Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Mr. Know-It-All » Montag 16. August 2010, 00:24

Live sind die in der Tat sehr kurzweilig. Bild
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Eike » Montag 16. August 2010, 02:04

DRAGONFORCE - ist das dieser Tamagochi-Metal? Mitunter recht lustig für Zwischendurch!
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Holger Andrae » Montag 16. August 2010, 08:34

Während der Titelsong noch ganz geschmeidig einläuft ziehts mir bei den anderen Titel die Socken aus. Jetzt brauch was knuspriges mit Reibeisen. :grins:
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Frozen » Montag 16. August 2010, 21:33

So, der erste Zehnerblock ist durch. Ich nehme mir deshalb eine Auszeit mit den Alben um in die Tat umzusetzen, was ich ja schon im Top 100 Rockbar Thread besprochen habe: Der Fokus soll bei mir nicht NUR auf den Alben liegen, sondern hier sollen auch die absoluten Lieblingssongs von mir (Momentaufnahme gemischt mit All Time Faves) erwähnt sein. Es geht mir dabei darum, die Songs aufzulisten, die mich aus irgend einem Grund persönlich berühren oder die mir aus irgend einem Grund einfach noch mehr Spass machen, als die vielen anderen geilen Songs. Die meisten dieser Songs sind mitverantwortlich für meinen Geschmack, und wie sie mich geprägt haben, möchte ich hier auch gerne erläutern. Tatsächlich kommt HIER keine Band doppelt vor. Es soll auch als eine kurze Entspannung dienen und völlig aus dem aktuellen Kontext der Albenliste reissen - manchmal.

Darum werde ich immer nach 10 Alben einen meiner Lieblingssongs hier vorstellen. Eine Top 10 in den Top 100... bzw. Top 12, denn selbst mit aller Mühe die ich da reingelegt hatte, ich konnte mich von keinem mehr trennen. Darum hat jeder seine Daseinsberechtigung. Die Ordnung ist dabei sehr beliebig, zweimal werden es einfach zwei Songs auf einmal werden.

Meine Lieblingssongs Platz 12:

AMON AMARTH - Twilight of the Thunder God

Eben, völlig aus dem aktuellen Kontext: Melodic Death Metal. Warum ich den Song derart mag? Das erklärt meine Gitarre.
Erstens bin ich schon seit jeher fasziniert von der Nordischen Mythologie. Thor ziert auch als Airbrush meine Gitarre. Logisch, dass ich einen starken Song über den Donnergott schon von Grund auf interessant finde.
Zweitens hat mir der Song als Gitarrist viel gebracht. Das Hauptriff ist sehr schnell und erstreckt sich in sehr kurzer Zeit über 3 Saiten. Das wechseln von Saiten innerhalb eines Riffs, wenn es sich nicht um Akkorde handelte, bereitete mir von Anfang an Schwierigkeiten. Die Erfahrungen aus diesem Riff halfen mir, dass dieser Knoten endlich platzte. Ebenso hat der Song mir beim erlernen von Shredding Techniken geholfen. Anstatt die hohe E-Saite hoch und runter zu spielen, konnte ich während dem Chorus ein tatsächliches Riff in hohem Tempo anvisieren als Ziel, und zusammen mit dem Mainriff schon fast den ganzen Song spielen. So simpel das auch ist, es war für mich als angehender Gitarrist ein extrem hilfreicher Song, ohne den ich heute wahrscheinlich immer noch Probleme beim Solieren und Shreddern hätte. Oder halt noch deutlich mehr.

Ganz davon abgesehen war das Album auch mein erstes Death Metal Album und der Song damit mein erster Death Metal Song überhaupt. Dementsprechend wurde mir durch diesen Song ein weiterer Horizont gezeigt. Auch wenn ich nach wie vor kein Fan von Death Metal bin, wenn eine gute Melodie dahintersteckt bin ich inzwischen alles andere als abgeneigt, wenn es um dieses Genre geht. Und eben inzwischen auch ein echter Fan von Amon Amarth. Noch immer gehört er auch zu meinen meistgespielten Tracks, daher ist seine Erwähnung hier definitiv gerechtfertigt.

So, und nun dürft ihr mich zerfleischen für das missbrauchen dieses Threads, für meine miserablen Gitarrenskills und meinen fürchterlichen Geschmack. :P Ob Gerechtfertigt oder nicht darf eh jeder für sich entscheiden, ich gebe niemandem seine Meinung über mich vor ^^
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Frozen » Dienstag 17. August 2010, 21:56

Schade, es scheint auf wenig interesse zu stossen (oder liegts am Wochentag?)

Naja, weiter mit Alben. Platz 89:

Bild

MANOWAR - Louder than Hell
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Genre: True Metal

Ich kann der Kritik zu diesem Album nicht zustimmen. Denn das ist Manowar. Einer der besten Metalsänger am Mikro, beinhartes Riffing und Göttliche Schlachtenlyrics - leider nur selten Qualitativ genauso Göttlich, aber das ist es, was man von Manowar erwarten kann.

Darum sehr kurz hier: "The Gods Made Heavy Metal" war das erste Riff überhaupt, das ich auf Gitarre lernte und der erste Song den ich vollständig als Rhytmusgitarre spielen konnte. Eine True-Metallische Schöpfungsgeschichte - Und wir sahen, dass es gut war. "Courage" ist dann die Chance für Eric Adams zu glänzen. Die einzige Ballade von Manowar die mir persönlich noch mehr zusagt ist "Heart of Steel". "Outlaw" drückt das Gaspedal dann bis aufs Blech, was unter den grundsätzlich im Midtempo gehaltenen Songs eine nette Abwechslung ist.

Das sind aber nur meine persönlichen Lieblinge. Auch als ganzes sehe ich das Album als das am meisten Unterschätzte von Manowar an. Alles was seither kam hat bei mir weit weniger bewegt, und vor allem auch keinen persönlichen Status erreicht wie es "Louder than Hell" tat, eines der ersten Alben überhaupt, die ich besass - Ein Blindkauf, den ich seither nicht bereue und der mir Manowar gezeigt hat.

THE GODS MADE HEAVY METAL

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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon frankjaeger » Dienstag 17. August 2010, 23:48

Nein, ich kann einfach zu OMann AmArsch nicht viel sagen. Außer vielleicht: Nett, brauchen aber einen Sänger? Wobei ich gar nicht weiß, ob ein melodischer Sänger daraus nicht Tralala machen würde, also sagen wir: brauchen einen variableren Grunz/Röhr/Sänger. Halt nicht so meins. Wie auch MANOWAR. Da sollen lieber andere was zu sagen.
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 18. August 2010, 00:39

Also. Erstmal zu Amon Amarth: Ich mag die Band und ihr Image. Die Songs sind mir allerdings auf Albumlänge oft etwas zu gleichförmig. Deswegen habe ich auch noch nicht alle Scheiben der Band. Für sich genommen und außerhalb eines Albums am Stück, ist eigentlich jeder AA-Song sehr cool, so auch dieser hier. Werde mir früher oder später auch hier alle Scheiben holen, habe bisher erst das zweite Demo, die EP, das Debüt, die Versus-Doppel-CD und die Fate Of Norns. Im direkten Zweikampf der Wikinger-Deather haben bei mir aber Unleashed ganz klar die Nase vorn, weil abwechslungsreicher, rockiger und gesanglich viel charismatischer.

Manowars "Louder Than Hell" ist für mich gleichzeitig folgendes:

- ihre letzte rundum tolle Scheibe
- die erste nicht mehr wirklich große und wegweisende Scheibe
- der Punkt ohne Wiederkehr, weg vom Epic Metal mit Anspruch hin zum simplen Mitsing-Hymnen-Metal

Ich finde das Album und alle Songs darauf trotzdem toll; ein klasse Party-Metal-Album, aber ab diesem Album (einschließlich) haben es Manowar nicht mehr geschafft, große, progressive, ungewöhnliche, überraschende, schockierende Songs zu schreiben. Die Innovation und der Mut scheinen dem Schema-F-Erfolgskonzept gewichen zu sein. "LTH" konnte das kompensieren, weil es einfach herrlich rockt; aber danach wurde es leider, leider immer dunkler.
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 18. August 2010, 07:23

ja, diese MANOWAR ist zumindest wirklich noch MANOWAR. Klar, nix Besonderes, aber schon noch klassisch. Ein Klassiker indes ist sie nicht für mich.
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon firestarter » Mittwoch 18. August 2010, 07:35

MANOWAR - haben die nach "Hail to England" noch weitere Platten veröffentlicht?
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Re: Top 100 Scheiben gefrohrener Stahl

Beitragvon Frozen » Mittwoch 18. August 2010, 18:18

firestarter hat geschrieben:MANOWAR - haben die nach "Hail to England" noch weitere Platten veröffentlicht?


Jetzt aber halblang, Sign of the Hammer und Kings of Metal sind hervorragende Alben. Ich hab die Hail to England zwar noch nicht, aber anhand der songs die ich kenne ist die Kings of Metal sicher nicht viel schwächer.
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