ALTAR OF OBLIVION - Ui, gleich mal 14 Minuten Musik zum Start. Na dann, let’s go. Band und Song sind mir unbekannt, aber das stampfend epische lässt sich gut an. Ich hoffe nur, dass sich in der nächsten Viertelstunde meiner Lebenszeit auch etwas mehr tut. Sagen wir mal so: Joa, der Refrain gefällt, der leichte Anstieg an gespielten Noten auch. Ok, und nach sechs Minuten ist der Song zu Ende und es folgt Stille. Ein YouTube-Upload-Prank

ARMORED SAINT - Nicht meine Band. Zu knallig, zu viel, ich langweile mich.
BETWEEN THE BURIED & ME - hier passiert das genaue Gegenteil von Langeweile. Phasenweise fühle ich mich an HOLLENTHON erinnert und das finde ich sehr gut. Ein cooler, vielseitiger Song, auch wenn mir die harschen Vocals nicht so gut gefallen.
COG - mit der Band hatte ich mich in der Vergangenheit auseinander gesetzt - und schwer getan. Ich weiß nicht mehr genau, warum. Heute gefällt mir das. Deutlich subtiler als BTB&M, aber schön im Kontrast. Und dann fällt es mir wieder ein: Die Nähe zu SYSTEM OF A DOWN killt jede Freude. Next.
DOGMA - das ist zelebrierte Zerbrechlichkeit. Der Fokus auf den Bass im Instrumentalen erzeugt mit der teils fast transzendenten Stimme eine interessante Spannung. Die toll durch die akustische Klimax im letzten Drittel aufgelöst wird.
GOLDEN VOID - Talking about BASS, da wummerts aber recht ordentlich. Sorry, aber warum lässt man so einen Sound zu? Schrecklich. Das nimmt mir von Sekunde 1 an die Freude an dem Song. Dabei hätte der viel Potential, mir zu gefallen
LUNAR SHADOW - Das ist echt ganz nett, lullt mich aber ein bisschen ein. Wie das Schwappen von Meereswellen an einem lauen Strandabend …
SATAN - Und hier kommt die Aufwachpille. Ja, was ein cooles Comeback das damals war. Me like an lot.
TOOL - Das extreme Abfeiern dieser Band habe ich nie verstanden. Aber toll finde ich die Musik durchaus. Das ist halt ein Trip voller Ideen mit hoher kompositorischer Kompetenz.