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PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 8 - Diskussion
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PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 8 - DiskussionHier gerne Meinungsaustausch zu Vorrundengruppe 8
Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 8 - DiskussionEine interessante Gruppe mit Diskussionspotenzial.
Über einen Song freue ich mich sehr, dass er nominiert wurde. Den hatte ich auf dem Schirm. Aber da ich es nicht in der Sammlung habe konnte ich ihn nicht wählen. Da freue ich mich schon drauf.
Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 8 - DiskussionGruppe 8 hat ebenfalls einen glasklaren und eindeutigen Sieger: ETHEREAL ARCHITECT. Der enorm vielseitige und einzigartige Prog/Power Metal dieser grandiosen Band hat mich vom ersten Ton an völlig elektrisiert. Besser und vor allem eigenständiger und charismatischer kann man solche Musik kaum machen. Ich lieben diesen Song, dieses Album und diese Band, auch und gerade wegen der kleinen Haken und Macken. Ich stehe zu meinen 10 Punkten aus dem Soundcheck Juli 2012. Auf Platz 2 eine Überraschung, zumindest für mich, denn NEW LIGHT CHOIR kannte ich bisher nicht. Der tief unter die Haut gehende, wunderbar dynamische und elektrisierende Song 'July Sky' gehört zu den tollsten Neuentdeckungen in diesem Turnier bisher. Ich bin selbst ein bisschen erstaunt, dass ich KATATONIA auf Platz 3 setze, habe ich doch so manches mal mit dieser Band gehadert in den vergangenen Dekaden. Aber der hier zur Wahl gestellte Song gefällt mir sehr gut, ich kann ihn fühlen und er erreicht meine Seele, sehr schön. Nur zu Platz 4 reicht es für ARTIZAN, auch wenn die Band zu 100% in mein Beuteschema fällt. Die Komposition ist mir einfach zu holprig und zu unrund. Danach klafft eine fette Lücke, letztlich habe ich dem Death/Thrash-Brecher von SKELETONWITCH den vierten Platz gegeben, weil er zumindest Laune macht, wenn auch ohne zu glänzen. Den AMARANTHE-Song finde ich vom Kopf her interessant und kreativ, aber er reizt mich emotional kaum irgendwie. GOV'T MULE spielt Blues Rock, wie ich hin aus dem Musikunterricht am Gymnasium kenne, unser Lehrer war beinharten Blues-Fan. Über den Rest hülle ich lieber den Mantel des Schweigens.
668 - Neighbor of the Beast
Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 8 - DiskussionAMARANTHE finde ich ja völlig doof. Eigentlich aber nur deshalb, weil Olof Mörck stattdessen auch deutlich spannendere Musik mit DRAGONLAND machen könnte. Der Song, der mir hier auf die Ohren gedrückt wird, bestätigt meine Vorurteile: moderne Bumms-Gitarren, Pop-Refrain, aalglatter weiblicher Gesang mit charismafreiem männlichen Gebrüll dazwischen. Das alles gepresst auf drei Minuten, völlig oberflächlich. Ich finde das ziemlich schlimm.
ARTIZAN zeigt dann, wie man interessanten Metal gestalten könnte. Auch wenn ich die "Demon Rider" für die bisher schwächste Scheibe der Band halte (Halt, Stopp! "The Furthest Reaches" habe ich ja gar nicht! WTF?), ist das hier ein absolutes Meisterwerk verglichen mit dem eben belauschten Mitbewerber. Tom Braden ist der Wahnsinn. Es geht mit ETHEREAL ARCHITECT zum Glück auf diesem Niveau weiter. Ich muss gestehen, dass ich die Musik hinter dem Namen bisher nicht wirklich kenne. Der Wunschzettel ist zu lang, der Kontostand leider immer wieder zu kurz. Aber das ist ein anderes Thema. Der Song hier nimmt mich jedenfalls direkt gefangen. Der Sänger ist großartig, die Band genehmigt sich im sonst oft viel zu glatten Prog Metal einige Ecken und der Song ist wunderbar abwechslungsreich. Streitet sich mit ARTIZAN um die Krone. Zu der Musik von GOV'T MULE habe ich irgendwie gar keine Meinung. Das ist einfach nicht meine Musik. Die Orgel finde ich ganz nett, ansonsten läuft das aber an mir vorbei. KATATONIA finde ich immer gut, wenn mir die Musik irgendwo über den Weg läuft. Aber es hat bisher keinen Nachhall entfaltet, der mich dazu gebracht hätte, mir eine CD zuzulegen. Vor zwei Jahren war ich mal kurz davor. Aber auch da gab's immer scheinbar lohnendere Investitionen. 'Lethean' finde ich jetzt auch schön, aber wohl mehr aufgrund der Atmosphäre als wegen des Songs an sich. NEW LIGHT CHOIR stand 2015 auf meiner Kaufliste. Und es steht da immer noch. Finde den Song hier ganz wunderbar samtig. Das ist ein ziemlich tolles Teil hier, so wie es sich für Metal aus Raleigh NC gehört. Ich kann mir RAMMSTEIN nicht mehr anhören. Ich war großer Fan, bin aber nur noch angewidert. Bisher habe ich es noch nicht über's Herz gebracht, die Band auch physisch aus meinem Leben zu verbannen, aber vermutlich kommt das bald. SKELETONWITCH finde ich wie Martin auch ganz spaßig. Und das ist besser als nichts. Ich finde WARDRUNA in Ordnung. Das ist keine Musik, die ich mir länger als fünf Minuten anhören müsste, höchstens als Hintergrundbeschallung beim Lesen oder so. Aber da tut's meistens auch Stille.
Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 8 - DiskussionAmaranthe
3/10 - Das kann ich nach fünf Sekunden schon nicht leiden. Wird aber auch nicht besser. Total überladen. In jeder Hinsicht. Schlimm. Artizan 7,5/10 - Uh, schon viel besser. Ich finden den Sänger immer etwas austauschbar, aber ansonsten ist das ziemlich cooler Heavy Metal. Ethereal Architect 9.5/10 - Was Thunderlaan sagt. Klar bester Song der Gruppe. Gov't Mule 6,5/10 - Den Namen schon tausend Mal gelesen, aber noch nie einen Ton bewusst gehört. Hmm, recht entspannter Blues Rock mit ein bisschen Hammond und lässigem Sänger. Ganz cool, aber packt mich nicht wirklich. Katatonia 8,5/10 - Steht hier, mag ich, höre die Band auch recht regelmäßig, auch wenn es zuletzt vielleicht ein bisschen "more of the same" war. Sehr gut. New Light Choir 7,5/10 - Das geht schön nach vorne, hat ordentlich Drive, klingt vielleicht etwas dünn, auch wenn das wohl sein soll. Der Sänger etwas gewöhnlich, aber der Song ist schön ohrwürmelig. Ja, cool. Rammstein Ungehört letzter. Skeletonwitch 6/10 - Musikalisch ganz cool, aber der Sänger nervt halt. Ganz okay. Wardruna 4,5/10 - Irgendwo zwischen Meditationsmusik und Regentanz. Kann man wohl gut finden, mich langweilt das ziemlich.
Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 8 - DiskussionAmaranthe : Ich schreibe nicht, was mir beim Anhören für Gedanken gekommen sind. Wann war ich das letzte Mal auf einer Kirmes beim Autoscooter? Vor 45 Jahren.
Artizan : Da fand ich Artizan noch toll, wobei ich die vorher noch besser fand. Irgendwann hat die Band ihre Leichtfüßigkeit gegen eine introvertierte Ernsthaftigkeit eingetauscht, ohne dabei die Emotionalität zu transportieren. Das ist im vorliegenden Fall noch nicht der Fall, denn das ist ein sensationeller US Metal Song mit geilem Gesang und herrlich klarer, aber nicht übersteuerter Produktion. Feist! Ethereal Architect : Gleich mal wieder raus gezogen, da viel zu lange nicht im Player gewesen. Ganz, ganz toller Song eines ganz wunderbaren Albums. Toll gesungen, verspielt, trotzdem zu jeder Sekunde mitreißend und auf den Punkt. So geht progressiver Metal! Gov't Mule : Musikalisch natürlich top, aber ich werde im Leben kein Blues-Freund mehr. Diese sumpfigen Gitarrensound in Kombination mit dem Piano ist natürlich herrlich lässig. Gleichzeitig ist aber genau dies mein Manko: Zu lässig. Ich brauche Hektik in meiner Wohlfühl-Musik-Oase. Nichstdestrotz eine sehr stimmungsvolle Nummer. Nur eben selten meine Stimmung, Katatonia : Da war ich zu Anfang des Jahrtausends mal kurz richtig Fan von. Dann ziemlich schnell nicht mehr. Ewigkeiten nichts mehr von angehört. Renskes' Stimme hat mich aber gleich wieder am Haken. Das ist einfach Ohrenbalsam. Leider ist der Song an sich nicht sonderlich zwingend. New Light Choir : Steht in der Sammlung und wird gern goutiert. Verorgelter Retro-Heavy-Rock geht bei mir ja oft. Hier auch noch gesanglich fein vorgetragen. Rammstein : Mehr Show als gute Musik. Imposant in der Darstellung, aber meilenweit an mir vorbei. Hochglanzpolitur und Effekthascherei, sicherlich auch hochgradig kreativ, aber immer auch mit Attitüde maximal zu schockieren. Musikalischer Puffreis . Skelettonwitch : Noch nie bewusst angehört. Ah, ultra-wuchtiger Melo-Death mit Gurgelgesang. Der ruhige Part ist aber cool. Wardruna : Herrlich hypnotisch. Wohl wieder etwas, was im Albumkontext deutlich besser funktioniert, weil man in die richtige Stimmung kommt. Kerzenschein, Schneeflocken, Wald. Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 8 - DiskussionGruppe 8 hat drei Hits, drei gutklassige Songs und dreimal Unterdurchschnittliches zu bieten:
1. NEW LIGHT CHOIR - July Sky (2015); Link Das klingt irgendwie nach Space Rock, ist aber tatsächlich ein wunderschönes Liebeslied. Treibender Groove mit psychedelischer Leichtigkeit dargeboten malt flirrendes Sommersonnenhitzeflimmern in die Luft, dünne Schäfchenwölkchen vor einem schier unendlich anmutenden Himmel, der in eine klare Sternennacht übergeht. Grandios! Das ist schon sein eigenes Ding, und erinnert mich dennoch mitunter an die VILLAGERS OF IOANNINA CITY. 2. ARTIZAN - Demon Rider (2018); Link Urst klassischer Heavy Metal im Stile der Achtziger. Jawollja, Das könnte ein Grower sein. Hoffentlich kommt der weiter! 3. GOV'T MULE - No Reward (2013); Link Groovy Heavy Blues Rock mit Jam-Charakter irgendwo zwischen THE ALLMAN BROTHERS BAND, THE BLACK CROWES, BLACK OAK ARKANSAS, CREEDENCE CLEARWATER REVIVAL, THE GRATEFUL DEAD, THE MAGICK KREWE OF CLEARLIGHT und ZZ TOP. Das läuft mir sehr gut rein, und einem bestimmten Kumpel von mir bestimmt gleich nochmal so gut. 4. KATATONIA - Lethean (2012); Link Dieser Song markiert den Übergang von einer stiefelrunterzockenden Riff-Refrain-da-capo-ad-infinitum-Band hin zu progressiveren Klängen. Hier befindet man sich noch zwischen den Stühlen. Das auf "Dead End Kings" folgende Album "The Fall of Hearts" bringt dann einige Jahre später die totale Meisterschaft. 5. AMARANTHE - Hunger (2011); Link Club-Betreiber: "Wir haben sonst 7 Sparten-Tage pro Woche. Heute nicht. Der Laden muss voller werden als Harald Juhnke an Silvester! Ich muss wissen: Wieviele Stile könnt ihr an einem Abend bedienen?" Amaranthe: "Die Frage ist uns unverständlich. Wir spielen ALLE Stile. Gleichzeitig!" "Metal Pop is rising wild Madonna scouts the way Ready for the dancer In the game she has to play Metal Pop: Feel it! Metal Pop! Metal Pop: Shamone! Metal Pop! Metal Pop: Dance it! Metal Pop: Discotize! Metal Pop! Metal Pop: Watch her eyes! Mirrorball some pop for me For the dancing majesty! Savage mind Disco child Metal Pop: Boiling high!" Würden Sie VENOM covern, fände ich AMARANTHE noch unterhaltsamer, so eher mittelmäßig im Gesamtklang. Fast schon zu eingängig und melodisch. Die Träller-Else bzw. Operetten-Trulla ist mir manchmal auch zu drüber. Dennoch respekteinflößend, wie viele Einflüsse sie unterbringen, ohne dass es bricht, holpert oder zu überladen wird. Mit Mainstream-Appeal ohne Ende, und doch einer gehörigen Menge an Metal darin, wirkt das kompositorisch geschickt. Zum ungepflegten Abspacken auf der Tanzflur oder im Moshpit sollte das wohl recht gut geeignet sein. Trotz leicht überkandideltem Mischmasch der Stile eine irgendwie dann doch ganz sympathische Truppe mit einem launigen Pop-Metal-Hit. Ich vermute, der könnte sich fast schon zum Ohrwurm mausern. Holger hat natürlich nichtdestotrotz recht damit, dass das irgendwie auch in Cellophan gehüllte Auto-Scooter-Mucke mit der Halbwertszeit von Zuckerwatte ist. Leider ist Zucker hella addictive... 6. WARDRUNA - Runaljod (2016); Link Etwas bestürzt nahm ich zur Kenntnis, dass es mir schwer fiel, mich auf die Entschleunigung und die long form dieser hypnotischen, meditativen, rituell anmutenden Musik wirklich einzulassen. Brain rot durch zu viel entrapment by click-bait? Ich werde wohl meine Konsummuster umstellen müssen. Beim dritten Durchlauf führt, nein trägt mich die Musik hinfort. Hier gilt es, die ratio fahren zu lassen, damit die Musik greift, und ganz in die eigene Körperlichkeit hinein zu fühlen. Am besten entspannt im Dunkeln liegend und mit geschlossenen Augen, halb dämmernd, halb wach. Danach wieder zurück im muttersprachlichen Denken angekommen, steigen fahle, nahezu ausgebleichte Erinnerungen auf: An "Venus, Vino, Musica" von CORVUS CORAX und an einen vor über sechzehn Jahren live erlebten Auftritt von DIE SACKRATTEN. Danke für die Reise ins innere Ich, WARDRUNA. 7. ETHEREAL ARCHITECT - Kalinago (2012); Link Eigentlich recht spritziger Speedmetal mit leichtem BLIND GUARDIAN-Einschlag, doch zum einen kommt - vielleicht auch dem Mix geschuldet - der Sänger ein wenig flachbrüstig herüber, zum anderen aber wirkt die Musik bei fortschreitender Laufzeit zunehmend dudeliger und ein wenig zu sehr nach dem Baukastensystem zusammengestellt auf mich - und das wiegt in meinen Ohren noch schwerer. 8. SKELETONWITCH - Sacred Soil (2018); Link* Blackened Thrash? Irgendwie spielt mittig auch noch ein wenig epischer Sound mit rein. Auf volle (Über-) Länge ist mir das aber zu stumpf, obwohl es einigermaßen spritzig dargeboten wird. Insgesamt passiert mir da also zu wenig, vor allem aber lässt es mich emotional untersättigt zurück. Kaum Kopfkino, keine emotionalen Widerhaken, mittelspannender Songaufbau, zu viel Leerlauf / Wiederholung. Es mäandert so vor sich hin. 9. RAMMSTEIN - Deutschland (2019); Link Eine Band mit der ich nie warm geworden bin, bei der nur wenige Lieder etwas in mir berührten oder/und mir Respekt abringten, sofern sie mich nicht an andere ältere Bands erinnerten, die ihre Sache besser machten. So auch hier: Das Ganze riecht ein wenig nach WOLFSHEIM, ein wenig nach DIE KRUPPS und ein wenig nach LAIBACH. So weit, so epigonal. Lyrisch ist es mal wieder das übliche phrasenhafte und schlagwortartige Geraune, das sich, sobald es einmal interessant werden könnte, im Ungefähren, Vagen verliert. Bedeutungstiefe wird durch altbackene Wortfügung, überdeutliche Artikulation und triefendes Pathos suggeriert, wozu auch die Machart des Videos passt, tatsächlich bleibt man oberflächlich und ergeht sich mehr in lose symbolisch klappernden Verweisen und aufgeblasenen stilistischen Zitaten besserer Künstler als sich etwa mit profaner Neuschöpfung zu belasten. Das ist halt so eine Dorfdiskoband für Leute, die sich mal großstädtisch fühlen wollen. Es ist müßig zu betonen, dass sich eine Band ihr Publikum nicht aussuchen kann, andererseits ist es halt auch kein Zufall, dass RAMMSTEIN-Shirt-Träger zu 80 - 90 % der Sorte Mensch angehören, die dafür sorgt, dass man ungern öffentliche Verkehrsmittel nutzt und keine großen Volksfeste besucht, mit weiten Teilen der "Metal"-Szene fremdelt, insbesondere jenen, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit betonen, man sei eine riesige heile, heilige Familie. Leute, meist auch, die Lindemann für den zweiten Goethe oder Nietzsche halten. Es wächst zusammen, was zusammen gehört, von Onkelz bis Freiwild, von Schlagerrock bis Hooliganclub, von Bierzelt bis Bikerkneipenschlägerei, von Valentins-Tag-Stalker über Hundezuchtverein bis AfD-Stammtisch. Die anderen 10 - 20 % tun mir irgendwie fast ein bisschen leid. Vor allem wegen der wenig originellen Musik, aber auch ein wenig wegen des Milieus. Andererseits: So wenig sich miese bis mittelprächtige Bands ihre Fans aussuchen können, um so mehr könn(t)en sich Fans gute (bessere) Bands suchen. Den kompletten oberen zwei Dritteln würde ich ein Weiterkommen durch diese sowie die nächsts Runde keinesfalls missgönnen. Danach mal weiter lauschen, wie sich die Dinger durch zusätzliche spins entwickeln können... Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 8 - DiskussionAMARANTHE - Hunger (2011):
Puuh…da ist alles dabei, was mir zuwider ist. Das hat keine Höhen, keine Tiefen. Einfach nichts, was mir gefällt. I’m so sorry, aber da fällt mir auch nicht mehr zu ein. ARTIZAN - Demon Rider (2018): Das klingt wie der Anfang eines ALTER BRIDGE Songs, der aber schnell verfliegt. Dann setzt die Erzählstimme ein. Und dann wird gerifft. Der Gesang ist nicht ganz meins. Hat immer wieder coole Stellen, aber in Summe nicht auf voller Länge überzeugend. Hier fühle ich hin und her. ETHEREAL ARCHITECT - Kalinago (2012): Das ist der Song von dem ich schrieb, dass ich mich über die Nominierung sehr freue. Jahre nicht mehr gehört, aber immer noch genauso cool wie vor 13 Jahren. GOV'T MULE - No Reward (2013): Musik, die wieder ausgegraben wurde, dank diesem Spiel. Lange nicht mehr gehört. Musik, die ich gerne einmal live erleben würde. Lässiger Blues mit Southern Touch, der mich berührt und in heißen Sommertagen gerne beim Grillen lief und auch angenommen wurde. Musik die Können mit wahnsinnigen Gefühl aufwertet. Langgezogene Licks die mich schmelzen lassen. Ja, der Song wird es schwer haben, was man allerdings gegen Blues hat, Werde ich im Leben nicht mehr verstehen. KATATONIA - Lethean (2012): Eine Band, die mich nur einen kurzen Abschnitt begeistern konnte. Das hier führt mich zurück und erinnert mich an eine Zeit der Selbstfindung, des Ausprobierens. Danach flachte das Ganze ziemlich ab. Beide Alben aus der Zeit, habe ich mal rausgelegt. Nach Jahren. NEW LIGHT CHOIR - July Sky (2015): Überraschung! Sehr geiler Track. Ist notiert. RAMMSTEIN - Deutschland (2019): Ich mochte die Zerrissenheit in dem Text und war etwas verwirrt, wie das zunächst aufgenommen wurde. 3-mal live erlebt den Song und drei Mal war es ein echter Abriss, weil die Elektrokeys live höllisch wie sau waren. Nun… SKELETONWITCH - Sacred Soil (2018): Ich habe puren Thrash erwartet…. …und nicht bekommen. Trotzdem klingt das auf Anhieb sehr interessant. WARDRUNA - Runaljod (2016): Bin ich gerade nicht in Stimmung für. Finde die Band aber schon immer sehr interessant.
Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 8 - DiskussionDas geht mir genauso. Blues ist die Urmutter, die den Rock'n'roll gebar. Da kommt alles her, dahin kann ich immer wieder zurückfinden. Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: PMDECS - TenForTheTens - VR - Gruppe 8 - Diskussion
Ich finde ja: Je rhythmusorientierter die Musik angelegt ist, je mehr will sie live gehört werden. Vielleicht könnte das ein Schlüssel zur Truppe sein. Aber dem stand bei mir immer das gimmicky Spektakel und das muffige Szeneumfeld entgegen. Allerdings war das sowohl klanglich als auch semiotisch einfach nie so richtig meine Ästhetik, worauf die Band sich beschränkt hat. Der charakterliche und zwischenmenschliche Schmutz sowie die Kommerz-&-Konzernhaftigkeit der darbietenden Maschinerie sorgen auch nicht dafür, dass mein Interesse geweckt würde, mir das live anzutun. Einfach nicht meine Baustelle, und wird es in diesem Leben wohl auch nicht mehr werden. LAIBACH finde ich da im Kunstkonzept intelligenter, DIE KRUPPS im klanglichen Schaffen deutlich interessanter, aber auch daran ist mein Interesse aus ästhetischen Gründen eher begrenzt. LAIBACH war mir meist zu verkopft, und DIE KRUPPS wurden mir zu wenig überraschend. Das Ganze NDH-Ding war einfach sehr schnell durch bei mir, eigentlich schon mit KNORKATORs 'Hier kommt die Sonne' alles gesagt Latürnich Unsinn. Das KORKATOR-Stück heißt 'Weg nach unten'. 'Sonne' erschien drei Jahre später und war dann schon nicht mehr halb so originell. Zuletzt geändert von Eike am Samstag 27. Dezember 2025, 19:49, insgesamt 3-mal geändert.
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(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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