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Feuchtbiotop mit 100 ArtenRe: Feuchtbiotop mit 100 ArtenSo viel Wahrheit in unserem kleinen Forum.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten"Battle Hymns did sound the call
You came to our side You heard TRUE METAL - Into The Glory Ride..." Und das Textblatt hat halt das Motto: We Are Manowar. We are invincible. Death to FALSE METAL, Hail To England.
Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten
Und genau wegen dieser großen Lauscher kann ich mich nicht verhören ![]()
Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten
Ich bin da nicht so textfest ... Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten
Das Bild kam nach der Suche "Alphaschaf". Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenToll, das beschreibt mich doch hervorragend. Unter "eingebildeter Musiksnob" hätte man nicht so tolle Schafe gefunden.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten
Hach, ich mag dich ![]()
Endlich mal jemand der das Album überhaupt wahrnimmt Aber gut, bin ich selbst schuld, hab da einfach zu viel hintereinander weg gepostet. Dabei kann ich mir gut vorstellen dass aufgeschlossene Freunde von OCEANSIZE durchaus Gefallen daran finden könnten.
Das ist nunmal grundsätzlich Sludge, egal wie ruhig sich die Band dabei auf diesem Album gibt, das Grundgerüst ist das gleiche.
Die Vorurteile sind das Salz in der Suppe. Wer nichts nicht mag, der mag auch nichts besonders.
Das waren die mit dem INTO ETERNITY Vergleich, welcher ja auch nicht vollkommen von der Hand zu weisen ist. Ohne meinen starken Hang zu Extreme Metal fänd ich da bestimmt auch nicht so toll. Den hab ich aber nunmal x)
Ja, OPETH ist da wahrlich nicht von der Hand zu weisen. Wenn die Band eines nicht macht, dann irgendwas neu zu machen. Das ist ganz banal und konventionell gestrickter MDM, und genau deshalb toll.
Alles andere hätte mich überrascht.
Was? Echt? Dabei schreien die doch auch ohne Unterlass. Bei dir scheint wohl der musikalische Unterbau erheblichen Einfluss darauf zu nehmen wie du den Gesang wahrnimmst. ![]()
Dabei empfinde ich grade 65DOS als exakt das Gegenteil. Okay, die haben auch viel Elektro und Experimental drin, aber wo meinetwegen EXPLOSIONS IN THE SKY oder MONO eher posteln rocken 65DOS doch ziemlich.
Einigen wir uns einfach darauf: der Begriff ist doof. (=
Ja, ich denke das stellt für sehr, sehr viele Leute ein Problem dar und dürfte der Grund sein, weshalb solche Musik wenig Zulauf hat. Beim "sicken" Zeug hab ich es auch sehr gewollt es zu mögen, einfach weil ich es unglaublich spannend fand wenn auch unhörbar, und nachdem ich es 3 Monaten ca. gewollt habe hat es dann irgendwann *klick* gemacht. Das waren 3 Monate mit einer echten Extreme Metal Diät, bestehend aus dem kränksten Kram den man so auftreiben kann. Ich spreche dabei immer von einer "Fähigkeit" sowas hören zu können, diese Fähigkeit muss man sich auch irgendwie erarbeiten. Das macht mit Sicherheit nicht immer nur Spaß, es ist nunmal die Frage ob man das überhaupt will und auch, ob man dafür die Zeit hat, und selbst wenn man es will und macht kann es immernoch sein, dass man einfach nichts dran findet. Ich bin jedenfalls froh, dass ich mir das selbst angetan habe, ansonsten hätte ich unfassbar viel verpasst. Und naja, der Kuschelkram... da besteht einfach eine natürliche Affinität, die musste ich mir aber auch langsam antrainieren, zumindest bei den sehr langsamen und ruhigen Sachen. Sowas wie ANTIMATTER hätte ich vor 8 Jahren bestimmt mordslangweilig gefunden.
Tjaa.... das kann man kaum erschöpfend behandeln, ich glaube aber, dass sowas auch etwas mit erarbeiten zu tun hat. Ich denke, dass man in deinem Fall durchaus sagen kann dass du schon einige Jahre dich mit verschiedenster Musik beschäftigst, insofern kann man da wohl einfach wirklich sagen, dass diese Sachen nichts für dich sind. Aber grade sehr junge Menschen sind noch schön formbar, die muss man dann auch mal dazu nötigen bestimmte Sachen zu hören (sofern man das denn kann).
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenIch glaube, dass man sich - eine gewisse musikalisch-ästhetische Grundbildung voraus gesetzt - ganz bestimmt jede komplexe und/oder ungewöhnliche Musik erarbeiten kann. Ich bin mir sicher, dass ich nach drei Monaten intensivster Beschäftigung mit euren Lieblingsplatten definitiv vieles besser verstehen und vielleicht sogar lieben würde. Die Wahrnehmung eines jeden Menschen ist formbar. Ich frage mich nur, welche Lebenserfahrungen, welche real existierende Emotionen und Intuitionen der extremsten Spielarten des Metal/Core zugrunde liegen. Da ist diese nicht finden und mir nicht vorstellen kann, deshalb bleibt es für mich artifiziell und (halb-)leer. Da beschäftige ich mich lieber mit schwieriger Musik, deren Wurzeln und Bezüge ich nachspüren kann.
Und ich bin sowas von dafür, dass sich jeder Musikinteressierte alles Mögliche anhört und sich mit so viel wie möglich erdenklichen Klängen beschäftigt. Ich finde es ja auch wirklich und ganz ehrlich total super und spannend, was ihr hier so vorstellt. Völlig unabhängig davon, was ich mir freilich regelmäßig anhören würde. Diesen Punkt haben wir ja bisher außer Acht gelassen. Es gibt Musik, die man sich zum Genießen, zur Unterhaltung, zur Bestätigung der eigenen Neigungen anhört (was bei den meisten mit Abstand am häufigsten passiert) und es gibt Musik, die man hört, um seinen Horizont zu erweitern, etwas kennen zu lernen und zu erleben. "Mögen" ist sowieso ein seltsames Kriterium, das von vielen Zufällen geformt wurde. "Spannend Finden" ist eigentlich das entscheidendere Kriterium. 668 - Neighbor of the Beast
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenTja, da hab ich dem Heiland versprochen dass jetzt ein Album kommen würde das er mag, und dann wähle ich das. Reingelegt
Naja, ich wähle eigentlich immer die Alben auch danach aus, worüber ich Lust habe zu schreiben. Und jetzt hab ich halt Lust über "Volcano" zu schreibenPlatz XXX Satyricon - Volcano (2002) Dieses Album war mein erstes aus dem Genre "Blackmetal", vorher stand ich dem Stil sehr kritisch und ablehnend gegenüber, empfand die Musik als Krach, den Gesang als grauenvoll und zu böse, die Ideologie als zu provokant, konnte den fragwürdigen Einstellungen der Musiker nichts abgewinnen und fand deren Auftreten lächerlich. Auch dank diesem Album höre ich das Genre aber mitlerweile ganz anders und liebe es. Dabei ist "Volcano" nichtmal ein klassisches Blackmetal Album, eigentlich hat es mit dem Frühwerk der Band aus Norwegen nichtmehr besonders viel gemein. Insofern ist es sicher auch der Tatsache geschuldet dass dieses Album mein erstes BM Album war, dass ich es als den Höhepunkt des Schaffens von SATYRICON ansehe, aber wenn ich bei anderen Bands teilweise die Erstberührung irgendwann vielleicht nichtmehr so toll finde wird "Volcano" dagegen mit jedem Durchgang besser und bestätigt meine hohe Meinung immer wieder aufs Neue. Insbesondere jetzt, wo ich mich im BM viel besser auskenne, gefällt mir das Album besonders gut wegen seiner Eigenständigkeit und Unverwechselbarkeit. Das, was häufig innerhalb der Szene kritisiert wird, nämlich die rockigen Einflüsse und die progressiven, wenig schwarzmetallischen Elemente, machen das Album so stark. Nicht umsonst wird der Stil SATYRICONs ab dem Vorgänger, aber insbesondere ab diesem Album, als "Black 'n Roll" bezeichnet - es findet sich auf dem Album u.a. "Fuel For Hatred", eine sehr rockige und leicht eingängige Nummer, wenn man von den dissonanten Harmonien und der pösen Stimme absieht. Elektronische Klänge werden nurnoch sehr selten verwendet, Satyr und Frost haben sich mit diesem Album dem schwarzen Kern ihres Genres angenähert, reduziert und unverholen dunkel. Fuel For Hatred - eine wirklich locker-flockige Nummer, aber genau deshalb so toll. Repined Bastard Nation - Mein Favorit, der Riff ab 3:56 ist phänomenal. Schafft eine unglaubliche Atmosphäre, auch durch den dezenten Einsatz von Samples. [urlhttp://www.youtube.com/watch?v=rU0y7NfuI-0]Black Lava[/url] - durchaus doomig, der atmosphärisch stärkste Song des Albums, hypnotische Riffs die ewig wiederholt werden... ein pechschwarzes Meisterwerk, so wie das ganze Album.
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenJaa, sehr gutes Album, hatte ich ja auch in meiner Liste. Allerdings halte ich "Fuel for Hatred" für den schwächsten Song des Albums, die anderen beiden gehören aber zu den besten Songs der Band überhaupt.
Nun auch auf Musiksammler: Trents Musiksammlung
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