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Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz
von lenbert » Freitag 14. März 2025, 22:12
Gruppe 7Insgesamt für mich eine eher schwierige Gruppe, allerdings mit einem klaren Highlight. BRAINSTORM - "Tear Down The Walls" Mir fehlen über die Länge die Abwechslung sowie Haken für die Ohren. Hämmert durch, verfängt aber nicht. CELTIC FROST - "Ground" Wucht und Wut ziehen mich rein, aber auch hier dürfte es für mich etwas mehr Abwechslung sein. CODE - "The Rattle Of Black Teeth" Wie kann ich diese Musik bezeichnen, als Blackened Prog? Für mich eine ungewohnte Mischung, allerdings mit schönen Momenten. DREAM THEATER - "Never Enough" Gefällt mir, weil der Song einen guten Spannungsbogen hat. HAMMERFALL - "Hearts On Fire" Musikalisch gefällt mir das sehr gut. Treibender Heavy Metal der traditionellen Bauart liegt mir. Der Gesang und der stumpfe Refrain kosten allerdings Punkte. INTO ETERNITY - "Black Sea Of Agony" Gefällt mir, weil der Song einen guten Spannungsbogen hat.  MILAR MAR - "Follow Me" Das ist von meinen Hörgewohnheiten wieder recht weit weg. Den Part nach der Eröffnung finde ich spannend. Interessante, aber mir auch zu lange Klangreise, die ich schwer als Song fassen kann. MUSE - "Invincible" Kann ich wieder nicht wirklich fassen und ist mir zu wabernd, zu verwaschen. QUEENS OF THE STONE AGE - "Song for the Dead" Gefällt mir nicht, ich kann aber nicht festlegen, woran es liegt. Der Sound funktioniert für mich nicht. TOURNIQUET - "Where Moth and Rust Destroy" Mein eindeutiger Gruppensieger und eine schöne Entdeckung!
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lenbert
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von Pillamyd » Samstag 15. März 2025, 09:37
Vorrunde – Gruppe 8
Nicht die tollste Gruppe des Spiels. Die ersten 4 Songs sind Top. Danach fällt es kontinuierlich ab.
Biffy Clyro – Bubbles (2009): Ein wunderbarer Song, eines wunderbaren Albums. Die Band kann einfach nicht schlecht. Eingängig wie sau, aber mit so einer Raffinesse versehen, dass der Song nie langweilig wird.
Brainstorm – Highs Without Lows (2003): Damit kann ich einfach herzlich wenig anfangen. Ich habe dabei einfach das Gefühl, dass um den Refrain drumrumkomponiert wurde. Das wirkt einfach nichtssagend und leer.
Fever Ray – Keep The Streets Empty For Me (2009): In weiten Teilen finde ich die Klanglandschaft interessant. Ich finde das aber insgesamt einfach anstrengend. Vor allem in Kombi mit dem Gesang. Nichts für meine derzeitige Stimmung.
Kataklysm – The Ambassador Of Pain (2004): Ebenfalls sehr anstrengend. Klingt wie aufgenommen in einem Luftleeren Raum ohne Dynamik oder Luft zum Atmen. Das ballert halt gezielt. Aber hat halt sonst irgendwie nichts Weiteres zu bieten. Zumindest bekomme ich keine andere Erkenntnis beim Hören.
Mastodon – Hearts Alive (2004): Für mich gehen Mastodon erst mit der „Blood Mountain“ so richtig los. Die ersten beiden Alben fehlen mir. Mir ist der Song zu weitläufig, ohne zum Punkt zu kommen. Das macht „Oblivion“ definitiv besser. Die Zutaten sind dabei gar nicht so unterschiedlich. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass das im Albumkontext noch einmal eine andere Wirkung entfachen kann. So als alleinstehender Song kann ich den Song nicht höher ranken.
Mastodon – Oblivion (2009): Hier passt einfach alles. Ich kann mich noch daran erinnern, was „Crack The Skye“ in der Öffentlichkeit ausgelöst hat. Ja, das ist psychedelisch. Die Kunst darin liegt aber doch darin, dieses gegensätzliche Spiel am Anfang zu einer Einheit zusammenzulöten. Dieser Refrain ist alles andere als ein Anti-Refrain. Der bleibt haften. Für mich ein großer Hit der Band.
Primordial – The Coffin Ships (2005): Früher war ich fasziniert von der Band. Ich habe mich aber wohl zu sehr von der Band entfernt. Das berührt mich heute kaum noch. Das finde ich zu anstrengend im Gesamten und selbst die tollen Alben machen es mir heutzutage schwer. Trotzdem hat es für Platz 5 wohl gereicht. Es gibt Songs die versetzen mich in diesem Spiel in jene Zeit zurück und das finde ich toll. Aber hier passiert gar nichts...
Russell, Calvin – One Meat Ball (2004): Starkes Ding! Überraschung der Gruppe. Habe ich mir notiert. Finde ich wirklich richtig, richtig toll.
The Gathering – Broken Glass (2003): Ich mag Anneke ganz gern. Aber mit THE GATHERING komme ich einfach nicht klar. Die Musik wabert mir einfach zu sehr durch die Prärie. Das kann ich nicht fassen. Da hilft nicht mal der Gesang.
Tool – Vicarious (2006): Ich komme immer besser klar mit TOOL. Der Song hat Klasse. Es gab mal eine Zeit, in der mich die Band richtig heftig interessiert hat. Zur intensiven Beschäftigung bin ich nie gekommen. Später war ich dann gar nicht mal so fasziniert. Aber jetzt kickt mich das heftig. Diese gebündelte Energie. Druckvoll, streng und doch transparent. Sehr toll.
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von kingdiamond » Samstag 15. März 2025, 11:34
Gruppe 9:
Der Zufallsgenerator macht sich ja mal wieder einen Spaß mit uns. 5 der 10 Songs quasi „Longtracks“ zwischen 8 und 10 Minuten. Sehr spannend!
Immerhin kenne ich schon 4 davon mehr oder weniger gut. Ansonsten ist das echt ne Herausforderung für die, die es gerne kurz und knackig mögen…
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kingdiamond
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von Eike » Sonntag 16. März 2025, 00:41
Pillamyd hat geschrieben:Dieser Refrain ist alles andere als ein Anti-Refrain.
Jahah, der schon! Das davor sperrt sich viel mehr.
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von Eike » Sonntag 16. März 2025, 00:42
Vorrundengruppe 9 - durchweg stark bis solide: 1. Tool - Parabol/Parabola 2001 https://www.youtube.com/watch?v=-_nQhGR0K8MWenn du die Musik in fünf Dimensionen gleichzeitig spürst, riechst, schmeckt, siehst und tanzt, ohne dich zu bewegen, der Rhythmus zugleich ein Insektenschwarm, ein Geschwader KI-gesteuerter Kampfroboter, ein Riesendrachenrückgrat, ein kosmischer Motor und deine vibrierende Seelen-Aura ist, dann hast du gerade erst angefangen, in das TOOLiversum einzutauchen, mit deinem linken kleinen Zehennagel. 2. Deadsoul Tribe - Some Things You Can't Return 2003 https://www.youtube.com/watch?v=JMxoKBEYkLcGelungene Gratwanderung entlang der Balance zwischen Dramatik und Groove, Melodieseligkeit und Düsternis, Nervosität und Epik. 3. Opeth - Heir Apparent 2008 https://www.youtube.com/watch?v=g1wW6yPDqwYUngewohnt doomiger Einstieg in einen OPETH-Song. Insgesamt recht modrige Atmosphäre. Gefällt mir gut. 4. Queens Of The Stone Age - Burn The Witch 2005 https://www.youtube.com/watch?v=v7c187E5BxYPsychedelic blues rock with a psychobilly twang? Count me in! Urig. 5. Ataraxia - Tango Des Astres 2006 https://youtu.be/nqEOORANJpg?si=DujcbH5bY6lOU2zaIrgendwo in einer Hintergasse zwischen VIRGIN PRUNES, THE AVALANCHES, EDITH PIAF, DIABLO SWING ORCHESTRA, DEVIL DOLL, GOTAN PROJECT, "Cabaret" und Games Workshop schräg abgebogen... 6. Galahad - Empires Never Last 2007 https://youtu.be/-2PWZxG3QJY?feature=sharedEin wenig Bombast-Rock, ein wenig Pop, ein wenig Prog, alles ziemlich modern, aber nicht übel. 7. Primordial - Fallen To Ruin 2002 https://www.youtube.com/watch?v=HhXe-JjgXdwGewaltig schwarzdoomiger Heavy Metal mit winzigsten Folk- und Gothic-Nuggets inmitten der gar garstigen Knollen. Besonders das Basswerk ist fein geädert und bringt ein wenig tragende und tröstende Gemütlichkeit in den sonst eher harschen, kalten, spröden Klang ein. Stimmungsgemälde. 8. P!nk - Sober 2008 https://www.youtube.com/watch?v=nJ3ZM8FDBlgVon den "Pop-Träller-Elsen" der frühen 2000er gehörte P!NK für mich immer zu den sympathischeren, auch wenn es nie für ein Album gereicht hat. Etwas refrainlastig, aber sonst kein schlechter Titel. Ich kannte den tatsächlich noch nicht, aber er reiht sich ganz gut zwischen P!NKs 'Family Portrait' und CHRISTINA AGUILERAs 'Fighter' ein. 9. Kamelot - Ghost Opera 2007 https://www.youtube.com/watch?v=J-TUufvK0gUSymphonic Power Metal ist nicht mein Lieblingsgenre, die Produktion dazu ist knallig, modern, überladen, aber handwerklich ist das schon gut gemacht, und zu diesem Bombastding passt das irgendwie auch. 10. Iron Maiden - Paschendale 2003 https://www.youtube.com/watch?v=gRU2OutP34cBlaupausen-IRON MAIDEN-Song.
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von Pillamyd » Sonntag 16. März 2025, 11:49
Vorrunde – Gruppe 9:
Eine Monster Gruppe. Viele lange Songs, viele Eindrücke. Ich bin gespannt im Umgang mit der Gruppe. Und vor allem auch auf die Wirkung. Ich bleib meiner Linie treu und lass den Ersteindruck sprechen. Hat sehr viel Spaß gemacht und ich konnte richtig abtauchen und mal wieder etwas mehr zu den Songs schreiben.
Ataraxia – Tango Des Astres (2006): Der bombastische Sound am Anfang fängt mich ein. Dieser direkte Sound erinnert mich tatsächlich ein bisschen an späte „Behemoth“. Könnte direkt ein Einfluss für „The Satanist“ gewesen sein. Im Großen und Ganzen kommt mir das eher wie ein Theaterstück/Musical vor. Immer etwas schwierig das zu bewerten, weil ich bei der Art von Musik das Gefühl habe, dass mir da der Zusammenhang fehlt. Aber das ist nicht uninteressant. Vor allem finde ich die Gitarre am Ende richtig super, weil es so super zum dramatischen Piano passt.
Deadsoul Tribe – Some Things You Can’t Return (2003): Stark! Noch eine Gelegenheit, in die Band reinzuhören. Die Rhythmik am Anfang finde ich ziemlich toll. Was daraus im Verlauf gemacht wird, ist aber noch famoser. Großartiger Song, der vor allem durch das Laut/Leise Spiel Spannungsbögen aufbaut, die mich am Haken haben.
Galahad – Empires Never Last (2007): Ein Basslauf zum Dahingleiten. Ich bin mal gespannt, wie sich der Song im Verlauf macht. Der Übergang in die Gitarren ist spannend umgesetzt. Der Gesang ist sehr angenehm. Immer wieder zeigt der Song neue Verspieltheiten, neue Facetten. Immer präsent, der Bass. Kurzweiliger Song, der mich dazu bewegt, da noch tiefer einsteigen zu wollen. Ist notiert.
Iron Maiden – Paschendale (2003): Oha, wer hat den Song gewählt? Ich will jetzt nicht von mutig sprechen, aber über das Abschneiden bin ich gespannt. Ich habe da tatsächlich auch über einen anderen Song nachgedacht. Ich habe es aber sein lassen. Für mich ist „Age Of Innocence“ der Song des Albums. Aber damit stehe ich ganz allein da. Das weiß ich. „Paschendale“ führt konsequent die musikalische Ausrichtung des Albums fort. Endlosschleifen, die aber zumindest bei mir Wirkung zeigen. Ich finde aber auch, dass der Song sich nachdem langen Intro richtig steigert. Es ist so oder das Album von IRON MAIDEN, dass sich bis dato am meisten entwickelt und gesteigert hat. Einfache Zutaten, wie mehr Gewichtung reinlegen, die Anpassung vom Gesang in diese Wuchtigkeit, die typische Dudeleien (ich finde kein anderes Wort) werden nicht langweilig. Das mögen andere anders sehen und das ist vollkommen ok. Es ist aber auch einfach Smith und Murray dessen Stil ich halt super finde, weil sie immer die passende Dramaturgie aus den Gitarren quetschen.
Kamelot – Ghost Opera (2007): Ich kenne die Band. Aber nicht gut. Ich hatte eigentlich abgespeichert, dass ich den Sänger wegen einer anderen Band ziemlich gut finde. Aber ein Blick auf metal-archives gibt darüber keinen Aufschluss. Und auf den zweiten Blick weiß ich auch warum. Es ist nämlich der Sänger zuvor gewesen, den ich zu Recht mit CONCEPTION in Verbindung gebracht hat. Mich stören etwas die symphonischen Elemente in dem Song. Und es wirkt etwas abgehackt. Ansonsten ein passabler Song, der wie gesagt, vor allem im Gesang vieles für mich ausmacht.
Opeth – Heir Apparent (2008): Das war für lange Zeit für mich das letzte zwingende Album der Band. Erst mit dem letzten Album schließen sie etwas den Kreis und ist für mich die eigentliche Fortführung von „Watershed“. „Heir Apparent“ ist grandios. Neben „Burden“ mein liebster Song auf dem Album.
Pink – Sober (2008): Ui, ein bunter Fleck in dieser Gruppe. Den Song habe ich im Kopf. Ich fand sie als Person eigentlich immer stark, weil sie so natürlich rüberkam. Was da in letzten Jahren kam, sagt mir aber nicht zu. Und ich finde es immer etwas schwierig, wenn Akrobatik eine Show so besticht, dass die Musik in den Hintergrund rückt. Ich habe das Gefühl, dass das überhandnimmt. Eine Sängerin die man aber aus tausend Kilometern erkennt.
Primordial – Fallen To Ruin (2002): Das Album hatte ich einmal günstig gekauft, als meine Phase mit der Band eigentlich schon rum war. Wahrhaben wollte ich das bloß nicht. Deswegen hatte mich das auch nicht mehr so gepackt. Da sind natürlich alle Zutaten dabei, die die Band ein Album weiter perfektioniert haben. Insgesamt klingt das aber noch etwas ungestümer. Was mir gefällt. Ich sollte das Album vielleicht noch einmal auflegen. Die Atmosphäre hat mich aber tatsächlich bei diesem tristen Wetter.
Queens Of The Stone Age – Burn The Witch (2005): Ich weiß nicht. Theoretisch bin ich so einem Sound nicht abgeneigt. Aber ich versteh nicht, wohin die Band gehen möchte. Das packt mich leider gar nicht. Das ist mir nicht zwingend genug.
Tool – Parabol/Parabola (2001): Der Song bedarf viel Geduld. Ich erwarte eine sehr langsame Steigerung innerhalb des Songs. Und dann wartet man halt etwas mehr als 3 Minuten und bekommt einen satten Sound auf die Ohren, der unwiderruflich mit der Band verbunden ist. Das ist schon abgefahren und ich blicke immer mehr durch. Es wird Zeit mich damit näher zu beschäftigen. Heftiger Drive im Song. Und dann kommt der etwas ausbrechendere und kräftige Gesang von Keenan zum Ausdruck. Ist schon verrückt. Obwohl man wenig von der Band kennt, wirkt es ziemlich vertraut. Stark. Wirklich stark!
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von salisbury » Sonntag 16. März 2025, 13:21
Sorry, ihr Lieben, ich hab hier ewig nix mehr geschrieben. Ich denke, ab Gruppe 3 fehlten hier noch meine/unsere Eindrücke. Arbeits-Stress und Siechtum haben uns sehr zurückgeworfen hier.
Gruppe 3 ist für mich eine ziemlich Grandiose, zumindest die Highlight-Songs. Über 'Only Twin' von OCEANSIZE könnte ich hier Romane schreiben, für mich dies ein absolutes Faszinosum. Diese kleine, leise Melodie vom Anfang zieht sich durch den ganzen Song und was die Band drumherum aufbaut - und wie sie das tut - haut mich immer wieder um. Die Takte sind ziemlich krumm und ich bekomme die Metrik kaum zu fassen, was ein wundersames Durcheinander in meinem Kopf erzeugt. Manchmalö wirk es als würden zwei Songs nebeneinander laufen, vor allem wenn man nicht so genau draufhört. Alles schaukelt sich hoch und kumuliert in einer nach den Sternen greifenden Melodie!
Große Freude auch über das Wiederhören mit DEAD SOUL TRIBE. Schöne Eindrücke von Carpathia hier zu deem Song, der wirklich viele Facetten liefert. Ich habe die "Lullaby for the devil" daraufhin mal wieder ausgebuddelt. Ein recht sperriges Album mit vielen verzerrten Vocals und etwas dumpfem Sound; aber auch en paar krasse Highlights. 'We Disintegrate' undd OPETH dann knapp dahinter, hier was das Rankng Tagesform. Beides auch für mich Zehner.
Rang fünf für den schönen, sehr traurigen JOHNYY CASH-Song. Es gibt Stimmungen, da kann man den Song nicht so ganz genießen.
BLIND GUARDIAN habe ich in den 2000ern kaum gehört und wenn dann nur die ollen Kamellen. Find ich Stand jetzt aber auch ziemlich gut. Leider kann der EUROPE-Song diesmal nicht so sehr punkten, es gibt einge Songs der neueren EUROPE, die hier höher gehen würden. 3 DOORS DOWN dann netter Alternative Rock, kennt man, stört nicht. Bei OVERLORDE erinner ich mich Tage nach dem Voting nur noch an ordentlichen Metal. EXODUS ist wie so oft nicht meins, egal ob 80iger oder 2000er, irgendwie tut sich da bei mir nix.
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von kingdiamond » Sonntag 16. März 2025, 16:11
Pillamyd hat geschrieben:Iron Maiden – Paschendale (2003): Oha, wer hat den Song gewählt? Ich will jetzt nicht von mutig sprechen, aber über das Abschneiden bin ich gespannt. Ich habe da tatsächlich auch über einen anderen Song nachgedacht. Ich habe es aber sein lassen. Für mich ist „Age Of Innocence“ der Song des Albums. Aber damit stehe ich ganz allein da. Das weiß ich.
Bei mir steht die „Brave New World“ deutlich höher im Kurs. Aber dieses Album gehört auch in meine „Metalfrühphase“ und ich mag es. Ob du mit deiner Songmeinung alleine da stehst, kann ich nicht beurteilen. Ich habe bei dem Album unweigerlich den „Titelsong“ im Ohr. Daher bin ich auch nicht beim nominierten Song als den für mich „besten“ des Albums. Mit der „Brave New World“ kommen dann auch noch einige weitere davor (wenn es um das Jahrzehnt geht). Aber dennoch: Ich mag ihn und bei mir kommt er in dieser Gruppe auch weiter! Werd heute Abend ein bisschen was hier schreiben…
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von kingdiamond » Montag 17. März 2025, 01:13
Komme heute wohl doch nur zur Gruppe 9… wie schon weiter oben festgestellt, ziemlich viele „Monstersongs“ dabei, die nach 1x hören eigentlich noch nicht sitzen. Ich kannte viel aus dieser Gruppe, daher ging das Ranking recht flott für meine Verhältnisse…01. GALAHAD Ich kenne die Band erst seit letztem Jahr. Wer hier im Forum immer mal meine Playlists verfolgt hat, weiß aber, wie mich diese Band seitdem fasziniert hat. Ich vergebe hier also den Platz 1 für einen relativ „neuen Eindruck“, anstatt mich auf 15-20 Jahre zu verlassen. Aber sowohl der Titel-Song als auch das ganze Album hat mich so am Haken - wie auch die musikalische Ausrichtung generell gerade - da kann ich nicht anders. Für viele wohl zu lang oder stellenweise zu „dudelig“… der Song hat aber alles was es braucht: cooles Intro, toller Chorus, Steigerungen, Outro. Zudem eine angemessene Länge und klaren Sound, bei dem man jedes Instrument perfekt verfolgen kann. Danke GALAHAD! 02. OPETH Geiles Album, geiler Song. Auch stetig live im Programm. Mir gefallen ja OPETH eh in allen Phasen recht gut, daher gibt es auch hier keine Abzüge. Wenn wir aber immer auf das komplette Jahrzehnt schauen und den „einen“ Song wählen müssten, wäre bei mir wohl auch eher einer der 10-Minuten-Tracks von der „Ghost Reveries“ in der Nominierung gelandet. 03. DEADSOUL TRIBE Das Album hatte ich ja kürzlich mal wieder laufen. Toll. Mit einer Nominierung eines Songs der Band kann man erstmal nicht viel falsch machen. Wie schonmal erwähnt, ist die „The January Tree“ mein liebstes Album, daher hätte ich wohl davon was genommen. Das soll aber keine Kritik sein. Überhaupt erstmal sehr toll, dass von DST hier im Spiel schon 2 Songs dabei sind! 04. IRON MAIDEN Siehe ein paar Posts weiter oben. Eigentlich Kopf an Kopf mit TOOL, hier gab es jetzt den „Bonuspunkt“ von mir, da ich spontan lieber heute die „Dance Of Death“ anstatt die „Lateralus“ hören wollte. 05. TOOL Ja, geiler Song von meinem Erstkontakt-Album der Band. Die lief früher häufiger bei mir, der Nachfolger auch noch. Jedoch habe ich mich nie 100%ig mit der kompletten Diskographie der Band beschäftigt. Das kann noch kommen, aber irgendwas hat mich scheinbar auch immer davon abgehalten. TOOL ist aber cool, keine Frage! 06. QUEENS OF THE STONE AGE Dieses Album kenne ich wohl mit am wenigsten von der Band. Das Lied ist mir aber bekannt. Finde ich auch gut, jedoch hat es in dieser Gruppe starke Konkurrenz. Daher leider nur Platz 6, in vielen anderen Gruppen wäre es wohl bei mir sicher unter den Top 5 gelandet. 07. PRIMORDIAL Weiterhin so ein „Problemkandidat“ bei mir. Ich finde deren Musik an sich nicht schlecht, jedoch hat es noch nicht final „Klick gemacht“. Nicht damals vor ca. 15 Jahren und nicht beim aktuellsten Album. Gut auf jeden Fall - episch und erhaben, eigentlich wie es mir gefallen müsste. Aber auch hier gilt das gleiche wie bei QUOTSA: auf die Top 5 war bei der Gruppe so oder so keine Chance. 08. KAMELOT Wenn ich das Voting vor 20 Jahren gemacht hätte, wäre das sicherlich ein Song gewesen, der mich mehr begeistert hätte. Diese Art Metal steht bei mir einfach nicht mehr so Hoch im Kurs. Schlecht ist das Lied aber auch nicht. 09. ATARAXIA Die einzige Band der Gruppe, die mir erstmal rein gar nichts sagte. Ok, ist mehr wie ein Musical oder so. Zudem noch in meiner absoluten „No-Go Sprache“. Sorry, mit französisch bin ich geschädigt. Der Song ist aber ganz eingängig und ok. 10. PINK Den Song kenne ich zumindest, kann damit aber absolut nichts anfangen. Bei der Intension dieser Nominierung würde ich in Fußballsprache von einem „taktischen Foul“ sprechen. Grundsätzlich ist das legitim und nicht böswillig, jedoch fallen mir aus diesem Jahrzehnt zig geile Rock- und Metalsongs ein. Ich persönlich würde nie auf die Idee kommen, im Forum-Spiel eines Metal-Forums z.B. einen Pop-Song (oder auch meinetwegen Schlager oder böhmische Blasmusik) zu nominieren. Ist aber in Ordnung, wenn man das machen möchte.
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von Chavo89 » Montag 17. März 2025, 21:18
Gruppe 7:
Ich finde BRAINSTORMs "Ambiguity" ja obergeil. War damals vor vielen Monden meine erste, gab's auf irgendeinem Grabbeltisch. Und sie hat mich völlig umgeblasen. Diese Energie, diese Melodien, diese Riffs! Und damals hat man es noch nicht so übertrieben mit den vielen Gesangseffekten. Das ist roh und ehrlich. Songs wie 'Tear Down The Walls' werden immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.
Ich muss zugeben: bei CELTIC FROST bin ich völlig blank. Hatte schon öfter mal vor, das zu ändern. Also gibt's hier heute einen ersten Schritt. Wobei der Song aus der Spätphase hier ja vermutlich eher anders klingt als die früheren Werke. Egal: mir gefällt er sehr gut! Schönes Doom-Geschleppe, das nur leider etwas plötzlich und abrupt endet.
Bei CODE finde ich direkt den lauten Blubberbass super. Mit dem zwischendurch leider einsetzenden Gejaule kann ich dann weniger anfangen. Ja, der Klargesang nervt mich zunehmend. Mit dem Geschrei komme ich deutlich besser klar. Dann finde ich aber auch alles andere spannender. Die Ausbrüche sind nur kurz und verflüssigen sich dann ohne Höhepunkt. Geht so.
Guck an, die "Octavarium" besitze ich sogar. Die mag ich auch ganz gerne, weil da ein paar echte Lieder drauf sind. 'Never Enough' geht in Ordnung.
'Hearts On Fire' gehört doch nun wirklich zu den schlimmsten Songs von HAMMERFALL. Ich mag die Band ja, aber live muss ich mir immer ein Lachen verkneifen, wenn wieder das Desire-Fire ausgepackt wird (und das wird es ja jedes Mal). Die Strophen sind ja noch ganz cool, aber den Refrain mag ich nicht mehr hören. Arg ausgenudelt, fast schon peinlich.
Bei INTO ETERNITY hatte ich Melo-Death erwartet, was ist denn das für ein Gepiepse? Ah, kommt noch, okay. Zu dem Song fällt mir nicht viel ein. So richtig gefallen tut er mir aber nicht. Schwer greifbar irgendwie.
"Elfensex"? Gähn. Geht's noch ein bisschen stumpfer? MILA MAR kannte ich gar nicht und ich muss sagen, muss ich auch nicht kennen. Das ist die Art von Folk, die mich gar nicht erreicht. Und dann noch dieses Electro-Gedönse dazwischen, das mir auch den letzten Anfall von Interesse austreibt.
MUSE konnte mich in jedem bisher unternommenen Versuch noch nie tangieren. Bei dem Gesang packen meine Zehennägel ihre Koffer und ziehen aus. Da mag die Musik noch so supidupi und vielschichtig sein, ich scheitere schon an dieser Hürde. Deshalb muss ich ja auch gar nicht mehr schreiben, dass ich auch den Song selbst gar nicht interessant finde. Ähm.
Gut, dass mich Josh Homme dann aus der Lethargie errettet. "Songs For The Deaf" war meine erste QOTSA und ich liebe sie beinahe abgöttisch. Was für eine fulminante Nominierung hier! Ich entschied mich ja für einen anderen Song, Gründe inzwischen unbekannt. Fieser Groove, herrliche Atmosphäre, geiler Ohrwurm, irre Soli, das Ding hat alles und mehr.
Zum Abschluss dieser durchwachsenen Gruppe noch ein bisschen Gedresche? Bitte gerne! So richtig Rübe ab gibt's bei TOURNIQUET aber wohl nur zwischendurch. Das gefällt sehr. Aber auch die ruhigeren Momente haben ihren Reiz. Schöner Song!
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Chavo89
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