111 Alben, die die Welt nicht braucht.

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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Regina Löwenstein » Samstag 25. September 2010, 09:24

(dass youtube nicht die einzige Anlaufstelle ist, wo man Musik anhören kann, wisst ihr aber schon?)
Habe Acid Bath grad angetestet, gefällt mir sehr gut!
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Eike » Samstag 25. September 2010, 09:36

'Scorched Earth' ist natürlich auch nicht schlecht. :-)
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Drumtier » Sonntag 26. September 2010, 23:20

THE DOORS:
Hmm, ja klingt ganz witzig. Werd ich mir merken und in der Pension dann kaufen. Oder falls mein Plan aufgeht in ein paar Jahren wenn ich reich bin und nimmer arbeiten muss. Davor hats leider keine Priorität.
SIGUR ROS:
Oh Gott, was war denn das gerade? Die hab ich mir immer völlig, aber völlig anders vorgestellt. Ich dachte sogar, dass ich mir da schon mal was angehört hätte, aber vielleicht wars ja was andres. Klingt ziemlich stark. Sehr schön. Ist notiert.
PORTISHEAD:
Die hatte doch schon wer, wenn ich mich nicht irre? Ich würd mich gern erinnern können, was ich da dazu gesagt habe, dann müsst ich jetzt keine Angst mir möglicherweise selbst zu widersprechen. Glaub nämlich, dass ich die als nicht so gut empfunden habe obwohl ich andererseits weiß, dass mich irgendeine Trip-Hop-Sache kürzlich sehr positiv überrascht hat. Oder waren das eh Portishead? Ich sollte weniger trinken... Ich riskiers jedenfalls und geb wieder den positiv Überraschten. Vielleicht für mich um den Tick zuviel Elektronik, aber die Stimme!
DOLORIAN:
Klingt auch sehr gut. Düster. Melancholisch. Hat was!
WARNING:
Keine Angst, werd nicht wieder rumheulen, dass ich die unbedingt jetzt endlich doch brauche. Is längst bestellt, sollte bald da sein ;-)
OPETH:
Hab bis jetzt nur die Blackwater Park und Deliverance. Beide gefallen mir sehr gut, andere folgen. Welche und in welcher Reihenfolge bestimmt der Preis und der Zufall ;-)
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Eike » Montag 27. September 2010, 03:29

Die Portisheadstimme gibt's auch mit ohne viel Elektronik: BETH GIBBONS hat mit RUSTIN MAN das grandiose Album "Out Of Season" eingespielt. Das tauchte hier auch schon auf... ;-)
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Jesus » Montag 27. September 2010, 10:10

BURZUM – Hvis Lyset Tar Oss
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Veröffentlichungsjahr: 1994
Land: Bild
Genre: make an educated guess

So eine Liste wäre doch nie und nimmer komplett ohne unseren norwegischen Lieblingsquerulanten. Man mag von Varg halten, was man will (ich empfehle an dieser Stelle "wenig"), aber von Musik versteht der Mann etwas. Obwohl ich "Filosofem" länger kenne, stört mich an jenem Album immer die einseitige Verteilung von einem Drittel Black Metal auf der einen und zwei Dritteln Ambient auf der anderen Seite, während das auf diesem Album irgendwie eleganter gelöst zu sein scheint.

Det Som Engang Var (Part 1) und Part 2
Hvis Lyset Tar Oss
Tomhet (Par 1) und Part 2

ISIS – Oceanic
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Veröffentlichungsjahr: 2002
Land: Bild
Genre: Sludge Doom Metal

Ah, der Ozean. Wer wohnt in 'ner Anana-halt, falscher Text... ähm... Welchen Wasser wilde Wellen wogen windgetrieben wohin wir wandern werden, wenn wir weiter weinen würden? Warum, Wasser, warum? Zugegeben, die Einleitung ist schlecht. Im Gegensatz zu diesem hübschen Album voll doomigen Sludge mit maritim wogenden Songs, die einen abwechselnd an den Klippen zerschmettern, nach langer, beschwerlicher Reise ruhig an den Strand spülen, auf offener See in Stürme treiben oder bei Flaute auf dem dem Deck braten. Die Blaupause des Pseudo-Genres, dessen irrigen Namen ich hier nicht aussprechen möchte. All jene, die meinen, dass bei Musik erst etwas "passiert", wenn eine Band siebenundvierzigtausend Takt- und Akkordwechsel pro Minute spielt in einem Song, der nicht mehr als dreieinhalb Minuten dauern darf, brauchen natürlich hier nicht reinzuhören.

False Light
Carry
The Beginning and the End

SKEPTICISM – Lead and Aether
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Veröffentlichungsjahr: 1997
Land: Bild
Genre: Funeral Doom Metal

Finnland, Finnland, Finnland. Was soll ich nur mit Dir machen? Immer nur Doom. Jede Menge Doom jeglicher Spielart. Was stimmt mit Dir nicht, Finnland? Zu wenig Sonne, zu viele Sami? Liegt's an den Saunas? Führt der Anblick von verschwitzten, haarigen Finnen zu Depressionen? Handystrahlung? Ich weiß es nicht. Aber solange dermaßen hintergründige Düstermucke dabei herauskommt, kann mir das recht sein. Bewaffnet nur mit einem Organisten, der auch die Bassparts übernimmt (THE DOORS lassen grüßen), einem Gitarristen und einem Schlagzeuger, der Filzschlegel statt Drumsticks verwendet, spielen SKEPTICISM mal minimalistischen, aber manchmal fast schon sakral-opulenten Doom (ja, Fabian, Doom) voller Leidenschaft und etwas Schräge. Fernab von Bonbon-Kitsch der Marke SHAPE OF DESPAIR. Dumpf und analog unterproduzierte Kopfhörermusik für die stillen Momente. Nichts zum stumpf Abrocken und Fistraisen, sondern intelligentes Kino für Herz und Gehirn.

The March and the Stream (wahrscheinlich einer der schönsten Songs, den man zu Ehren eines verstorbenen geliebten Menschen schreiben kann)
The Organium
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Loenz » Montag 27. September 2010, 13:53

Esoteric taugt. Wieder Slow Mo Düsternis aber diesmal abwechslungsreicher aus meiner Sicht gestaltet.Das baut sich ziemlich mächtig auf. Spannung. Krass wie die Spannung, da echt bis zum zerbersten gespannt wird bei den Songs. Cool.

Nocte Obducta da wechselt sich Raserei mit langsameren Song Strukturen ab. Gefällt mir, gut gemacht durch Rhythmus und Tempo Wechsel.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Loenz » Montag 27. September 2010, 14:02

Yeah, typisch My Dying Bride diese Schwermut. Das ist gut.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon frankjaeger » Montag 27. September 2010, 14:09

BURZUM ist ja gar nicht so schlimm, solange es instrumental bleibt. Viel zu lang zwar, aber nicht so schrecklich wie ich dachte. Klar, sobald das Gekrächze losgeht, ist es kurz vor unerträglich, aber sonst geht es. Sollte der Gute mal schlecht bei Stimme sein, könnte er auch einen Rasierapparat ans Mikro halten O_o

ISIS: Ja, schwer zugänglich, aber muss ich wohl doch irgendwann man haben. Seufz...

ESOTERIC: Ich glaube, dabei bin ich entschlummert. Sicher hübsch, aber dann doch ein bisschen zuviel Funeral. Oder ist das eher "Deep Slumber Doom"? :grins: Ist aber sicher auch nicht die richtige Umgebung, um so etwas zu schätzen zu wissen. Muss ich nochmal probieren, wenn die Vorzeichen besser sind.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Loenz » Montag 27. September 2010, 14:53

Mornful Congregration unterscheidet sich aber deutlich von den bisherigen Funeral Doom Sachen, das ist ja Schönklang. Wie man ja bisher mitbekommen hat, gefällt mir Schönklang.

Van der Graaf Generator ist super. Abwechslungsreich, proggy, tolle Stimmung vermittelnd. Die sind bisher irgendwie immer unter meinen Radar abgetaucht, aber das ist groß.

Burzum, ne kann ich nicht von der Gesinnung von Varg trennen. Deswegen keine Wertung, weil nicht fair.

Isis ist cool. Da gefällt mir die Dynamik, die Power, die Songaufbauten.

Skepticism ist wieder sau schwer und zähflüssig. Ziemlich minimalistisch wieder gehalten sehr stimmungsvoll aufgebaut. Hier gefällt mir das aber besser, als bei einigen anderen Sachen, frag mich nicht warum. Das hat auf jeden Fall was sehr atmosphärisches.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Jhonny » Montag 27. September 2010, 17:04

Burzum finde ich ziemlich gut.

Isis hatte ich schon schlechteres gehört, das hier war echt ok.

Skepticism ist mir, wie Frank einfach zu langsam.
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