde, die Band hat das hervorragend hinbekommen, dass zu ihrem Eigen zu machen. Es ist immer noch unverkennbar DREAM THEATER. Ich mag diesen starken Kontrast zum Album davor. „Never Enough“ ist ohne wenn und aber eines der Highlights auf diesem Album. Hammerfall – Hearts On Fire (2002): Joa, der wie erwartete generische Metal-Generator-Automat. Axt, Hammer, Herzen, Flammen. Da kriegt man sogar Kohle raus, wenn es keine gleichen 3 Bilder in der Reihe schaltet. Und so klingt halt auch leider die Musik. Live fand ich das eine Mal hingegen recht amtlich. Aber ich habe keine Ahnung, ob der Song da dabei war. Into Eternity – Black Sea Of Agony (2004): Der kann ziemlich viel. Hier fällt mir mal wieder auf, dass die Masse an Bands, von denen ich zum ersten Mal gehört hatte, in den 2000ern logischerweise am höchsten war. Wenn ich damals schon die Mittel dazu gehabt hätte, wäre das sicherlich eine Band gewesen, mit der ich mich schon früher beschäftigt hatte. Aber irgendwo war ich dann wohl doch auch reizüberflutet und irgendwann filtert man doch auch etwas aus. Zurück zum Song: Ich mag vor allem diesen hellen Gesang ziemlich gern. Der trifft meinen Nerv ziemlich gut. Die Rhythmik drückt gut nach vorne und diese Verschachtelung hält die Spannung aufrecht. Doch! Einfach gut! Mila Mar – Follow Me (2000): Finde ich im Gesang einfach ziemlich schwierig. Ich habe dazu einfach gar keinen Bezug. Ich kann das zwar immer noch nachempfinden, wie einem diese Art von Musik gefallen kann. Aber mir ist das zu weit weg, als das ich es in welcher Form auch immer greifen könnte. Muse – Invincible (2006): Ich habe einen schwierigen Start mit der Band gehabt. Ich habe nur ein Album der Band und dann auch noch eines auf dem der Dubstep eine Rolle einnimmt, die ich genauso schrecklich finde, wie Djent. Dieser Song berührt mich aber ganz arg. In der Steigerung, in den Gesangsmelodien. In der Darbietung, den Emotionen. Der Übergang in den harten Basspart und der völligen Andersartigkeit, der aber sofort von der Gitarre im Grundton zurückgeführt wird, ohne aber selbst in seiner Härte zurückzustecken. Ich muss mir unbedingt mal die ersten Alben der Band zulegen. Ich denke ich könnte da so manch einen Song halt auch einfach verpasst haben. Ich muss aber auch sagen…darauf muss man einfach bock haben. Queens Of The Stone Age – Song For The Dead (2002): Auf einmal wird der Song wieder abgefeiert, als wäre es was komplett Neues. Bloß wegen dem Schlagzeugpart am Anfang. Im Song finde ich den aber gar nicht so großartig auffällig. Ich war mal sehr interessiert an der Band und es gab auch Stücke, die mir eigentlich gut gefallen hatten. Aber ich bin da auch schnell wieder von abgekommen, weil mir der Sound einfach nicht zugesagt hat. Geht mir heute noch so… Tourniquet – Where Moth And Rust Destroy (2003): Au ja, richtig geiler scheiß! Ich habe Angst nachzuschauen, wie es da mit der Verfügbarkeit aussieht. Wegen sowas, macht mir das Spiel so viel Spaß. Ich habe die Band wohl zu lange nicht mehr auf dem Schirm gehabt. Dieser Gesang. Diese härte gepaart mit diesem wahnsinnigen Heavy Metal. Großartig!
Re: PMDECS - Twopointtripplezero - Diskussionsthread
Mußt du nicht. Medimops 6,01€ (+ Porto), rebuy bei ebay 6,50€ (portofrei).
Re: PMDECS - Twopointtripplezero - Diskussionsthread
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Re: PMDECS - Twopointtripplezero - DiskussionsthreadVorrunde Gr. 4:
Johnny Cash - Hurt mag ich sehr und schon so viele Jahre inzwischen. Wirklich sehr berührende Lyrics. Eivør - Krákan Eivør mal anders, schön lässig ... also ich mag das ja recht gern. Auch ihre häufigen, späteren Lockdownstreams hatten ja ihren ganz besonderen Charme. Order Of Nine - A Means To Know End geht schon mal gut los und ist auch im weiteren Verlauf ganz ordentlich. Adramelch - Heap Of Bones läuft zum Sonntag Nachmittag recht gefällig ins Ohr. Count Raven - Nashira funktioniert für mich auch noch recht gut. Falconer - Mindtraveller ist ebenfalls unterhaltsam für mich. The Distillers - Dismantle Me passt zwar und hat einen guten Drive, doch kaufen würde ich es mir nicht, dafür ist es mir in dem Genre zu generisch. Blind Guardian - And Then There Was Silence hab ich meine Schwierigkeiten mit, insbesondere mit den Synth-Anteilen und vielen Wechseln. Die ruhigeren Parts sind da für mich noch am ehesten zugänglich. Beyond Fear - Scream Machine Das kurze Intro machte noch neugierig, der Rest ist dann aber weniger mein Ding...gerade das Instrumentalsolo. Jag Panzer - Take To The ist partiell (also in den Strophen) okay, aber insgesamt holt es mich so gar nicht ab. Das Intro und instrumentale Zwischenspiel finde ich dann gar grauslich.
Re: PMDECS - Twopointtripplezero - Diskussionsthread
Ich empfehle hier tatsächlich, sich an Karin Dreier alias FEVER RAY zu halten. Mit dem Projekt hatte sie sogar den Titelsong zur Vikings Serie beigesteuert, auch wenn er schon vorher existierte: https://youtu.be/EBAzlNJonO8?si=fVkHnnahaJWk1060
Re: PMDECS - Twopointtripplezero - DiskussionsthreadSchön,das Stück nochmal so weit oben zu sehen. Für mich ist es eine der schönsten Neuentdeckungen des Spiels bislang. Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: PMDECS - Twopointtripplezero - Diskussionsthread
Fein, das freut mich. Hat sich schon seltsam angefühlt, meine eigene Nominierung nicht auf den ersten Platz zu hieven, aber 'Hurt' begleitet mich da tatsächlich schon länger. Der Song ist einfach zeitlos. Somit gut, dass du das dann für mich übernommen hast. 😉
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