Feuchtbiotop mit 100 Arten

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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Peter Kubaschk » Donnerstag 20. Januar 2011, 15:17

Ja, bei 'New Noise' war auch Jahre nach VÖ im Club immer noch die totale Hölle los. Der Song hat aber auch eine wahnsinnige Energie & Dynamik. Da kann man nicht still sitzen bleiben.

Der Rest des Albums hat mich nie so extrem gepackt, was sich auch gerade beim Hören wieder bestätigt. Dennoch natürlich ein gutes & wichtiges Album, das man schon für 'New Noise' im Schrank stehen haben sollte.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon trent » Donnerstag 20. Januar 2011, 15:20

"New Noise" kenne ich auch schon sehr lange und der Song gefällt mir auch ganz gut. Es hat aber nie dazu gelangt, dass ich mich weiter mit der Band beschäftigt habe. Punk und Hardcore waren halt noch nie wo wirklich meine Baustelle.
Nun auch auf Musiksammler: Trents Musiksammlung
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Donnerstag 20. Januar 2011, 16:54

Rüdiger Stehle hat geschrieben:'New Noise'


trent hat geschrieben:"New Noise"


Ja, der Track alleine ist das Album durchaus schon wert. Ich selbst habe lange mir auch nur diesen Track angehört und den Rest geskipt, aber irgendwann hat es *klick* gemacht, und mitlerweile begeistert mich auch der Rest. Dafür musste ich aber auch erst einmal von diesem Album weg, durch allen möglichen anderen Kram durch und wieder zum Album zurück. Will sagen: erst nachdem ich selbst musikalisch reifer geworden bin konnte ich das album schätzen.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Peter Kubaschk » Donnerstag 20. Januar 2011, 17:13

hast du mich jetzt schon wieder mit Rüdiger verwechselt?
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Donnerstag 20. Januar 2011, 17:18

:grins: O_o Oh man, tut mir leid, ich weiß auch nicht wie das kommt. Au Backe. Tut mir leid. Ich würde es editieren, aber das geht nicht. Man, wieso passiert mir das? Dabei wäre es viel naheliegender dich mit Frank zu verwechseln...

Ich geh lieber zurück zu meinen Büchern, und in spe muss ich wirklich mal darauf achten. Ist das peinlich. *Im Boden versink*
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Donnerstag 20. Januar 2011, 17:42

Jetzt hab ich extra nochmal den Rechner angeworden um eins klarzustellen:

Ich verwechsel nicht Personen, sondern Namen. D.h.: ich weiß, dass ich mit Peter spreche und antworte entsprechend, aber ich schreibe den falschen Namen dahin. Nur, dass du nicht denkst ich würde dich komplett verwechseln; das nicht. Aber schon zum zweiten Mal hab ich wohl in Gedanken schon an der Antwort gebastelt und dann den falschen Namen hingeschrieben. Fühl dich geehrt, Rüdiger ist doch ein super Typ und jeder Mann wäre mal gerne wie er: true bis aufs Blut. 8-) Okay, der zweite Teil war vielleicht ein kleines bisschen ironisch, aber der erste Teil, nämlich dass Rüdiger ein super Typ ist, ist vollkommen ironiefrei.


Also, bitte nicht denken ich würde dich komplett verwechseln. Ich geb dir nur gerne mal den falschen Namen. Wieso, das wissen nur die Metalgötter.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Eike » Donnerstag 20. Januar 2011, 22:25

Teichfrosch hat geschrieben:Refused - The Shape Of Punk To Come (1997)

[...]

Diese Meisterwerk brilliert in in jeder Hinsicht, es ist progressiv und innovativ genug um sich deutlich vom Rest abzusetzen, aber ausreichend im Hardcore verwurzelt um Freunde des Genres zu begeistern. Es ist melodisch genug um nicht anstrengend zu sein, aber rumpelig genug um Wut und Ärger Luft zu machen. Jeder der denkt, er hätte im Hardcore alles gehört was sich zu hören lohnt, ist angehalten sich dieses essentielle Werk zu Gemüte zu führen. Hier wird nicht die ganze Zeit durchgebrüllt, sondern die Songs profitieren von einer enormen Abwechslung, Dynamik und Unvorhersehbarkeit.
Auch wenn es mich wohl nicht so sehr kickt wie Dich, kann ich doch voll und ganz nachvollziehen, warum das Teil bei Dir und auch allgemein so einen Kultstatus hat: Eigenständig, visionär, mit schmuckem Post-Ansatz und dabei dennoch traditionsverhaftet, den perfekter Wandel auf dem schmalen Grat zwischen überkargem Minimalismus und bombastischem Ausufern, diese Musik hat Fransen, und Fransen sind gut; kurzum: alles drin und dran, was einen Klassiker ausmacht.

Im Zweifel immer wieder die bessere Wahl gegenüber dem irgendwie doch recht genre-prog-melo-deathigen "Back To Times Of Splendor"!
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 20. Januar 2011, 22:29

Der erste Song gefällt mir richtig gut, ist ja vocalmäßig schon voll im Hardcore-Bereich angesiedelt.
Die anderen beiden sind ok, hauen mich aber nicht um, dafür sind sie, ohne jetz groß zu überraschen, zu punkig :grins:
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Freitag 21. Januar 2011, 00:17

Eike hat geschrieben:Im Zweifel immer wieder die bessere Wahl gegenüber dem irgendwie doch recht genre-prog-melo-deathigen "Back To Times Of Splendor"!


Nunja, das ist mir persönlich schon seeehr schwer gefallen, einfach weil "BTTTOS" eines der Werke war, welches ich sofort in meine Top100 gepackt habe. Aber wie schon gesagt, ich habs jetzt erst vor 2 Tagen nochmal komplett gehört und war, vielleicht auch aufgrund meiner großen Erwartungshaltung, doch ziemlich ernüchtert - ich hatte es viel besser in Erinnerung (der letzte Durchgang ist sicher weit über ein Jahr her). Und dann noch das unsägliche "Gloria" ... scheinbar ist mir ein wenig die Lust auf die Band vergangen.

Jhonny hat geschrieben:Die anderen beiden sind ok, hauen mich aber nicht um, dafür sind sie, ohne jetz groß zu überraschen, zu punkig


Tjaja. :) Wahrlich keine Überraschung die dem Namen "Überraschung" gerecht werden würde.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Freitag 21. Januar 2011, 17:37

Ich konnte mich nicht entscheiden ob ich hier ROSETTA mit "A Deteminism Of Morality", BURIED INSIDE mit "Spoils Of Failure" oder das unten genannte Werk stehen haben möchte - also hab ich es ausgewürfelt. Genannt haben wollte ich die beiden obigen Bands aber dennoch, einfach nur weil... ich es will. 8-)


Platz XXVII


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Callisto - Noir (2006)


CALLISTO sind Finnen, und genauso hört sich ihre Musik an: melancholisch, langsam, bedächtig, feinfühlig, aber auch rau und wild. Eigentlich machen CALLISTO nichts anders als andere Bands die auch im Fahrwasser von ISIS, NEUROSIS und CULT OF LUNA wildern, aber auf diesem Album haben sie den Stil einfach sehr schön und rundum gelungen eingespielt. Also nicht unbedingt ein Innovationspreis für die Finnen, aber besser gut geklaut als schlecht selbst gemacht. Und wie gut sie geklaut haben, davon kann man sich in gut 53 Minuten selbst überzeugen: Das Album ist atmosphärisch absolut dicht und mit dunklen, fesselnden Melodien gespickt. Dabei kommt insgesamt durchaus mehr Doom durch als vergleichbaren Kapellen, der Sludgeanteil ist zwar grundsätzlich tonangebend aber weniger dominant, und gelegentlich erklingen sogar Cleanvocals. Allgemein hebt sich die Band bei den Vocals etwas von der Genrekonkurenz ab, wenn nämlich grundsätzlich in diesem Metier eher Hardcoretypisch gebrüllt wird handelt es sich bei den harschen Vocals hier tendenziell eher um Growls, wie man sie aus dem "DeathDoom" kennt. Insgesamt beherschen aber ohnehin mehr sphärische und langgezogene Instrumentalpassagen die Musik die der Atmosphäre viel Platz zum atmen und entwickeln geben. Also doch nicht alles nur geklaut? Nein, aber ein klein bisschen gespinkst. Geht in Ordnung, solang dabei solch fesselnde Musik herauskommt.


The Fugitive

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Woven Hands
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