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von Jesus » Sonntag 29. August 2010, 08:01
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Was ist Drone?
Regel Nummer 1 des Drone Club: Wir reden nicht über den Drone Club. Regel Nummer 2 dürfte klar sein. Rüdiger Stehle hat geschrieben:Warum ist Drone?
Warum ist Black Metal? Warum ist Musik? Warum ist das Universum? Warum ist Guido Westerwelle? Wenn etwas existiert, fragt sich der Mensch "warum?". Selten fragt jemand "warum ist das nicht?"... Rüdiger Stehle hat geschrieben:Wie schmeckt Drone?
Quite tasty, indeed. Drone Doom hinterlässt einen metallischen Geschmack, reiner Drone ist eher wie seidene Stofffetzen, die einem über die Zunge streifen. Viel wichtiger: wie fühlt sich Drone (Doom) an? Besonders, wenn man ihn mit den Händen berührt? Rüdiger Stehle hat geschrieben:Welche Farbe hat Drone?
Schwarz, gold-ocker, braun, grau-gestreift oder marmoriert, in seltenen Fällen rot. EARTH ist vornehmlich gelb. Meint zumindest der Synästhetiker mit Farbsehschwäche  Rüdiger Stehle hat geschrieben:Ist Drone schräge Musik?
Ich finde MOLOKO wesentlich schräger. Rüdiger Stehle hat geschrieben:Wer hört sich diese Musik zu Hause an?
Fragte der Black Metaller die Fans von "Deutschland sucht den Superstars" und JUSTIN BIEBER. Rüdiger Stehle hat geschrieben:Warum tut das jemand?
Fragten die Fans von "Deutschland sucht den Superstar" und JUSTIN BIEBER den Black Metaller. Tief schürfend genug oder soll noch jemand den Trollköder schlucken? 
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Jesus
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von Jesus » Sonntag 29. August 2010, 10:52
KAYO DOT – Dowsing Anemone With Copper Tongue Veröffentlichungsjahr: 2006 Land:  Genre: Avantgarde Jazzy Cello Drone Rock with some Metal influences (?) Ein bisschen Schrägies-Musik zur Abwechslung. Verträumt und gleichzeitig nervzehrend agieren KAYO DOT in ihrem irgendwie sehr eigenen Genre (bevor sie zu Freestyle-Jazz wurden... seufz...) und bombardieren den Hörer abwechselnd mit dissonant-symphonischen und äußerst minimalistisch-ambienten Parts und loten dabei Genre- und Geduldsgrenzen aus. Auch das wird nicht auf viel Gegenliebe treffen, aber mir ist oftmals Musik lieber, die auch meinen Kopp und nicht nur meine Nackenmuskeln fordert. Wenn ich meine Fist raisen und lauthals „METAL!“ shouten will, gehe ich zur nächsten Demo der IG Metall. Will ich interessante Musik hören, lege ich diese Scheibe oder ihren geringfügig poppig-folkigeren Vorgänger auf. Gemini Becoming the TripodAura on an Asylum WallImmortelle and Paper CaravelleMADE OUT OF BABIES – The Ruiner Veröffentlichungsjahr: 2008 Land:  Genre: Post-Hardcore Nach-hartkernige Klänge mit viel Spielwitz. Abwechslungsreiche Klänge, tolle Sängerin, knallende Rhythmusabteilung und schroffe HC-Attitüde gepaart mit Pop-Appeal. Was will man mehr? Leider benimmt sich Youtube heute wieder mal äußerst jüdisch, wenn ich einen Song von denen hochladen will. So müsst ihr mit ein paar nicht besonders gut aufgenommenen Live-Versionen auskommen. Leider sind darunter nicht meine beiden liebsten Songs des Albums. Die Welt ist halt ungerecht. Cooker (live)Invisible Ink (live)Grimace (live)PINK FLOYD – Animals Veröffentlichungsjahr: 1977 Land:  Genre: Progressive Psychedelic Rock Auch meine Liste ist nicht sicher vor den verdrogten Briten und einem (oder mehr?  ) ihrer Schaffenshöhepunkte. Bla bla bla PINK FLOYD bla bla bla. Wer’s nicht kennt, hat ein Stück Musikgeschichte verpasst usw. *Phrasen dresch* Dogs (Part 1) und Part 2Pigs (Three Different Ones)SLEEPYTIME GORILLA MUSEUM – Of Natural History Veröffentlichungsjahr: 2004 Land:  Genre: Avantgarde Progressive Rock Die dürfen in so einer Liste natürlich auch nicht fehlen. Eine Band, bei der kein Song wie der andere klingt und doch schaffen sie es irgendwie, das Ganze homogen wirken zu lassen. Ein starker TOM WAITS-Einfluss lässt sich beim einen oder anderen Stück auch nicht leugnen, was nicht weiter verwundert, denn Violinistin und Sängerin Carla Kihlstedt ist ja auch Studiomusikern für Mr. Waits und er lieh seine Stimme wiederum Carlas anderem Projekt THE BOOK OF KNOTS. Szene-Inzest. Aber zurück zum eigentlichen Album, denn das ist eine Wundertüte moderner progressiver Rockmusik. Ups, damit wäre auch schon alles gesagt. Punkt. A Hymn to the Morning StarThe Donkey-Headed Adversary of Humanity Opens the DiscussionBabydoctor (Part 1) und Part 2CockroachCHAPTERHOUSE – Whirlpool Veröffentlichungsjahr: 1991 Land:  Genre: Shoegaze Schuhglotz aus der Hochzeit des Genres und einer der Klassiker neben den Werken von MY BLOODY VALENTINE und SLOWDIVE. Einfach wunderbar britisch und eben so, wie Shoegaze sein sollte. Auch hier erlaubt mir Youtube wieder nur Live-Versionen. Dafür sind es aber schöne Aufnahmen. Breather (live)Pearl (live)Autosleeper (live)
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Jesus
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von Regina Löwenstein » Sonntag 29. August 2010, 11:27
Wenn ich mir so diese Alben anschaue, muss Lönz dich abgöttisch lieben ... 
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von Jesus » Sonntag 29. August 2010, 11:30
Abgöttisch ist eine interessante Wortwahl. Nichtsdestotrotz sollte mich eigentlich jeder lieben. Ich bin extrem liebenswert. Und kuschelig.
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von Loenz » Sonntag 29. August 2010, 12:13
Arghs so ne Kacke, jetzt schreib ich Worte hier und mein Browser verreckt. Narf der Tag wird scheinbar nicht mein Freund. Naja dann halt nochmal das ganze.
Kayo Dot ist cool. Ich kenn zwar bisher nur das aktuelle neue Album was du ja als Free Jazz betitelst, aber das mag ich. Aber ebenso hier die Songs die Atmosphäre, das düstere bei Kayo Dot.
Die Hardcore Band würd ich gerne mal in ordentlicher Sound Quali hören, die Instrumentalfraktion scheint nämlich was zu können. Kann und will ich aber mit den Sound nicht beurteilen. Schade.
Pink Floyd sind super und mehr sag ich dazu jetzt auch nicht.
Sleepytime Gorilla Museum, hab ich leider nur die Grand Opening and Closening im Plattenschrank stehen. Die ist aber super und auch das gebotene hier, einfach der Wahnwitz. Wie die Anmut mit Härte und Komplexität verbinden ist einfach nur genial.
Chapterhouse mag ich auch. Joa insgesamt eine runde Sache mit 3 mal wirklich richtig guten Sachen und Chapterhouse was mir auch gut gefällt.
Fein Fein.
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von Loenz » Sonntag 29. August 2010, 12:14
Lol @ abgöttich lieben. Ne die Sachen sind schon gut bis sehr gut die er verlinkt hat.
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von Holger Andrae » Sonntag 29. August 2010, 15:53
Jesus hat geschrieben:KAYO DOT – Dowsing Anemone With Copper Tongue
Ein bisschen Schrägies-Musik zur Abwechslung. Verträumt und gleichzeitig nervzehrend agieren KAYO DOT in ihrem irgendwie sehr eigenen Genre (bevor sie zu Freestyle-Jazz wurden... seufz...) und bombardieren den Hörer abwechselnd mit dissonant-symphonischen und äußerst minimalistisch-ambienten Parts und loten dabei Genre- und Geduldsgrenzen aus. Auch das wird nicht auf viel Gegenliebe treffen, aber mir ist oftmals Musik lieber, die auch meinen Kopp und nicht nur meine Nackenmuskeln fordert. Wenn ich meine Fist raisen und lauthals „METAL!“ shouten will, gehe ich zur nächsten Demo der IG Metall. Will ich interessante Musik hören, lege ich diese Scheibe oder ihren geringfügig poppig-folkigeren Vorgänger auf.
Das überfordert meine Geduldsgrenzen leider. Interessant? Sicherlich, aber nichts, was mich anspricht. Jesus hat geschrieben:MADE OUT OF BABIES – The Ruiner
Nach-hartkernige Klänge mit viel Spielwitz. Abwechslungsreiche Klänge, tolle Sängerin, knallende Rhythmusabteilung und schroffe HC-Attitüde gepaart mit Pop-Appeal. Was will man mehr? Leider benimmt sich Youtube heute wieder mal äußerst jüdisch, wenn ich einen Song von denen hochladen will. So müsst ihr mit ein paar nicht besonders gut aufgenommenen Live-Versionen auskommen. Leider sind darunter nicht meine beiden liebsten Songs des Albums. Die Welt ist halt ungerecht.
Das hätte toll sein können. So ist es nur schroff. So nach dem Motto:" Ich kotz' meinen Kater hier in deine Wohnstube und stecke noch ein Blümelein hinein, damit du den Gestank nicht siehst." Jesus hat geschrieben:PINK FLOYD – AnimalsAuch meine Liste ist nicht sicher vor den verdrogten Briten und einem (oder mehr?  ) ihrer Schaffenshöhepunkte. Bla bla bla PINK FLOYD bla bla bla. Wer’s nicht kennt, hat ein Stück Musikgeschichte verpasst usw. *Phrasen dresch* (]/quote] Vielleicht meine liebste PF? Jesus hat geschrieben:SLEEPYTIME GORILLA MUSEUM – Of Natural History
Die dürfen in so einer Liste natürlich auch nicht fehlen. Eine Band, bei der kein Song wie der andere klingt und doch schaffen sie es irgendwie, das Ganze homogen wirken zu lassen. Ein starker TOM WAITS-Einfluss lässt sich beim einen oder anderen Stück auch nicht leugnen, was nicht weiter verwundert, denn Violinistin und Sängerin Carla Kihlstedt ist ja auch Studiomusikern für Mr. Waits und er lieh seine Stimme wiederum Carlas anderem Projekt THE BOOK OF KNOTS. Szene-Inzest. Aber zurück zum eigentlichen Album, denn das ist eine Wundertüte moderner progressiver Rockmusik. Ups, damit wäre auch schon alles gesagt. Punkt.
Das ist äußerst spannend. Nicht immer meins, aber das weckt mein Interesse sehr. Der Gesang erinnert mich gelegentlich an Indukti. Das Video zur Hymne ist toll. *notier* Jesus hat geschrieben:CHAPTERHOUSE – Whirlpool Genre: Shoegaze
Schuhglotz aus der Hochzeit des Genres und einer der Klassiker neben den Werken von MY BLOODY VALENTINE und SLOWDIVE. Einfach wunderbar britisch und eben so, wie Shoegaze sein sollte. Auch hier erlaubt mir Youtube wieder nur Live-Versionen. Dafür sind es aber schöne Aufnahmen.
Das ist mir zu schrammelig.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Peter Kubaschk » Sonntag 29. August 2010, 15:55
Dass der Gesang dich bei der Affenausstellung an INDUKTI erinnert, liegt daran, dass der Herr ja auf der letzten INDUKTI einen Song eingesungen hat.
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von Jesus » Sonntag 29. August 2010, 15:56
Holger Andrae hat geschrieben:Der Gesang erinnert mich gelegentlich an Indukti.
Das ist auch kein Wunder, denn Nils Frykdahl hat ja bei den Polen ein paar Stücke eingesungen. edit: ninja'd by Kubi 
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von Jhonny » Sonntag 29. August 2010, 16:52
Kayo Dot ist leider recht langweilig...
Made Out Of Babies ist sehr eigenständig, aber nix, was ich mir in dem Sinne anhören könnte.
Pink Floyd halte ich weiterhin für sehr gute Hintergrundmusik.
Sleeptyme Gorilla Museum war relativ nichtssagend...
Chapterhouse waren so eine Art Positivüberraschung, da das deutlich besser war, als das andere Shoegaze Zeugs von vorhin. Klar, kaufen könnte ich das nicht, aber interessant war es allemal.
Kayo Dot und Sleeptyme Gorilla Museum also ganz schnell wieder vergessen, Made Out Of Babies ohne die Sängerin anhören, Pink Floyd weiter cool finden und bei Chapterhouse in Zukunft gerne mal hinhören.
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