Hundertundeins minus eins Meisterwerke

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Re: Hundertundeins minus eins Meisterwerke

Beitragvon Rüdiger Stehle » Freitag 3. Dezember 2010, 10:12

Jo. Ich hab mir die Sachen vorgenommen, zu denen ich noch nichts geschrieben habe bzw. bei denen ich nicht mehr wusste, ob ich schon was dazu geschrieben hatte.
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Re: Hundertundeins minus eins Meisterwerke

Beitragvon Julian Rohrer » Sonntag 5. Dezember 2010, 21:31

Sehe ich das richtig, gerade mal vier Alben aus der Gegenwart (=nach 2000)? Puh, das ist doch eine deutlich andere Herangehensweise als meine. Reißt dich denn heutzutage wirklich nur so wenig mit oder habe ich gerade einen Knick in der Optik? Nichts gegen Klassikerlisten, aber das stimmt mich gerade ziemlich traurig.
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Re: Hundertundeins minus eins Meisterwerke

Beitragvon firestarter » Sonntag 5. Dezember 2010, 21:48

Julian Rohrer hat geschrieben:Reißt dich denn heutzutage wirklich nur so wenig mit


Das ist eine unzutreffende Ableitung. Es gibt sogar recht viel neuzeitliches Zeuchs, das mich begeistert. Allerdings bin ich musikalisch nun mal in den 80ern primär- bis sekundär-sozialisiert und erste Liebe hält nun mal ein Leben lang. Außerdem habe ich, nach langer Indifferenz, erst vor 4 Jahren wieder begonnen, intensiv Musik zu hören und somit konnte sich da noch nicht viel so richtig festsetzen. Die alten Alben habe ich mir dagegen in kürzester Zeit wieder erarbeitet und mit Begeisterung erneut für mich entdeckt. In ein paar Jahren würde meine Liste sicher deutlich mehr Post-80er/90er Stoff enthalten.
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Re: Hundertundeins minus eins Meisterwerke

Beitragvon Julian Rohrer » Sonntag 5. Dezember 2010, 21:56

Okay, verstehe. Meine "Traurigkeit" bezog sich auch auf die Frage, ob man sich eben irgendwann übersättigt mit der Vergangenheit zufrieden gibt. Hm, Meta-Bla-Bla. Aber letztendlich gab es bei mir ja auch ein paar Alben, die ich zweifelsohne neueren Veröffentlichungen vorgezogen habe, weil sie irgendwie intensiver und fruchtbarer gehört habe. Allerdings ist das bei mir eher um 2000 rum, nicht in den Achtzigern.
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Re: Hundertundeins minus eins Meisterwerke

Beitragvon firestarter » Sonntag 5. Dezember 2010, 22:02

Julian Rohrer hat geschrieben:ob man sich eben irgendwann übersättigt mit der Vergangenheit zufrieden gibt.


Dann wäre ich nicht hier, sondern im SMB. :grins:
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Re: Hundertundeins minus eins Meisterwerke

Beitragvon Julian Rohrer » Sonntag 5. Dezember 2010, 22:03

Touché :D
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Re: Hundertundeins minus eins Meisterwerke

Beitragvon firestarter » Sonntag 5. Dezember 2010, 22:10

Hab grad mal bei musik-sammler nachgeguckt - ich habe fast 900 Tonträger aus den Jahren 2000-2010. Da sind zwar einige Re-Releases von alten Klamotten bei, aber nach Gegenwartsverdrossenheit sieht das irgendwie nicht aus... :)
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Re: Hundertundeins minus eins Meisterwerke

Beitragvon Teichfrosch » Sonntag 5. Dezember 2010, 22:54

Du lieber Herr Gesangsverein, ich bin mal ganz spontan durch deine finale Auflistung gegangen... und stelle fest... Jup, unser Musikgeschmack überschneidet sich, bis auf ganz wenige Ausnahmen, zumindest anhand dieser Liste quasi garnicht. :D

Die BOLT THROWER kommt bei mir auch, soviel sei mal verraten, und im übrigen bin ich auch absolut der Ansicht, dass BT die beste "reine" Deathmetal Kombo dieses Planeten sind. Allerdings werde ich andere Songs wählen, die mMn besten hast du nämlich noch garnicht genannt gehabt. "Operation Mindcrime", nungut, mehr Klassiker geht kaum noch, NIRVANA hast du reingenommen? Ich hab gedacht du bist ein Metalbursche, und Metalburschen haben gefälligst Grunge zu hassen! Nicht falsch verstehen, das ist ein tolles Album, aber es wirkt zwischen den anderen Scheiben etwas... nein, sagen wir besser: es sticht heraus.

Eine sehr klassische Liste, und Klassik ist gut. Die ganzen alten Hardrock und Metal Alben hör ich immer gerne, aber eben nicht privat. AC/DC beispielsweise sind zweifelsohne richtig, richtig geil, privat hör ich es mir aber dennoch nicht an. Auf einer Metalparty mit dir als DJ würde ich mich warscheinlich dennoch insgesamt recht wohl fühlen, jedenfalls gehts soweit ich das sehe nie in eine komplett unerträgliche, MANOWAR'sche Richtung. Fein gemacht.
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Re: Hundertundeins minus eins Meisterwerke

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 6. Dezember 2010, 00:32

Julian Rohrer hat geschrieben:Sehe ich das richtig, gerade mal vier Alben aus der Gegenwart (=nach 2000)? Puh, das ist doch eine deutlich andere Herangehensweise als meine. Reißt dich denn heutzutage wirklich nur so wenig mit oder habe ich gerade einen Knick in der Optik? Nichts gegen Klassikerlisten, aber das stimmt mich gerade ziemlich traurig.

Bei mir sind es auch nur 15, und davon sind es lediglich drei Bands, die ich erst seit 2000 kennen gelernt habe. Wobei das nichts ist, was ich als "Herangehensweise" sehen würde. Finde das völlig normal, dass einem die Alben und Bands, die man seit zig Jahren hört, sehr wichtig sind und deshalb auch bevorzugt in einer solchen Liste landen. Meine Liste wird jetzt für diejenigen, die mich ein bisschen kennen, immer langweiliger, weil denen eh klar ist, was noch kommen wird.

Aber wie bei Firestarter ist es auch bei mir keinerlei bewusste Entscheidung, mich auf "altes Zeug" zu konzentrieren. Ich finde viele neue Alben und Bands ganz toll, aber um in die Top-100 zu kommen, also in das "inner sanctum" meiner metallischen Vorlieben, da gehört halt dann doch ziemlich viel dazu. Und ich habe noch nicht einmal die Lücke in der metallischen Biographie, von der Firestarter spricht.
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Re: Hundertundeins minus eins Meisterwerke

Beitragvon Julian Rohrer » Montag 6. Dezember 2010, 00:35

Klar, Rüdiger, dich einzuschätzen fällt mir natürlich deutlich leichter, weil wir einfach schon oft über Musik gequatscht haben und ich von dir weiß, dass du dich auch für aktuelle Veröffentlichungen selbst in Lieblingsgenres begeistern kannst (WATAIN). Firestarter ist da schwerer einzuschätzen (für mich) - aber die Sache ist ja nun klarer. Und letztendlich gehts mir ja ähnlich, was mir im Dialog bewusst wurde, nur liegen meine emotionalen Bezüge aufgrund des meines Alters eher um das Jahr 2000 herum.
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