Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 2. Dezember 2010, 23:41

Der sagt mir was, aber den habe ich nicht... *grummel*

Wobei da wenigstens von RW keine unveröffentlichten Songs drauf waren. Sonst müsst ich jetzt fahnden gehen...
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon frankjaeger » Donnerstag 2. Dezember 2010, 23:56

Back @ topic: Die beiden Keepers Alben waren echt super. Was habe ich Helloween damals geliebt. Schon die EP, und dann nach dem schwächeren Nachfolger "Walls" (ja, ich weiß, Frevel und so...) dann diese beiden Killer rauszuhauen, das war schon ganz großes Kino. Und zu einer Zeit, wo man Kiskes Gesabbel nicht so mitbekommen hat ;-)

Die beiden Scheiben habe ich mir gerade erst nachgekauft. Noch nicht wieder gehört, allerdings, nur ins Regal gestellt. Immer wenn ich zugreifen will, fällt mir die letzte Best Of in die Hände, und ich höre die orchestrale Zusammenfassung :P
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Freitag 3. Dezember 2010, 00:21

Pöhse Vrefelei... wobei ich die "Unarmed" ja auch saucool finde. Aber nun genug gekürbisst; die waren hier jetzt dreimal vertreten und somit sind sie mit einigen anderen die dritthäufigste Band in meiner Liste.

Jetzt kommt eine weniger häufige, aber deswegen nicht schlechtere, und die dient erst einmal zum Entwürfeln und Freispülen der Ohren:

29.
Bild
ENSLAVED "Frost"
(c)1994 - Osmose Productions
Norwegen

Heute sind dir Blackoprognasen ja ziemlich populär und dürfen gar am Rock Hard Festival weit oben im Billing schwelgen und trümmern. Als ich sie live kennen gelernt habe, spielten sie mit Marduk in einer stillgelegten Kegelbahn in einem 500 Einwohner Kaff auf der Schwäbischen Alb. Heisa, das war ein Fest. "Winter War Tour 95" nannte sich das. Vorher kannte ich natürlich schon das eine oder andere Scheibchen. Die Kult-Split mit Emperor, das herrliche Debütalbum "Vikingligr Veldi", und dieses epochale Meisterwerk hier, das ich während meines Grundwehrdienstes vor lauter Begeisterung mit in die Kaserne geschleppt habe, obwohl ich dort keinen CD-Player hatte. Das verbindet. "Frost" ist nicht nur ein Name, sondern in dem Fall Programm der CD. Kälter war diese Band nie wieder. Folgerichtig hieß der Nachfolger auch "Eld" (=Feuer), aber das ist eine andere Geschichte. So gut die neueren Enslaved auch sind, diese Atmosphäre und diese Gefühle können sie bei mir nicht mehr toppen.

http://www.youtube.com/watch?v=-zl5exyp4FY - das eiskalte Ambient-Intro zum folgenden...
... Übersong 'Loke': http://www.youtube.com/watch?v=n0qnGDIwDUw , der für mich bis heute der beste Song der Band ist.

Daneben essentiell:
http://www.youtube.com/watch?v=SNCjob3fi94 - das mystische 'Isöders Dronning'
http://www.youtube.com/watch?v=1dCiaWvFduw - das folkige 'Yggdrasill'
http://www.youtube.com/watch?v=B2gHy7m5Flk - und das urgrimmige 'Jotunblod'
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Jhonny » Freitag 3. Dezember 2010, 00:53

Helloween sind eine meiner 20 Lieblingsbands, zweifelsohne. Weil sie immer wieder Hits schreiben, und es auch schaffen, tolle Longtracks dazwischen zu schieben, ohne dass das irgendwie erzwungen wirkt. Keeper Of The Seven Keys ist da zudem einer meiner Favoriten.
Ansonsten - ich glaube, Mr. Sammet hat nix so oft gehört wie Keeper I & II - sonst würden Avantasia I & II nicht so ähnlich klingen :grins:

Enslaved waren also tatsächlich mal eine Black Metal Combo... und das klingt richtig super!
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Freitag 3. Dezember 2010, 01:07

Jau. Die Sammet/Keeper-Parallele ist nicht nur offensichtlich, sondern auch gewollt und offen zugegeben. Sonst hätte er kaum unbedingt den Kiske als Hauptakteur und den Hansen als weiteren Gast haben wollen. Sammet wollte mit Avantasia quasi "Keeper III" erschaffen. Das ist ihm m.E. aber nur ansatzweise gelungen. Die erste Avantasia war zwar toll, aber sie deckt halt nur eine Facette des Keeper-Konzepts ab. Die Metaloper. Die augenzwinkernden bis plakativen Gags wie bei 'Dr. Stein' oder 'Rise And Fall' fehlen... Aber das ist ja auch okay. Sammet macht ja dafür auf der Bühne und mit Edguy genug Unfug.

Enslaved: Ja. So toll waren die mal. Sind immer noch toll, aber sooooo toll dann doch nicht mehr. Aber das hängt halt auch mit den Gefühlen und Erinnerungen zusammen, die man mit der Zeit verbindet. Die sind halt bei mir besonders intensiv und leben bei jedem Hören der frühen Norsk-BM-Alben wieder auf. Krasse Sache...
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon firestarter » Freitag 3. Dezember 2010, 03:46

Dass ich bei der allgemeinen HELLOWEEN-Lobhudelei nicht einschwenken kann, ist ja keine Überraschung. Würfeln is not for me.
ENSLAVED klingt hier ganz passabel.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Martin van der Laan » Freitag 3. Dezember 2010, 10:36

Sammet wollte mit Avantasia quasi "Keeper III" erschaffen. Das ist ihm m.E. aber nur ansatzweise gelungen.


Einspruch. Das AVANTASIA-Debüt atmet die Essenz der "Keeper..."-Scheiben. Wenn ich überhaupt irgendwas ärgerlich fand an "Keeper II", dann mäßig lustige Späße wie 'Dr. Stein'. Das war mir zu sehr auf Single-Hit getrimmt. Das eigene Image ins Absurde zu treiben, hilft da ja oft, wenn man sich die Mega-Ballade schon verkneift. Ich hatte große Befürchtungen im Vorfeld, was AVANTASIA anging, denn Herr Sammet ist ja auch als bekennender Spaß-Vogel bekannt. Hat sich zum Glück nicht bewahrheitet.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon NorthernGuy » Freitag 3. Dezember 2010, 10:44

HELLOWEEN sind große klasse.

Von ENSLAVED habe ich mir gerade 'Loke' komplett angehört. Ich muß gestehen ich habe nicht ein einziges Wort vom Text verstanden. Nee, geht leider überhaupt nicht :-(
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Loenz » Freitag 3. Dezember 2010, 14:39

Helloween die 2 Keeper hab ich sogar hier stehen. Fand ich vor ein paar Jahren mal gut, müsste ich mal wieder anhören. Aber ich glaub mein Geschmack hat sich in dem Sinne doch ein wenig geändert. Aber Kiske hat eine super Stimme und die Songs waren wie gesagt auch ganz gut. Hör ich mir das Woche einfach mal wieder an.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Loenz » Freitag 3. Dezember 2010, 14:42

Enslaved hab ich ja mit den neuen Album erst kennen gelernt, da klingen die schon um einiges anders. Mittlerweile hat man Cleanvocals mit am Start und auch der Aufbau wird mit atmosphärischen fast schon post rockigen und progressiven Strukturen gemixt, dazu kommt dann der altbekannte Black Metal. Aber auch hier die rohe Variante gefällt mir. Wobei ich wohl mit den neueren Enslaved mehr anfangen kann, sollte bei mir aber nicht verwundern.
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