Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Eike » Sonntag 19. Dezember 2010, 18:32

Nö, es ist einfach nur durchschaubarer Schwachfug, den du da von dir gibst.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 19. Dezember 2010, 18:35

Der Weg speziell zu Burzum ist aus verschiedenen Gründen ein schwieriger. Es ist sicher leichter, sich als 17-Jähriger in einer schwierigen und unausgereiften Lebensphase mit Burzum anzufreunden, als mit 30 und einiger Lebenserfahrung, sowie mit all dem Wissen, das man um Burzum und Varg Vikernes zu haben glaubt. Das will ich gar nicht werten, sondern einfach so stehen lassen, weil ich überzeugt bin, dass es stimmt. Das hat auch nichts mit "absichtlich schlecht finden" zu tun, sondern mit der unwillkürlichen Offenheit oder Verschlossenheit der Sache gegenüber.

Burzum ist fraglos eine Band, deren extreme musikalische Ausrichtung und deren perseverative, repetitive, wahnhafte Aura es erforderlich macht, dass man sich darauf einlassen will, sich darin versenken will. An dieser Stelle ist es dann halt nicht zu leugnen, dass vielen, die es versuchen, eben dieses voluntative Element bei der Hörprobe fehlt, weil man innerlich eine so starke, kritische Distanz zum Werk und vor allem zum Künstler hat.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Eike » Sonntag 19. Dezember 2010, 18:50

Ich glaube schon, halbwegs zwischen Musik und Künstler trennen zu können. Ich würde auch längst nicht mit jedem Künstler, dessen Musik ich höre, gerne meinen Sonntagsbrunch verbringen. Aber mir gibt dieses sture Wiederholen ohne Groove oder Tendenz eben musikalisch nichts. Nix gegen sich langsam aufbauende Longtracks, aber hier fehlt mir jegliche Dynamik. Aber genug damit. Geschmacksstreitereien bringen null.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon salisbury » Sonntag 19. Dezember 2010, 19:04

Es ist sicher leichter, sich als 17-Jähriger in einer schwierigen und unausgereiften Lebensphase mit Burzum anzufreunden, als mit 30 und einiger Lebenserfahrung


Äh, nö :grins:

Ich würde auch längst nicht mit jedem Künstler, dessen Musik ich höre, gerne meinen Sonntagsbrunch verbringe


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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 19. Dezember 2010, 19:06

Eike hat geschrieben:Ich glaube schon, halbwegs zwischen Musik und Künstler trennen zu können.

Ich wollte dir auch nicht unterstellen, dass das nicht so sei. Ich glaube aber, dass es unwillkürlich schwieriger ist, sich solche Musik zu erschließen, wenn man auf Empfehlung anderer hin einfach mal sehen will, ob da wirklich so viel dran ist, wie die sagen, als wenn man in einer ganz speziellen Lebensphase davon getroffen wird wie vom Blitz. Bei Burzum & mir war das halt eine ganz besondere Initiation deretwegen mich das heute noch so packt. Das kann man halt nur schwer nachempfinden, auch wenn man es möchte.

Dass Burzum davon unabhängig keine Musik ist, die jeder mögen kann, der es versucht, ist doch eh klar.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon firestarter » Sonntag 19. Dezember 2010, 19:06

Könntet ihr beim Zitieren bitte mal darauf achten, den Autor des Zitats mit zu erfassen. Sonst wirds nämlich echt nervig. Danke!!!
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 19. Dezember 2010, 19:08

salisbury hat geschrieben:
Es ist sicher leichter, sich als 17-Jähriger in einer schwierigen und unausgereiften Lebensphase mit Burzum anzufreunden, als mit 30 und einiger Lebenserfahrung


Äh, nö :grins:

Ich würde auch längst nicht mit jedem Künstler, dessen Musik ich höre, gerne meinen Sonntagsbrunch verbringe


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:subber:

Du bist eine Ausnahme.

Ich sag ja nicht, dass es unmöglich ist. Nur schwieriger. Außerdem kann es ansteckend sein, wenn man mit mir zusammen ausgiebig meine Lieblingsplatten auf langen Autofahrten oder zu angenehmen Single Malt Verkostungen hört.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Eike » Sonntag 19. Dezember 2010, 19:11

Rüdiger hat geschrieben:Ich glaube aber, dass es unwillkürlich schwieriger ist, sich solche Musik zu erschließen, wenn man auf Empfehlung anderer hin einfach mal sehen will, ob da wirklich so viel dran ist, wie die sagen, als wenn man in einer ganz speziellen Lebensphase davon getroffen wird wie vom Blitz.
Sicherlich; wobei es einen ja auch auf Empfehlung hin wie der Blitz treffen kann.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon salisbury » Sonntag 19. Dezember 2010, 19:12

sorry firestarter;

is mir jetzt peinlich, aber, wie mach ich n das? Manuell oder gibts da ne Funktion? "rot werd"
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon firestarter » Sonntag 19. Dezember 2010, 19:21

So, ich hab mir jetzt zum ersten Mal überhaupt BURZUM angehört. Ganz im Ernst, das Gehörte hat nur ganz entfernt etwas mit dem zu tun, was für mich HEAVY METAL ausmacht. Da erschließt sich mir rein gar nichts, schon mal gar nicht die Zusammenhänge zwischen diesen Geräuschen und tiefen Emotionen (jeglicher Art), der nordischen Natur oder irgendwelcher philosophischen Ansätze. Zum Glück muss ich nicht jede Art Kunst von psychisch kranken Menschen interessant finden.
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