100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon frankjaeger » Dienstag 12. April 2011, 23:56

Martin van der Laan hat geschrieben:man braucht einfach jedes einzelne ARMORED SAINT-Album


WORD!
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon salisbury » Mittwoch 13. April 2011, 01:17

Saint: is mir zu alt, zu traditionell, zu 80er, zu nicht meine Musik. Will ich einfach nicht hören...Habt Spaß dabei...

Sacred Blade: Noch älter, noch traditioneller; der erste Song hat Flair; der zweite hat dann wieder die Elemente, die ich wirklich - muß ich sagen - hasse: SAAALÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄHÄÄÄÄÄÄÄÄM! Kopfstimmenquietsch bis zum Hirntod.
Bor, never again, please...

Dabei fand ich dieses Othyrworld-Zeux eigentlich letzens ganz ordentlich, vielleicht war da aber n anderer Sänger. Egal. Next.
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon Martin van der Laan » Mittwoch 13. April 2011, 09:03

Haha, ich wusste, dass das kommt. Deswegen habe ich ja auch SAAALÄÄÄÄÄHÄÄÄÄÄM verlinkt. Toll, wie sich an so etwas die Geister scheiden. Und wie vorhersehbar das Ganze mit der Zeit wird (Okay, Ausnahmen bestätigen die Regel...): Sally kriegt bei Steinzeit-Kauz-Metal die Krätze und ich bei monotonem Schrammel-Rock mit erhöhten Nöhl-Faktor. Ich würde jetzt gerne zu einer Verteidigungs- und Erläuterungs-Rede ala Rüdiger ansetzen, aber dazu fehlt mir gerade der Schwung. Auch wenn ich weiterhin kein großer CIRITH UNGOL-Fan bin, empfinde ich diesen alten, leicht holprigen und eigenwilligen Ur-Metal ähnlich wie der Große Rabe.

Und ARMORED SAINT... come on, Sally, was ist so schlimm an Spaß haben!? Das ist halt kalifornischer Metal, der ist zwar knackig, aber dem scheint bei aller Klasse auch immer die Sonne aus dem Hintern. Deswegen liebe ich ihn ja so. Weil man davon gute Laune bekommt. Egal, ob beim Autofahren oder Kloputzen, beim Joggen oder bei der Steuererklärung. Alles schon selbst ausprobiert. Klappt immer.
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon salisbury » Mittwoch 13. April 2011, 11:13

Martin van der Laan hat geschrieben:Haha, ich wusste, dass das kommt. Deswegen habe ich ja auch SAAALÄÄÄÄÄHÄÄÄÄÄM verlinkt. Toll, wie sich an so etwas die Geister scheiden. Und wie vorhersehbar das Ganze mit der Zeit wird (Okay, Ausnahmen bestätigen die Regel...): Sally kriegt bei Steinzeit-Kauz-Metal die Krätze und ich bei monotonem Schrammel-Rock mit erhöhten Nöhl-Faktor. Ich würde jetzt gerne zu einer Verteidigungs- und Erläuterungs-Rede ala Rüdiger ansetzen, aber dazu fehlt mir gerade der Schwung. Auch wenn ich weiterhin kein großer CIRITH UNGOL-Fan bin, empfinde ich diesen alten, leicht holprigen und eigenwilligen Ur-Metal ähnlich wie der Große Rabe.

Und ARMORED SAINT... come on, Sally, was ist so schlimm an Spaß haben!? Das ist halt kalifornischer Metal, der ist zwar knackig, aber dem scheint bei aller Klasse auch immer die Sonne aus dem Hintern. Deswegen liebe ich ihn ja so. Weil man davon gute Laune bekommt. Egal, ob beim Autofahren oder Kloputzen, beim Joggen oder bei der Steuererklärung. Alles schon selbst ausprobiert. Klappt immer.


Oh ich hab auch Spaß an Spaßmusik ;-) . Gestern bei Trail of Dead z.B. Eine sehr erdige, schweißtreibende, laute, erngiegeladene und einfach schweinegeile Rock n Roll-Show. Ob Armored Saint sowas auch können? Bericht + Interview folgt in Kürze ;-) .

Ach, AS in etwas modernerem Gewand GEFALLEN mir (Symbol, Raza)!. Nur halt das Uralt-Zeux nicht. Ich habe selbst auch den delirenden Nomaden als LP zuhause stehen (und auch öfter vollständig angehört!). Aber er hat mich niemals so gepackt. Und das passiert auch nimmer...
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 13. April 2011, 13:45

salisbury hat geschrieben: . Gestern bei Trail of Dead z.B. Eine sehr erdige, schweißtreibende, laute, erngiegeladene und einfach schweinegeile Rock n Roll-Show. Ob Armored Saint sowas auch können?


Wenn ARMORED SAINT irgendetwas können, dann das. Sind ja bloss die beste Live-Band der Welt.
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon Teichfrosch » Mittwoch 13. April 2011, 17:14

ARMORED SAINT - Raising Fear


"Raising Fear": Gut gemachter, ernergiegeladener Metal, der mich bisher nicht sonderlich berührt. Das ist aber durchaus besser als vieles, was von ähnlich klingenden Truppen veranstaltet wird, das jedenfalls bemerke sogar ich (Oho!). Aber ich glaube, da ich seit neustem ja sogar SABBATH mit Ronnie und MAIDEN gerne höre werde ich mir auch irgendwann das hier besorgen können und meinen Heidenspaß daran haben.

"Chemical Euphoria": S.o., könnte hier genauso stehen. Gut gemacht, und hat bei mir viel Wachstumspotenzial. Ich beginne den Sänger zu mögen.
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon Martin van der Laan » Mittwoch 13. April 2011, 17:28

Damit wir uns richtig verstehen: "Berühren" im Sinne von "tief in der Seele erschüttern" tun mich ARMORED SAINT auch nicht. Ich habe aber schon jetzt meinen Heidenspaß mit der Musik. Also "berühren" im Sinne von "glücklich machen" daher schon.
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon Teichfrosch » Mittwoch 13. April 2011, 18:29

Tjo, exakt dafür höre ich persönlich nunmal 90% meiner Musik. Ich will garnicht sagen dass das immer so ist (ich höre ja beispielsweise irgendwelchen Rock der "nur" Spaß macht), aber wenn ich mir anschaue wie meine Präferenzen liegen muss ich schon sagen, dass der weit überragende Teil meiner Lieblingsmusik etwas mit "(tief) emotional berühren" zu tun hat. Aber ich glaube das Thema hatten wir schon. ARMORED SAINT hört sich trotzdem gut an x)
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 13. April 2011, 20:13

Ich mache hier mal weiter, weil ich die Diskussion gerade arg aufregend finde.

Arcane: Texas-Sahne-Thrash mit leider weniger gutem Sound. Musikalisch top notch, noch dazu mit einem absoluten Szenesympathico an der Klampfe. Herrlich.

salisbury hat geschrieben:Arcane: Ich kann mich noch dunkel ein da Review im Rock Hard erinnern.

Mmmh.. ich, höre versierten, kompetent gespielten, riff-und breaklstigen Power-/Thrash-Metal. Sicher tatsächlich was, wo Holg zuckt und die Faust reckt. Es ist wieder Musik für eine Handvoll Liebahber, die immer Musik für eine Handvoll Liebhaber sein wird, die eben auf genau diesen Sound stehen. Da klingen die Gitarren immer so und das Schlagzeug immer so und möglicherweise haben diese Combos auch immer den selben Sänger oder einen Klon desselben. Musik, bei der ich den Enthusiamsmus ansatzweise verstehen kann, die nicht groß wehtut, bei Hören ein paar Mal bei den Breaks aufhörchen lässt. Und wenn's vorbei ist, frage ich mich, was ich denn da grad gehört habe, und merke, daß absolut nicht hängengeblieben ist...
hmmM...

...ich hoff der Martin haut mich nicht beim nächsten Meeting für meine Attacken auf seine geliebte Musik...


Gerade ARCANE klingen eben genau nicht so wie die anderen. Und meine Faust zuckt da auch nur bedingt. Eine Band, die mir musikalisch und vom Sänger her sehr a Herzen lag, wo mich aber der Sound des – und nur der Sound – des Albums immer wieder ärgert. Da fehlt Wärme, es klingt leicht steril und genau das ist die Musik von Byron Hawk nämlich nicht, wie Livetapes beweisen.

salisbury hat geschrieben:Übrigens: Mach mal ein "D" vor den Namen und schon sind wir bei einer Band von einer ganz anderen Klasse... ;-)


Aua. Diese Aussage schmerzt körperlich. Modern getriggerten Kopfthrash mit dieser emotionalen Wundertüte auch nur zu vergleichen. Hätten die Musiker von Darkane im Zeitalter von Arcane eine Scheibe einspielen müssen, würde das heut keiner auch nur gut finden. Und das liegt nicht daran, dass die Musiker damals noch im Kindergarten waren, sondern vielmehr, dass ihre Songs darauf ausgelegt von einem fetten überproduzierten Klanggewand unterstützt zu werden.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: 100 metallische Meisterwerke aus meiner Hall Of Fame

Beitragvon Martin van der Laan » Mittwoch 13. April 2011, 21:51

Teichfrosch hat geschrieben:Tjo, exakt dafür höre ich persönlich nunmal 90% meiner Musik. Ich will garnicht sagen dass das immer so ist (ich höre ja beispielsweise irgendwelchen Rock der "nur" Spaß macht), aber wenn ich mir anschaue wie meine Präferenzen liegen muss ich schon sagen, dass der weit überragende Teil meiner Lieblingsmusik etwas mit "(tief) emotional berühren" zu tun hat. Aber ich glaube das Thema hatten wir schon. ARMORED SAINT hört sich trotzdem gut an x)


Vielleicht überrascht es dich, dass ich so schwer von Begriff bin, aber erst jetzt geht mir auf, warum wir zwei so oft auseinander liegen mit den Hörgewohnheiten. Ich habe nämlich immer den Eindruck, dass wir rein künstlerisch-ästhetisch gar nicht so weit auseinander liegen. Aber, oh mein Gott, ich stelle mir gerade vor, dass ich den ganzen Tag Musik hören müsste, die mich tief emotional in Innersten berührt... Da wäre ich ja nach drei Woche ein Psycho-Wrack!! Liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich immer so viel um die Ohren habe, dass der Tag locker 30 Stunden haben könnte und es immer noch nicht reichen würde. Da muss Musik vor allem glücklich machen und über die Tiefs HINWEGHELFEN (statt mitten hinein zu führen). Oder entspannen oder ein wundervoller ästhetischer Genuss sein. Oder positive Energie mit Niveau verströmen. Oder einfach nur die Neugierde und Entdeckungslust befriedigen.
Im Umkehrschluss heißt das wohl, wäre ich nicht so hyperaktiv und hätte mehr Lust, mich in epischer Breite mit den Ecken und Enden meines eigenen Inneren zu beschäftigen, würde ich wahrscheinlich auch andere Musik hören. Aber dafür bin ich wohl zu evangelisch erzogen. ;-)
Macht nichts, immerhin fange ich an den Frosch zu verstehen. Am Ende findet man hinter der elitären, gehässigen Fassade unseres Heilands wohl möglich noch etwas ähnliches!?
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