Intoleranz is was Feines

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Re: Intoleranz is was Feines

Beitragvon Germon » Dienstag 27. April 2010, 07:54

Bis jetzt hab ich von meinen Kumpels nichts gehört, außer, daß sie sich das mal gemeinsam bei einer feucht-fröhlichen Runde angehört haben. Hoffentlich kommt da noch was... :schade:


@ Oliver
Ich werde noch Deine Kommentare abwarten und starten.
Ich seh zwar aus wie Herbert Grönemeyer, doch ich bin ein ganzer Mann!

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Re: Intoleranz is was Feines

Beitragvon Germon » Mittwoch 28. April 2010, 12:24

oO
Ich habe gerade eine Reaktion auf dem Sampler aus meinem Freundeskreis erhalten.
Zieht Euch schon mal warm an, das wird ein Fest.


Ich fang mal mit den ersten drei Songs an...
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Re: Intoleranz is was Feines

Beitragvon Germon » Mittwoch 28. April 2010, 12:30

01 - ASKA - Freedmon
Einer der Gründe, warum sich Holg ein Bier verdient hat (und wohl irgendwann auch bekommen wird). Ich finde das ganze Album stark und "Freedom" ist eine mitreißende Hymne mit packenden Gitarren.


Rüdiger hat geschrieben:Flotter Banger, der gesanglich ein bisschen an Omen erinnert. Warum bloß? Nicht ganz politisch korrekt, aber das erwartet bei dieser Band wohl auch keiner. Sehr stark!


123=7 hat geschrieben:Nette Hymne mit latentem Laid-Back Feeling. Ein Sänger der mir recht vertraut vorkommt, ich aber nicht zuordnen kann. Gar nicht so unmodern, würde ich meinen. Refrain ist meines Erachtens etwas platt, aber die machen das schon ganz nett. Da müsste man evtl. mal in weitere Songs hineinhören und sondieren, ob das was auf Dauer für den unmetallischen Fabi ist.


Holger hat geschrieben:den Song hab ich wohl mal nem gierigen Online-Freak vorgespielt, der das wohl ziemlich cool fand.


Frank hat geschrieben:Das ist ein toller Song – erst der Beginn mit den arabischen Klängen und dann ein großartiger, altmodischer, mitreißender Metalsong. Der Sänger kommt mir total bekannt vor, aber ich habe keine Ahnung, wer das ist. Bollernde Bassdrums, fette Gitarren und eine tolle Melodie: “I’m on my way to freedom”. Verdammt, wer ist das nur? In jedem Fall: Sobald ich das weiß, kommt es auf die Kaufliste. Hoffentlich erlebe ich jetzt kein böses Erwachen und das ist irgendwas, was ich schon immer unter „B“ wie „blöd“ angelegt hatte. Ich muss doch meine Vorurteile pflegen!


Oliver hat geschrieben:Anfangen tut der Song mit arabischen (?) Gesängen, die mich gleich an Bands wie ORPHANED LAND denken lassen – was jedoch relativ schnell widerlegt wird. Es folgt ganz klar Heavy Metal, und nichts anderes als das. Ich frage mich gerade, ob ich den Sänger nicht kenne. Ist das der gleiche wie bei PHARAOH? Müsste der Fall sein. Feines Stück, tolle Gitarrenarbeit und starker Gesang. Gefällt mir richtig gut.

Nachtrag: CRESCENT SHIELD? Irgendwie kommt mir der Name gerade in den Sinn.


Kumpel Axxx - Name der Redaktion bekannt hat geschrieben:Ne Mischung aus schlechten Brainstorm und verkaterten Jag Panzer. Stinklangweilig, läuft an mir vorbei wie Kuhscheisse
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Re: Intoleranz is was Feines

Beitragvon Germon » Mittwoch 28. April 2010, 12:37

02 - RAM - Suomussalmi (The Few Of Iron)
Da bin ich aber mal froh, daß ich die Scheibe auf Anraten der Forumschaft gehkauft habe. Wär auf jeden Fall ein kandidat für meine 2009er TOP Liste, war leider zu spät dran. Ich halte den Song mal so nebenbei für einen der besten des Jahrgangs. Dramatsich, episch, heldenhaft.
@ Fabian
Da dort eine Episode des russisch-finnischen Winterkrieges theamtisiert wird, ging ich davon aus, daß der Funkspruch finnisch ist.

Rüdiger hat geschrieben:Schöne Mischung aus Judas Priest (80er) und Mercyful Fate mit einem ganz kleinen Schuss Epic Doom. Einer der Übersongs des Jahres 2009.


123=7 hat geschrieben:It's Kauz-Time. Oder doch nicht. Leicht folkig. Kill or die. Manowar Lyric-Schule. Nett. In den Zutaten recht einfach gestrickt, in der Anordnung allerdings recht komplex. Der Sänger weiß zu gefallen. Gefällt mir besser als der Vorgängersongs, einfach weil er nicht ganz so stromlinienförmig. Was ist das für eine Sprache im Mittelteil? Norwegisch, Schwedisch? Die Band müsste ich mir mal genauer anschauen. Scheint spannend.


Holger hat geschrieben:So und nicht anders muss traditioneller heute Metal tönen. Ein schreiender Priester, der Sanctuary kennt ist auch dabei. Total toll.


Frank hat geschrieben:Zielsicher den Topsong des letzten Albums rausgesucht. Episch,wuchtig, melodisch, pathetisch. Ganz mein Ding. Okay, es ist gelegentlich schon hart am Kitsch vorbeikomponiert, aber so what? So reduziert die Gitarre gelegentlich ist – oder sollte ich altmodisch sagen – so schön steht der hymnische Gesang im Kontrast. Traditioneller Metal, wie er letztes Jahr kaum besser gemacht worden ist. Großartiger Song. Nur da fällt mir ein, dass ich unbedingt das Album kaufen muss, das habe ich lange nicht mehr gehört, weil Downloads einfach kein Metal sind.


Oliver hat geschrieben:Bassintro. Oha, das wird episch, das habe ich im Gefühl. Ruhiger Gesang im Einstieg, gefällt mir nicht sogut, deutlich kräftigerer Gesang wenig später, lauf deutlich besser rein. Ja, für die Gitarren gilt das gleiche. In den ruhigen Moment schwächer als in den lauteren. Irgendwie reißt mich das nicht so ganz mit, auch wenn ich es nie im Leben mit "schlecht" betiteln würde. Aber die Epik, die hier offensichtlich erzeugt werden soll, kommt bei mir nicht vollständig an. Ich habe auch so absolut keine Ahnung, was für eine Band das ist, auch wenn mir der Gesang irgendwie doch vertraut vorkommt. Das klingt wie PRIMORDIAL in Epic Metal.


Kumpel Axxx - Name der Redaktion bekannt hat geschrieben:Ganz nette Ansätze, ganz schlechte Arrangements, Song viel zu lang.
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Re: Intoleranz is was Feines

Beitragvon Germon » Mittwoch 28. April 2010, 12:43

03 - DOOMSWORD - Sacred Metal
Eine der wenigen Bands, die mich in den letzten Jahre so richtig gepackt haben. Gerade die "unmoderne" Produktion, die Aussprache und ganz einfach die Schlachthymnen dieser Band, die mich von der Stimmung manchmal an "Into Glory Ride" erinnern, sind großartig. Hätte mir mal jemand erzählt, daß Italiener solche Musik machen können, ich hätte nur müde gelächelt. Nun weiß ich es besser.


Rüdiger hat geschrieben:Inzwischen auch schon ein Klassiker, das man mitunter gar nicht mehr sofort zuordnen kann, weil auf diesem Debüt noch jemand anders sang als heute. Episch, dabei aber kaum doomig. Mit sehr auffälligem Akzent intoniert.


123=7 hat geschrieben:Doomsword. Da muss man nicht lange überlegen. Dachte kurz das wäre Deathmaster, aber der Hauptgesang ist nicht er. Hat er dennoch die Einleitung gesungen? Jedenfalls ist das 'Sacred Metal'. Hört man ja raus Und den Song hat mir letztens erst ein Kumpel vorgespielt. Feine Hymne. Die Italiener wissen schon, wie man epische Musik spielt. Das Album brauch ich dann wohl mal. "Let Battle Commence" ist bis jetzt aber mein Favorit.


Holger hat geschrieben:Faust-In-Die-Höhe Metal im richtigen Tempo für gesetztere Herren. Endgeil.


Frank hat geschrieben:Okay, hab ich nicht. Das kann ich nach dem gesprochenen Intro schon mal sagen. Der Sound ist dünn, die Musik mit etwas Mühe auf episch getrimmt – aber trotzdem ganz gut. Der singt auch noch „sacred Metal“. Na ja, etwas für die Traditionalisten, zu denen ich mich ja auch noch irgendwie zähle, auch wenn ich mich schwer tue, immer alles als Kult zu sehen, aber dafür mag ich halt viel und aus vielen Richtungen. Der starke Sänger macht einiges wieder wett, was Sound und mäßig inspiriertes Gitarrenspiel versauen. Aber irgendwie gefällt mir das auch. Im schnelleren Teil klingen die Drums wie eine Persil-Trommel. Ihr wisst schon, die an denen sich Unilever nicht nur dumm, sondern dumm und dämlich verdient.


Oliver hat geschrieben:Mir fällt es gerade extrem schwer, diesen Song musikalisch zu beschreiben. Irgendwie Epic Metal, zu dem mir jeder Vergleich fehlt. Nicht wirklich heavy. Der Sänger ist (glaube ich) wirklich toll, die Gesangslinien oder die Dopplung der Stimme gefallen mir jedoch nicht. Und der Part ab 5:00, bei dem es noch einmal treibend inklusive Solo nach vorne geht, ist selbstredend über jeden Zweifel erhaben. Bis auf den Gesang ein insgesamt tolles Stück!


Kumpel Axxx - Name der Redaktion bekannt hat geschrieben:Schrecklich, die dürften noch nicht mal im Keller vom Vatikan spielen. Langweilig, peinlich und überflüssig.






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Re: Intoleranz is was Feines

Beitragvon 123_7 » Mittwoch 28. April 2010, 13:07

Na, da hat sich dein Kumpel aber viel Mühe gemacht :-D Was jetzt an 'Sacred Metal' schrecklich sein soll, erschließt sich mir nicht ganz. Auch die restlichen Kommentare sind... naja.

Habe gerade nochmal den RAM-Song von einem Sampler herausgekrustelt ('The Hidden One') und das ist schon ziemlich geil. Vielleicht schaffts ja "Lightbringer" in meine Sammlung. Aber ist das wirklich Finnisch? Muss ich nochmal gegenhören. Ich kann zwar die Sprache nicht fließend verstehen, dachte aber, dass ich zumindest den Grundtenor einschätzen kann. hmm....
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Re: Intoleranz is was Feines

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 28. April 2010, 14:37

hat Kumpel Axxx die Songs auch gehört? Mal sehen, wie er die Bands findet, wenn sie mal erfolgreich sind...
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Re: Intoleranz is was Feines

Beitragvon frankjaeger » Mittwoch 28. April 2010, 15:18

Ach ASKA, deswegen kam mir das so bekannt vor. Aber ich bin ein wenig entschuldigt, die Scheibe habe ich von denen noch nicht. Muss ich mal ändern.

Ja, dein Kumpel ist ja ein echter Musikkenner, und noch dazu so wortgewand. 'Ne echte Heldentat.
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Re: Intoleranz is was Feines

Beitragvon Oliver Passgang » Mittwoch 28. April 2010, 16:03

Oh man. :grins:

Ich habe mal einen Song von DOOMSWORD gehört ('March On'?), der gefiel mir ausgesprochen gut, genau wie der gesamte Auftritt beim KIT X.

RAM kannte ich bisher nur vom Namen, von daher danke für den Einblick!
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Re: Intoleranz is was Feines

Beitragvon Oliver Passgang » Mittwoch 28. April 2010, 16:47

Oliver Passgang hat geschrieben:Ich habe mal einen Song von DOOMSWORD gehört ('March On'?), der gefiel mir ausgesprochen gut, genau wie der gesamte Auftritt beim KIT X.


Okay, habe gerade mal nachgeguckt. Der Song, den ich kenne, heisst 'Onwards To Battle' - und den finde ich extrem gut. :)
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