111 Alben, die die Welt nicht braucht.

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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Jesus » Dienstag 12. April 2011, 17:09

Ach herrje, der macht ja weiter... ich fühle mich stellenweise angesprochen:

Teichfrosch zu EXPLOSIONS IN THE SKY "The Earth Is Not a Cold Dead Place" hat geschrieben:Warum du jetzt aber ausgerechnet mit einem Sieb GODSPEED rausgewürfelt hast versteh ich da aber wirklich mal garnicht.


Die Jahreszeit. Post-Rock ist extrem stimmungsabhängig und irgendwie war mir im Spätsommer mehr nach flauschigem Shoegaze als nach verkopften Strukturen. Sieh es einfach als die Top 111 des Monats August im Jahre des Ich 2010. Heute wären auch "Yanqui U.X.O" und "Young Team" dabei, falls Dich das beruhigen sollte.

Teichfrosch zu SLINT "Spiderland" hat geschrieben:Übrigens, war der Begriff den du gesucht hast vielleicht "Proto Post Rock"?


Ja, genau.

Teichfrosch zu NAGELFAR "Virus West" hat geschrieben:Jetzt ist die Frage ob das eher so spannend ist wie beim zweiten Song oder eher so redundant wie im ersten. Und nein, ich werde mir nicht das ganze Album auf YT anhören :grins: Messiahs, fälle ein Urteil.


Der plüschige Messias meint, unkuscheliger deutscher BM wäre nicht des Frosches Steckenpferdchen.


Teichfrosch zu RIDE "Going Blank Again" hat geschrieben:Ich hab mal ein wenig rumgesucht im Internet, du scheinst da sehr gezielt ein paar wirklich wichtige Klassiker ausgewählt zu haben.


Nicht gezielt. Die sind halt nur so gut.

Teichfrosch zu SLEEPYTIME GORILLA MUSEUM "In Glorious Times" hat geschrieben:Wiederrum sehr interessant. Fang ich jetzt mit diesem Album an?


Ist besser. Würde ich die Liste heute neu erstellen, hätte ich zwecks Sparmaßnahmen das andere, ältere Album rausgenommen. Aber die hier wird ewiglich in der Liste bleiben.

Teichfrosch zu ESOTERIC "The Maniacal Vale" hat geschrieben:Mir ist allerdings eher das 04er ins Auge gesprungen, das hat so ein schön kühles Cover (und damit meine ich tatsächlich bezogen auf die Temperatur: das kühlt irgendwie das Auge. Erfrischend). Also, welches nehme ich zuerst?


Die blaue 04er nimm mal lieber zuerst. Bei genauerer Betrachtung ist die doch wirkungsvoller als die 2008er. Aber die hatte ich schon seit Erscheinen, während die "Vale" halt noch relativ frisch und neu wirkte. Würde sie heute aber im bandinternen Ranking auf Platz 3 setzen.

Teichfrosch zu SKEPTICISM "Lead and Aether" hat geschrieben:Also, ich mag ja Doom wirklich gerne. Aber selbst für meinen Geschmack hast du ZU VIEL Doom drin :)


So etwas wie zu viel Doom gibt es gar nicht.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Teichfrosch » Dienstag 12. April 2011, 18:21

Jesus hat geschrieben:Der plüschige Messias meint, unkuscheliger deutscher BM wäre nicht des Frosches Steckenpferdchen.


Mehr jedenfalls als der kuschelige. Ach, was solls, wozu gibts das Internet und Raubkopien...

So etwas wie zu viel Doom gibt es gar nicht.


Hmmm... Ich bin mehr der Typ "Abwechslung ist gut für Frau (und Mann)". Stundenlange Doom Sessions gibts bei mir genausowenig wie mit [insert-random-genre-here]. Is einfach nicht mein Ding.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Teichfrosch » Montag 9. Mai 2011, 11:37

So, "Andacht" hat mitlerweile bestimmt 10 oder 12 Durchläufe. Es wächst, allerdings seeeeeehr langsam, und immernoch würde ich sagen, dass das, was da zu hören ist, nicht gegen so ziemlich jeden BM der "aus dem Ausland kommt" in dieser Liste anstinken kann.

"Glück" ist bei genauer Betrachtung ein toller Track und mit Leichtigkeit mein Favorit des Albums, knapp dahinter "Findling" mit seinen sehr schönen, tragischen Melodien, ebenfalls gut sind der schöne Track"Der Pakt" und die Atmosphärengranate "Geisterschiff", "Dunkler Mann" find ich dagegen eher weniger stark und auch "Das Ende" ist eher Durchschnittskost. Die Keyboardtöne gefallen mir nach wie vor nur sehr eingeschränkt, beispielsweise bei "Das Ende" klingen diese nach Plastik und fügen sich nicht wirklich schön in den Track ein, eigentlich ein wenig schade weil der Track schöne Gitarrenläufe zu bieten hat. Was dafür grade bei "Das Ende" toll ist sind die Vocals, schade dass der Rest des Tracks nicht so interessant ist wie diese.

Wäre das Album durchgehend auf dem Niveau des Openers mit seiner tollen Mischung aus rasendem Tempo, tragischen Melodien und atmosphärischen Zwischenparts, so wäre es eindeutig mehr mein Fall. Dass Bedürfnis manche Tracks überspringen zu wollen zeigt mir persönlich aber auf, dass das Album als ganzes nicht 100% mein Ding ist. Hab die PM-Bewertungsskala nicht im Kopf, aber ich glaube, dass es ungefähr einer 7,0 oder 7,5 entsprechen würde. Vielleicht muss ich nochmal auf das Album zurückkommen wenn ich mich in den Klang des Teutonen-BM allgemein reingehört habe, als nächstes wird "Virus West" einer genaueren Betrachtung unterzogen, das klang zumindest beim drüberhören hier noch recht ansprechend.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon trent » Samstag 14. Mai 2011, 13:53

So, wie angekündigt, nehm ich mir mal deine Liste vor. Hier meine Meinung zu den ersten 10:

Savoy Grand: Fesselt mich jetzt nicht auf die Schnelle. Aber in der richtigen Stimmung könnte ich damit was anfangen.

Solitude Aeternus: Mit Doom hab ich mich bisher nicht auseinander gesetzt, aber das klingt gar nicht schlecht. Doch, das gefällt. Sollte ich im Auge behalten.

The Daysleepers: Hmmm. Ganz nett für nebenbei, aber nichts, was mich reizt.

Deadboy & the Elephantmen: Ja, nee. Das gibt mir irgendwie gar nichts.

Khanate: Weia. Nee, das ist mir grad echt zu antrengend. Auch wenn ich mir in manchen Momenten Sunn0))) durchaus anhören kann, aber das hier geht dann nicht mehr.

Yes: Nee, nicht wirklich meins.

Beth Gibbons & Rustin Man: Da war Universal zu schnell für mich und wollte nicht, dass ich in die Band höre und vielleicht Platten von ihnen kaufe. Tja liebe Musikindustrie: So wird das nichts mit neuen Kunden...

The Stone: Das klingt ganz gut. Sollte ich mich näher mit beschäftigen.

Genesis: Auch nicht so meins.

Life of Agony: Haut mich jetzt nicht so vom Hocker, aber das hat Hardcore bisher auch noch nie geschafft.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon trent » Sonntag 22. Mai 2011, 12:27

Und weiter im Text...

BEATLES: Sind natürlich bekannt und es ist natürlich gute Musik, aber nichts, was ich mir so auf meinen MP3-Player machen würde, weil es einfach nicht mein Stil ist.

SUN OF NOTHING: Ich bin ja sonst für Black Metal sehr zu haben, aber damit kann ich nicht so viel anfangen. Erinnert phasenweise an das letzte Mayhem-Album und mit dem hab ich mich bis heute nicht so wirklich anfreunden können.

BAUHAUS: Das klingt gar nicht mal schlecht. Von den Anfängen des Gothic kannte ich bisher nur The Cure und die laufen bei mir allenfalls unter "Ganz nett", aber das gefällt mir ganz gut.

BLACK SABBATH: Welche Songs hattest du da als Beispiele? Die Musikindustrie war wieder schneller und ich hab daher mal probeweise in den Titelsong und "Evil Woman" reingehört. "The Wizard" kannte ich schon als Live-Version. Ja, gefällt mir ganz gut, auch wenn Oldschool Hardrock (was auch immer) nicht so meine Schiene ist.

THE RUINS OF BEVERAST: Wow, das gefällt mir echt gut. Kommt auf die "Mal näher in Augenschein nehmen"-Liste.

THE DOORS: Jau, die Band ist natürlich bekannt. Hier passt im Prinzip das, was ich auch schon bei den Beatles und Black Sabbath geschrieben hab. Gefällt ganz gut, ist aber nicht so meine Schiene.

COBALT: Geil. Kannte ich vorher nicht, aber das gefällt. Ab auf die Liste.

DORNENREICH: Bei der Band hatte ich vorher schon mal reingehört (in das Album "Hexenwind") und da ging mir die Stimme tierisch auf die Nerven. Das ist hier auch nicht besser. Insofern, musikalisch ist es zwar ganz gut, aber die Stimme geht gar nicht...

CANDLEMASS: Instrumental ganz gut, die Stimme ist etwas gewöhnungsbedürftig. Ganz nett würd ich mal sagen.

BURNING WITCH: Ich hatte zunächst was Ähnliches wie Khanate befürchtet, aber das gefällt mir sogar ganz gut.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon trent » Samstag 28. Mai 2011, 18:15

So, die nächsten 10...

KAYO DOT: Nervenzehrend trifft es schon ganz gut. Aber auch nicht komplett abschreckend. Sehr anspruchsvoll und es hat schon einige interessante Momente. Ich glaub, für sowas muss ich in der richtigen Stimmung sein, sonst nervt's...

MADE OUT OF BABIES: Ok, mag sein, dass das auf Platte nochmal anders klingt, aber die Liveversionen klangen zwar ganz nett, das war's aber auch.

PINK FLOYD: Dann hab ich jetzt wohl ein Stück Musikgeschichte verpasst. Ich kannte es vorher nicht. Und auch jetzt ist es ganz nett, aber nicht ganz mein Fall. Ja, manchmal bin ich schon ein Ignorant.

SLEEPYTIME GORILLA MUSEUM: Der erste Song geht überhaupt nicht. Die Melodieführung ist Kitsch pur. Der zweite Song hingegen klingt durchaus interessant, kann aber auch schnell nerven. Der Rest fällt dann wieder in die Kategorie nervig. Fazit: Nichts für mich.

CHAPTERHOUSE: Ok, das Genre ist offensichtlich nichts für mich. Hier gilt das Gleiche wie bei THE DAYSLEEPERS: Ganz nett, aber nichts, was mich reizt. Nein, stimmt nicht ganz. Das hier hat Nervpotenzial...

FALL OF EFRAFA: Ich kannte mich vorher mit Crustcore so gar nicht aus, aber das hier klingt interessant. Das sollte ich im Auge behalten.

EXPLOSIONS IN THE SKY: Joa, ganz nett und in der richtigen Stimmung hör ich mir sowas gern an.

BLUT AUS NORD: Da Youtube mir deine Links nicht zeigen wollte, konnte ich mir von dem Album nur "The Cosmic Echoes of non-matter" anhören. Schöner spärischer Black Metal, bei dem mir die Stimme aber zu sehr in den Hintergrund gemischt ist. Aber ansonsten gefällt es mir sehr gut. Merken!

DEATH: Konsens hin oder her, ich kannte es noch nicht. Hatte zwar hier und da schon mal bei Death reingehört, das fand ich aber nicht so spannend. Aber das gefällt mir echt gut. Merk ich mir auch mal.

CODE: Das gefällt mir auch. Da sind definitiv Harmonien dabei, die an Opeth erinnern. Wird ebenfalls notiert.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Jesus » Samstag 28. Mai 2011, 18:46

trent hat geschrieben:DEATH: Konsens hin oder her, ich kannte es noch nicht. Hatte zwar hier und da schon mal bei Death reingehört, das fand ich aber nicht so spannend. Aber das gefällt mir echt gut. Merk ich mir auch mal.

CODE: Das gefällt mir auch. Da sind definitiv Harmonien dabei, die an Opeth erinnern. Wird ebenfalls notiert.


Ausgehend von Deiner Liste müssten Dir diese Alben eigentlich gefallen. Und Du kanntest DEATH wirklich noch nicht? Oder nur speziell dieses Album?
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon trent » Samstag 28. Mai 2011, 19:09

Ich kannte Death bisher nicht wirklich. Also klar, dass es diese Band gab, dass sie bei vielen hoch geschätzt und allgemein essentiell für die Entwicklung des Death Metals war, das wusste ich natürlich schon. Und wie gesagt, ich hatte bereits hier und da mal in das Werk der Band reingehört (wenn auch recht wenig), aber nicht mehr und da ist dementsprechend auch nichts hängen geblieben. Insofern war das schon neu für mich.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon trent » Sonntag 19. Juni 2011, 14:26

So, nach längerer Zeit hab ich mal wieder die Zeit gefunden, ein paar weitere Alben anzutesten...

THERGOTHON: Das Album zeigt mir wieder, warum ich mich mit Doom bisher nicht weiter auseinander gesetzt habe und was ich an den wenigen Sachen aus dem Gebiet, die ich bisher gehört habe, nicht mag: Das klingt zwar alles ganz nett, aber das Tempo verleitet zum Einschlafen und raubt dem ganzen jegliche Spannung. Nichts für mich.

ENSLAVED: An denen hab ich mich schon mehrmals versucht, da gerade hier viele diese Band ja sehr loben, aber ich hab da bisher noch nichts gefunden, was mich mitreißt. Auch hier wieder klingt das zwar alles ganz nett, aber es packt mich nicht so recht...

SWANS: Find ich grad ziemlich langweilig. Aber in der richtigen Stimmung könnte es ganz gut reinpassen. Etwa wenn ich mal wieder in ner Phase bin, in ich das Frühwerk von Lacrimosa höre. Da passt das stimmungsmäßig ganz gut dazu.

MOLOKO: Also das gefällt mir irgendwie grad überhaupt nicht.

TIAMAT: Auch so eine Band, die mir namentlich immer mal wieder über den Weg gelaufen ist und dabei von anderen viel gelobt wurde und die mich nie begeistern konnte, wenn ich mal reingehört habe. Die Beispiele bestätigen meine Meinung. Ist zwar ganz nett, das war's aber auch.

SLINT: Find ich langweilig.

WISHBONE ASH: Auch langweilig, überhaupt nicht mein Fall.

MAZZY STAR: Auch nicht meins.

MOUTH OF THE ARCHITECT: Das gefällt mir ganz gut, auch wenn die Stimme etwas gewöhnungsbedürftig ist.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Jesus » Donnerstag 23. Juni 2011, 20:42

Kriege ich eigentlich Haue von Oberstatistiker Holger, wenn ich mich irgendwann einmal wie Fabian dazu entscheiden sollte, meine Liste etwas nachzupimpen?
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