PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 10 - Diskussion

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Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 10 - Diskussion

Beitragvon Dead_Guy » Sonntag 18. Januar 2026, 00:21

Ich versteh diese Spiele nicht, also jeder hört die Songs an und rankt die dann, dabei schreibt man was dazu oder wie?
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Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 10 - Diskussion

Beitragvon Peter Kubaschk » Sonntag 18. Januar 2026, 00:34

Dann verstehst du es ja doch.
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Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 10 - Diskussion

Beitragvon Dead_Guy » Sonntag 18. Januar 2026, 00:38

Dachte da gäbe es noch eine Ebene die ich nicht checke...
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Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 10 - Diskussion

Beitragvon Peter Kubaschk » Sonntag 18. Januar 2026, 00:43

Nee, nicht wirklich. Die Songs werden vorher von den Teilnehmer nominiert. Zu der Nominierung gibt es ein paar Regeln von Holger hier:
viewtopic.php?f=40&t=8917
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Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 10 - Diskussion

Beitragvon kingdiamond » Sonntag 18. Januar 2026, 00:48

Naja, man müsste noch sagen, nach was man rankt…

Also Ziel ist es nicht, den Endstand der Gruppe so exakt wie möglich beim Ranking zu treffen, sondern so sortieren, dass „meine“ Lieblingssongs weiterkommen. ;-)
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Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 10 - Diskussion

Beitragvon Dead_Guy » Sonntag 18. Januar 2026, 00:55

Die Regeln zum Einreichen sind mir jetzt schon kompliziert, muss man wohl für studiert haben, dafür ist mein Intelligenzquotient zu niedrig *g*
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Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 10 - Diskussion

Beitragvon kingdiamond » Sonntag 18. Januar 2026, 00:58

Dead_Guy hat geschrieben:Die Regeln zum Einreichen sind mir jetzt schon kompliziert, muss man wohl für studiert haben, dafür ist mein Intelligenzquotient zu niedrig *g*


Das Thema kannst du überspringen. Die aktuelle Runde ist ja fertig nominiert und man kann auch ohne eingereichte Songs mitmachen.
Soll ja den musikalischen Horizont erweitern und im Idealfall dabei noch Spaß machen. :)
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Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 10 - Diskussion

Beitragvon Dead_Guy » Sonntag 18. Januar 2026, 01:04

Ich versuche es zeitlich einzurichten, weil vom Gedanken her klingt das interessant, auch wenn ich beim groben überfliegen der Songs Angst habe an meine Toleranzgrenze zu stoßen, weil da Genres bei sind die ich mir privat jetzt nicht unbedingt freiwillig geben würde. Aber wir sind ja nicht zum Spaß hier *zwinker*
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Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 10 - Diskussion

Beitragvon Eike » Mittwoch 21. Januar 2026, 22:37

So, nachdem Gruppe 10 für mich vor allem für sehr viel Mittelmaß stand, wird es nun wieder weitaus interessanter. Die ersten fünf Titel haben alle ein gewisses Etwas, auch wen #1 & #2 erwartungsgemäß ausfielen; bzw., da ich das etwas punkiger und schräger als erwartete Ding der Weird Folk Eigenbrötler BRIDGE CITY SINNERS bislang noch nicht kannte, blieb es bei dem vor dem Hören schon nahezu auf 1 gesetzten Mayfair-Titel dann eben beim "nahezu". Zwischen den Plätzen 4 und 5 gab es enges Gerangel, #3 war daran aber schnell vorbeigezogen. Der RUNAHILD-Song ist auch ziemlich eingängig für diese Art von Musik, hat einige Aufhorchpassagen, die den hypnotisvhen Fluss jedoch nicht stören, sondern sich gut einfügen. Danach läuft einiges meinen Hörgewohnheiten zuwider, schlecht finde ich es darum aber noch nicht, eher weniger gut.



1.
BRIDGE CITY SINNERS - Song Of The Siren (2019); Link

Da muss ich nichts zu schreiben, oder? Es war doch eh klar, dass das bei mir auf die Eins kommen musste, aber okay, dann bin ich eben scheißberechenbar, so what, es gibt schlimmeres was ich sein könnte.


2.
MAYFAIR - Schlage, Mein Herz Schlage (2013); Link

Das war natürlich genauso klar... Saugeiler Song!


3.
DEATH ANGEL - I Came for Blood (2019); Link

Dieser DEATH ANGEL-Song gefällt mir schon mal deutlich besser als der aus Gruppe Neun. Er bewegt sich stilistisch irgendwo zwischen MOTÖRHEAD, "Slave To The Grind"-Ära-SKID ROW, SLAYER und WARRIOR SOUL. Das hat Hand, Fuß, Groove, Wumms, Rumms und Bumms. Ziemlich geil!


4.
PHILM - Lion's Pit (2014); Link

Atmosphärisch aber auch sperrig. Hat mehr was von Ausdruckstanztheater-Score als von alleinstehendem Songwriting - oder aber, und das könnte sogar noch eher der Fall sein, ich bin einfach zu dumm dafür, die tatsächliche Genialität des Aufbaus zu begreifen. Derzeit zumindest erscheint es so. Wenn Gitarrenmusik abstrakt wird, komme ich schnell nicht mehr mit. Doch kommt Zeit, kommt Rat. Ich bin da einigermaßen guter Dinge, dass ich hier noch reinwachsen werde - falls es denn eine Runde weiterkommen wird.


5.
THE NIGHTMARE STAGE - In Contempt (2010); Link

Interessante Schrägie-Musik, die noch wachsen könnte: Der Psycho-Zirkus kommt in die Stadt, ohne Meldeadresse, quartiert sich zu einem knappen Drittel mitleidheischend und beschwichtigend, doch zu zwei Dritteln dunkle Androhungen raunend, kurzerhand temporär bei Herrn B. ein, und zieht dann kurz vor Einbruch der Nacht los, um ein kleines Gastspiel am Gasometer zu geben... - Tja, warum wohl, warum wohl, aber ja doch, igendwie klingt das diesertage erstaunlich zeitgemäß.


6.
RUNAHILD - Seidrunar (2017); Link

Ah, rituelle Musik, einmal mehr in diesem Spiel, bzw. solche, die sich zur Begleitung ritualisierter Tätigkeiten anböte. Da wird sicher wieder wer die Frage aufwerfen, wann oder warum oder wozu man das hören könnte, sollte, würde. Nun ja, außer zum Meditieren, beim Praktizieren von Tai-Chi, zum Wachhalten und Sichingeduldüben bei ermüdend monotonen Aufgaben wie Industriemontage, Qualitätskontrolle, 1.000-Teile-Puzzlen, Tellerwaschen, Fußbodenschrubben, Kontoauszügeabheften, beim Strichlistenführen führen darüber, in welchen gesellschaftlichen Teilbereichen MAGA und AfD innerhalb des gerade laufenden Tagesquartals gerade wieder gleichzeitig die Balken mittels der wildesten Lügen brechen und die so gewonnenen Kienspäne nutzen, um die Welt an möglichst vielen Ende gleichzeitig anzuzünden, oder auch zur Unterstützung von esoterisch-metaphysischem Gesumse wie Tarot legen, magische Gebete sprechen oder Leuten mit Prophezeiungen und/oder Ouija-Boards, wahlweise auch Enkeltricks, Kryptoscams, Börsentipps oder Life-Coaching-Events, das Geld aus der Tasche zu ziehen - bei all solchen Dingen hilft es sicher, sich "in die mentale Zone" zu bringen, in der einem derlei Handlungen ungetrübt von zu viel Grübeln, Ungeduld, Haareraufen, Prokrastinierungsimpulsen, oder ethisch-moralischen Gewissensbissen - for better or worse -, leichter von der Hand gehen; außer all dem auch noch, um eine Trance anzustoßen oder zu halten, ob mit oder ohne (Subs-) Tanzen, da sind die Talente und Skills und Gewohnheiten ja durchaus breit gefächert. Dieses In-Trance-Geraten oder auch nur das lässige Mitschwingen oder weniger ablenkbar und genervt lästige Routinedingetun fällt mir bei folkloristisch-akustischer, oder bei synthetisch wabernder Musik oft leichter als bei E-Gitarrentönen (Ausnahme: Sehr langsame Drones - "The Bees Made Honey in The Lion's Skull" von EARTH - hell yeah!), weshalb ich hiermit sympathisiere - also mit der Musik, jedoch nicht mit den meisten der oben beschriebenen Tätigkeiten, nur dass wir uns da nicht falsch missverstehen.


7.
ARCH/MATHEOS - Kindred Spirits (2019); Link

Auch wenn ich das Stück (gesanglich) noch ein wenig anstrengend finde, ist es für mich doch näher an einem guten IRON MAIDEN-Stück als das IRON MAIDEN-Stück dieser Runde. Na, guck an!


8.
IRON MAIDEN - If Eternity Should Fail (2015); Link auf Albumversion korrigiert!

Wo sind die zwingenden, die herzergreifenden Melodien, wo die himmelhochjauchzenden, wo sind die energetischen Gefühlsausbrüche, wo die Ohrwurm- und wo die Wendungs-Passagen, wo sind die herrlichen Soli, wo ist all das hin, was IRON MAIDENs Musik in ihren Sternstunden ausgezeichnet hat? Nicht hier, soviel ist klar, allenfalls noch stummelige Rudimente davon, Nachbilder, Fata Morganen, Irrwische. Falls ich all das, was sich in 'If Eternity Should Fail' noch hartnäckig verborgen halten mag, eine Stufe eingängiger und besser hören will, so werde ich doch selbst bei den Mitläufern auf "Fear Of The Dark" mindestens ebenso gut bedient, erhalte dazwischen aber auch noch großartige Songs wie 'Afraid To Shoot Strangers' und den Titelsong. Daher muss ich mir das hier nicht schöner hören als es ist (es klingt okay aber langweilig). Ich will hiermit nichts über das mir noch unbekannte Album "Book Of Souls" (mit dem hier mal wieder sehr coolen Eddie drauf) gesagt haben; nur soviel: Hoffentlich zählt dieser Song zu den schwächeren darauf. So, genug auf Mittelmäßigkeitsniveau gejammert!


9.
FLOTSAM AND JETSAM - The Cold (2010); Link

Vermutlich fände ich das rein kompositorisch gar nicht schlecht. Aber der knödelig schreihalsige Gesang ist mir hier a tad too much, und auch die Produktion zu sehr "AN" auf Dauerfeuer. Ein Song mit derlei verschiedenen Elementen hätte mehr Laut-Leise-Dynamik und Differenzierung verdient, hier bedrückt mich eine Klangmauer, die sich zu hoch auftürmt, ein einziger Guss aus Beton. Moderne Zeiten, was? Ich höre da lieber eine alte SAVATAGE-Scheibe.



Nochmal betonen: Echt gute Gruppe ohne Totalausfälle, lediglich einiges etwas widerborstig in meinen Ohren.
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Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 10 - Diskussion

Beitragvon Eike » Mittwoch 21. Januar 2026, 23:39

Pillamyd hat geschrieben:BRIDGE CITY SINNERS – Songs Of The Sirens (2019):
Überraschung. Wow, ist das gut. Ich hatte gleich TOM WAITS im Kopf. Die Sängerin agiert natürlich anders und wirkt dabei sehr ausdrucksstark, weil sie dann doch auch ihre spitzen setzt. Sehr cool!
Ich hatte eher die Assoziation Punkversion von RASPUTINA ohne Cello im Kopf, vor allem wegen der Gesangsspitzen.

Pillamyd hat geschrieben:DEATH ANGEL – I Came For Blood (2019):
Ja, toll, nech?
Schön punkig, schön rotzig. So mag ich das.
Genau das.

Pillamyd hat geschrieben:MAYFAIR – Schlage, Mein Herz Schlage (2013):
Ich habe jetzt etwas entrückteres erwartet. Aber musikalisch geht das schon nach vorne. Ich weiß noch nicht, ob mir der Textstil passend zu der Direktheit der Musik gefällt.
Ich finde den Gesang ausdrucksstark, da passt das mit dem Text zur Musik, die Stimme schlägt die Brücke. Entrückter klang die Band öfters mal, hier eben mal nicht. Die waren schon extrem abwechslungsreich.

Martin Schneider hat geschrieben:IRON MAIDEN - If Eternity Should Fail
> Einer der wenigen starken Songs auf einer enttäuschenden Scheibe.
Da warst du schon der Zweite, der das schrob. Beängstigend. Früher, vor Internet, hätte ich die Scheibe alleine aufgrund des Artworks in Betracht gezogen.

Martin Schneider hat geschrieben:BRIDGE CITY SINNERS - Song Of The Siren
> Coole Sängerin, erinnert mich an die junge BIF NAKED.
Mit der sollte ich mich wohl mal auseinandersetzen.

Feamorn hat geschrieben:01. BRIDGE CITY SINNERS - Song Of The Siren (2019)
Wie an anderer Stelle ausgeführt, das ist eine meiner Lieblingsbands der letzten Jahre, ab hier wurden sie auch konstant immer noch besser, für mich der erste echte Klassiker der Gruppe. Mit dem Album fingen sie wirklich an, ihren Stil herauszubilden, mehr Punk, später auch noch etwas Goth und tatsächlich im Geiste auch etwas Metal für meine Ohren. Alles im klassischen American Folk Gewand. Geiger "Lightning Luke" hat bei seinem Solo-Vorprogramm (mit Gitarre) vor anderthalb Jahren in Köln auch betont, dass wir hier bei einem Punkkonzert seien, was die Stimmung auch ganz gut traf. Ich drohe schonmal weitere Songs an
Aha, da haben wir den edlen Spender. Besten Dank dafür! Ja, es könnte im Kontext von THE DEAD SOUTH gewesen sein, dass mir der Name BRIDGE CITY SINNERS das erste Mal durchs Sichtfeld hoppelte. Wieder was gelernt, mit dem Punk/Postpunk/Goth-Bezug. Ergibt auch irgendwie einen Sinn.

Feamorn hat geschrieben:da ich gerade ziemlich Bock drauf habe und vermutlich auch weil ich gerade noch den Northman von Eggers frisch im Kopf habe.
Ey, was für ein wuchtiger Film, oder?! Klar, der wird polarisieren, aber für mich einer der Besten auf dem Gebiet, schlägt sogar "Walhalla Rising". Vielleicht ist "The Northman" sogar sein bester Film bisher, wobei da "The Lighthouse" auf ganz andere Art ja doch irgendwie gleich auf ist.

Feamorn hat geschrieben: 06. IRON MAIDEN - If Eternity Should Fail (2015)
[...] Wie immer Bonuspunkte für Steves Basssound, das bleibt einfach Ambrosia für meine Ohre. Trotzdem ich setze sie nicht weit hoch, weil eben doch etwas die verhaltenere Version der Band und ich will die kauzigeren und energiegeladeneren Sachen lieber belohnen.
Ja, den Bass fand ich hier auch am Besten.

Holger Andrae hat geschrieben:BRIDGE CITY SINNERS: Heil'ges Blechle, was ist das denn? No nie ewtas von gehört und gleich komplett am Haken. [...] Waits-Vergleich, der mich eigentlich abschrecken müsste. Aber ich ersetze das mit Nick Cave und alles passt wieder. Ich bau' mir meine Ohren, wie sie mir gefallen!
Genau so läuft's.
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